Erlebnisreiche Wanderungen , wandern in Nordrach ,im Schwarzwald , botanische Kostbarkeiten


Bockskäfer am Rautschkopf , sehr selten , Rote Liste


Urheberrecht : Regierungspräsidium Freiburg
Urheberecht: Bilder , Kommentare und Texte außerhalb der Naturschutzgebietsaufzählung :
Siegfried Erdrich , Nordrach , Nolap Heinrich Uhl

Text wird nur in der gemeindeinternen Diskussion verwendetet .
N 21 , Seilbahn

Nach dieser Wahl ist es wohl eine Überlegung wert , in Nordrach eine Ortsgruppe der "Grünen " zu gründen.

Die Stimmenzahl ist beeindruckend.
Wahhhhhh!!


Anbei alle Naturschutzgebiete von Nordrach .

Na , ist ja schon gewaltig , was wir haben. Jeder Bauer hat sein Biotop vor der Haustür . Wir müßen diese Biotope pflegen , betreuen . Ein gutes Beispiel ist das Projekt "Nolap" in Nordrach . Heinrich Uhl und seine Frau entwickeln dieses Projekt . Es geht um die Offenhaltung der Landschaft . Mit über 200 Tieren und eine Vermarktungsschiene entwickelt sich das Projekt positiv. Lieber blühende Wiesen , als ne Seilbahn.
Werbetechnisch läßt sich ne Bioschiene besser , einfacher , vermarkten .
Wir sind ja mit Kräutergarten , Schnapsbrennerweg , Hofladen , Wanderwege , wie Jakobusweg , Wenkweg, Renchtaler Steig , Hansjakobweg , Querweg Gengenbach - Alpirsbach , sehr gut aufgestellt .
Fleyer und 18 beschriebenen Wanderungen sind in Planung . Verkehrsverein und Historischer Verein planen einen Weg an den aufgelassenen Höhenhöfen und Glasfabrikruinen vorbei.


Spinne , muß ich erst nachforschen. Rautschkopf , Nordrach


Anbei die gesamte Biokartierung Nordrach. Alle Biotope , Vogelschutzgebiete , FFH - Gebiete , Natura 2000 , Auerhahnschutzgebiet - unterstützt von der Sielmannstiftung. Höchste Priorität in der EU. Gesetzgebung.

Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Feldgehölz oberhalb Friedhof in Nordrach
Biotopnummer: 175143173651
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Feldhecken und Feldgehölze.
Fläche: 0,1425 ha
Teilflächen: 1
Rechtswert: 3431768 Hochwert: 5362775
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Erfassung: 14.06.1996 Baumann, Andrea (ba)
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Gemarkung: Nordrach
Flurstücke:
50
Biotopbeschreibung:
Das Biotop besteht aus einer Teilfläche mit Feldgehölz auf einer NO-exponierten
Böschung am SO-Hang. Es ist hoch, weitgehend geschlossen und aus Bäumen und
Stockausschlägen aufgebaut. In der Krautschicht Arten mittlerer bis frischer,
mehr oder weniger nährstoffreicher Standorte: Rühr-mich-nicht-an und Adlerfarn.
Der Biotop ist ein Gebiet von lokaler Bedeutung.
1. Biotoptyp: Feldgehölz (100%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Feldhecken und Feldgehölze.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Acer pseudoplatanus Berg-Ahorn 1996 ba
* Carpinus betulus Hainbuche 1996 ba
* Castanea sativa Edelkastanie 1996 ba
* Corylus avellana Gewöhnliche Hasel 1996 ba
* Dryopteris filix-mas agg. Artengruppe Männlicher
Wurmfarn
1996 ba
* Fraxinus excelsior Gewöhnliche Esche 1996 ba
* Ilex aquifolium Gewöhnliche Stechpalme 1996 ba
* Impatiens noli-tangere Rührmichnichtan 1996 ba
* Prunus domestica Zwetschge 1996 ba
* Pteridium aquilinum Adlerfarn 1996 ba
* Quercus petraea Trauben-Eiche 1996 ba
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Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Feldgehölz oberhalb Friedhof in Nordrach
Biotopnummer: 175143173651
* Rubus sectio Rubus Artengruppe Brombeere 1996 ba
* Sambucus nigra Schwarzer Holunder 1996 ba
Quelle: ba = Baumann, Andrea
Rote Liste: * = nicht gefährdet
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Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Magerrasen westlich von Ernsbach
Biotopnummer: 175143173652
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Magerrasen einschließlich ihrer Staudensäume.
Fläche: 0,3586 ha
Teilflächen: 2
Rechtswert: 3431852 Hochwert: 5362864
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Erfassung: 14.06.1996 Baumann, Andrea (ba)
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Gemarkung: Nordrach
Flurstücke:
50 48
Biotopbeschreibung:
Das Biotop besteht aus 2 Teilflächen mit Magerrasen. Beide Teilflächen befinden
sich auf hohen Unterhang-Böschungen des Nordrachtales und eines Seitentales.
Die größere Teilfläche ist SO-exponiert, die kleinere, über sehr steilem
Gelände O-exponiert. Die Bestände werden durch Mahd gepflegt und sind
insgesamt relativ artenreich. Sie sind u.a. durch Expositionsunterschiede nicht
einheitlich ausgebildet, wahrscheinlich spielt der Düngereintrag von den oben
und unten angrenzenden Flächen auch eine Rolle.
Neben den Magerrasenarten sind Saumarten im Bestand, stellenweise wurde die
Ansamung von Gehölzen (Zitterpappel, Stieleiche) beobachtet. In der lockeren
Grasnarbe ist Rotes Straußgras mit der höchsten Deckung entwickelt.
Der Biotop ist ein Gebiet von lokaler Bedeutung.
1. Biotoptyp: Magerrasen bodensaurer Standorte (100%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Magerrasen einschließlich ihrer Staudensäume.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
z Anthoxanthum odoratum agg. Artengruppe Gewöhnliches
Ruchgras
1996 ba
* Arrhenatherum elatius Glatthafer 1996 ba
* Briza media Gewöhnliches Zittergras 1996 ba
* Centaurea jacea Wiesen-Flockenblume 1996 ba
* Danthonia decumbens Dreizahn 1996 ba
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Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Magerrasen westlich von Ernsbach
Biotopnummer: 175143173652
* Daucus carota Wilde Möhre 1996 ba
* Festuca rubra Echter Rotschwingel 1996 ba
* Fragaria vesca Wald-Erdbeere 1996 ba
* Leontodon hispidus Rauher Löwenzahn 1996 ba
z Lotus corniculatus agg. Artengruppe Gewöhnlicher
Hornklee
1996 ba
z Luzula campestris agg. Artengruppe Hasenbrot 1996 ba
* Nardus stricta Borstgras 1996 ba
* Plantago lanceolata Spitz-Wegerich 1996 ba
* Polygala vulgaris Gewöhnliche Kreuzblume 1996 ba
* Populus tremula Espe 1996 ba
* Potentilla erecta Blutwurz 1996 ba
* Quercus robur Stiel-Eiche 1996 ba
* Solidago virgaurea Gewöhnliche Goldrute 1996 ba
* Teucrium scorodonia Salbei-Gamander 1996 ba
* Thymus pulegioides Arznei-Thymian 1996 ba
* Veronica officinalis Wald-Ehrenpreis 1996 ba
Quelle: ba = Baumann, Andrea
Rote Liste: * = nicht gefährdet
z = keine Einstufung des Aggregats
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Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Feldgehölz Vor Ernsbach
Biotopnummer: 175143173653
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Feldhecken und Feldgehölze.
Fläche: 0,0651 ha
Teilflächen: 1
Rechtswert: 3431871 Hochwert: 5362963
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Erfassung: 14.06.1996 Baumann, Andrea (ba)
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Gemarkung: Nordrach
Flurstücke:
50 48
Biotopbeschreibung:
Das Biotop besteht aus einer Teilfläche mit einem Feldgehölz. Es liegt
NO-exponiert an einer Hangkante. Der Bestand ist geschlossen und wird v.a.
durch Haselstöcke aufgebaut. Weitere Gehölzarten: Schwarzer Holunder, Salweide,
Bergahorn. Die Krautschicht, besonders aber der Saum ist gut entwickelt, er
besteht aus einer Farnflur (Männlicher Wurzmfarn). Der Standort ist mäßig
nährstoffreich und mäßig frisch.
Der Biotop ist ein Gebiet von lokaler Bedeutung.
1. Biotoptyp: Feldgehölz (100%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Feldhecken und Feldgehölze.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Acer pseudoplatanus Berg-Ahorn 1996 ba
* Corylus avellana Gewöhnliche Hasel 1996 ba
* Dryopteris filix-mas agg. Artengruppe Männlicher
Wurmfarn
1996 ba
* Galeopsis tetrahit agg. Artengruppe Gewöhnlicher
Hohlzahn
1996 ba
Oxalis spec. 1996 ba
* Salix caprea Sal-Weide 1996 ba
* Sambucus nigra Schwarzer Holunder 1996 ba
* Silene dioica Tag-Lichtnelke 1996 ba
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Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Feldgehölz Vor Ernsbach
Biotopnummer: 175143173653
Quelle: ba = Baumann, Andrea
Rote Liste: * = nicht gefährdet
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Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Sumpf Vor Ernsbach
Biotopnummer: 175143173654
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Sümpfe.
Fläche: 0,2552 ha
Teilflächen: 1
Rechtswert: 3431774 Hochwert: 5363197
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Erfassung: 14.06.1996 Baumann, Andrea (ba)
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Gemarkung: Nordrach
Flurstücke:
116
Biotopbeschreibung:
Das Biotop besteht aus einer Teilfläche auf sumpfigem Standort am W-exponierten
Hang. Der Bestand ist von Flatterbinse domininiert, Arten mit mittlerer
Häufigkeit sind Sumpf-Vergißmeinnicht, Sumpf-Distel, Brennessel, Sumpf-Hornklee
und Wolliges Honiggras. Der Bestand ist demnach relativ artenarm. Er wird
durch Schafbeweidung bewirtschaftet.
Der Biotop ist ein Gebiet von lokaler Bedeutung.
1. Biotoptyp: Waldfreier Sumpf (100%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Sümpfe.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Beweidung / mittel
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Agrostis stolonifera agg. Artengruppe Weißes Straußgras 1996 ba
* Cirsium palustre Sumpf-Kratzdistel 1996 ba
* Holcus lanatus Wolliges Honiggras 1996 ba
* Juncus effusus Flatter-Binse 1996 ba
* Lotus uliginosus Sumpf-Hornklee 1996 ba
z Myosotis palustris agg. Artengruppe Sumpf-
Vergißmeinnicht
1996 ba
* Ranunculus flammula Brennender Hahnenfuß 1996 ba
* Urtica dioica Große Brennessel 1996 ba
Quelle: ba = Baumann, Andrea
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Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Sumpf Vor Ernsbach
Biotopnummer: 175143173654
Rote Liste: * = nicht gefährdet
z = keine Einstufung des Aggregats
Literatur:
Comes kartiert bereits 1994 einen artenarmen, aufgedüngten, schafbeweideten
Bestand.
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Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Bach vor Ernsbach
Biotopnummer: 175143173655
Nach Anlage zu § 32 NatSchG aufgrund des Verbundes mit anderen §-32-Biotopen geschützt als Seggen- und
binsenreiche Nasswiesen.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Fläche: 0,2609 ha
Teilflächen: 2
Rechtswert: 3431897 Hochwert: 5362953
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Erfassung: 14.06.1996 Baumann, Andrea (ba)
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Gemarkung: Nordrach
Flurstücke:
48
Biotopbeschreibung:
Das Biotop besteht aus zwei Teilflächen mit einem Mittelgebirgsbach und
angrenzender Nasswiese. Der Bach ist 0,2 - 0,5m breit, pendelt in seinem
Verlauf, die Ufermorphologie ist differenziert. Am Ufer stocken einzelne
Weidenbüsche. Die krautige Vegetation des Ufers wird mit dem umgebenden
Grünland mehr oder weniger regelmäßig gemäht, sodaß sich ein kleinflächiges
Mosaik von Nasswiesenarten, Hochstauden und Röhrichtarten vorfindet.
An das Ufer schließt sich ein 1 - 5m breiter Streifen waldsimsen- oder
binsenreiche Nasswiesen. Diese ist wüchsig und durch Drainage beeinflusst.
Der Biotop ist ein Gebiet von lokaler Bedeutung.
1. Biotoptyp: Naturnaher Abschnitt eines Mittelgebirgsbachs (20%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
2. Biotoptyp: Nasswiese basenarmer Standorte (80%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG aufgrund des Verbundes mit anderen §-32-Biotopen geschützt als Seggen- und
binsenreiche Nasswiesen.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Düngung, landwirtschaftlich / schwach
Entwässerung, landwirtschaftlich / mittel
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Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Bach vor Ernsbach
Biotopnummer: 175143173655
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Achillea ptarmica Sumpf-Schafgarbe 1996 ba
* Angelica sylvestris Wilde Engelwurz 1996 ba
* Caltha palustris Sumpf-Dotterblume 1996 ba
* Filipendula ulmaria Mädesüß 1996 ba
* Juncus acutiflorus Spitzblütige Binse 1996 ba
* Lotus uliginosus Sumpf-Hornklee 1996 ba
* Lychnis flos-cuculi Kuckucks-Lichtnelke 1996 ba
z Myosotis palustris agg. Artengruppe Sumpf-
Vergißmeinnicht
1996 ba
* Persicaria bistorta Wiesen-Knöterich 1996 ba
* Phalaris arundinacea Rohr-Glanzgras 1996 ba
* Salix aurita Ohr-Weide 1996 ba
* Scirpus sylvaticus Wald-Simse 1996 ba
* Senecio aquaticus Wasser-Greiskraut 1996 ba
Quelle: ba = Baumann, Andrea
Rote Liste: * = nicht gefährdet
z = keine Einstufung des Aggregats
Literatur:
Comes kartiert 1994 Bach und angrenzende Nasswiesen.
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Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Naßwiesenrinne vom Kuttelrain
Biotopnummer: 175143173656
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Sümpfe.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Seggen- und binsenreiche Nasswiesen.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG aufgrund des Verbundes mit anderen §-32-Biotopen geschützt als Magerrasen
einschließlich ihrer Staudensäume.
Fläche: 0,4850 ha
Teilflächen: 1
Rechtswert: 3432028 Hochwert: 5363261
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Erfassung: 17.06.1996 Baumann, Andrea (ba)
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Gemarkung: Nordrach
Flurstücke:
113 112 118 119
Biotopbeschreibung:
Das Biotop besteht aus einer Teilfläche, die in einer unterschiedlich breiten
Geländerinne mit hohen randlichen Böschungen liegt. Am Grund der Rinne wurde
eine Nasswiese mit mittlerer Wüchsigkeit kartiert. Sie ist reich an
Spitzblütiger Binse, Sumpf-Hornklee und Sumpfdotterblume. Mit mittleren
Deckungen kommen die ''Untergräser'' Ruchgras, Zittergras, Kammgras, sowie
Waldsimse vor. Traubige Trespe kommt vereinzelt vor. Hasen-Segge ist mit
mittler bis größerer Häufigkeit im Bestand, ein Anzeiger für wechselfeuchten
Standort und vor Ort für Entwässerungswirkung (des Grabens).
Der Bestand ist zum Zeitpunkt der Kartierung noch nicht gemäht, weiterhin ist
die Hochstaudenflur entlang des Grabens am Grunde der Rinne gut und breit
entwickelt, sodaß die Wiese eventuell seit kurzer Zeit nur noch spät oder
gelegentlich gemäht wird.
Die Hochstaudenflur ist als 1-2m breiter Streifen entlang des Grabens, auf der
Hälfte der Grabenlänge entwickelt. Sie ist artenreich.
Am südlich gelegenen Rand des Biotopes, befindet sich auf der Böschung der
Geländerinne ein Magerrasen. Der Bestand ist niedrigwüchsig und mit u.a.
Borstgras Ruchgras, Blutwurz und Feldhainsimse.
An das Biotop grenzt Biotop 3657.
Der Biotop ist ein Gebiet von lokaler Bedeutung und guter Ausprägung.
In der Nasswiese wurde die Traubige Trespe gefunden, sie gilt in Ba-Wü als
gefährdete Art. Sie ist lokal und reginal sicherlich als eher selten
einzustufen. Bei dem Biotop handelt es sich weiterhin um eine naturraumtypische
Ausprägung von Geländeform und Biotoptypen extensiver Nutzung.
Beeinträchtigungen:
Nutzungsauflassung (Einstellen der Mahd) der Nasswiese
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Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Naßwiesenrinne vom Kuttelrain
Biotopnummer: 175143173656
1. Biotoptyp: Hochstaudenflur quelliger, sumpfiger oder mooriger Standorte (8%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Sümpfe.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
2. Biotoptyp: Nasswiese basenarmer Standorte (88%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Seggen- und binsenreiche Nasswiesen.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
3. Biotoptyp: Magerrasen bodensaurer Standorte (4%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG aufgrund des Verbundes mit anderen §-32-Biotopen geschützt als Magerrasen
einschließlich ihrer Staudensäume.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
z Anthoxanthum odoratum agg. Artengruppe Gewöhnliches
Ruchgras
1996 ba
* Briza media Gewöhnliches Zittergras 1996 ba
3 Bromus racemosus Traubige Trespe 1996 ba
* Caltha palustris Sumpf-Dotterblume 1996 ba
* Calystegia sepium Gewöhnliche Zaunwinde 1996 ba
* Carex ovalis Hasen-Segge 1996 ba
* Carex pallescens Bleiche Segge 1996 ba
* Cynosurus cristatus Wiesen-Kammgras 1996 ba
* Danthonia decumbens Dreizahn 1996 ba
* Epilobium hirsutum Zottiges Weidenröschen 1996 ba
* Filipendula ulmaria Mädesüß 1996 ba
* Holcus lanatus Wolliges Honiggras 1996 ba
* Juncus acutiflorus Spitzblütige Binse 1996 ba
* Juncus effusus Flatter-Binse 1996 ba
z Lotus corniculatus agg. Artengruppe Gewöhnlicher
Hornklee
1996 ba
* Lotus uliginosus Sumpf-Hornklee 1996 ba
z Luzula campestris agg. Artengruppe Hasenbrot 1996 ba
* Lysimachia vulgaris Gewöhnlicher Gilbweiderich 1996 ba
* Lythrum salicaria Blut-Weiderich 1996 ba
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Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Naßwiesenrinne vom Kuttelrain
Biotopnummer: 175143173656
* Nardus stricta Borstgras 1996 ba
* Pimpinella saxifraga Kleine Pimpernell 1996 ba
* Plantago lanceolata Spitz-Wegerich 1996 ba
* Potentilla erecta Blutwurz 1996 ba
* Ranunculus bulbosus Knolliger Hahnenfuß 1996 ba
z Ranunculus flammula agg. Artengruppe Brennender
Hahnenfuß
1996 ba
* Salix fragilis Bruch-Weide 1996 ba
* Scirpus sylvaticus Wald-Simse 1996 ba
* Senecio aquaticus Wasser-Greiskraut 1996 ba
* Urtica dioica Große Brennessel 1996 ba
* Valeriana dioica Sumpf-Baldrian 1996 ba
* Valeriana officinalis Arzneibaldrian 1996 ba
* Veronica officinalis Wald-Ehrenpreis 1996 ba
Quelle: ba = Baumann, Andrea
Rote Liste: * = nicht gefährdet
z = keine Einstufung des Aggregats
3 = gefährdet
Literatur:
Biotopkartierung 1984 durch Höll: Nasswiese mit Graben in Talsenke
Das Biotop wurde 1994 von Comes kartiert.
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Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Gehölze am Kuttelrain
Biotopnummer: 175143173657
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Feldhecken und Feldgehölze.
Fläche: 0,1989 ha
Teilflächen: 3
Rechtswert: 3432074 Hochwert: 5363262
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Erfassung: 17.06.1996 Baumann, Andrea (ba)
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Gemarkung: Nordrach
Flurstücke:
112 119 113
Biotopbeschreibung:
Das Biotop besteht aus drei Teilflächen mit zwei Feldgehölzen und einer Hecke.
Die Bestände stocken jeweils im Randbereich einer Geländerinne am Südosthang.
Sie werden von Stockausschlägen und Hochstämmen aufgebaut.
Beschreibung der Teilflächen:
a: Feldgehölz im steilen, NO-exponierten Randbereich der Geländerinne. Der
Bestand ist mittelhoch und geschlossen, hohe Deckung haben Hasel, Eßkastanie,
und Salweide. Mit mittlerer Deckung sind Zitterpappel und Stieleiche vertreten.
In der Krautschicht ist mit höherer Deckung der Männliche Wurmfarn vertreten,
weiterhin Zipperleiskraut und Brennessel. Der Standort ist mäßig frisch und
nährstoffreich.
b: Feldgehölz das sich in einer Geländemulde am Rande der Rinne befindet. Der
Standort ist in seinem Randbereich quellig.
Der Bestand wird von Hainbuche, Salweide, Stieleiche, Bergahorn, Sommerlinde
und Eßkastanie, außerdem wenig Duglasie und Fichte, aufgebaut. Die Krautschicht
im Saum ist üppig ausgebildet und besteht aus Nährstoff- und Frischezeigern:
Brennessel, Sumpf-Dotterblume, Waldsimse, Zaunwinde, Stumpfblättriger Ampfer.
Der Standort ist teilweise quellig.
c: Die Hecke befindet auf der SW-exponierten Kante der Geländerinne. Sie ist
eher locker aufgebaut und zu einem kleineren Teil auf den Stock gesetzt. Sie
ist relativ artenreich und wird von Traubeneiche, Esche, Schwarzem Holunder,
Bergahorn, Hundsrose, Eßkastanie und Mirabelle aufgebaut. Der Gewöhnliche
Hohlzahn ist durch den Hieb gut entwickelt. Es handelt sich um einen mäßig
frischen und nährstoffreichen Standort.
Das Biotop grenzt an Biotop Nr. 3656.
Der Biotop ist ein Gebiet von lokaler Bedeutung.
1. Biotoptyp: Feldgehölz (80%)
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Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Gehölze am Kuttelrain
Biotopnummer: 175143173657
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Feldhecken und Feldgehölze.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
2. Biotoptyp: Feldhecke (20%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Feldhecken und Feldgehölze.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
3. Biotoptyp: Sickerquelle (5%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Acer platanoides Spitz-Ahorn 1996 ba
* Acer pseudoplatanus Berg-Ahorn 1996 ba
* Aegopodium podagraria Giersch 1996 ba
* Anemone nemorosa Busch-Windröschen 1996 ba
* Betula pendula Hänge-Birke 1996 ba
* Caltha palustris Sumpf-Dotterblume 1996 ba
* Calystegia sepium Gewöhnliche Zaunwinde 1996 ba
* Carpinus betulus Hainbuche 1996 ba
* Castanea sativa Edelkastanie 1996 ba
* Corylus avellana Gewöhnliche Hasel 1996 ba
* Fraxinus excelsior Gewöhnliche Esche 1996 ba
* Galeopsis tetrahit agg. Artengruppe Gewöhnlicher
Hohlzahn
1996 ba
* Juglans regia Walnuß 1996 ba
* Malus domestica Garten-Apfel 1996 ba
* Picea abies Gewöhnliche Fichte 1996 ba
* Populus tremula Espe 1996 ba
* Prunus avium Vogel-Kirsche 1996 ba
Prunus domestica subsp. syriaca Mirabelle 1996 ba
V Pyrus communis agg. Artengruppe Birne 1996 ba
* Quercus petraea Trauben-Eiche 1996 ba
* Quercus robur Stiel-Eiche 1996 ba
* Rosa canina agg. Artengruppe Hundsrose 1996 ba
Seite 15
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Gehölze am Kuttelrain
Biotopnummer: 175143173657
* Rubus idaeus Himbeere 1996 ba
Rubus spec. 1996 ba
* Rumex obtusifolius Stumpfblatt-Ampfer 1996 ba
* Salix caprea Sal-Weide 1996 ba
* Sambucus nigra Schwarzer Holunder 1996 ba
* Scirpus sylvaticus Wald-Simse 1996 ba
* Tilia platyphyllos Sommer-Linde 1996 ba
* Urtica dioica Große Brennessel 1996 ba
Quelle: ba = Baumann, Andrea
Rote Liste: * = nicht gefährdet
V = Sippe der Vorwarnliste
Seite 16
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Bach nördlich des Kuttelrains
Biotopnummer: 175143173658
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Seggen- und binsenreiche Nasswiesen.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Fläche: 0,5850 ha
Teilflächen: 2
Rechtswert: 3432084 Hochwert: 5363343
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Erfassung: 17.06.1996 Baumann, Andrea (ba)
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Gemarkung: Nordrach
Flurstücke:
112
Biotopbeschreibung:
Das Biotop besteht aus zwei Teilflächen mit einem schmalen, naturnahen
Mittelgebirgsbach mit angrenzender Nasswiese in einer schmalen Geländerinne.
Der Bach ist 0,1 - 0,2m breit, pendelt wenig im steilen Gelände, das
Sohlensubstrat besteht aus sandigem Material. Zu beiden Seiten des Baches
befindet sich ein 1 - 3m breiter Streifen sumpfigen Standortes, der von
Nasswiesenvegetation eingenommen wird, die sehr unterschiedlich ausgebildet
ist. Sie ist im unteren Teil waldsimsen- und hochstaudenreich, deutlich
eutrophiert, stellenweisen mit Landreitgras oder ruderalisiert (Sumpf-Distel,
Brennessel), und im obersten Teil gut ausgebildet (Sumpf-Baldrian,
Sumpf-Pippau, Kammgras ect.).
Die Ufervegetation ist ähnlich der der angrenzenden Nasswiese.
Der Biotop ist ein Gebiet von lokaler Bedeutung.
1. Biotoptyp: Naturnaher Abschnitt eines Mittelgebirgsbachs (10%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
2. Biotoptyp: Nasswiese basenarmer Standorte (93%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Seggen- und binsenreiche Nasswiesen.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Nutzungsauflassung / schwach
Seite 17
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Bach nördlich des Kuttelrains
Biotopnummer: 175143173658
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Angelica sylvestris Wilde Engelwurz 1996 ba
z Anthoxanthum odoratum agg. Artengruppe Gewöhnliches
Ruchgras
1996 ba
* Calamagrostis epigejos Land-Reitgras 1996 ba
* Caltha palustris Sumpf-Dotterblume 1996 ba
V Carex echinata Stern-Segge 1996 ba
* Cirsium palustre Sumpf-Kratzdistel 1996 ba
* Crepis paludosa Sumpf-Pippau 1996 ba
* Cynosurus cristatus Wiesen-Kammgras 1996 ba
* Holcus lanatus Wolliges Honiggras 1996 ba
* Lotus uliginosus Sumpf-Hornklee 1996 ba
* Lychnis flos-cuculi Kuckucks-Lichtnelke 1996 ba
z Myosotis palustris agg. Artengruppe Sumpf-
Vergißmeinnicht
1996 ba
z Ranunculus flammula agg. Artengruppe Brennender
Hahnenfuß
1996 ba
* Scirpus sylvaticus Wald-Simse 1996 ba
* Urtica dioica Große Brennessel 1996 ba
* Valeriana dioica Sumpf-Baldrian 1996 ba
Quelle: ba = Baumann, Andrea
Rote Liste: * = nicht gefährdet
V = Sippe der Vorwarnliste
z = keine Einstufung des Aggregats
Seite 18
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Unterer Ernsbach
Biotopnummer: 175143173659
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Sümpfe.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Fläche: 0,1100 ha
Teilflächen: 5
Rechtswert: 3432177 Hochwert: 5363332
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Erfassung: 17.06.1996 Baumann, Andrea (ba)
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Gemarkung: Nordrach
Flurstücke:
112 86
Biotopbeschreibung:
Das Biotop besteht aus 5 Teilflächen mit Abschnitten eines naturnahen
Mittelgebirgsbaches. Kartiert wurde das Ernsbächle mit wenig angrenzendem
Waldsimsensumpf und ein Seitenbach.
Teilfläche a:
Das Ernsbächle ist ca. 2m breit, der Verlauf pendelt in geringer Amplitude, das
Sohlensubstrat ist in Blöcke, Steine und Grus sortiert und die Ufermophologie
ist mäßig ausgeprägt differenziert.
Der Uferbewuchs besteht aus einer mehr oder weniger dichten Hochstaudenflur mit
Wald-Frauenfarn, Wald-Knautie, Sumpf-Dotterblume, Mädesüß, Brennessel,
Behaarter Kälberkropf
und Drüsigem Springkraut.
Am Ufer stocken weiterhin Einzelbäume und Sträucher (Korbweiden, Esche,
Schwarzerle), welche nicht als Biotoptyp ausgeschieden wurden. Die Korbweide
ist wahrscheinlich gepflanzt.
In der Mitte der Teilfläche a grenzt an das Bachufer kleinflächig
Waldsimsensumpf.
Teilflächen b, c, d, e :
Seitenbach, der von Osten in den Ernsbach fließt. Er pendelt in enger
Amplitudein seinem Verlauf, ist meist < 0,5m breit (in dem kurzen Abschnitt im
Nadelforst 1 - 1,5m!), das Sohlensubstrat ist in Steine und Grus sortiert, die
Ufer sind differenziert. Die Ufervegetation besteht aus Wiesenvegetation und
einer gewässerbegleitenden Hochstaudenflur (ca.10%%), im Nadelforst(d) wurde
Gegenblättriges Milzkraut und Brennessel (ca. 10%% Deckung) kartiert.
Der Biotop ist ein Gebiet von lokaler Bedeutung.
1. Biotoptyp: Naturnaher Abschnitt eines Mittelgebirgsbachs (95%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Seite 19
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Unterer Ernsbach
Biotopnummer: 175143173659
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
2. Biotoptyp: Gewässerbegleitende Hochstaudenflur (10%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Artenveränderung (Neophyten) / mittel
3. Biotoptyp: Waldsimsen-Sumpf (5%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Sümpfe.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Alnus glutinosa Schwarz-Erle 1996 ba
* Athyrium filix-femina Wald-Frauenfarn 1996 ba
* Caltha palustris Sumpf-Dotterblume 1996 ba
* Carpinus betulus Hainbuche 1996 ba
* Chaerophyllum hirsutum agg. Artengruppe Berg-Kälberkropf 1996 ba
* Chrysosplenium alternifolium Wechselblättriges Milzkraut 1996 ba
* Corylus avellana Gewöhnliche Hasel 1996 ba
* Filipendula ulmaria Mädesüß 1996 ba
* Fraxinus excelsior Gewöhnliche Esche 1996 ba
* Impatiens glandulifera Indisches Springkraut 1996 ba
* Knautia maxima Wald-Witwenblume 1996 ba
* Lotus uliginosus Sumpf-Hornklee 1996 ba
z Myosotis palustris agg. Artengruppe Sumpf-
Vergißmeinnicht
1996 ba
* Salix viminalis Korb-Weide 1996 ba
* Scirpus sylvaticus Wald-Simse 1996 ba
* Urtica dioica Große Brennessel 1996 ba
Quelle: ba = Baumann, Andrea
Rote Liste: * = nicht gefährdet
z = keine Einstufung des Aggregats
Seite 20
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Ernsbach im Welschner Grund
Biotopnummer: 175143173660
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Seggen- und binsenreiche Nasswiesen.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Fläche: 0,3136 ha
Teilflächen: 3
Rechtswert: 3432342 Hochwert: 5364094
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Erfassung: 17.06.1996 Baumann, Andrea (ba)
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Gemarkung: Nordrach
Flurstücke:
350 351 349
Biotopbeschreibung:
Das Biotop besteht aus 2 Teilflächen mit einem naturnahen Mittelgebirgsbach und
angrenzenden Nasswiesen in der Aue und in (quelligen ) Geländemulden am Hang.
Der Bach ist ca. 0,8 - 1,2m breit, pendelt in seinem Verlauf, die
Ufermorphologie ist durch Dynamik differenziert, am Bachufer ist eine
Hochstaudenflur entwickelt.
Die direkt angrenzende Nasswiese ist sehr wüchsig und hochstauden- und
teilweise waldsimsenreich, sie wird wahrscheinlich nur noch einmal oder
unregelmäßig gemäht.
Mit den kleinen Teilflächen wurden Hochstaudenfluren über quelligen Standorten
kartiert. Mädesüß und Waldsimse haben die höchsten Deckungen.
Der Biotop ist ein Gebiet von lokaler Bedeutung.
Beeinträchtigungen:
Nutzungsauflassung und Eutrophierung des Grünlandes.
1. Biotoptyp: Naturnaher Abschnitt eines Mittelgebirgsbachs (10%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
2. Biotoptyp: Gewässerbegleitende Hochstaudenflur (5%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Seite 21
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Ernsbach im Welschner Grund
Biotopnummer: 175143173660
3. Biotoptyp: Sickerquelle (20%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
4. Biotoptyp: Nasswiese basenarmer Standorte (85%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Seggen- und binsenreiche Nasswiesen.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Eutrophierung / mittel
Nutzungsauflassung / mittel
5. Biotoptyp: Hochstaudenflur quelliger, sumpfiger oder mooriger Standorte (5%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Chaerophyllum hirsutum Berg-Kälberkropf 1996 ba
* Cirsium palustre Sumpf-Kratzdistel 1996 ba
* Filipendula ulmaria Mädesüß 1996 ba
* Holcus lanatus Wolliges Honiggras 1996 ba
* Lotus uliginosus Sumpf-Hornklee 1996 ba
* Lysimachia vulgaris Gewöhnlicher Gilbweiderich 1996 ba
z Myosotis palustris agg. Artengruppe Sumpf-
Vergißmeinnicht
1996 ba
* Scirpus sylvaticus Wald-Simse 1996 ba
* Senecio aquaticus Wasser-Greiskraut 1996 ba
Quelle: ba = Baumann, Andrea
Rote Liste: * = nicht gefährdet
z = keine Einstufung des Aggregats
Literatur:
Biotopkartierung 1984 Höll: bewirtschaftete, magere (!) Nasswiesen, teilweise
sogar Braunseggensumpf! Silikat-Magerrasen
Das Biotop wurde 1994 von Comes kartiert.
Seite 22
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Quellmulde im oberen Ernsbachtal
Biotopnummer: 175143173661
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Sümpfe.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Fläche: 0,1833 ha
Teilflächen: 2
Rechtswert: 3432365 Hochwert: 5364542
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Erfassung: 17.06.1996 Baumann, Andrea (ba)
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Gemarkung: Nordrach
Flurstücke:
357 361/3
Biotopbeschreibung:
Das Biotop besteht aus 2 Teilflächen mit waldfreiem Sumpf über teilweise
quelligem Standort. Es befindet sich in einer flachen Geländerinne am
westexponierten Hang. Der Bestand ist durch Jungviehbeweidung artenarm und die
Grasnarbe lückig. Vorkommende Arten sind Waldsimse, Flatterbinse,
Sumpf-Hornklee, Wasser-Greiskraut und Weißes Straußgras.
Der Biotop ist ein Gebiet von lokaler Bedeutung.
1. Biotoptyp: Sickerquelle (40%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
2. Biotoptyp: Sonstiger waldfreier Sumpf (100%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Sümpfe.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Agrostis stolonifera agg. Artengruppe Weißes Straußgras 1996 ba
* Juncus articulatus Glanzfrüchtige Binse 1996 ba
* Juncus effusus Flatter-Binse 1996 ba
* Lotus uliginosus Sumpf-Hornklee 1996 ba
Seite 23
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Quellmulde im oberen Ernsbachtal
Biotopnummer: 175143173661
z Myosotis palustris agg. Artengruppe Sumpf-
Vergißmeinnicht
1996 ba
z Ranunculus flammula agg. Artengruppe Brennender
Hahnenfuß
1996 ba
* Scirpus sylvaticus Wald-Simse 1996 ba
* Senecio aquaticus Wasser-Greiskraut 1996 ba
Quelle: ba = Baumann, Andrea
Rote Liste: * = nicht gefährdet
z = keine Einstufung des Aggregats
Seite 24
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Bach vom Hirzenberg
Biotopnummer: 175143173662
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Sümpfe.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Fläche: 0,0480 ha
Teilflächen: 2
Rechtswert: 3431877 Hochwert: 5364206
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Erfassung: 07.10.1996 Baumann, Andrea (ba)
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Gemarkung: Nordrach
Flurstücke:
346
Biotopbeschreibung:
Das Biotop besteht aus 2 Teilflächen mit einem naturnahen Mittelgebirgsbach und
angrenzendem Waldsimsensumpf.
Der Bach ist 0,3 - 0,6m breit, pendelt in seinem Verlauf, die Ufermorphologie
ist differenziert. Die Ufervegetation ist krautig und intensiv beweidet, sodaß
kein spezieller Biotoptyp erhoben wurde.
An das Bachufer grenzt in der unteren Teilfläche ein unterschiedlich breiter
Streifen von Waldsimsensumpf. Er befindet sich in der Aue sowie am Unterhang.
Der Bestand ist ebenfalls von Dammwild beweidet. Er wird von Waldsimse bestimmt
und ist insgesamt artenarm.
Der Biotop ist ein Gebiet von lokaler Bedeutung.
1. Biotoptyp: Naturnaher Abschnitt eines Mittelgebirgsbachs (40%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Beweidung / mittel
2. Biotoptyp: Waldsimsen-Sumpf (60%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Sümpfe.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Beweidung / schwach
Seite 25
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Bach vom Hirzenberg
Biotopnummer: 175143173662
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Agrostis stolonifera agg. Artengruppe Weißes Straußgras 1996 ba
* Juncus effusus Flatter-Binse 1996 ba
* Lotus uliginosus Sumpf-Hornklee 1996 ba
* Myosotis nemorosa Hain-Vergißmeinnicht 1996 ba
* Scirpus sylvaticus Wald-Simse 1996 ba
Quelle: ba = Baumann, Andrea
Rote Liste: * = nicht gefährdet
Seite 26
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Oberes Ernsbächle
Biotopnummer: 175143173663
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Seggen- und binsenreiche Nasswiesen.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Magerrasen einschließlich ihrer Staudensäume.
Fläche: 1,2362 ha
Teilflächen: 2
Rechtswert: 3432276 Hochwert: 5364725
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Erfassung: 17.06.1996 Baumann, Andrea (ba)
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Gemarkung: Nordrach
Flurstücke:
358 354 353 353/1 487 355
Biotopbeschreibung:
Das Biotop besteht aus 2 Teilflächen mit einem naturnahen Mittelgebirgsbach und
angrenzenden Nasswiesen (sowie wenig Magerrasen).
Der Bach ist < 1m breit, pendelt in seinem Verlauf, die Differenzierung der
Ufermorphologie ist wenig ausgeprägt, das Sohlensubstrat ist in Steine und Grus
sortiert. Der Uferbewuchs
besteht aus krautiger Vegetation (Wiesenarten, Hochstauden). An das Bachufer
schließen sich in der Aue, in Geländemulden und am Unterhang Nasswiesen an.
Diese sind sehr unterschiedlich entwickelt: eine gute Ausbildung in der kleinen
Teilfläche sowie im unteren Auebereich; sie ist mittel- bis schwachwüchsig,
reich an Spitzblütiger Binse und verschiedenen Seggenarten. Im mittleren Teil
der Aue befindet sich ein wüchsiger, waldsimsenreicher Nasswiesenbestand. Daran
schließt sich am westexponierten Unterhang ein Magerrasen auf wechseltrockenem
Standort. Hohe Deckungen haben Teufelsabbiß und Thymian, der Bestand ist
geschlossen und niedrig mit folggenden Arten: Borstgras, Blutwurz ect..
Der Biotop ist ein Gebiet von lokaler Bedeutung und guter Ausprägung.
Schönes Wiesentälchen durch naturnahen Bach und direkt angrenzendes Mosaik
extensiver Wiesen. Die Nasswiesenausbildungen können allgemein als gut und
naturraumtypisch bezeichnet werden.
Das schmalblättrige Wollgras gilt als gefährdete Art.
1. Biotoptyp: Naturnaher Abschnitt eines Mittelgebirgsbachs (5%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Seite 27
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Oberes Ernsbächle
Biotopnummer: 175143173663
2. Biotoptyp: Gewässerbegleitende Hochstaudenflur (2%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
3. Biotoptyp: Nasswiese basenarmer Standorte (30%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Seggen- und binsenreiche Nasswiesen.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
4. Biotoptyp: Nasswiese basenarmer Standorte (50%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Seggen- und binsenreiche Nasswiesen.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Entwässerung, landwirtschaftlich / mittel
5. Biotoptyp: Magerrasen bodensaurer Standorte (15%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Magerrasen einschließlich ihrer Staudensäume.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Alnus glutinosa Schwarz-Erle 1996 ba
* Angelica sylvestris Wilde Engelwurz 1996 ba
z Anthoxanthum odoratum agg. Artengruppe Gewöhnliches
Ruchgras
1996 ba
* Arrhenatherum elatius Glatthafer 1996 ba
z Carex flava agg. Artengruppe Gelbsegge 1994 1
* Carex ovalis Hasen-Segge 1996 ba
* Carex pallescens Bleiche Segge 1996 ba
* Carex panicea Hirsen-Segge 1996 ba
* Centaurea jacea Wiesen-Flockenblume 1996 ba
* Chaerophyllum hirsutum Berg-Kälberkropf 1996 ba
* Crepis paludosa Sumpf-Pippau 1996 ba
* Cynosurus cristatus Wiesen-Kammgras 1996 ba
3 Eriophorum angustifolium Schmalblättriges Wollgras 1994 1
* Festuca pratensis Wiesen-Schwingel 1996 ba
Seite 28
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Oberes Ernsbächle
Biotopnummer: 175143173663
* Festuca rubra Echter Rotschwingel 1996 ba
* Filipendula ulmaria Mädesüß 1996 ba
* Fraxinus excelsior Gewöhnliche Esche 1996 ba
* Hieracium pilosella Kleines Habichtskraut 1996 ba
* Hieracium umbellatum Doldiges Habichtskraut 1996 ba
* Holcus lanatus Wolliges Honiggras 1996 ba
* Juncus acutiflorus Spitzblütige Binse 1996 ba
* Knautia arvensis Acker-Witwenblume 1996 ba
* Knautia maxima Wald-Witwenblume 1996 ba
* Lotus uliginosus Sumpf-Hornklee 1996 ba
* Lychnis flos-cuculi Kuckucks-Lichtnelke 1996 ba
* Myosotis nemorosa Hain-Vergißmeinnicht 1996 ba
* Nardus stricta Borstgras 1996 ba
* Plantago lanceolata Spitz-Wegerich 1996 ba
* Polygala vulgaris Gewöhnliche Kreuzblume 1996 ba
* Potentilla erecta Blutwurz 1996 ba
* Potentilla sterilis Erdbeer-Fingerkraut 1996 ba
* Prunella vulgaris Kleine Brunelle 1996 ba
* Ranunculus bulbosus Knolliger Hahnenfuß 1996 ba
* Ranunculus flammula Brennender Hahnenfuß 1996 ba
* Scirpus sylvaticus Wald-Simse 1996 ba
* Senecio aquaticus Wasser-Greiskraut 1996 ba
* Succisa pratensis Gewöhnlicher Teufelsabbiß 1996 ba
* Thymus pulegioides Arznei-Thymian 1996 ba
* Trifolium dubium Kleiner Klee 1996 ba
* Trifolium pratense Rot-Klee 1996 ba
* Valeriana dioica Sumpf-Baldrian 1994 1
* Veronica beccabunga Bachbunge 1996 ba
Moose
Sphagnum spec. 1994 1
Quelle: ba = Baumann, Andrea
1 = Comes, Peter,
Rote Liste: * = nicht gefährdet
z = keine Einstufung des Aggregats
3 = gefährdet
Literatur:
Comes kartiert 1994 ein Nasswiesenmosaik entlang dem Ernsbächle
Seite 29
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Quellmulde im hintersten Ernsbachtal
Biotopnummer: 175143173664
Nach Anlage zu § 32 NatSchG aufgrund des Verbundes mit anderen §-32-Biotopen geschützt als Seggen- und
binsenreiche Nasswiesen.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Fläche: 0,2079 ha
Teilflächen: 4
Rechtswert: 3432341 Hochwert: 5364986
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Erfassung: 17.06.1996 Baumann, Andrea (ba)
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Gemarkung: Nordrach
Flurstücke:
352
Biotopbeschreibung:
Das Biotop besteht aus 4 Teilflächen in einer südostexponierten, breiten
Hangmulde und einer Böschung (südlich gelegen). Die Standorte sind zumindest
teilweise quellig und wechselfrisch. Die Vegetation besteht aus einem nicht
einheitlich ausgebildeten Nasswiesenbestand. Dieser ist schwach- bis
mittelwüchsig, teilweise seggen- und hochstaudenreich. Hohe Deckung haben
jeweils teilweise die Bleiche Segge, die Sumpf-Distel, Blutwurz, Teufelsabbiß
oder Mädesüß. Mittlere Deckungen der Rote Schwingel, die Hasen-Segge, der
Scharfe Hahnenfuß und das Sumpf-Vergißmeinnicht.
Der Biotop ist ein Gebiet von lokaler Bedeutung.
1. Biotoptyp: Sickerquelle (20%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
2. Biotoptyp: Nasswiese basenarmer Standorte (100%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG aufgrund des Verbundes mit anderen §-32-Biotopen geschützt als Seggen- und
binsenreiche Nasswiesen.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Seite 30
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Quellmulde im hintersten Ernsbachtal
Biotopnummer: 175143173664
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Caltha palustris Sumpf-Dotterblume 1996 ba
* Carex ovalis Hasen-Segge 1996 ba
* Carex pallescens Bleiche Segge 1996 ba
* Cirsium palustre Sumpf-Kratzdistel 1996 ba
* Crepis paludosa Sumpf-Pippau 1996 ba
* Festuca rubra Echter Rotschwingel 1996 ba
* Filipendula ulmaria Mädesüß 1996 ba
* Lotus uliginosus Sumpf-Hornklee 1996 ba
* Lychnis flos-cuculi Kuckucks-Lichtnelke 1996 ba
* Lysimachia vulgaris Gewöhnlicher Gilbweiderich 1996 ba
* Myosotis nemorosa Hain-Vergißmeinnicht 1996 ba
* Potentilla erecta Blutwurz 1996 ba
* Ranunculus flammula Brennender Hahnenfuß 1996 ba
* Succisa pratensis Gewöhnlicher Teufelsabbiß 1996 ba
Quelle: ba = Baumann, Andrea
Rote Liste: * = nicht gefährdet
Seite 31
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Magerrasen im hinteren Ernsbachtal
Biotopnummer: 175143173665
Nach Anlage zu § 32 NatSchG aufgrund des Verbundes mit anderen §-32-Biotopen geschützt als Magerrasen
einschließlich ihrer Staudensäume.
Fläche: 0,1577 ha
Teilflächen: 2
Rechtswert: 3432396 Hochwert: 5364823
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Erfassung: 17.06.1996 Baumann, Andrea (ba)
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Gemarkung: Nordrach
Flurstücke:
487
Biotopbeschreibung:
Das Biotop besteht aus 2 Teilflächen auf hohen Böschungen und auf den
Böschungsschultern am südwestexponierten Hang.
Der Magerrasen ist auffallend schwachwüchsig und lückig, er ist entweder
flechten-, moos- oder rohbodenreich. Hohe Deckung hat das Geöhrte
Habichtskraut, eine zusammenhängende Grasnarbe ist nicht entwickelt. Der
Bestand ist insgesamt artenreich und hat nur stellenweise Wiesencharakter. Er
wird von einem Landwirt einmal im Jahr mit der Sense gemäht (Pflege!).
Der Biotop ist ein Gebiet von lokaler Bedeutung.
1. Biotoptyp: Magerrasen bodensaurer Standorte (100%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG aufgrund des Verbundes mit anderen §-32-Biotopen geschützt als Magerrasen
einschließlich ihrer Staudensäume.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
z Anthoxanthum odoratum agg. Artengruppe Gewöhnliches
Ruchgras
1996 ba
* Calluna vulgaris Heidekraut 1996 ba
* Centaurea jacea Wiesen-Flockenblume 1996 ba
* Danthonia decumbens Dreizahn 1996 ba
V Hieracium lactucella Geöhrtes Habichtskraut 1996 ba
* Hieracium murorum Wald-Habichtskraut 1996 ba
* Hieracium pilosella Kleines Habichtskraut 1996 ba
* Hieracium umbellatum Doldiges Habichtskraut 1996 ba
Seite 32
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Magerrasen im hinteren Ernsbachtal
Biotopnummer: 175143173665
* Hypericum perforatum Echtes Johanniskraut 1996 ba
z Leucanthemum vulgare agg. Artengruppe Margerite 1996 ba
z Lotus corniculatus agg. Artengruppe Gewöhnlicher
Hornklee
1996 ba
z Luzula campestris agg. Artengruppe Hasenbrot 1996 ba
* Nardus stricta Borstgras 1996 ba
* Pimpinella saxifraga Kleine Pimpernell 1996 ba
* Polygala vulgaris Gewöhnliche Kreuzblume 1996 ba
* Potentilla erecta Blutwurz 1996 ba
* Quercus robur Stiel-Eiche 1996 ba
* Rumex acetosella agg. Artengruppe Kleiner Sauerampfer1996 ba
* Solidago virgaurea Gewöhnliche Goldrute 1996 ba
* Succisa pratensis Gewöhnlicher Teufelsabbiß 1996 ba
* Thymus pulegioides Arznei-Thymian 1996 ba
Quelle: ba = Baumann, Andrea
Rote Liste: * = nicht gefährdet
V = Sippe der Vorwarnliste
z = keine Einstufung des Aggregats
Seite 33
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Bach nördlich des Stollengrundweges
Biotopnummer: 175143173666
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Fläche: 0,0075 ha
Teilflächen: 2
Rechtswert: 3433895 Hochwert: 5364277
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Erfassung: 10.10.1996 Baumann, Andrea (ba)
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Gemarkung: Nordrach
Flurstücke:
390/4 390/1 389
Biotopbeschreibung:
Die beiden Teilflächen beinhalten einen naturnahen Mittelgebirgsbach von 0,2
-0,3m Breite. Die Pendelbewegungen des Verlaufes sind aufgrund des starken
Gefälles gering. Die Ufervegetation wird gemäht und ist krautig, sie besteht
aus Arten frischer bis nasser Standorte des Grünlandes. Das Sohlensubstrat
besteht aus Steinen und Grus, die Ufermorphologie ist wenig differenziert.
Der Biotop ist ein Gebiet von lokaler Bedeutung.
1. Biotoptyp: Naturnaher Abschnitt eines Mittelgebirgsbachs (100%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Agrostis stolonifera agg. Artengruppe Weißes Straußgras 1996 ba
* Cirsium palustre Sumpf-Kratzdistel 1996 ba
* Filipendula ulmaria Mädesüß 1996 ba
* Holcus lanatus Wolliges Honiggras 1996 ba
z Myosotis palustris agg. Artengruppe Sumpf-
Vergißmeinnicht
1996 ba
* Ranunculus acris agg. Artengruppe Scharfer Hahnenfuß 1996 ba
* Ranunculus repens Kriechender Hahnenfuß 1996 ba
Quelle: ba = Baumann, Andrea
Seite 34
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Bach nördlich des Stollengrundweges
Biotopnummer: 175143173666
Rote Liste: * = nicht gefährdet
z = keine Einstufung des Aggregats
Seite 35
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Gehölze vor Ernsbach
Biotopnummer: 175143173667
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Feldhecken und Feldgehölze.
Fläche: 0,2871 ha
Teilflächen: 2
Rechtswert: 3432130 Hochwert: 5363054
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Erfassung: 01.10.1996 Baumann, Andrea (ba)
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Gemarkung: Nordrach
Flurstücke:
42 35 112
Biotopbeschreibung:
Das Biotop besteht aus zwei Teilflächen auf Böschungen am Rande der Aue.
Teilfläche a:
Feldgehölz auf einer Süd- und Ostexponierten Böschung. Der Bestand ist relativ
hoch und geschlossen, er wird von Hochstämmen und Stockausschlägen aufgebaut.
Dies ist ein älterer Bestand von Stieleiche und Eßkastanie, sowie Esche, Hasel
und Bergahorn. Das Vorkommen von Liguster und Wein in der Strauchschicht ist
sicherlich synanthrop. In der Krautschicht befinden sich Arten mittlerer
Standorte: Salbei-Gamander, Männlicher Wurmfarn, Adlerfarn ect.
Im Kronenschluß zum Feldgehölz befinden sich einige ältere Apfelbäume, sie
wurden nicht kartiert.
Teilfläche b:
Sie besteht aus einer Hecke auf einer ostexponierten Böschung.
Sie ist geschlossen und ca. 3m breit und besteht v.a. aus Stockausschlägen.
Der Biotop ist ein Gebiet von lokaler Bedeutung.
1. Biotoptyp: Feldgehölz (95%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Feldhecken und Feldgehölze.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
2. Biotoptyp: Feldhecke (5%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Feldhecken und Feldgehölze.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Seite 36
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Gehölze vor Ernsbach
Biotopnummer: 175143173667
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Acer pseudoplatanus Berg-Ahorn 1996 ba
* Aegopodium podagraria Giersch 1996 ba
* Betula pendula Hänge-Birke 1996 ba
* Bromus ramosus agg. Artengruppe Waldtrespe 1996 ba
* Castanea sativa Edelkastanie 1996 ba
* Corylus avellana Gewöhnliche Hasel 1996 ba
* Crataegus laevigata agg. Artengruppe Zweigriffeliger
Weißdorn
1996 ba
* Dryopteris filix-mas agg. Artengruppe Männlicher
Wurmfarn
1996 ba
* Fraxinus excelsior Gewöhnliche Esche 1996 ba
* Ligustrum vulgare Gewöhnlicher Liguster 1996 ba 2
* Populus tremula Espe 1996 ba
* Pteridium aquilinum Adlerfarn 1996 ba
* Quercus robur Stiel-Eiche 1996 ba
* Rubus sectio Rubus Artengruppe Brombeere 1996 ba
* Teucrium scorodonia Salbei-Gamander 1996 ba
Vitis vinifera subsp. vinifera Weinrebe 1996 ba 2
Quelle: ba = Baumann, Andrea
Rote Liste: * = nicht gefährdet
Status: 2 = synanthrop
Seite 37
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Bach am Schrofen
Biotopnummer: 175143173668
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Sümpfe.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Fläche: 0,0260 ha
Teilflächen: 1
Rechtswert: 3432805 Hochwert: 5363135
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Erfassung: 08.10.1996 Baumann, Andrea (ba)
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Gemarkung: Nordrach
Flurstücke:
83
Biotopbeschreibung:
Das Biotop besteht aus einer Teilfläche eines naturnahen Mittelgebirgsbaches
und angrenzendem waldfreien Sumpfam Nordhang.
Der Bach ist 1 - 2m breit, pendelt in seinem Verlauf mit geringer Amplitude,
das Sohlensubstrat ist in Blöcke, Steine und Grus sortiert, die
Uferdifferenzierung (Flach-, Steiufer, Abbrüche) ist ausgeprägt. Der unterste
Bachabschnitt ist von Tiefenerosion betroffen (0,5 - 0,6m). Die Ufervegetation
ist krautig und besteht in Flachuferbereichen aus Kleinröhricht (v.a. flutender
Schwaden), am Steilufer aus Hochstauden oder Arten frischer, offenerdiger
Standorte (Stinkender Storchschnabel, Gewöhnlicher Hohlzahn). Am Bachufer
befinden sich einige jüngere Gehölze (u.a. Esche, Bruchweide) von welchen
zumindest der Gehwöhnliche Schneeball und die wenigen Fichten gepflanzt sind.
Im untersten Abschnitt des Baches grenzt an das Bachufer sumpfiger Standort mit
Vegetation, welche stark durch Ruderalisierung (Umlagerung, Verdichtung,
mechanische Einflüsse ?) geprägt ist. In der lockeren, nicht geschlossenen
Krautschicht wurde ein artenarmer Bestand mit Brennendem Hahnenfuß,
Flatterbinse, Krötenbinse, Flutendem Schwaden, Bitteres Schaumkraut und
Sumpf-Vergißmeinnicht kartiert.
Der Biotop ist ein Gebiet von lokaler Bedeutung.
1. Biotoptyp: Naturnaher Abschnitt eines Mittelgebirgsbachs (70%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
2. Biotoptyp: Gewässerbegleitende Hochstaudenflur (10%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Seite 38
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Bach am Schrofen
Biotopnummer: 175143173668
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
3. Biotoptyp: Kleinröhricht (5%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
4. Biotoptyp: Waldfreier Sumpf (30%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Sümpfe.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Sonstige Materialumlagerung / mittel
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Angelica sylvestris Wilde Engelwurz 1996 ba
* Athyrium filix-femina Wald-Frauenfarn 1996 ba
* Cardamine amara Bitteres Schaumkraut 1996 ba
* Chaerophyllum hirsutum Berg-Kälberkropf 1996 ba
* Chrysosplenium alternifolium Wechselblättriges Milzkraut 1996 ba
* Filipendula ulmaria Mädesüß 1996 ba
* Fraxinus excelsior Gewöhnliche Esche 1996 ba
* Galeopsis tetrahit agg. Artengruppe Gewöhnlicher
Hohlzahn
1996 ba
* Geranium robertianum Ruprechtskraut 1996 ba
z Glyceria fluitans agg. Artengruppe Flutender Schwaden1996 ba
* Juncus bufonius Kröten-Binse 1996 ba
* Juncus effusus Flatter-Binse 1996 ba
z Myosotis palustris agg. Artengruppe Sumpf-
Vergißmeinnicht
1996 ba
* Picea abies Gewöhnliche Fichte 1996 ba 4
z Ranunculus flammula agg. Artengruppe Brennender
Hahnenfuß
1996 ba
* Rubus sectio Rubus Artengruppe Brombeere 1996 ba
* Salix fragilis Bruch-Weide 1996 ba
* Urtica dioica Große Brennessel 1996 ba
* Viburnum opulus Gewöhnlicher Schneeball 1996 ba 4
Quelle: ba = Baumann, Andrea
Seite 39
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Bach am Schrofen
Biotopnummer: 175143173668
Rote Liste: * = nicht gefährdet
z = keine Einstufung des Aggregats
Status: 4 = angesalbt
Seite 40
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Gehölze im Hinter-Schrofen
Biotopnummer: 175143173669
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Feldhecken und Feldgehölze.
Fläche: 0,0375 ha
Teilflächen: 2
Rechtswert: 3432925 Hochwert: 5363456
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Erfassung: 06.10.1996 Baumann, Andrea (ba)
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Gemarkung: Nordrach
Flurstücke:
291 308 82
Biotopbeschreibung:
Das Biotop besteht aus 2 Teilflächen mit Hecken an den gegenüberliegenden
Hängen des Tales:
Teilfläche a:
Die Hecke verläuft hangparallel am NNW-exponierten Hang auf einer Böschung. Sie
ist teilweise auf den Stock gesetzt, in diesen Bereichen ist die Krautschicht
mit folgenden Arten gut entwickelt: Gewöhnlicher Hohlzahn, Brennessel. Der
Standort ist frisch und nährstoffreich. Der Gehölzbestand ist relativ locker
und baut sich aus gleichen Teilen aus Salweide, Stieleiche, Zitterpappel und
Hängebirke auf.
Teilfläche b:
Hecke auf einem Rain am SSO-exponierten Hang. Der Bestand hat Kronenenschluß
ist jedoch insgesamt licht.
Er wird von Stieleiche und Hasel aufgebaut, in der Krautschicht befinden sich
Arten mittlerer Standorte: Männlicher Wurmfarn und Salbei-Gamander.
Der Biotop ist ein Gebiet von lokaler Bedeutung.
Beeinträchtigungen:
Aufforstung in direkter Umgebung
1. Biotoptyp: Feldhecke (100%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Feldhecken und Feldgehölze.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Seite 41
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Gehölze im Hinter-Schrofen
Biotopnummer: 175143173669
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Betula pendula Hänge-Birke 1996 ba
* Corylus avellana Gewöhnliche Hasel 1996 ba
* Dryopteris filix-mas agg. Artengruppe Männlicher
Wurmfarn
1996 ba
* Galeopsis tetrahit agg. Artengruppe Gewöhnlicher
Hohlzahn
1996 ba
* Populus tremula Espe 1996 ba
* Quercus robur Stiel-Eiche 1996 ba
* Salix caprea Sal-Weide 1996 ba
* Teucrium scorodonia Salbei-Gamander 1996 ba
* Urtica dioica Große Brennessel 1996 ba
Quelle: ba = Baumann, Andrea
Rote Liste: * = nicht gefährdet
Seite 42
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Bach am Hinter-Schrofen
Biotopnummer: 175143173670
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Sümpfe.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Seggen- und binsenreiche Nasswiesen.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Fläche: 0,0985 ha
Teilflächen: 1
Rechtswert: 3433061 Hochwert: 5363372
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Erfassung: 08.10.1996 Baumann, Andrea (ba)
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Gemarkung: Nordrach
Flurstücke:
300
Biotopbeschreibung:
Das Biotop besteht aus einer Teilfläche am N-exponierten Unterhang des
Nordrachtales. In einer Quellmulde befindet sich eine periodisch schüttende
Fließquelle, von ihr führt ein schmaler naturnaher Mittelgenbirgsbach zu einer
Nasswiese (hier Bach durch randlichen Graben ersetzt). Der Bach ist ca. 25m
lang und 0,3-0,3m breit und pendelt leicht. An das Bachufer schließt sich ein
Streifen Sumpfgelände, welcher von einer Hochstaudenflur mit hoher Deckung von
Mädesüß bewachsen wird. Wahrscheinlich handelt es sich um das Brachestadium
einer waldsimsenreichen Nasswiese. Einzelne Gehölze (Weiden) haben sich bereits
angesiedelt.
Die Nasswiese befindet sich in wenig geneigtem Gelände und wird durch Schafe
beweidet. Ein Teil des Artenbestandes deutet auf einen nährstoffreichen
(aufgedüngten) Standort: Wolliges Honiggras, Scharfer Hahnenfuß, eine anderer
auf weniger nährstoffreiche, nasse Standortsverhältnisse: Hirsen-Segge,
Spitzblütige Binse, Sumpf-Dotterblume, Roter Schwingel ect..
Der Standort wurde wahrscheinlich in jüngerer Zeit eutrophiert (durch Beweidung
oder Entwässerung ?).
Der Biotop ist ein Gebiet von lokaler Bedeutung.
1. Biotoptyp: Naturnaher Abschnitt eines Mittelgebirgsbachs (5%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
2. Biotoptyp: Sturz- oder Fließquelle (1%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Seite 43
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Bach am Hinter-Schrofen
Biotopnummer: 175143173670
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
3. Biotoptyp: Hochstaudenflur (10%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Sümpfe.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Nutzungsauflassung / mittel
4. Biotoptyp: Nasswiese basenarmer Standorte (85%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Seggen- und binsenreiche Nasswiesen.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Beweidung / mittel
Entwässerung, landwirtschaftlich / mittel
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Angelica sylvestris Wilde Engelwurz 1996 ba
* Caltha palustris Sumpf-Dotterblume 1996 ba
* Carex panicea Hirsen-Segge 1996 ba
* Festuca rubra Echter Rotschwingel 1996 ba
* Filipendula ulmaria Mädesüß 1996 ba
* Holcus lanatus Wolliges Honiggras 1996 ba
* Juncus acutiflorus Spitzblütige Binse 1996 ba
* Juncus effusus Flatter-Binse 1996 ba
* Lotus uliginosus Sumpf-Hornklee 1996 ba
* Lysimachia vulgaris Gewöhnlicher Gilbweiderich 1996 ba
* Persicaria bistorta Wiesen-Knöterich 1996 ba
* Plantago lanceolata Spitz-Wegerich 1996 ba
* Ranunculus acris agg. Artengruppe Scharfer Hahnenfuß 1996 ba
* Ranunculus flammula Brennender Hahnenfuß 1996 ba
* Salix cinerea Grau-Weide 1996 ba
* Scirpus sylvaticus Wald-Simse 1996 ba
* Senecio aquaticus Wasser-Greiskraut 1996 ba
* Stellaria aquatica Wassermiere 1996 ba
Quelle: ba = Baumann, Andrea
Rote Liste: * = nicht gefährdet
Seite 44
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Bach am Hinter-Schrofen
Biotopnummer: 175143173670
Literatur:
Comes 1994
Seite 45
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Magerrasen am Gotschertweg
Biotopnummer: 175143173671
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Magerrasen einschließlich ihrer Staudensäume.
Fläche: 0,1141 ha
Teilflächen: 1
Rechtswert: 3432438 Hochwert: 5363776
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Erfassung: 07.10.1996 Baumann, Andrea (ba)
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Gemarkung: Nordrach
Flurstücke:
85
Biotopbeschreibung:
Das Biotop besteht aus einer Teilfläche am sehr steilen SSO-exponierten Hang,
welcher sich im Talschluß eines Seitentales des Ernsbach befindet. Durch die
Fläche zieht ein Grasweg und daran anschließend eine Böschung mit
entsprechender Vegetation. Außerdem sind einig Zwetschgenbäume auf der Fläche.
Der Bestand ist niedrigwüchsig, die Grasnarbe locker geschlossen, er ist
insgesamt relativ artenreich und gut ausgebildet.
Der Biotop ist ein Gebiet von lokaler Bedeutung.
1. Biotoptyp: Magerrasen bodensaurer Standorte (100%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Magerrasen einschließlich ihrer Staudensäume.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Achillea millefolium agg. Artengruppe Wiesenschafgarbe 1996 ba
* Crepis capillaris Grüner Pippau 1996 ba
* Daucus carota Wilde Möhre 1996 ba
* Festuca rubra Echter Rotschwingel 1996 ba
* Hieracium pilosella Kleines Habichtskraut 1996 ba
* Leontodon hispidus Rauher Löwenzahn 1996 ba
z Leucanthemum vulgare agg. Artengruppe Margerite 1996 ba
z Lotus corniculatus agg. Artengruppe Gewöhnlicher 1996 ba
Seite 46
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Magerrasen am Gotschertweg
Biotopnummer: 175143173671
Hornklee
* Luzula multiflora Vielblütiges Hasenbrot 1996 ba
* Pimpinella saxifraga Kleine Pimpernell 1996 ba
* Potentilla sterilis Erdbeer-Fingerkraut 1996 ba
* Ranunculus bulbosus Knolliger Hahnenfuß 1996 ba
* Thymus pulegioides Arznei-Thymian 1996 ba
* Trifolium pratense Rot-Klee 1996 ba
* Veronica officinalis Wald-Ehrenpreis 1996 ba
Quelle: ba = Baumann, Andrea
Rote Liste: * = nicht gefährdet
z = keine Einstufung des Aggregats
Seite 47
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Biotop am Heidenbühl
Biotopnummer: 175143173672
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Sümpfe.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Seggen- und binsenreiche Nasswiesen.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Magerrasen einschließlich ihrer Staudensäume.
Fläche: 0,7405 ha
Teilflächen: 4
Rechtswert: 3433329 Hochwert: 5363859
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Erfassung: 25.06.1996 Baumann, Andrea (ba)
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Gemarkung: Nordrach
Flurstücke:
319 320 322
Biotopbeschreibung:
Das Biotop besteht aus 4 Teilflächen mit einem Mosaik aus Nass- und Magerwiesen
und Abschnitten zweier naturnaher Mittelgebirgsbäche.
Die Nasswiesen befinden sich am Grunde zweier Geländerinnen mit relativ starkem
Gefälle, welche sich am Hang des Nordrach-Tales befinden und in einem spitzen
Winkel auf die Nordrachaue zulaufen und sich dort in der Randsenke treffen. Die
Nasswiese im nördlichen Bereich ist waldsimsenreich mit Sumpf-Pippau, Mädesüß,
Sumpfdotterblume und Wiesenknöterich auf anmoorigem Untergrund; randlich
gelegen eine Hochstaudenflur (6m x 10m) auf sumpfigem, quelligen Untergrund; im
südlichen Bereich eine artenreichere, lockerwüchsige, binsenreiche Ausbildung
mit einigen ''guten Nasswiesenarten'' (Sumpf-Baldrian, Hirsen-Segge,
Sumpf-Schachtelhalm).
Am Grund der südlich gelegenen Rinne wurde ein naturnaher Bachlauf von ca. 0,2m
Breite kartiert, 0,2 - 0,4m tief, mit pendelndem Verlauf, das Sohlensubstrat in
Sand und Steine sortiert, die Ufervegetation gemäht und mit einezelnen,
jüngeren (gepflanzten) Kopfweiden. Der Bach ist nicht auf der gesamten Länge
der Rinne naturnah, was kartographisch jedoch nicht darstellbar ist.
In der nördlich gelegenen Geländerinne befindet sich eine ''Wasser -
Ablaufrinne'' mit schlammiger Sohle, ca. 0,2m breit und flach. Sie wurde wegen
der unzureichenden Differenzierung des Bachbettes nicht als Bach kartiert.
Die beschriebenen Geländesenken sind über einen hohen, gewölbten ''Buckel''
verbunden, auf welchem sich gut ausgebildeter Magerrasen befindet. Diese sind
etwas unterschiedlich ausgebildet (trocken bis wechseltrocker Standort) und
relativ artenreich: die Grasnarbe wird von wechselnden Anteilen von Rotem
Schwingel, Borstgras, Ruchgras, Zittergras, Pillensegge, Vielblütiger Hainsimse
und Rotem Straußgras aufgebaut.
Auch auf der nördlich gelegenen, kleineren Teilfläche befindet sich Magerrasen
am Hang.
Seite 48
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Biotop am Heidenbühl
Biotopnummer: 175143173672
Der Biotop ist ein Gebiet von lokaler Bedeutung und guter Ausprägung.
Mosaik von gut ausgebildeten Mager- und Nasswiesen in naturraumtypischen
Gelände, welches noch nicht von Wegen zerschnitten ist, trotz schwieriger
Topologie noch als Grünland bewirtschaftet wird und insgesamt ein
landschaftlich und faunistisch interressanter Biotop ist.
Beeinträchtigungen:
Einsetzten von Nordmannstanne (Christbaumkultur ?) im südlichen Bereich der
Biotopfläche, auf einer Nasswiese.
1. Biotoptyp: Naturnaher Abschnitt eines Mittelgebirgsbachs (2%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
2. Biotoptyp: Hochstaudenflur (2%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Sümpfe.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
3. Biotoptyp: Nasswiese basenarmer Standorte (25%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Seggen- und binsenreiche Nasswiesen.
Bemerkung:
auf anmoorigem Standort
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
4. Biotoptyp: Nasswiese basenarmer Standorte (15%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Seggen- und binsenreiche Nasswiesen.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Sonstige landwirtschaftliche Maßnahme / stark
5. Biotoptyp: Magerrasen bodensaurer Standorte (70%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Magerrasen einschließlich ihrer Staudensäume.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
6. Biotoptyp: Sickerquelle (2%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Seite 49
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Biotop am Heidenbühl
Biotopnummer: 175143173672
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
Abies spec. 1996 ba 4
* Agrostis capillaris Rotes Straußgras 1996 ba
z Anthoxanthum odoratum agg. Artengruppe Gewöhnliches
Ruchgras
1996 ba
* Arrhenatherum elatius Glatthafer 1996 ba
* Briza media Gewöhnliches Zittergras 1996 ba
* Caltha palustris Sumpf-Dotterblume 1996 ba
* Campanula patula Wiesen-Glockenblume 1996 ba
* Carex pallescens Bleiche Segge 1996 ba
* Carex panicea Hirsen-Segge 1996 ba
* Carex pilulifera Pillen-Segge 1996 ba
* Centaurea jacea Wiesen-Flockenblume 1996 ba
* Cirsium palustre Sumpf-Kratzdistel 1996 ba
* Crepis paludosa Sumpf-Pippau 1996 ba
* Equisetum palustre Sumpf-Schachtelhalm 1996 ba
* Festuca rubra Echter Rotschwingel 1996 ba
* Filipendula ulmaria Mädesüß 1996 ba
* Galium uliginosum Moor-Labkraut 1996 ba
* Hieracium pilosella Kleines Habichtskraut 1996 ba
* Holcus lanatus Wolliges Honiggras 1996 ba
* Hypericum perforatum Echtes Johanniskraut 1996 ba
* Hypochaeris radicata Gewöhnliches Ferkelkraut 1996 ba
* Juncus acutiflorus Spitzblütige Binse 1996 ba
z Leucanthemum vulgare agg. Artengruppe Margerite 1996 ba
z Lotus corniculatus agg. Artengruppe Gewöhnlicher
Hornklee
1996 ba
* Lotus uliginosus Sumpf-Hornklee 1996 ba
* Luzula multiflora Vielblütiges Hasenbrot 1996 ba
* Nardus stricta Borstgras 1996 ba
* Picea abies Gewöhnliche Fichte 1996 ba
* Plantago lanceolata Spitz-Wegerich 1996 ba
* Polygala vulgaris Gewöhnliche Kreuzblume 1996 ba
* Potentilla erecta Blutwurz 1996 ba
* Rubus sectio Rubus Artengruppe Brombeere 1996 ba
Seite 50
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Biotop am Heidenbühl
Biotopnummer: 175143173672
* Salix viminalis Korb-Weide 1996 ba 4
* Sambucus nigra Schwarzer Holunder 1996 ba
* Sanguisorba officinalis Großer Wiesenknopf 1996 ba
* Succisa pratensis Gewöhnlicher Teufelsabbiß 1996 ba
* Thymus pulegioides Arznei-Thymian 1996 ba
* Urtica dioica Große Brennessel 1996 ba
* Valeriana dioica Sumpf-Baldrian 1996 ba
Quelle: ba = Baumann, Andrea
Rote Liste: * = nicht gefährdet
z = keine Einstufung des Aggregats
Status: 4 = angesalbt
Literatur:
Comes 1994
Seite 51
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Trockenmauer am Stollenberg
Biotopnummer: 175143173673
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Trockenmauern.
Fläche: 0,0020 ha
Teilflächen: 1
Rechtswert: 3433462 Hochwert: 5363751
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Erfassung: 08.10.1996 Baumann, Andrea (ba)
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Gemarkung: Nordrach
Flurstücke:
327
Biotopbeschreibung:
Das Biotop besteht aus einer Teilfläche mit einer Trockenmauer am
SW-exponierten Hang. Sie ist gut bis mäßig gut erhalten, offen und ohne
Gehölze, Moose, Farne und Flechten besiedeln Teile der Mauer.
Der Biotop ist ein Gebiet von lokaler Bedeutung.
1. Biotoptyp: Trockenmauer (100%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Trockenmauern.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Asplenium trichomanes Schwarzstieliger Strichfarn 1996 ba
* Dryopteris filix-mas agg. Artengruppe Männlicher
Wurmfarn
1996 ba
* Fragaria vesca Wald-Erdbeere 1996 ba
* Hieracium pilosella Kleines Habichtskraut 1996 ba
* Teucrium scorodonia Salbei-Gamander 1996 ba
Quelle: ba = Baumann, Andrea
Rote Liste: * = nicht gefährdet
Seite 52
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Nasswiesen und Magerrasen in einem Talschluß am Kohlberg
Biotopnummer: 175143173674
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Seggen- und binsenreiche Nasswiesen.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Magerrasen einschließlich ihrer Staudensäume.
Fläche: 0,2696 ha
Teilflächen: 1
Rechtswert: 3433021 Hochwert: 5363931
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Erfassung: 07.10.1996 Baumann, Andrea (ba)
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Gemarkung: Nordrach
Flurstücke:
336
Biotopbeschreibung:
Das Biotop besteht aus einer Teilfläche und befindet sich in einem Talschluß.
Der Talschluß besteht aus 2 Quellmulden welche sich in einer Geländerinne
vereinigen, hier befinden sich die quelligen Standorte und Nasswiesen. Ein
kleinerer Teil des Bestandes ist binsenreich und relativ artenarm, zum
Zeitpunkt der Kartierung sind Waldsimse, Rotes Straußgras und Kriechender
Hahnenfuß sowie Sumpf-Greiskraut bestimmend. Der Bestand ist entweder gedüngt
oder durch andere Einflüsse eutrophiert. Der größere Teil der Nasswiesen ist
seggen- und binsenreich (Hirsensegge), weiterhin kommen Sumpfdotterblume, Rotes
Straußgras, Teufelsabbiß und Sumpf-Greiskraut vor, der Standort ist
wahrscheinlich wechselnass. Entwässerungsgräben sorgen offensichtlich zumindest
zeitweilig für deutliche Entwässerung.
Zwischen den Mulden ist das Gelände stark aufgewölbt, hier wurden Magerrasen
kartiert. Ca. 80qm des Magerrasens ist mit Normannstanne (Christbaumkultur)
eingesetzt. Der Bestand ist relativ homogen, mittelwüchsig und gut ausgebildet.
Der Biotop ist ein Gebiet von lokaler Bedeutung.
Beeinträchtigungen:
Nordmasstannenkultur
1. Biotoptyp: Magerrasen bodensaurer Standorte (60%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Magerrasen einschließlich ihrer Staudensäume.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Sonstige landwirtschaftliche Maßnahme / stark
Seite 53
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Nasswiesen und Magerrasen in einem Talschluß am Kohlberg
Biotopnummer: 175143173674
2. Biotoptyp: Sickerquelle (10%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
3. Biotoptyp: Nasswiese basenarmer Standorte (40%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Seggen- und binsenreiche Nasswiesen.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Düngung, landwirtschaftlich / mittel
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Caltha palustris Sumpf-Dotterblume 1996 ba
* Carex panicea Hirsen-Segge 1996 ba
* Daucus carota Wilde Möhre 1996 ba
* Festuca rubra Echter Rotschwingel 1996 ba
* Hieracium pilosella Kleines Habichtskraut 1996 ba
* Hypochaeris radicata Gewöhnliches Ferkelkraut 1996 ba
* Juncus acutiflorus Spitzblütige Binse 1996 ba
* Leontodon hispidus Rauher Löwenzahn 1996 ba
z Leucanthemum vulgare agg. Artengruppe Margerite 1996 ba
z Lotus corniculatus agg. Artengruppe Gewöhnlicher
Hornklee
1996 ba
* Pimpinella saxifraga Kleine Pimpernell 1996 ba
* Plantago lanceolata Spitz-Wegerich 1996 ba
* Prunella vulgaris Kleine Brunelle 1996 ba
* Ranunculus repens Kriechender Hahnenfuß 1996 ba
* Scirpus sylvaticus Wald-Simse 1996 ba
* Senecio aquaticus Wasser-Greiskraut 1996 ba
* Succisa pratensis Gewöhnlicher Teufelsabbiß 1996 ba
* Thymus pulegioides Arznei-Thymian 1996 ba
Quelle: ba = Baumann, Andrea
Rote Liste: * = nicht gefährdet
z = keine Einstufung des Aggregats
Seite 54
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Sumpfige Rinne am Stollenberg
Biotopnummer: 175143173675
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Sümpfe.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Seggen- und binsenreiche Nasswiesen.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Fläche: 0,2418 ha
Teilflächen: 8
Rechtswert: 3433662 Hochwert: 5363880
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Erfassung: 09.10.1996 Baumann, Andrea (ba)
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Gemarkung: Nordrach
Flurstücke:
387 326/1 328 328/1 327 332
Biotopbeschreibung:
Das Biotop besteht aus 8 Teilflächen und befindet sich an einem ausgedehnten
NNW-exponierten Hang. Es handelt sich um quellige Standorte und Abschnitte
schmaler, naturnaher Mittelgebirgsbäche, sowie daran angrenzende Nasswiesen.
Beschreibung der Teilflächen:
a: kleinflächige Sickerquelle mit Nasswiesenvegetation
b: Bachlauf von ca. 20 cm Breite, Sohlensubstrat: Grus, schwach pendelnder
Verlauf, Uferdifferenzierung wenig entwickelt, gewisse Tiefenerosion vorhanden.
An das Ufer grenzt ein schmeler Streifen Nasswiese, der durch Spitzblütige
Binse, Kleinseggen (Hirsensegge), einige Flachmoorarten (Sumpf-Baldrian,
Sumpf-Labkraut) sowie Nasswiesenarten charakterisiert ist.
c: Bach mit einer Breite von 0,3 - 0,5m, der Verlauf pendelt, Flach- und
Steilufer sind entwickelt, das Sohlensubstrat ist in Steine und Schlamm
sortiert. Die Ufervegetation ist krautig und besteht aus Grünlandarten.
d, e: In einer Geländerinne befindet sich am Grund teilweise quelliger
Standort. Hier wurde ein Nasswiesenbestand kartiert, der je nach
Bewirtschaftung unterschiedlich ausgebildet ist. Der Bestand ist deutlich
aufgedüngt, Mädesüß und Spitzblütige Binse hat eine gewisse Stetigkeit.
f, g: Bach mit einer Breite von 0,2 - 0,5m, pendelndem Verlauf,
Uferdifferenzierung in Flach- und Steilufer ausgebildet, Sohlensubstrat sind
größere Steine. An das Ufer grenzt im oberen Teil ein Streifen waldfreier Sumpf
mit Flatterbinse, Wolligem Honiggras und Brennendem Hahnenfuß (Dammwildgehege).
Grenzt an Nr. 3679, b an.
h: quelliger Standort mit Nasswiesenvegetation
Der Biotop ist ein Gebiet von lokaler Bedeutung.
1. Biotoptyp: Naturnaher Abschnitt eines Mittelgebirgsbachs (78%)
Seite 55
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Sumpfige Rinne am Stollenberg
Biotopnummer: 175143173675
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
2. Biotoptyp: Sickerquelle (2%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
3. Biotoptyp: Nasswiese basenarmer Standorte (17%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Seggen- und binsenreiche Nasswiesen.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Eutrophierung / schwach
4. Biotoptyp: Waldfreier Sumpf (3%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Sümpfe.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Beweidung / mittel
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Carex panicea Hirsen-Segge 1996 ba
* Centaurea jacea Wiesen-Flockenblume 1996 ba
* Chaerophyllum hirsutum Berg-Kälberkropf 1996 ba
z Galium palustre agg. Artengruppe Sumpflabkraut 1996 ba
z Glyceria fluitans agg. Artengruppe Flutender Schwaden1996 ba
* Holcus lanatus Wolliges Honiggras 1996 ba
* Juncus acutiflorus Spitzblütige Binse 1996 ba
* Juncus effusus Flatter-Binse 1996 ba
* Plantago lanceolata Spitz-Wegerich 1996 ba
* Poa trivialis Gewöhnliches Rispengras 1996 ba
* Ranunculus acris agg. Artengruppe Scharfer Hahnenfuß 1996 ba
* Ranunculus flammula Brennender Hahnenfuß 1996 ba
z Ranunculus flammula agg. Artengruppe Brennender
Hahnenfuß
1996 ba
* Ranunculus repens Kriechender Hahnenfuß 1996 ba
* Rumex crispus Krauser Ampfer 1996 ba
* Rumex obtusifolius Stumpfblatt-Ampfer 1996 ba
Seite 56
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Sumpfige Rinne am Stollenberg
Biotopnummer: 175143173675
* Sanguisorba officinalis Großer Wiesenknopf 1996 ba
* Senecio aquaticus Wasser-Greiskraut 1996 ba
* Valeriana dioica Sumpf-Baldrian 1996 ba
Quelle: ba = Baumann, Andrea
Rote Liste: * = nicht gefährdet
z = keine Einstufung des Aggregats
Seite 57
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Nasswiese im Stollengrund
Biotopnummer: 175143173676
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Seggen- und binsenreiche Nasswiesen.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Fläche: 0,5067 ha
Teilflächen: 1
Rechtswert: 3434566 Hochwert: 5363483
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Erfassung: 09.10.1996 Baumann, Andrea (ba)
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Gemarkung: Nordrach
Flurstücke:
392
Biotopbeschreibung:
Das Biotop besteht aus einer Teilfläche mit einer Nasswiese mit einem
naturnahen Mittelgebirgsbach. Es befindet sich auf der Hochfläche in einem
Gelände, das durch eine flache Rinne und ansonsten bewegtes Oberflächenrelief
gekennzeichnet ist.
In der Rinne befindet sich ein schmaler Bach mit einer Breite von 0,3 - 0,5m,
mit eng pendelndem Verlauf und geringer Uferdifferenzierung. Am Ufer des Baches
befindet sich fast durchgehend artenreiche Hochstaudenvegetation, die als
Hochstaudenflur kartiert wurde.
Die Nasswiese ist durch die starke Differenzierung des Geländes nicht
einheitlich ausgebildet, mittelwüchsige Bestände mit Rotem Straußgras als
Hauptgras, oder seggenreichere Ausbildungen wechseln sich ab mit wüchsigen
Ausbildungen mit höherer Deckung von Wolligem Honiggras, Mädesüß und Großem
Wiesenknopf.
Der Biotop ist ein Gebiet von lokaler Bedeutung.
1. Biotoptyp: Naturnaher Abschnitt eines Mittelgebirgsbachs (2%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
2. Biotoptyp: Gewässerbegleitende Hochstaudenflur (2%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
3. Biotoptyp: Nasswiese basenarmer Standorte (98%)
Seite 58
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Nasswiese im Stollengrund
Biotopnummer: 175143173676
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Seggen- und binsenreiche Nasswiesen.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Caltha palustris Sumpf-Dotterblume 1996 ba
Carex spec. 1996 ba
* Centaurea jacea Wiesen-Flockenblume 1996 ba
* Chaerophyllum hirsutum Berg-Kälberkropf 1996 ba
* Cirsium palustre Sumpf-Kratzdistel 1996 ba
* Festuca rubra Echter Rotschwingel 1996 ba
* Filipendula ulmaria Mädesüß 1996 ba
* Holcus lanatus Wolliges Honiggras 1996 ba
* Juncus acutiflorus Spitzblütige Binse 1996 ba
* Juncus effusus Flatter-Binse 1996 ba
* Lotus uliginosus Sumpf-Hornklee 1996 ba
* Mimulus guttatus Gelbe Gauklerblume 1996 ba
* Persicaria bistorta Wiesen-Knöterich 1996 ba
* Ranunculus acris Scharfer Hahnenfuß 1996 ba
* Rumex obtusifolius Stumpfblatt-Ampfer 1996 ba
* Sanguisorba officinalis Großer Wiesenknopf 1996 ba
* Senecio aquaticus Wasser-Greiskraut 1996 ba
Quelle: ba = Baumann, Andrea
Rote Liste: * = nicht gefährdet
Literatur:
Comes 1994
Seite 59
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Fels östlich vom Hasenberg
Biotopnummer: 175143173677
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Offene Felsbildungen.
Fläche: 0,0036 ha
Teilflächen: 2
Rechtswert: 3433818 Hochwert: 5364308
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Erfassung: 10.10.1996 Baumann, Andrea (ba)
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Gemarkung: Nordrach
Flurstücke:
389 377 378
Biotopbeschreibung:
Das Biotop besteht aus zwei Teilflächen mit anthropogen freigelegtem Felsen.
Teilfläche a: Fels am Asphaltweg, ca. 16m lang und bis 4m hoch, der
NW-exponierte Teil des Felsens ist relativ glatt mit wenigen Spalten,
flechtenreich. Heidekraut, Drahtschmiele.
Der SW-exponierte Teil des Felsens ist an der Oberfläche stärker verwittert,
Moose und Flechten sind relativ gut entwickelt. In den Spalten neben der
Drahtschmiele wächst hier der Heideginster.
Der zweite Teilfläche b befindet sich randlich zur Straße und einem Gebäude,
ist insgesamt ca. 20m lang und 8m hoch. Moose und Flechten sind mit gewisser
Deckung vorhanden, in den Spalten wachsen ebenfalls Arten mäßig trockener,
basenarmer bis basenreicher, kalkarmer, nährstoffarmer Standorte: Heideginster,
Besenginster, Drahtschmiele und Rippenfarn.
Der Biotop ist ein Gebiet von lokaler Bedeutung.
1. Biotoptyp: Anthropogen freigelegte Felsbildung (Steinbrüche, Felsanschnitte) (100%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Offene Felsbildungen.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Blechnum spicant Rippenfarn 1996 ba
* Calluna vulgaris Heidekraut 1996 ba
z Campanula rotundifolia agg. Artengruppe Rundblättrige
Glockenblume
1996 ba
* Cytisus scoparius Gewöhnlicher 1996 ba
Seite 60
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Fels östlich vom Hasenberg
Biotopnummer: 175143173677
Besenginster
* Deschampsia flexuosa Draht-Schmiele 1996 ba
V Genista pilosa Heide-Ginster 1996 ba
* Hedera helix Efeu 1996 ba
Quelle: ba = Baumann, Andrea
Rote Liste: * = nicht gefährdet
V = Sippe der Vorwarnliste
z = keine Einstufung des Aggregats
Seite 61
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Bäche und Quellen nördliche des Stollengrundweg
Biotopnummer: 175143173678
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Sümpfe.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Fläche: 0,0350 ha
Teilflächen: 4
Rechtswert: 3434072 Hochwert: 5364305
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Erfassung: 10.10.1996 Baumann, Andrea (ba)
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Gemarkung: Nordrach
Flurstücke:
390/1
Biotopbeschreibung:
Das Biotop besteht aus 4 Teilflächen und liegt an einem hohen, NW-exponierten
Hang. Sie liegen in einer flachen Geländerinne und wurden als teilweise
quellige und sumpfige Standorte angetroffen. Die Vegetation besteht in
waldfreiem Sumpf der von Rindern beweidet wird. Er ist sehr artenarm und v.a.
durch Flatterbinse bestimmt.
Der Biotop ist ein Gebiet von lokaler Bedeutung.
1. Biotoptyp: Sickerquelle (30%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
2. Biotoptyp: Waldfreier Sumpf (100%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Sümpfe.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Beweidung / mittel
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Agrostis stolonifera agg. Artengruppe Weißes Straußgras 1996 ba
* Caltha palustris Sumpf-Dotterblume 1996 ba
* Cirsium palustre Sumpf-Kratzdistel 1996 ba
* Holcus lanatus Wolliges Honiggras 1996 ba
Seite 62
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Bäche und Quellen nördliche des Stollengrundweg
Biotopnummer: 175143173678
* Juncus effusus Flatter-Binse 1996 ba
z Myosotis palustris agg. Artengruppe Sumpf-
Vergißmeinnicht
1996 ba
* Ranunculus flammula Brennender Hahnenfuß 1996 ba
Quelle: ba = Baumann, Andrea
Rote Liste: * = nicht gefährdet
z = keine Einstufung des Aggregats
Sonstige Bemerkungen:
Die exakte Lokalisierung der Teilflächen anhand des Luftbildes war schwierig
und ist eventuell im Einzelfall etwas verschoben.
Seite 63
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Gehölze im Nordrachtal
Biotopnummer: 175143173679
Nach Anlage zu § 32 NatSchG aufgrund des Verbundes mit anderen §-32-Biotopen geschützt als Magerrasen
einschließlich ihrer Staudensäume.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Feldhecken und Feldgehölze.
Fläche: 0,7657 ha
Teilflächen: 5
Rechtswert: 3433779 Hochwert: 5364351
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Erfassung: 09.10.1996 Baumann, Andrea (ba)
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Gemarkung: Nordrach
Flurstücke:
377 331 378 332 380 376
Biotopbeschreibung:
Das Biotop besteht aus 5 Teilflächen mit Feldgehölzen in den unteren
Hangbereichen der Nordrach-Talhänge. An ein Feldgehölz grenzt ein Magerrasen
direkt an und wurde im Verbund kartiert.
Beschreibung der Teilflächen:
a: Langgestrecktes Feldgehölz mit Kronenschluß von Traubeneiche, Esche und
Buche. Weideunterstand.
b: Hohes Feldgehölz mit Kronenschluß mit hohem Anteil an Hainbuche, sowie
Esche, in der Krautschicht Arten mittlerer bis frischer Standorte:
Hasenlattich, Besenginster und Mädesüß. Am Standort befinden sich Felsbrocken
mit einer Größe von ca. 2m x 4m. Dient als Weideunterstand. Grenzt an Biotop
Nr. 3675 an.
c: Geschlossenes, hohes Feldgehölz, v.a von Bäumen aufgebaut, in runder Form.
Bestimmende Gehölze sind Hasel, Hainbuche und Stieleiche, weiterhin vorhanden
sind Eßkastanie und Esche, in der Krautschicht Arten mittlerer Standorte:
Männlicher Wurmfarn, Salbei-Gamander, Hain-Rispengras. Nahezu um das gesamte
Feldgehölz zieht sich ein mehr oder weniger breites Band eines Magerrasens,
welcher schwachwüchsig und moosreich ist, von Drahtschmiele, Harzer Labkraut
(montane Art), Blutwurz, und Teufelsabbiß (Wechseltrockenheitszeiger) bestimmt
wird.
d: Geschlossenes, mittelhohes Feldgehölz, das von Stockausschlägen und jungen
Bäumen aufgebaut wird. Der Bestand ist langestreckt und stockt an einer
ostexponierten Böschung. Am Böschungsfuß steht offener Fels an. Das Feldgehölz
wird aus folgenden Arten aufgebaut: v.a. Hainbuche, Salweide, Bergahorn, Esche,
Sommerlinde, und Birke. In der Kraut- und Strauchschicht befinden sich Arten
frischer nährstoffreicher Standorte: Schwarzer Holunder, Drüsiges Springkraut,
Brennessel, Stinkender Storchschnabel, Eisenhutblättriger Hahnenfuß. Durch den
Bestand fließt ein kleiner Bach (aus Verdohlung) mit einer Länge von ca. 8m.
Seite 64
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Gehölze im Nordrachtal
Biotopnummer: 175143173679
e: geschlossenes Feldgehölz, aufgebaut durch Hochstämme (Hainbuche, Esche,
Traubeneiche) und Stockausschläge. Im Bestand befinden sich anstehender Fels.
Der Biotop ist ein Gebiet von lokaler Bedeutung.
Beeinträchtigungen:
Im Bereich des Magerrasen sind Ziergehölze gepflanzt. Anzustreben sind ''keine
Pflanzungen''.
1. Biotoptyp: Feldgehölz (95%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Feldhecken und Feldgehölze.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
2. Biotoptyp: Magerrasen bodensaurer Standorte (5%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG aufgrund des Verbundes mit anderen §-32-Biotopen geschützt als Magerrasen
einschließlich ihrer Staudensäume.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Sonstige Beeinträchtigung / mittel
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Abies alba Weiß-Tanne 1996 ba
* Acer pseudoplatanus Berg-Ahorn 1996 ba
* Alnus glutinosa Schwarz-Erle 1996 ba
* Betula pendula Hänge-Birke 1996 ba
* Carex caryophyllea Frühlings-Segge 1996 ba
* Carpinus betulus Hainbuche 1996 ba
* Castanea sativa Edelkastanie 1996 ba
* Corylus avellana Gewöhnliche Hasel 1996 ba
* Cytisus scoparius Gewöhnlicher Besenginster 1996 ba
* Deschampsia flexuosa Draht-Schmiele 1996 ba
* Dryopteris filix-mas agg. Artengruppe Männlicher
Wurmfarn
1996 ba
* Fagus sylvatica Rotbuche 1996 ba
* Filipendula ulmaria Mädesüß 1996 ba
* Fraxinus excelsior Gewöhnliche Esche 1996 ba
* Galium saxatile Harz-Labkraut 1996 ba
* Geranium robertianum Ruprechtskraut 1996 ba
* Hieracium pilosella Kleines Habichtskraut 1996 ba
* Hypochaeris radicata Gewöhnliches Ferkelkraut 1996 ba
Seite 65
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Gehölze im Nordrachtal
Biotopnummer: 175143173679
* Impatiens glandulifera Indisches Springkraut 1996 ba
* Lamium galeobdolon agg. Artengruppe Goldnessel 1996 ba
* Leontodon hispidus Rauher Löwenzahn 1996 ba
* Lonicera periclymenum Wald-Geißblatt 1996 ba
* Picea abies Gewöhnliche Fichte 1996 ba
* Pimpinella saxifraga Kleine Pimpernell 1996 ba
* Poa chaixii Wald-Rispengras 1996 ba
* Poa nemoralis Hain-Rispengras 1996 ba
* Potentilla erecta Blutwurz 1996 ba
* Potentilla sterilis Erdbeer-Fingerkraut 1996 ba
* Prenanthes purpurea Hasenlattich 1996 ba
* Quercus petraea Trauben-Eiche 1996 ba
* Quercus robur Stiel-Eiche 1996 ba
* Ranunculus aconitifolius Eisenhutblättriger Hahnenfuß 1996 ba
* Rubus sectio Rubus Artengruppe Brombeere 1996 ba
* Salix caprea Sal-Weide 1996 ba
* Salix cinerea Grau-Weide 1996 ba
* Sambucus nigra Schwarzer Holunder 1996 ba
* Silene dioica Tag-Lichtnelke 1996 ba
* Succisa pratensis Gewöhnlicher Teufelsabbiß 1996 ba
* Teucrium scorodonia Salbei-Gamander 1996 ba
* Thymus pulegioides Arznei-Thymian 1996 ba
* Tilia platyphyllos Sommer-Linde 1996 ba
* Urtica dioica Große Brennessel 1996 ba
* Veronica officinalis Wald-Ehrenpreis 1996 ba
Quelle: ba = Baumann, Andrea
Rote Liste: * = nicht gefährdet
Seite 66
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Nasswiesen Nordrach - Kolonie
Biotopnummer: 175143173680
Nach Anlage zu § 32 NatSchG aufgrund des Verbundes mit anderen §-32-Biotopen geschützt als Seggen- und
binsenreiche Nasswiesen.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Zwergstrauch- und Ginsterheiden einschließlich ihrer
Staudensäume.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG aufgrund des Verbundes mit anderen §-32-Biotopen geschützt als Magerrasen
einschließlich ihrer Staudensäume.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Trockenmauern.
Fläche: 0,7332 ha
Teilflächen: 8
Rechtswert: 3435174 Hochwert: 5366299
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Erfassung: 28.06.1996 Baumann, Andrea (ba)
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Gemarkung: Nordrach
Flurstücke:
487/6 465 463
Biotopbeschreibung:
Die 8 Teilflächen liegen am SO-exponierten Hang. Sie bestehen befinden sich auf
nassem bis wechselfrischem (quelligem) und wechseltrockenem Standort mit
vorwiegende Nasswiesenvegetation. Die Standorte sind teilweise durch
Trockenmauern gesichert, sodaß ein Mosaik von Biotoptypen vorhanden ist:
- 5 Trockenmauern,
- binsenreicher Nasswiese, die nördlich gelegenen Bestände mit Graben (darin
Hochstauden), gute Ausbildungen
- seggenreiche, schwachwüchsige Nasswiese mit Rotschwingel,
- Zwergstrauchheide mit jeweils relativ hoher Deckung von Heidekraut, Borstgras
und Teufelssabbiß.
- Magerrasen auf einer hohen Böschung am Weg, im Verbund, lückiger,
niedigwüchsiger Bestand mit vielen Flechten und Moosen. Der Standort ist
steinreich.
Der Magerrasen der nördlich gelegenen Teilflächen ist gut ausgebildet mit hoher
Deckung von Thymian.
Der Biotop ist ein Gebiet von lokaler Bedeutung.
1. Biotoptyp: Trockenmauer (1%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Trockenmauern.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
2. Biotoptyp: Magerrasen bodensaurer Standorte (10%)
Seite 67
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Nasswiesen Nordrach - Kolonie
Biotopnummer: 175143173680
Nach Anlage zu § 32 NatSchG aufgrund des Verbundes mit anderen §-32-Biotopen geschützt als Magerrasen
einschließlich ihrer Staudensäume.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
3. Biotoptyp: Nasswiese basenarmer Standorte (84%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG aufgrund des Verbundes mit anderen §-32-Biotopen geschützt als Seggen- und
binsenreiche Nasswiesen.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
4. Biotoptyp: Zwergstrauch- und Ginsterheide (5%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Zwergstrauch- und Ginsterheiden einschließlich ihrer
Staudensäume.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Nutzungsauflassung / mittel
5. Biotoptyp: Sickerquelle (10%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Agrostis capillaris Rotes Straußgras 1996 ba
* Alnus glutinosa Schwarz-Erle 1996 ba
z Anthoxanthum odoratum agg. Artengruppe Gewöhnliches
Ruchgras
1996 ba
* Athyrium filix-femina Wald-Frauenfarn 1996 ba
* Briza media Gewöhnliches Zittergras 1996 ba
* Calluna vulgaris Heidekraut 1996 ba
z Campanula rotundifolia agg. Artengruppe Rundblättrige
Glockenblume
1996 ba
* Carex pallescens Bleiche Segge 1996 ba
* Carex panicea Hirsen-Segge 1996 ba
* Carex pilulifera Pillen-Segge 1996 ba
* Centaurea jacea Wiesen-Flockenblume 1996 ba
* Crepis paludosa Sumpf-Pippau 1996 ba
* Danthonia decumbens Dreizahn 1996 ba
* Equisetum arvense Acker-Schachtelhalm 1996 ba
* Festuca rubra Echter Rotschwingel 1996 ba
Seite 68
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Nasswiesen Nordrach - Kolonie
Biotopnummer: 175143173680
* Hieracium pilosella Kleines Habichtskraut 1996 ba
* Hypochaeris radicata Gewöhnliches Ferkelkraut 1996 ba
* Juncus acutiflorus Spitzblütige Binse 1996 ba
* Knautia arvensis Acker-Witwenblume 1996 ba
z Lotus corniculatus agg. Artengruppe Gewöhnlicher
Hornklee
1996 ba
* Lotus uliginosus Sumpf-Hornklee 1996 ba
* Lychnis flos-cuculi Kuckucks-Lichtnelke 1996 ba
* Myosotis nemorosa Hain-Vergißmeinnicht 1996 ba
* Nardus stricta Borstgras 1996 ba
* Persicaria bistorta Wiesen-Knöterich 1996 ba
* Pimpinella saxifraga Kleine Pimpernell 1996 ba
* Polygala vulgaris Gewöhnliche Kreuzblume 1996 ba
* Populus tremula Espe 1996 ba
* Potentilla erecta Blutwurz 1996 ba
* Rumex acetosella agg. Artengruppe Kleiner Sauerampfer1996 ba
* Sedum album Weiße Fetthenne 1996 ba
* Succisa pratensis Gewöhnlicher Teufelsabbiß 1996 ba
* Teucrium scorodonia Salbei-Gamander 1996 ba
* Thymus pulegioides Arznei-Thymian 1996 ba
* Vaccinium myrtillus Heidelbeere 1996 ba
* Veronica officinalis Wald-Ehrenpreis 1996 ba
Quelle: ba = Baumann, Andrea
Rote Liste: * = nicht gefährdet
z = keine Einstufung des Aggregats
Seite 69
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Quellhorizonte im Nordrachtal
Biotopnummer: 175143173681
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Sümpfe.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Fläche: 0,2632 ha
Teilflächen: 3
Rechtswert: 3433775 Hochwert: 5364615
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Erfassung: 10.10.1996 Baumann, Andrea (ba)
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Gemarkung: Nordrach
Flurstücke:
381 380 382 385 383
Biotopbeschreibung:
Das Biotop besteht aus drei Teilflächen über quelligen Standorten. Sie befinden
sich im untersten Hangbereich des SW-exponierten Talhanges des Nordrachtales.
Beschreibung der Teilflächen:
a: waldfreier Sumpf an quelliger Hangböschung. Im Bestand haben Flatterbinse
und/oder Waldsimse eine hohe Deckung, andere Arten sind nur vereinzelt und
unregelmäßig vorhanden. Dies sind Arten nährstoffreicher, nasser Standorte
(Zaun-Winde, Mädesüß, Schilf), sowie Arten relativ nährstoffarmer, nasser
Standorte (Sumpf-Dotterblume, Sumpf-Baldrian, Sumpf-Schachtelhalm). Der Bestand
ist insgesamt heterogen und wahrscheinlich unregelmäßig oder nur einmal gemäht
(Schilf, Mädesüß) und stellenweise eutrophiert (oberhalb Bauernhof).
b: naturnaher Bachlauf und angrenzender Sumpfstandort mit einer
Hochstaudenflur.
Der schmale Bachlauf pendelt leicht, die Ufer sind differenziert, das
Sohlensubstrat besteht aus Steinen und Grus, die Wasserführung übers ganze Jahr
durchgehend.
c: Kleine Teilfläche mit einem, durch Mahd gepflegten Waldsimsenbestand. Im
Bestand ist Waldsimse dominant, ansonsten sind Sumpf-Baldrian, Mädesüß und
Sumpf-Distel vorhanden.
Der Biotop ist ein Gebiet von lokaler Bedeutung.
1. Biotoptyp: Sickerquelle (70%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Eutrophierung / schwach
Seite 70
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Quellhorizonte im Nordrachtal
Biotopnummer: 175143173681
2. Biotoptyp: Naturnaher Abschnitt eines Mittelgebirgsbachs (1%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
3. Biotoptyp: Waldfreier Sumpf (4%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Sümpfe.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
4. Biotoptyp: Hochstaudenflur (5%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Sümpfe.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Artenveränderung (Neophyten) / stark
Nutzungsauflassung / mittel
5. Biotoptyp: Waldfreier Sumpf (90%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Sümpfe.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Carex rostrata Schnabel-Segge 1994 1
* Cirsium palustre Sumpf-Kratzdistel 1996 ba
* Crepis paludosa Sumpf-Pippau 1996 ba
* Equisetum palustre Sumpf-Schachtelhalm 1996 ba
* Filipendula ulmaria Mädesüß 1996 ba
* Impatiens glandulifera Indisches Springkraut 1996 ba
* Lotus uliginosus Sumpf-Hornklee 1996 ba
* Plantago lanceolata Spitz-Wegerich 1996 ba
* Scirpus sylvaticus Wald-Simse 1996 ba z
* Valeriana dioica Sumpf-Baldrian 1996 ba
Quelle: ba = Baumann, Andrea
1 = mündliche Mitteilung Comes, Peter, Freiburg im Breisgau, Stadt
Rote Liste: * = nicht gefährdet
Menge: z = zahlreich, viele
Seite 71
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Quellhorizonte im Nordrachtal
Biotopnummer: 175143173681
Literatur:
Comes 1994
Seite 72
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Quellmulde am Hasenberg
Biotopnummer: 175143173682
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Sümpfe.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Seggen- und binsenreiche Nasswiesen.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Fläche: 0,1249 ha
Teilflächen: 3
Rechtswert: 3433624 Hochwert: 5364306
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Erfassung: 25.06.1996 Baumann, Andrea (ba)
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Gemarkung: Nordrach
Flurstücke:
314 313
Biotopbeschreibung:
Das Biotop besteht aus 3 Teilflächen und befindet sich am quelligen Grund
zweier Quellmulden, welche in eine Geländerinne zusammenfließen.
Der oberstete Teil des Biotopes ist ein quelliger, anmooriger Standort, der
Grünlandbestand wird von Waldsimse bestimmt mit einem deutlichen Anteil von
Brennendem Hahnenfuß und Sumpfdistel. Weiterhin sind Hochstauden im aktuell
durch Mulchen gepflegten Bestand vorhanden. Zaumwinde kann als Nährstoffzeiger
gewertet werden. Dieser 1 - 6m breite Streifen wurde als Waldsimsensumpf
kartiert.
Der größte Teil der Fläche wird von einer Silikatbinsenwiese eingenommen, die
Spitzblütige Binse ist mit hoher Stetigkeit vorhanden. Der Bestand ist
insgesamt mittelwüchsig und gut ausgebildet. Es kommen Sumpf-Pippau,
Sumpf-Greiskraut, Sumpf-Dotterblume und ''Untergräser'' (Rotes Straußgras,
Ruchgras) vor.
Der Biotop ist ein Gebiet von lokaler Bedeutung.
1. Biotoptyp: Nasswiese basenarmer Standorte (90%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Seggen- und binsenreiche Nasswiesen.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
2. Biotoptyp: Waldsimsen-Sumpf (10%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Sümpfe.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Mulchen / mittel
3. Biotoptyp: Sickerquelle (10%)
Seite 73
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Quellmulde am Hasenberg
Biotopnummer: 175143173682
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Angelica sylvestris Wilde Engelwurz 1996 ba
z Anthoxanthum odoratum agg. Artengruppe Gewöhnliches
Ruchgras
1996 ba
* Caltha palustris Sumpf-Dotterblume 1996 ba
* Calystegia sepium Gewöhnliche Zaunwinde 1996 ba
* Carex rostrata Schnabel-Segge 1995 1
* Cirsium palustre Sumpf-Kratzdistel 1996 ba
* Crepis paludosa Sumpf-Pippau 1996 ba
* Cynosurus cristatus Wiesen-Kammgras 1996 ba
* Epilobium hirsutum Zottiges Weidenröschen 1996 ba
* Festuca rubra Echter Rotschwingel 1996 ba
* Juncus acutiflorus Spitzblütige Binse 1996 ba
* Juncus conglomeratus Knäuel-Binse 1995 1
* Lotus uliginosus Sumpf-Hornklee 1996 ba
* Lysimachia nummularia Pfennigkraut 1996 ba
* Ranunculus flammula Brennender Hahnenfuß 1996 ba
* Scirpus sylvaticus Wald-Simse 1996 ba
* Senecio aquaticus Wasser-Greiskraut 1996 ba
Quelle: ba = Baumann, Andrea
1 = mündliche Mitteilung Comes, Peter, Freiburg im Breisgau, Stadt
Rote Liste: * = nicht gefährdet
z = keine Einstufung des Aggregats
Literatur:
Comes 1994
Seite 74
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Bach und Nasswiesen Merkenbach und Kohlberg
Biotopnummer: 175143173683
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Sümpfe.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Seggen- und binsenreiche Nasswiesen.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Fläche: 2,0077 ha
Teilflächen: 5
Rechtswert: 3433052 Hochwert: 5364606
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Erfassung: 25.06.1996 Baumann, Andrea (ba)
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Gemarkung: Nordrach
Flurstücke:
341 345 340 363 339 338 460/1 366 365
343
Biotopbeschreibung:
Das Biotop besteht aus fünf Teilflächen in zwei kleinen Tälern, mit zwei
naturnahen Mittelgebirgsbächen, welche zusammenfließen, sowie, in der Aue und
in Hangrinnen, angrenzenden Nasswiesen und Waldsimsensumpf.
Der Bach vom Kohlberg und der Merkenbach (sowie kurze Abschnitte von
Seitenbächen) sind jeweils 1 - 0,5m breit, pendeln in ihrem Verlauf, die
Ufermorphologie ist differenziert, das Sohlensubstrat in Steine und Grus
sortiert, am Ufer über einen Teil der Strecke Hochstaudenvegetation (viel
Mädesüß, Brennessel, Zipperleinskraut).
Im Tal des Baches vom Kohlberg befinden sich v.a. Nasswiesen, welche wentweder
beweidet oder als Wiese bewirtschaftet werden. Sie sind abwechseln reich an
Spitzblütiger Binse oder Waldsimse.
Im Tal des Merkenbach wurde v.a. Waldsimsensumpf kartiert: in der Aue v.a.
hochstaudenreich und brachliegend, an einer Stelle mit Fichte aufgeforstet, am
Hang entweder beweidet und mit stark lückiger Grasnarbe durch Tritt , oder
entwässert und eutrophiert (Brennessel, Wald-Engelwurz ect.)
Im Bereich des Zusammentreffens der Bäche befindet sich eine Nasswiese am
SO-exponierten Hang.
Grenzt an Biotop 3684 an.
Der Biotop ist ein Gebiet von lokaler Bedeutung und guter Ausprägung.
Das Biotop besteht aus einer naturraumtypischen Geländeform und deren
Biotoptypen. Das breitblättrige Knabenkraut gilt als gefährdete Art.
1. Biotoptyp: Naturnaher Abschnitt eines Mittelgebirgsbachs (2%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Seite 75
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Bach und Nasswiesen Merkenbach und Kohlberg
Biotopnummer: 175143173683
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
2. Biotoptyp: Gewässerbegleitende Hochstaudenflur (1%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
3. Biotoptyp: Nasswiese basenarmer Standorte (60%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Seggen- und binsenreiche Nasswiesen.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
4. Biotoptyp: Waldsimsen-Sumpf (38%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Sümpfe.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Aufforstung von Freiland / mittel
Düngung, landwirtschaftlich / mittel
Entwässerung, landwirtschaftlich / mittel
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Aegopodium podagraria Giersch 1996 ba
* Angelica sylvestris Wilde Engelwurz 1996 ba
* Caltha palustris Sumpf-Dotterblume 1996 ba
V Carex echinata Stern-Segge 1995 1
V Carex nigra agg. Artengruppe Braune Segge 1995 1
* Chaerophyllum hirsutum Berg-Kälberkropf 1996 ba
* Cirsium palustre Sumpf-Kratzdistel 1996 ba
* Crepis paludosa Sumpf-Pippau 1996 ba
z Dactylorhiza majalis agg. Artengruppe Breitblättriges
Knabenkraut
1995 1
* Epilobium hirsutum Zottiges Weidenröschen 1995 1
* Equisetum palustre Sumpf-Schachtelhalm 1996 ba
* Filipendula ulmaria Mädesüß 1996 ba
z Galium palustre agg. Artengruppe Sumpflabkraut 1996 ba
* Juncus acutiflorus Spitzblütige Binse 1996 ba
* Juncus effusus Flatter-Binse 1996 ba
Seite 76
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Bach und Nasswiesen Merkenbach und Kohlberg
Biotopnummer: 175143173683
* Knautia maxima Wald-Witwenblume 1996 ba
* Lotus uliginosus Sumpf-Hornklee 1996 ba
* Lychnis flos-cuculi Kuckucks-Lichtnelke 1996 ba
* Lythrum salicaria Blut-Weiderich 1996 ba
z Myosotis palustris agg. Artengruppe Sumpf-
Vergißmeinnicht
1996 ba
* Picea abies Gewöhnliche Fichte 1996 ba
* Ranunculus flammula Brennender Hahnenfuß 1996 ba
* Scirpus sylvaticus Wald-Simse 1996 ba
* Senecio aquaticus Wasser-Greiskraut 1996 ba
* Stellaria graminea Gras-Sternmiere 1996 ba
* Succisa pratensis Gewöhnlicher Teufelsabbiß 1996 ba
* Urtica dioica Große Brennessel 1996 ba
* Valeriana dioica Sumpf-Baldrian 1996 ba
Quelle: ba = Baumann, Andrea
1 = mündliche Mitteilung Comes, Peter, Freiburg im Breisgau, Stadt
Rote Liste: * = nicht gefährdet
V = Sippe der Vorwarnliste
z = keine Einstufung des Aggregats
Literatur:
Comes 1994
Seite 77
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Magerrasen im Kohlberg-Tal
Biotopnummer: 175143173684
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Magerrasen einschließlich ihrer Staudensäume.
Fläche: 0,3526 ha
Teilflächen: 1
Rechtswert: 3433313 Hochwert: 5364286
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Erfassung: 25.06.1996 Baumann, Andrea (ba)
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Gemarkung: Nordrach
Flurstücke:
460/1
Biotopbeschreibung:
Das Biotop besteht aus einer Teilfläche mit einem Magerrasen am SW-exponierten
Hang (angrenzend an 3683).
Der Bestand schwach- bis mittelwüchsig, die Grasnarbe wird von Borstgras und
Rotem Straußgras gebildet. Der Bestand ist kräuterreich mit Thymian, Gemeinder
Wucherblume, Wiesenflockenblume ect..
Der Biotop ist ein Gebiet von lokaler Bedeutung.
1. Biotoptyp: Magerrasen bodensaurer Standorte (100%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Magerrasen einschließlich ihrer Staudensäume.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Briza media Gewöhnliches Zittergras 1996 ba
* Campanula rapunculoides Acker-Glockenblume 1996 ba
* Centaurea jacea Wiesen-Flockenblume 1996 ba
* Daucus carota Wilde Möhre 1996 ba
* Festuca rubra Echter Rotschwingel 1996 ba
* Hieracium pilosella Kleines Habichtskraut 1996 ba
z Leucanthemum vulgare agg. Artengruppe Margerite 1996 ba
z Lotus corniculatus agg. Artengruppe Gewöhnlicher
Hornklee
1996 ba
* Nardus stricta Borstgras 1996 ba
Seite 78
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Magerrasen im Kohlberg-Tal
Biotopnummer: 175143173684
* Pimpinella saxifraga Kleine Pimpernell 1996 ba
* Thymus pulegioides Arznei-Thymian 1996 ba
Quelle: ba = Baumann, Andrea
Rote Liste: * = nicht gefährdet
z = keine Einstufung des Aggregats
Seite 79
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Vorderes Rennsbachtal
Biotopnummer: 175143173685
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Naturnahe Auwälder.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG aufgrund des Verbundes mit anderen §-32-Biotopen geschützt als Seggen- und
binsenreiche Nasswiesen.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Fläche: 0,1515 ha
Teilflächen: 1
Rechtswert: 3433528 Hochwert: 5364701
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Erfassung: 25.06.1996 Baumann, Andrea (ba)
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Gemarkung: Nordrach
Flurstücke:
373 375
Biotopbeschreibung:
Das Biotop besteht aus einer Teilfläche mit einem naturnahen Mittelgebirgsbach,
bachbegleitendem Auwald und angrenzend Nasswiesen.
Der Bach ist 0,5 - 2,5m breit und pendelt in seinem Verlauf. Die
Ufermorphologie ist differenziert, meist ist leichte Tiefenerosion (Steilufer)
vorhanden. Der Bach ist im untersten Bachteil am schmälsten. Sohlensubstrat:
Steine.
Die obersten Meter befinden sich in einem Fichtenforst ohne Auwald, der
anschließende Verlauf ist im Offenland und, bis auf einen untersten kleinen
Bereich, mit Auwald. Der naturnahe Bachlauf ist im Bereich der Fischteiche
(siehe Karte) unterbrochen, hier ist lediglich der Auwald geschützt.
Der bachbegleitende Auwald ist hoch und geschlossen und wird durch einen hohen
Anteil von Eschen aufgebaut. Er ist insgesamt arten- und strukturreich durch
Schwarzerle sowie strauch- und baumförmigen Weiden. Die Krautschicht ist gut
entwickelt.
An drei Stellen schließt sich an das Bachufer ein Streifen von Nasswiese an,
die von Schafen beweidet wird. Sie ist jeweils unterschiedlich ausgebilet,
binsenreich oder waldsimsenreich.
Der Biotop ist ein Gebiet von lokaler Bedeutung.
1. Biotoptyp: Naturnaher Abschnitt eines Mittelgebirgsbachs (80%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
2. Biotoptyp: Nasswiese basenarmer Standorte (15%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG aufgrund des Verbundes mit anderen §-32-Biotopen
Seite 80
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Vorderes Rennsbachtal
Biotopnummer: 175143173685
geschützt als Seggen- und binsenreiche Nasswiesen.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
3. Biotoptyp: Gewässerbegleitender Auwaldstreifen (85%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Naturnahe Auwälder.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Acer pseudoplatanus Berg-Ahorn 1996 ba
* Achillea ptarmica Sumpf-Schafgarbe 1996 ba
z Agrostis canina agg. Artengruppe Hunds-Straußgras 1996 ba
* Alnus glutinosa Schwarz-Erle 1996 ba
* Athyrium filix-femina Wald-Frauenfarn 1996 ba
* Betula pendula Hänge-Birke 1996 ba
* Caltha palustris Sumpf-Dotterblume 1996 ba
* Carpinus betulus Hainbuche 1996 ba
* Chaerophyllum hirsutum Berg-Kälberkropf 1996 ba
* Chrysosplenium alternifolium Wechselblättriges Milzkraut 1996 ba
* Corylus avellana Gewöhnliche Hasel 1996 ba
* Crepis paludosa Sumpf-Pippau 1996 ba
* Cynosurus cristatus Wiesen-Kammgras 1996 ba
* Equisetum palustre Sumpf-Schachtelhalm 1996 ba
* Filipendula ulmaria Mädesüß 1996 ba
* Fraxinus excelsior Gewöhnliche Esche 1996 ba
* Impatiens glandulifera Indisches Springkraut 1996 ba
* Juncus acutiflorus Spitzblütige Binse 1996 ba
* Lonicera periclymenum Wald-Geißblatt 1996 ba
* Lotus uliginosus Sumpf-Hornklee 1996 ba
* Myosotis nemorosa Hain-Vergißmeinnicht 1996 ba
* Ranunculus aconitifolius Eisenhutblättriger Hahnenfuß 1996 ba
* Ranunculus acris Scharfer Hahnenfuß 1996 ba
* Ranunculus flammula Brennender Hahnenfuß 1996 ba
* Salix aurita Ohr-Weide 1996 ba
* Salix fragilis Bruch-Weide 1996 ba
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Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Vorderes Rennsbachtal
Biotopnummer: 175143173685
* Salix purpurea Purpur-Weide 1996 ba
* Scirpus sylvaticus Wald-Simse 1996 ba
* Senecio aquaticus Wasser-Greiskraut 1996 ba
* Stachys sylvatica Wald-Ziest 1996 ba
* Stellaria nemorum Wald-Sternmiere 1996 ba
* Tilia cordata Winter-Linde 1996 ba
* Viburnum opulus Gewöhnlicher Schneeball 1996 ba
Quelle: ba = Baumann, Andrea
Rote Liste: * = nicht gefährdet
z = keine Einstufung des Aggregats
Seite 82
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Hecken im Rennsbachtal
Biotopnummer: 175143173686
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Feldhecken und Feldgehölze.
Fläche: 0,0285 ha
Teilflächen: 2
Rechtswert: 3433198 Hochwert: 5365031
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Erfassung: 25.06.1996 Baumann, Andrea (ba)
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Gemarkung: Nordrach
Flurstücke:
361 373
Biotopbeschreibung:
Zwei Teilflächen mit Feldhecken.
Teilfläche a: am südwestexponierten Hang, ca. 3m breit, mittelhoch und dicht
geschlossen v.a. durch Hasel-Stockausschläge aufgebaut, einige junge Eschen. In
der Krautschicht Arten nährstoffreicher frischer Standorte: Drüsiges
Springkraut, Brennessel, Stinkender Storchschnabel. Die Hecke wird im unteren
Teil, in ihrem randlichen Bereich von Schafen als Unterstand benutzt.
Teilfläche b: mittelhohe und dicht geschlossene Hecke am SW-exponierten Hang,
ca. 4m breit. Aufgebaut von Stockausschlägen von Hasel und Hainbuche sowie
Salweide und Schwarzem Holunder. Die Krautschicht ist ausgedunkelt kaum
entwickelt. Der Standort ist frisch und nährstoffreich.
Angrenzend: Nr. 3687
Der Biotop ist ein Gebiet von lokaler Bedeutung.
1. Biotoptyp: Feldhecke (100%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Feldhecken und Feldgehölze.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Carpinus betulus Hainbuche 1996 ba
* Castanea sativa Edelkastanie 1996 ba
* Corylus avellana Gewöhnliche Hasel 1996 ba
* Fraxinus excelsior Gewöhnliche Esche 1996 ba
* Impatiens glandulifera Indisches Springkraut 1996 ba
Seite 83
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Hecken im Rennsbachtal
Biotopnummer: 175143173686
* Lamium galeobdolon agg. Artengruppe Goldnessel 1996 ba
* Lapsana communis Rainkohl 1996 ba
* Pteridium aquilinum Adlerfarn 1996 ba
* Rubus sectio Rubus Artengruppe Brombeere 1996 ba
* Salix caprea Sal-Weide 1996 ba
* Sambucus nigra Schwarzer Holunder 1996 ba
* Urtica dioica Große Brennessel 1996 ba
* Vicia sativa agg. Artengruppe Futterwicke 1996 ba
Quelle: ba = Baumann, Andrea
Rote Liste: * = nicht gefährdet
Seite 84
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Hinteres Rennsbachtal
Biotopnummer: 175143173687
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Naturnahe Sumpfwälder.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Naturnahe Auwälder.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Seggen- und binsenreiche Nasswiesen.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Fläche: 1,1858 ha
Teilflächen: 1
Rechtswert: 3433243 Hochwert: 5364943
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Erfassung: 25.06.1996 Baumann, Andrea (ba)
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Gemarkung: Nordrach
Flurstücke:
361
Biotopbeschreibung:
Das Biotop besteht aus einer Teilfläche mit einem naturnahen Mittelgebirgsbach
und bachbegleitendem Auwald in einem aufgelassenen Wiesentälchen mit
Nasswiesenbrachen und Sumpfwald.
Der Bach ist 1 -2m breit (Bett Oberlauf 0,5m, Unterlauf 1m), er pendelt
besonders ausgeprägt im Oberlauf, wo die Ufer eher als Flachufer differenziert
sind und der Auwald über den unmittelbaren Uferbereich hinausreicht und
insgesamt relativ breit und gut entwickelt ist. Die Krautschicht ist artenreich
und der Baumbestand von Esche und Schwarzerle bestimmt. Er ist insgesamt eher
locker und nicht immer geschlossen (angrenzender Tannenbestand).
In der Mitte des Bachabschnittes ist die Ufervegetation kautig (wie die
umgebende Nasswiesenbrache), dann ein junger, durch Sukzession entstandener
Auwald, im untersten Teil ein hoher geschlossener Auwald.
An das Bachufer schließen besonders im mittleren Teil Nasswiesenbrachen, welche
wüchsig sind und durch Waldsimse oder Wolliges Honiggras gekennzeichnet sind.
Die Beständ sind auch größtenteils hochstaudenreich, stellenweise ist bereits
Brombeere vorhanden oder eine einzelne Erle. Fortgeschrittene
Sukzessionsstadien mit locker geschlossener Baumschicht wurden als Sumpfwald
erhoben. Die Baumarten sind Schwarzerle, Esche, Salweide und manchmal Hasel,
die Krautschicht ist artenreich und üppig entwickelt.
An das Biotop (Nasswiesenbrache) grenzt eine Hecke, die gesondert erhoben
wurde.
Angrenzend: Nr. 3686
Der Biotop ist ein Gebiet von lokaler Bedeutung.
Seite 85
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Hinteres Rennsbachtal
Biotopnummer: 175143173687
Beeinträchtigungen:
Sukzession
1. Biotoptyp: Naturnaher Abschnitt eines Mittelgebirgsbachs (15%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
2. Biotoptyp: Nasswiese basenarmer Standorte (35%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Seggen- und binsenreiche Nasswiesen.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Nutzungsauflassung / stark
3. Biotoptyp: Schwarzerlen-Eschen-Wald (20%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Naturnahe Auwälder.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
4. Biotoptyp: Sumpfwald (Feuchtwald) (45%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Naturnahe Sumpfwälder.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Alnus glutinosa Schwarz-Erle 1996 ba
* Athyrium filix-femina Wald-Frauenfarn 1996 ba
* Caltha palustris Sumpf-Dotterblume 1996 ba
* Carex panicea Hirsen-Segge 1995 2
* Carex pendula Hänge-Segge 1996 ba
* Carex remota Winkel-Segge 1996 ba
* Carex sylvatica Wald-Segge 1996 ba
* Chaerophyllum hirsutum Berg-Kälberkropf 1996 ba
* Corylus avellana Gewöhnliche Hasel 1996 ba
* Crepis paludosa Sumpf-Pippau 1996 ba
* Eupatorium cannabinum Echter Wasserdost 1996 ba
* Filipendula ulmaria Mädesüß 1996 ba
* Fraxinus excelsior Gewöhnliche Esche 1996 ba
Seite 86
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Hinteres Rennsbachtal
Biotopnummer: 175143173687
z Galium palustre agg. Artengruppe Sumpflabkraut 1984 1
* Galium uliginosum Moor-Labkraut 1996 ba
* Holcus lanatus Wolliges Honiggras 1996 ba
* Impatiens glandulifera Indisches Springkraut 1996 ba
* Juncus acutiflorus Spitzblütige Binse 1996 ba
* Juncus effusus Flatter-Binse 1996 ba
* Knautia maxima Wald-Witwenblume 1996 ba
* Lonicera periclymenum Wald-Geißblatt 1996 ba
* Lysimachia nemorum Hain-Gilbweiderich 1984 1
* Poa trivialis Gewöhnliches Rispengras 1996 ba
* Ranunculus acris Scharfer Hahnenfuß 1996 ba
* Rubus sectio Rubus Artengruppe Brombeere 1996 ba
* Salix caprea Sal-Weide 1996 ba
* Scirpus sylvaticus Wald-Simse 1996 ba
* Succisa pratensis Gewöhnlicher Teufelsabbiß 1984 1
* Urtica dioica Große Brennessel 1996 ba
Quelle: ba = Baumann, Andrea
1 = Höll
2 = mündliche Mitteilung Comes, Peter, Freiburg im Breisgau, Stadt
Rote Liste: * = nicht gefährdet
z = keine Einstufung des Aggregats
Literatur:
Höll kartiert 1984 ein ''größtenteils brachliegendes Wiesental mit Bach''
Comes kartiert 1994 brachliegendes, nasses Wiesental (größere Ausdehnung) mit
Bach.
Seite 87
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Magerrasen oberhalb Sägewerk
Biotopnummer: 175143173688
Nach Anlage zu § 32 NatSchG aufgrund des Verbundes mit anderen §-32-Biotopen geschützt als Magerrasen
einschließlich ihrer Staudensäume.
Fläche: 0,2507 ha
Teilflächen: 2
Rechtswert: 3433616 Hochwert: 5364782
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Erfassung: 25.06.1996 Baumann, Andrea (ba)
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Gemarkung: Nordrach
Flurstücke:
368 370
Biotopbeschreibung:
Das Biotop besteht aus 2 Teilflächen am SO-exponierten Hang.
Der Magerasen befindet sich auf der größeren Teilfläche (a) und im Verbund im
langgestreckten Teil (Böschung) der kleineren Teilfläche (b). Am Ende der
Böschung (Biegung) wird der Standort sehr flachgründig und steinig (anstehender
Fels) , hier befindet sich eine Besenginsterweide, die erst jüngst auf den
Stock gesetzt wurde. Neben der spontanen Ansiedelung von Wald-Kiefer ist hier
Douglasie gepflanzt.
Der Magerrasen ist niedrigwüchsig, hohe Deckungen bzw. Stetigkeit haben
Feld-Thymian, Gemeine Kreuzblume, die Pillensegge (Wechseltrockenheits-Zeiger)
und das Kleine Habichtskraut.
Der Biotop ist ein Gebiet von lokaler Bedeutung.
Beeinträchtigungen:
Nadelholzpflanzung
1. Biotoptyp: Magerrasen bodensaurer Standorte (75%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG aufgrund des Verbundes mit anderen §-32-Biotopen geschützt als Magerrasen
einschließlich ihrer Staudensäume.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
2. Biotoptyp: Besenginsterweide (25%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG aufgrund des Verbundes mit anderen §-32-Biotopen geschützt als Magerrasen
einschließlich ihrer Staudensäume.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Sonstige landwirtschaftliche Maßnahme / stark
Seite 88
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Magerrasen oberhalb Sägewerk
Biotopnummer: 175143173688
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Agrostis capillaris Rotes Straußgras 1996 ba
z Anthoxanthum odoratum agg. Artengruppe Gewöhnliches
Ruchgras
1996 ba
* Carex pilulifera Pillen-Segge 1996 ba
* Cytisus scoparius Gewöhnlicher Besenginster 1996 ba
* Danthonia decumbens Dreizahn 1996 ba
* Festuca rubra Echter Rotschwingel 1996 ba
* Hieracium pilosella Kleines Habichtskraut 1996 ba
* Hypericum perforatum Echtes Johanniskraut 1996 ba
* Luzula multiflora Vielblütiges Hasenbrot 1996 ba
* Nardus stricta Borstgras 1996 ba
* Pimpinella saxifraga Kleine Pimpernell 1996 ba
* Pinus sylvestris Wald-Kiefer 1996 ba
* Polygala vulgaris Gewöhnliche Kreuzblume 1996 ba
* Rubus sectio Rubus Artengruppe Brombeere 1996 ba
* Solidago virgaurea Gewöhnliche Goldrute 1996 ba
* Thymus pulegioides Arznei-Thymian 1996 ba
Quelle: ba = Baumann, Andrea
Rote Liste: * = nicht gefährdet
z = keine Einstufung des Aggregats
Seite 89
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Hecke am Sägewerk
Biotopnummer: 175143173689
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Feldhecken und Feldgehölze.
Fläche: 0,0090 ha
Teilflächen: 1
Rechtswert: 3433689 Hochwert: 5364789
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Erfassung: 25.05.1996 Baumann, Andrea (ba)
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Gemarkung: Nordrach
Flurstücke:
371
Biotopbeschreibung:
Das Biotop besteht aus einer Teilfläche mit einer Hecke in der Aue auf frischem
bis nassem Standort.
Bestandsbildende Gehölze sind Schwarzerle, Öhrchen-Weide, Esche und Faulbaum.
Randlich ist ein breiterer Saum mit Nasswiesenarten und Hochstauden entwickelt.
Der Biotop ist ein Gebiet von lokaler Bedeutung.
1. Biotoptyp: Feldhecke (100%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Feldhecken und Feldgehölze.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Alnus glutinosa Schwarz-Erle 1996 ba
* Filipendula ulmaria Mädesüß 1996 ba
* Frangula alnus Faulbaum 1996 ba
* Fraxinus excelsior Gewöhnliche Esche 1996 ba
* Lotus uliginosus Sumpf-Hornklee 1996 ba
* Lychnis flos-cuculi Kuckucks-Lichtnelke 1996 ba
* Salix aurita Ohr-Weide 1996 ba
* Scirpus sylvaticus Wald-Simse 1996 ba
* Valeriana officinalis Arzneibaldrian 1996 ba
Quelle: ba = Baumann, Andrea
Rote Liste: * = nicht gefährdet
Seite 90
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Hecke am Sägewerk
Biotopnummer: 175143173689
Seite 91
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Nasswiesen am Sägewerk
Biotopnummer: 175143173690
Nach Anlage zu § 32 NatSchG aufgrund des Verbundes mit anderen §-32-Biotopen geschützt als Seggen- und
binsenreiche Nasswiesen.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Fläche: 0,3359 ha
Teilflächen: 3
Rechtswert: 3433754 Hochwert: 5364871
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Erfassung: 25.06.1995 Baumann, Andrea (ba)
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Gemarkung: Nordrach
Flurstücke:
370
Biotopbeschreibung:
Das Biotop besteht aus 3 Teilflächen am SO-exponierten Hang. Die Standorte sind
teilweise quellig und es wurden Nasswiesen kartiert.
Beschreibung der Teilflächen:
a: Kleinflächiger quelliger Standort in einer Quellmulde mit Nasswiese im
Verbund; diese mittelwüchsig, von Rindern beweidet. Sie ist reich an
Spitzblütiger Binse, ansonsten wechseln sich Magerkeitszeiger (Zittergras,
Blutwurz) mit Arten nährstoffreicherer Standorte sowie weidefesten Arten ab
(Wiesenknöterich, Sumpf-Distel).
b: Binsenreicher Nasswiesenbestand über teilweise quelligem Standort in einer
Quellmulde und am angrenzenden, gewölbten Hang. Der Bestand ist in der Mulde
wüchsig mit viel Spitzblütiger Binse, Wolligem Honiggras, Scharfem Hahnenfuß,
Wiesen-Ampfer, Wasser-Greiskraut, Kuckucklichtnelke und anderen Arten nassen,
nährstoffreichen Grünlandes; am Hang ist er eher niedrig- und lockerwüchsig und
blumenbunt.
c: Binsenreiche Nasswiese im unteren Hangbereich, durch Mahd bewirtschaftet,
reich an Spitzblütiger Binse und Waldsimse, mit Entwässerungsgräben.
Die Bestände werden wahrscheinlich durch Mahd und Nachbeweidung bewirtschaftet.
Der Biotop ist ein Gebiet von lokaler Bedeutung.
Mosaikbildung verschiedener Nasswiesentypen
1. Biotoptyp: Sickerquelle (30%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
2. Biotoptyp: Nasswiese basenarmer Standorte (100%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG aufgrund des Verbundes mit anderen §-32-Biotopen
Seite 92
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Nasswiesen am Sägewerk
Biotopnummer: 175143173690
geschützt als Seggen- und binsenreiche Nasswiesen.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Angelica sylvestris Wilde Engelwurz 1996 ba
* Briza media Gewöhnliches Zittergras 1996 ba
* Cirsium palustre Sumpf-Kratzdistel 1996 ba
* Filipendula ulmaria Mädesüß 1996 ba
z Galium palustre agg. Artengruppe Sumpflabkraut 1996 ba
* Holcus lanatus Wolliges Honiggras 1996 ba
* Juncus acutiflorus Spitzblütige Binse 1996 ba
* Lotus uliginosus Sumpf-Hornklee 1996 ba
* Lychnis flos-cuculi Kuckucks-Lichtnelke 1996 ba
* Myosotis nemorosa Hain-Vergißmeinnicht 1996 ba
* Plantago lanceolata Spitz-Wegerich 1996 ba
* Potentilla erecta Blutwurz 1996 ba
* Ranunculus acris Scharfer Hahnenfuß 1996 ba
* Ranunculus repens Kriechender Hahnenfuß 1996 ba
* Rumex acetosa Wiesen-Sauerampfer 1996 ba
* Scirpus sylvaticus Wald-Simse 1996 ba
* Senecio aquaticus Wasser-Greiskraut 1996 ba
* Stellaria graminea Gras-Sternmiere 1996 ba
* Trifolium dubium Kleiner Klee 1996 ba
Quelle: ba = Baumann, Andrea
Rote Liste: * = nicht gefährdet
z = keine Einstufung des Aggregats
Seite 93
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Unterer Wippertsbach
Biotopnummer: 175143173691
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Nach Anlage zu § 32 NatSchG aufgrund des Verbundes mit anderen §-32-Biotopen geschützt als Magerrasen
einschließlich ihrer Staudensäume.
Fläche: 0,2318 ha
Teilflächen: 1
Rechtswert: 3434031 Hochwert: 5364683
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Erfassung: 10.10.1996 Baumann, Andrea (ba)
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Gemarkung: Nordrach
Flurstücke:
400/14
Biotopbeschreibung:
Das Biotop besteht aus einer Teilfläche mit einem naturnahen Mittelgebirgsbach
und daran angrenzend, am nordexponierten Hang, ein Magerrasen.
Der Bach ist insgesamt ca. 2m breit, das Bachbett 0,5-0,7m, im pendelnden
Bachverlauf ist das Ufer ausgeprägt in Flach- und Steilufer entwickelt,
Uferabbrüche sind zu beobachten, das Ufer ist meterweise mit Blöcken befestigt,
das Sohlensubstrat ist in Blöcke und Steine sortiert. Am Bachufer wurde neben
einer Hochstaudenflur einzelne Gehölze sowie Krautarten kartiert, die sich in
die kleinflächig differenzierten Uferstandorte einnischen (Bsp. Flutender
Schwaden im Flachuferbereich, Waldehrenpreis als trockenheitertragender Pionier
auf der Oberkante eines Uferabbruchs ect.). Am Ufer befindet sich demnach eine
geschlossene Grasnarbe, die durch Mahd gepflegt wird und deshalb dem umgebenden
Grünland ähnlich ist.
An das Bachufer grenzt am nordexponierten Hang ein Magerrasen mit Arten die auf
Wechselfrische des Wasserhaushaltes hindeuten: Teufelsabbiß und Borstgras. Der
Bestand ist niedrigwüchsig und wurde im Verbund kartiert.
Der Biotop ist ein Gebiet von lokaler Bedeutung.
1. Biotoptyp: Naturnaher Abschnitt eines Mittelgebirgsbachs (50%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
2. Biotoptyp: Gewässerbegleitende Hochstaudenflur (10%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Seite 94
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Unterer Wippertsbach
Biotopnummer: 175143173691
3. Biotoptyp: Magerrasen bodensaurer Standorte (50%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG aufgrund des Verbundes mit anderen §-32-Biotopen geschützt als Magerrasen
einschließlich ihrer Staudensäume.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Alnus glutinosa Schwarz-Erle 1996 ba
* Angelica sylvestris Wilde Engelwurz 1996 ba
* Cirsium palustre Sumpf-Kratzdistel 1996 ba
* Danthonia decumbens Dreizahn 1996 ba
* Festuca rubra Echter Rotschwingel 1996 ba
* Filipendula ulmaria Mädesüß 1996 ba
* Fraxinus excelsior Gewöhnliche Esche 1996 ba
z Glyceria fluitans agg. Artengruppe Flutender Schwaden1996 ba
* Holcus lanatus Wolliges Honiggras 1996 ba
* Impatiens glandulifera Indisches Springkraut 1996 ba
* Impatiens noli-tangere Rührmichnichtan 1996 ba
* Leontodon hispidus Rauher Löwenzahn 1996 ba
z Leucanthemum vulgare agg. Artengruppe Margerite 1996 ba
* Nardus stricta Borstgras 1996 ba
* Pimpinella saxifraga Kleine Pimpernell 1996 ba
* Polygala vulgaris Gewöhnliche Kreuzblume 1996 ba
* Potentilla erecta Blutwurz 1996 ba
* Reynoutria japonica Japanischer Staudenknöterich 1996 ba
* Salix purpurea Purpur-Weide 1996 ba
* Salix viminalis Korb-Weide 1996 ba
* Succisa pratensis Gewöhnlicher Teufelsabbiß 1996 ba
* Veronica officinalis Wald-Ehrenpreis 1996 ba
Quelle: ba = Baumann, Andrea
Rote Liste: * = nicht gefährdet
z = keine Einstufung des Aggregats
Seite 95
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Gehölze am Bärhag
Biotopnummer: 175143173692
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Feldhecken und Feldgehölze.
Fläche: 0,3132 ha
Teilflächen: 3
Rechtswert: 3434936 Hochwert: 5365122
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Erfassung: 20.07.1996 Baumann, Andrea (ba)
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Gemarkung: Nordrach
Flurstücke:
409 406
Biotopbeschreibung:
Das Biotop besteht aus drei Teilflächen mit Feldgehölzen und liegt am
NW-exponierten Hang.
Die Teilflächen a und b liegen direkt nebeneinander und sind durch einen
Feldweg getrennt. Die Teilfläche c befindet sich an einer Geländekante. B und c
sind geschlossen, die Teilfläche b hat eine lockere Strucktur. Im Bestand der
großen Teilfläche b haben Buche und Bergahorn hohe Deckung, die kleineren
Bestände werden durch v.a.Hasel, Esche, Hainbuche und Stieleiche aufgebaut. Es
handelt sich um mittlere bis frische und nährstoffreiche Standorte wie die
Arten der Krautschicht aufzeigen: Nelkenwurz, Brennessel, Goldnessel,
Salbei-Gamander
Am Standort der Teilfläche c befinden sich offene Felsblöcke.
Angrenzend: Biotop Nr. 3693
Der Biotop ist ein Gebiet von lokaler Bedeutung.
1. Biotoptyp: Feldgehölz (100%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Feldhecken und Feldgehölze.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Acer platanoides Spitz-Ahorn 1996 ba
* Acer pseudoplatanus Berg-Ahorn 1996 ba
* Carpinus betulus Hainbuche 1996 ba
* Corylus avellana Gewöhnliche Hasel 1996 ba
* Fagus sylvatica Rotbuche 1996 ba
Seite 96
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Gehölze am Bärhag
Biotopnummer: 175143173692
* Fraxinus excelsior Gewöhnliche Esche 1996 ba
* Galeopsis tetrahit agg. Artengruppe Gewöhnlicher
Hohlzahn
1996 ba
* Geum urbanum Echte Nelkenwurz 1996 ba
* Lamium galeobdolon agg. Artengruppe Goldnessel 1996 ba
* Lonicera nigra Schwarze Heckenkirsche 1996 ba
* Lonicera xylosteum Rote Heckenkirsche 1996 ba
Prunus domestica subsp. syriaca Mirabelle 1996 ba
* Pteridium aquilinum Adlerfarn 1996 ba
* Quercus robur Stiel-Eiche 1996 ba
* Rubus sectio Rubus Artengruppe Brombeere 1996 ba
* Sambucus nigra Schwarzer Holunder 1996 ba
* Teucrium scorodonia Salbei-Gamander 1996 ba
* Urtica dioica Große Brennessel 1996 ba
Quelle: ba = Baumann, Andrea
Rote Liste: * = nicht gefährdet
Seite 97
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Feuchtrinne am Bärhag
Biotopnummer: 175143173693
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Sümpfe.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Seggen- und binsenreiche Nasswiesen.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Fläche: 1,0399 ha
Teilflächen: 7
Rechtswert: 3434699 Hochwert: 5365132
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Erfassung: 19.07.1996 Baumann, Andrea (ba)
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Gemarkung: Nordrach
Flurstücke:
405 406 407
Biotopbeschreibung:
Das Biotop besteht aus 7 Teilflächen mit Nasswiesen, Waldsimsensumpf und einem
naturnahen Mittelgebirgsbach in einer flachen Geländerinne am NW-exponierten
Hang.
Beschreibung der Teilflächen
a: binsenreiche, wüchsige Nasswiese, durch Rinderbeweidung bewirtschaftet.
b: Bach und daran angrenzend eine Hochstaudenflur auf sumpfigem Standort. Der
Bach pendelt leicht in seinem Verlauf, die Ufermorphologie ist differenziert,
es sind Uferabbrüche zu beobachten, das Sohlensubstrat ist in Schlamm und
Steine sortiert. Die Hochstaudenflur ist durch Brachfallen einer Nasswiese
(beweidet?) entstanden, besonderen im unteren Teil sind lange Schösslinge von
Esche und Bergahorn zu beobachten. Wahrscheinlich handelt es sich um spontane
Ansiedlung.
c: Waldsimsensumpf über quelligem Standort.
d: Bachabschnitt und daran angrenzender Waldsimsensumpf.
e, f : Waldsimsensumpf über quelligem Standort
g: Gut ausgebildete und binsenreiche Nasswiese in der Randsenke der
Nordrachaue, randlich aufgeschüttet.
Angrenzend: Biotop Nr. 3692
Der Biotop ist ein Gebiet von lokaler Bedeutung.
Beeinträchtigungen:
Aufschüttung am Rande der Teilfläche g (Nasswiese).
Brachfallen (Sukzession) Teilfläche b.
1. Biotoptyp: Nasswiese basenarmer Standorte (68%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Seggen- und binsenreiche Nasswiesen.
Seite 98
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Feuchtrinne am Bärhag
Biotopnummer: 175143173693
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Auffüllung / mittel
2. Biotoptyp: Naturnaher Abschnitt eines Mittelgebirgsbachs (2%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
3. Biotoptyp: Hochstaudenflur (15%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Nutzungsauflassung / schwach
4. Biotoptyp: Waldsimsen-Sumpf (15%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Sümpfe.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
5. Biotoptyp: Sickerquelle (10%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Acer pseudoplatanus Berg-Ahorn 1996 ba
* Alnus glutinosa Schwarz-Erle 1996 ba
* Angelica sylvestris Wilde Engelwurz 1996 ba
z Anthoxanthum odoratum agg. Artengruppe Gewöhnliches
Ruchgras
1996 ba
* Chaerophyllum hirsutum Berg-Kälberkropf 1996 ba
* Cirsium palustre Sumpf-Kratzdistel 1996 ba
* Festuca rubra Echter Rotschwingel 1996 ba
* Filipendula ulmaria Mädesüß 1996 ba
* Fraxinus excelsior Gewöhnliche Esche 1996 ba
z Galium palustre agg. Artengruppe Sumpflabkraut 1996 ba
* Glechoma hederacea Gundelrebe 1996 ba
z Glyceria fluitans agg. Artengruppe Flutender Schwaden1996 ba
Seite 99
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Feuchtrinne am Bärhag
Biotopnummer: 175143173693
* Holcus lanatus Wolliges Honiggras 1996 ba
* Juncus acutiflorus Spitzblütige Binse 1996 ba
* Juncus effusus Flatter-Binse 1996 ba
* Lotus uliginosus Sumpf-Hornklee 1996 ba
z Luzula campestris agg. Artengruppe Hasenbrot 1996 ba
* Lythrum salicaria Blut-Weiderich 1996 ba
z Myosotis palustris agg. Artengruppe Sumpf-
Vergißmeinnicht
1996 ba
* Persicaria bistorta Wiesen-Knöterich 1996 ba
* Prunella vulgaris Kleine Brunelle 1996 ba
* Ranunculus acris Scharfer Hahnenfuß 1996 ba
* Ranunculus repens Kriechender Hahnenfuß 1996 ba
* Rumex obtusifolius Stumpfblatt-Ampfer 1996 ba
* Scirpus sylvaticus Wald-Simse 1996 ba
* Senecio aquaticus Wasser-Greiskraut 1996 ba
* Trifolium pratense Rot-Klee 1996 ba
* Urtica dioica Große Brennessel 1996 ba
Quelle: ba = Baumann, Andrea
Rote Liste: * = nicht gefährdet
z = keine Einstufung des Aggregats
Literatur:
Comes 1994
Seite 100
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Feldgehölz in der Moosmatte
Biotopnummer: 175143173694
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Feldhecken und Feldgehölze.
Fläche: 0,1085 ha
Teilflächen: 1
Rechtswert: 3434270 Hochwert: 5365184
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Erfassung: 10.10.1996 Baumann, Andrea (ba)
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Gemarkung: Nordrach
Flurstücke:
457/30
Biotopbeschreibung:
Eine Teilfläche mit Feldgehölz am SO-exponierten Hang. Der Bestand wird von
Stockausschlägen und schwächeren Hochstämmen aufgebaut. Die Strauch- und
Krautschicht ist im nördlichen Teil gut entwickelt, im südlichen kaum, da hier
der Bestand vom Weidevieh als Unterstand genutzt wird. Hier befindet sich auch
eine Holzhütte.
Der Biotop ist ein Gebiet von lokaler Bedeutung.
1. Biotoptyp: Feldgehölz (100%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Feldhecken und Feldgehölze.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Acer pseudoplatanus Berg-Ahorn 1996 ba
* Carpinus betulus Hainbuche 1996 ba
* Castanea sativa Edelkastanie 1996 ba
* Fraxinus excelsior Gewöhnliche Esche 1996 ba
* Geranium robertianum Ruprechtskraut 1996 ba
* Prunus avium Vogel-Kirsche 1996 ba
* Prunus spinosa agg. Artengruppe Schlehe 1996 ba
* Quercus petraea Trauben-Eiche 1996 ba
* Salix caprea Sal-Weide 1996 ba
* Urtica dioica Große Brennessel 1996 ba
* Viola reichenbachiana Wald-Veilchen 1996 ba
Seite 101
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Feldgehölz in der Moosmatte
Biotopnummer: 175143173694
Quelle: ba = Baumann, Andrea
Rote Liste: * = nicht gefährdet
Seite 102
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Hecken I am Schönwald
Biotopnummer: 175143173695
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Feldhecken und Feldgehölze.
Fläche: 0,0285 ha
Teilflächen: 2
Rechtswert: 3434745 Hochwert: 5365830
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Erfassung: 29.06.1996 Baumann, Andrea (ba)
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Gemarkung: Nordrach
Flurstücke:
411/1
Biotopbeschreibung:
Die beiden Feldhecken befinden sich am SO-Hang entlang eines Erdweges. Sie sind
mittelhoch, geschlossen aber licht, und v.a. von Stockausschlägen aufgebaut.
Ein Teil des Bestandes wird vom Vieh als Unterstand genutzt. In der
Krautschicht befinden sich Arten mäßig frischer, mäßig nährstoffreicher
Standorte.
Der Biotop ist ein Gebiet von lokaler Bedeutung.
1. Biotoptyp: Feldhecke (100%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Feldhecken und Feldgehölze.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Acer platanoides Spitz-Ahorn 1996 ba
* Betula pendula Hänge-Birke 1996 ba
* Castanea sativa Edelkastanie 1996 ba
* Corylus avellana Gewöhnliche Hasel 1996 ba
* Dryopteris filix-mas agg. Artengruppe Männlicher
Wurmfarn
1996 ba
* Fraxinus excelsior Gewöhnliche Esche 1996 ba
* Holcus lanatus Wolliges Honiggras 1996 ba
* Malus domestica Garten-Apfel 1996 ba
* Quercus robur Stiel-Eiche 1996 ba
* Rosa canina agg. Artengruppe Hundsrose 1996 ba
Seite 103
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Hecken I am Schönwald
Biotopnummer: 175143173695
* Rubus sectio Rubus Artengruppe Brombeere 1996 ba
* Silene dioica Tag-Lichtnelke 1996 ba
* Vicia sativa agg. Artengruppe Futterwicke 1996 ba
Quelle: ba = Baumann, Andrea
Rote Liste: * = nicht gefährdet
Seite 104
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Hecke in der Moosmatte
Biotopnummer: 175143173696
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Feldhecken und Feldgehölze.
Fläche: 0,0120 ha
Teilflächen: 1
Rechtswert: 3434568 Hochwert: 5365391
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Erfassung: 11.10.1996 Baumann, Andrea (ba)
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Gemarkung: Nordrach
Flurstücke:
457/31
Biotopbeschreibung:
Die Hecke befindet sich an einem SO-exponierten Hang auf einem Rain. Sie
besteht aus einer Reihe von Stockausschlägen von v.a. Hasel, die Struktur ist
mittelhoch und dicht.
Der Biotop ist ein Gebiet von lokaler Bedeutung.
1. Biotoptyp: Feldhecke (100%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Feldhecken und Feldgehölze.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Corylus avellana Gewöhnliche Hasel 1996 ba
* Dryopteris filix-mas agg. Artengruppe Männlicher
Wurmfarn
1996 ba
* Fraxinus excelsior Gewöhnliche Esche 1996 ba
* Geranium robertianum Ruprechtskraut 1996 ba
* Lonicera periclymenum Wald-Geißblatt 1996 ba
* Rubus sectio Rubus Artengruppe Brombeere 1996 ba
* Teucrium scorodonia Salbei-Gamander 1996 ba
Quelle: ba = Baumann, Andrea
Rote Liste: * = nicht gefährdet
Seite 105
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Nasswiesen am Bärhagweg
Biotopnummer: 175143173697
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Sümpfe.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Seggen- und binsenreiche Nasswiesen.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Fläche: 1,1967 ha
Teilflächen: 1
Rechtswert: 3435193 Hochwert: 5365195
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Erfassung: 19.07.1996 Baumann, Andrea (ba)
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Gemarkung: Nordrach
Flurstücke:
409
Biotopbeschreibung:
Das Biotop besteht aus einer Teilfläche am NW-exponierten Hang, dessen
Oberfläche durch flache Buckel gekennzeichnet ist. Hier befindet sich eine
Nasswiese, quellige Standorte und zwei naturnahe Mittelgebirgsbäche.
Einer der Bäche entspringt in einer Quelle im östlichen Teil des Biotopes,
beide Bäche haben wahrscheinlich nur eine periodische Wasserführung, das
Sohlensubstrat besteht aus Schlamm, die Ufer sind flach, der Verlauf ist
pendelnd. Auf der Biotopfläche befinden sich einige quellige Standorte.
Die Nasswiese ist unterschiedlich ausgebildet: - entweder
- reich an Waldsimse und Sumpfdotterblume über sumpfigen Standorten, oder
- reich an Rotschwingel, Teufelsabbiß, und Blutwurz auf wechselnassem
Untergrund, oder
- binsenreiche Ausbildung mit hohem Anteil an Spitzblütiger Binse (u.a.
quellige, wasserzügige Standorte), oder
- hochstaudenreiche Bestände mit Mädesüß, Behaartem Kälberkropf, oder
wüchsigere Bereiche mit relativ hoher Deckung von Scharfem Hahnenfuß,
Sumpf-Greiskraut, Spitzwegerich und Klee, oder
- Bestände mit Flachmoorcharakter mit Sumpfveilchen und Sumpf-Baldrian.
Der allergrößte Teil der Fläche wird durch Mahd und Abräumen gepflegt,
lediglich kleinflächige, randliche oder besonders nasse Bereiche werden
gemulcht oder nicht bei jedem Schnitt mitgenommen.
Der Biotop ist ein Gebiet von lokaler Bedeutung und guter Ausprägung.
Durch kleinflächig variierende Standortseigenschaften Nasswiesenmosaik von
guter naturraumtypischer Ausprägung .
Das Breitblättrige Knabenkraut gilt als gefährdete Art.
1. Biotoptyp: Nasswiese basenarmer Standorte (98%)
Seite 106
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Nasswiesen am Bärhagweg
Biotopnummer: 175143173697
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Seggen- und binsenreiche Nasswiesen.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
2. Biotoptyp: Sickerquelle (5%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
3. Biotoptyp: Naturnaher Abschnitt eines Mittelgebirgsbachs (2%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
4. Biotoptyp: Hochstaudenflur (1%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Sümpfe.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Angelica sylvestris Wilde Engelwurz 1996 ba
* Caltha palustris Sumpf-Dotterblume 1996 ba
V Carex nigra agg. Artengruppe Braune Segge 1996 ba
* Carex panicea Hirsen-Segge 1996 ba
* Centaurea jacea Wiesen-Flockenblume 1996 ba
* Chaerophyllum hirsutum Berg-Kälberkropf 1996 ba
* Cirsium palustre Sumpf-Kratzdistel 1996 ba
* Crepis paludosa Sumpf-Pippau 1996 ba
z Dactylorhiza majalis agg. Artengruppe Breitblättriges
Knabenkraut
1994 1
* Equisetum palustre Sumpf-Schachtelhalm 1996 ba
* Festuca rubra Echter Rotschwingel 1996 ba
* Filipendula ulmaria Mädesüß 1996 ba
* Juncus acutiflorus Spitzblütige Binse 1996 ba
* Juncus effusus Flatter-Binse 1996 ba
* Lotus uliginosus Sumpf-Hornklee 1996 ba
* Lychnis flos-cuculi Kuckucks-Lichtnelke 1996 ba
Seite 107
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Nasswiesen am Bärhagweg
Biotopnummer: 175143173697
* Plantago lanceolata Spitz-Wegerich 1996 ba
* Potentilla erecta Blutwurz 1996 ba
* Primula elatior Große Schlüsselblume 1996 ba
* Prunella vulgaris Kleine Brunelle 1996 ba
* Ranunculus flammula Brennender Hahnenfuß 1996 ba
* Ranunculus repens Kriechender Hahnenfuß 1996 ba
* Scirpus sylvaticus Wald-Simse 1996 ba
* Senecio aquaticus Wasser-Greiskraut 1996 ba
* Succisa pratensis Gewöhnlicher Teufelsabbiß 1996 ba
V Viola palustris Sumpf-Veilchen 1996 ba
Moose
Sphagnum spec. 1994 1
Quelle: ba = Baumann, Andrea
1 = mündliche Mitteilung Comes, Peter, Freiburg im Breisgau, Stadt
Rote Liste: * = nicht gefährdet
V = Sippe der Vorwarnliste
z = keine Einstufung des Aggregats
Literatur:
Comes 1994
Seite 108
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Arnsbächle
Biotopnummer: 175143173698
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Sümpfe.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Naturnahe Auwälder.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Fläche: 0,0750 ha
Teilflächen: 1
Rechtswert: 3434834 Hochwert: 5365435
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Erfassung: 10.10.1996 Baumann, Andrea (ba)
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Gemarkung: Nordrach
Flurstücke:
427
Biotopbeschreibung:
Das Biotop besteht aus einer Teilfläche mit einem naturnahem Mittelgebirgsbach
und angrenzend waldfreiem Sumpf.
Der Bach ist 1 - 2m breit, pendelt in seiem Verlauf, das Sohlensubstrat ist in
Steine und Grus sortiert, differenzierte Ufermorphologie ist vorhanden, es sind
v.a. Flachufer, aber auch Steilufer entwickelt.
Ca. 80%% des Bachlaufes sind von bachbegleitendem Auwald bestockt, dieser ist
von Hochstämmen und Stockausschlägen von Esche und Schwarzerle sowie Weiden
aufgebaut. Die Krautschicht ist mit Arten überrieselter Standorte und
Hochstauden vielseitig und gut entwickelt.
Im oberen Teil des Bachlaufes grenzt waldfreier Sumpf an den Bachlauf. Er ist
300 - 400 qm groß. Er wird durch Waldsimse und Flatterbinse bestimmt, weiterhin
sind Hochstauden (Mädesüß) sowie Arten offenerdiger Standorte (Brennender
Hahnenfuß, Sumpf-Vergißmeinnicht) im Bestand. Er ist durch die Rinderbeweidung
geprägt.
Der Biotop ist ein Gebiet von lokaler Bedeutung.
1. Biotoptyp: Naturnaher Abschnitt eines Mittelgebirgsbachs (60%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
2. Biotoptyp: Gewässerbegleitender Auwaldstreifen (50%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Naturnahe Auwälder.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Seite 109
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Arnsbächle
Biotopnummer: 175143173698
3. Biotoptyp: Waldfreier Sumpf (40%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Sümpfe.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Alnus glutinosa Schwarz-Erle 1996 ba
* Cardamine amara Bitteres Schaumkraut 1996 ba
* Chaerophyllum hirsutum Berg-Kälberkropf 1996 ba
* Filipendula ulmaria Mädesüß 1996 ba
* Fraxinus excelsior Gewöhnliche Esche 1996 ba
* Holcus lanatus Wolliges Honiggras 1996 ba
* Impatiens glandulifera Indisches Springkraut 1996 ba
* Juncus effusus Flatter-Binse 1996 ba
z Myosotis palustris agg. Artengruppe Sumpf-
Vergißmeinnicht
1996 ba
* Persicaria bistorta Wiesen-Knöterich 1996 ba
* Ranunculus flammula Brennender Hahnenfuß 1996 ba
* Rubus sectio Rubus Artengruppe Brombeere 1996 ba
* Salix cinerea Grau-Weide 1996 ba
* Sambucus nigra Schwarzer Holunder 1996 ba
* Scirpus sylvaticus Wald-Simse 1996 ba
Quelle: ba = Baumann, Andrea
Rote Liste: * = nicht gefährdet
z = keine Einstufung des Aggregats
Seite 110
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Trockenmauern am Schönwald
Biotopnummer: 175143173699
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Feldhecken und Feldgehölze.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Trockenmauern.
Fläche: 0,0100 ha
Teilflächen: 4
Rechtswert: 3434783 Hochwert: 5365975
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Erfassung: 28.06.1996 Baumann, Andrea (ba)
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Gemarkung: Nordrach
Flurstücke:
411 412
Biotopbeschreibung:
Das Biotop besteht aus vier Teilflächen mit Trockenmauern am SO-exponierten
Hang. Auf der Mauerkrone der untersten befindet sich eine Feldhecke. Diese
wurde vor kurzem teilweise auf den Stock gesetzt, der noch verbliebene Bestand
hat eine lockere Struktur und wird v.a. von Hasel, teilweise durch Spitzahorn
aufgebaut. In der Krautschicht befinden sich Arten mittlerer und mäßig
nährstoffreicher Standorte.
Die Mauern sind gut erhalten und insgesamt reich an Moosen und Flechten. Sie
sind teilweise von Brombeerschleier zugedeckt, teilweise freigepflegt. Auf den
Kronen stocken einige Haselstöcke. Als Farn wurde nur der Männliche Wurmfarn
vorgefunden.
Grenzt an Biotop Nr. 3700
Der Biotop ist ein Gebiet von lokaler Bedeutung.
1. Biotoptyp: Trockenmauer (70%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Trockenmauern.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
2. Biotoptyp: Feldhecke (50%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Feldhecken und Feldgehölze.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Seite 111
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Trockenmauern am Schönwald
Biotopnummer: 175143173699
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Acer platanoides Spitz-Ahorn 1996 ba
* Betula pendula Hänge-Birke 1996 ba
* Castanea sativa Edelkastanie 1996 ba
* Corylus avellana Gewöhnliche Hasel 1996 ba
* Dryopteris filix-mas agg. Artengruppe Männlicher
Wurmfarn
1996 ba
* Galium album Weißes Wiesenlabkraut 1996 ba
* Pteridium aquilinum Adlerfarn 1996 ba
* Quercus robur Stiel-Eiche 1996 ba
* Rosa canina agg. Artengruppe Hundsrose 1996 ba
* Rubus sectio Rubus Artengruppe Brombeere 1996 ba
* Teucrium scorodonia Salbei-Gamander 1996 ba
* Trifolium medium Mittlerer Klee 1996 ba
Quelle: ba = Baumann, Andrea
Rote Liste: * = nicht gefährdet
Seite 112
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Gehölze am Schönwald
Biotopnummer: 175143173700
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Feldhecken und Feldgehölze.
Fläche: 0,1297 ha
Teilflächen: 3
Rechtswert: 3434878 Hochwert: 5365967
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Erfassung: 28.06.1996 Baumann, Andrea (ba)
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Gemarkung: Nordrach
Flurstücke:
412/1 411 411/2 414
Biotopbeschreibung:
Das Biotop besteht aus drei Teilflächen mit Gehölzen am SO-Hang.
Beschreibung der Teilflächen:
a: Feldgehölz über einem Steinriegelrest, direkt an eine Trockenmauer
angrenzend (3699). Der Bestand wird v.a. von Esche und Buche aufgebaut, die
Hasel ist aktuell auf den Stock gesetzt. Der Bestand ist geschlossen. In der
Krautschicht Waldarten mittlerer Standorte (Waldhabichtskraut), teilweise von
Adlerfarn überwachsen.
b: Zur Hälfte auf den Stock gesetzte Hecke. Der verbliebene Teil ist mittelhoch
bis hoch und geschlossen, und wird von Esche, Kirsche, Stieleiche, Eßkastanie
sowie Sträucher aufgebaut. In der Krautschicht sind Arten mittlerer Standorte:
Taglichtnelke.
c: Hecke, die mindestens zur Hälfte auf den Stock gestzt ist, der verbliebe
Teil ist hoch und geschlossen, u.a. mit Arten frischer Standorte: Schwarzerle,
Birke, Hasel, Esche, Eßkastanie und Ohrweide. Im Saum der große Wiesenknopf.
Grenzt an Nr 3699
Der Biotop ist ein Gebiet von lokaler Bedeutung.
1. Biotoptyp: Feldgehölz (70%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Feldhecken und Feldgehölze.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
2. Biotoptyp: Feldhecke (30%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Feldhecken und Feldgehölze.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Seite 113
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Gehölze am Schönwald
Biotopnummer: 175143173700
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Acer platanoides Spitz-Ahorn 1996 ba
* Alnus glutinosa Schwarz-Erle 1996 ba
* Betula pendula Hänge-Birke 1996 ba
* Carpinus betulus Hainbuche 1996 ba
* Castanea sativa Edelkastanie 1996 ba
* Corylus avellana Gewöhnliche Hasel 1996 ba
* Dryopteris filix-mas agg. Artengruppe Männlicher
Wurmfarn
1996 ba
* Fagus sylvatica Rotbuche 1996 ba
* Fraxinus excelsior Gewöhnliche Esche 1996 ba
* Hieracium murorum Wald-Habichtskraut 1996 ba
* Ilex aquifolium Gewöhnliche Stechpalme 1996 ba
* Prunus avium Vogel-Kirsche 1996 ba
* Prunus spinosa agg. Artengruppe Schlehe 1996 ba
* Pteridium aquilinum Adlerfarn 1996 ba
* Quercus robur Stiel-Eiche 1996 ba
* Rosa canina agg. Artengruppe Hundsrose 1996 ba
* Rubus caesius Kratzbeere 1996 ba
* Rubus sectio Rubus Artengruppe Brombeere 1996 ba
* Salix aurita Ohr-Weide 1996 ba
* Salix caprea Sal-Weide 1996 ba
* Sanguisorba officinalis Großer Wiesenknopf 1996 ba
* Viburnum opulus Gewöhnlicher Schneeball 1996 ba
Quelle: ba = Baumann, Andrea
Rote Liste: * = nicht gefährdet
Literatur:
Comes 1994
Seite 114
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Quellmulde am Schönwald
Biotopnummer: 175143173701
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Röhrichtbestände und Riede.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Seggen- und binsenreiche Nasswiesen.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Fläche: 0,1539 ha
Teilflächen: 1
Rechtswert: 3434980 Hochwert: 5365831
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Erfassung: 27.06.1996 Baumann, Andrea (ba)
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Gemarkung: Nordrach
Flurstücke:
423
Biotopbeschreibung:
Das Biotop befindet sich mit einer Teilfläche in einer Quellmulde und
angschließenden Rinne.
In der Mulde befindet sich ein quelliger Bereich (10m x 5m) auf anmoorigem
Standort mich einem Purpurweiden - Stockausschlag und einer Krautschicht von
Nasswiesenarten und Arten nasser, nährstoffreicher Standorte.
Hangabwärts befindet sich eine meist binsenreiche Nasswiese, die im oberen Teil
gemäht, im unteren durch Schafe beweidet wird. Der Bestand ist relativ wüchsig,
auffallend ist die hohe Stetigkeit der Gelben Segge.
Der südwestliche Teil der Fläche wird von einem Sumpfseggenried eingenommen.
Der Bestand wird mit ca. 5%% Deckung von Brennessel durchzogen, ist also
eutophiert (durch Bracheprozess ?).
Der Biotop ist ein Gebiet von lokaler Bedeutung.
1. Biotoptyp: Sickerquelle (5%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Bemerkung:
anmooriger Untergrund
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
2. Biotoptyp: Nasswiese basenarmer Standorte (60%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Seggen- und binsenreiche Nasswiesen.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
3. Biotoptyp: Sumpfseggen-Ried (35%)
Seite 115
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Quellmulde am Schönwald
Biotopnummer: 175143173701
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Röhrichtbestände und Riede.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Nutzungsauflassung / stark
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
z Anthoxanthum odoratum agg. Artengruppe Gewöhnliches
Ruchgras
1996 ba
* Caltha palustris Sumpf-Dotterblume 1996 ba
* Calystegia sepium Gewöhnliche Zaunwinde 1996 ba
* Carex acutiformis Sumpf-Segge 1996 ba z
z Carex flava agg. Artengruppe Gelbsegge 1996 ba
* Galium uliginosum Moor-Labkraut 1996 ba
* Juncus acutiflorus Spitzblütige Binse 1996 ba
* Juncus articulatus Glanzfrüchtige Binse 1996 ba
* Lotus uliginosus Sumpf-Hornklee 1996 ba
* Myosotis nemorosa Hain-Vergißmeinnicht 1996 ba
* Poa trivialis Gewöhnliches Rispengras 1996 ba
* Ranunculus acris Scharfer Hahnenfuß 1996 ba
* Ranunculus flammula Brennender Hahnenfuß 1996 ba
* Salix purpurea Purpur-Weide 1996 ba
* Senecio aquaticus Wasser-Greiskraut 1996 ba
* Urtica dioica Große Brennessel 1996 ba
Quelle: ba = Baumann, Andrea
Rote Liste: * = nicht gefährdet
z = keine Einstufung des Aggregats
Menge: z = zahlreich, viele
Literatur:
Comes 1994
Seite 116
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Nasswiesen am unteren Schönwald
Biotopnummer: 175143173702
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Sümpfe.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Seggen- und binsenreiche Nasswiesen.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG aufgrund des Verbundes mit anderen §-32-Biotopen geschützt als Magerrasen
einschließlich ihrer Staudensäume.
Fläche: 1,2192 ha
Teilflächen: 3
Rechtswert: 3435165 Hochwert: 5366064
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Erfassung: 28.06.1996 Baumann, Andrea (ba)
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Gemarkung: Nordrach
Flurstücke:
465 414 467 413 412
Biotopbeschreibung:
Das Biotop besteht aus drei Teilflächen am Osthang.
Beschreibung der Teilflächen:
a: Binsenreiche und insgesamt relativ gut ausgebildete Nasswiese am mäßig
steilen bis steilen Mittel- und Unterhang. Der Bestand wird durch Rinder- und
Schafbeweidung bewirtschaftet und ist relativ gut erhalten (nach Auskunft der
Anwohner wurde die Fläche bis vor wenigen jahren gemäht und ''es gab
Orchideen''). Der nördlich gelegene Hangbereich ist stark entwässert, hier wurde
Magerrasen kartiert.
b: waldfreier Sumpf und Nasswiese in einer steilen, flachen, nassen Hangrinne.
Rinderbeweidung. Die Artenzusammensetzung ist durch Tritteinfluß geprägt: u.a.
Flutender Schwaden, Kriechender Hahnenfuß.
c: waldsimsen- und Rotschwingel-reiche Nasswiese auf anmoorigem Untergrund,
wahrscheinlich stark entwässert.
Der Biotop ist ein Gebiet von lokaler Bedeutung.
1. Biotoptyp: Nasswiese basenarmer Standorte (82%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Seggen- und binsenreiche Nasswiesen.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Beweidung / mittel
2. Biotoptyp: Waldfreier Sumpf (15%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Sümpfe.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Beweidung / schwach
3. Biotoptyp: Magerrasen bodensaurer Standorte (3%)
Seite 117
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Nasswiesen am unteren Schönwald
Biotopnummer: 175143173702
Nach Anlage zu § 32 NatSchG aufgrund des Verbundes mit anderen §-32-Biotopen geschützt als Magerrasen
einschließlich ihrer Staudensäume.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Agrostis stolonifera Weißes Straußgras 1996 ba
* Alnus glutinosa Schwarz-Erle 1996 ba
z Anthoxanthum odoratum agg. Artengruppe Gewöhnliches
Ruchgras
1996 ba
* Briza media Gewöhnliches Zittergras 1996 ba
* Caltha palustris Sumpf-Dotterblume 1996 ba
* Carex ovalis Hasen-Segge 1996 ba
* Carex panicea Hirsen-Segge 1996 ba
* Centaurea jacea Wiesen-Flockenblume 1996 ba
* Cirsium palustre Sumpf-Kratzdistel 1996 ba
* Danthonia decumbens Dreizahn 1996 ba
* Filipendula ulmaria Mädesüß 1996 ba
* Galium uliginosum Moor-Labkraut 1996 ba
* Glyceria fluitans Flutender Schwaden 1996 ba
* Holcus lanatus Wolliges Honiggras 1996 ba
* Juncus acutiflorus Spitzblütige Binse 1996 ba
* Juncus effusus Flatter-Binse 1996 ba
* Lathyrus sylvestris Wilde Platterbse 1996 ba
* Lotus uliginosus Sumpf-Hornklee 1996 ba
* Myosotis nemorosa Hain-Vergißmeinnicht 1996 ba
z Myosotis palustris agg. Artengruppe Sumpf-
Vergißmeinnicht
1996 ba
* Pimpinella saxifraga Kleine Pimpernell 1996 ba
* Polygala vulgaris Gewöhnliche Kreuzblume 1996 ba
* Ranunculus acris Scharfer Hahnenfuß 1996 ba
* Ranunculus flammula Brennender Hahnenfuß 1996 ba
* Ranunculus repens Kriechender Hahnenfuß 1996 ba
* Senecio aquaticus Wasser-Greiskraut 1996 ba
* Stellaria graminea Gras-Sternmiere 1996 ba
* Succisa pratensis Gewöhnlicher Teufelsabbiß 1996 ba
* Thymus pulegioides Arznei-Thymian 1996 ba
* Trifolium dubium Kleiner Klee 1996 ba
* Valeriana dioica Sumpf-Baldrian 1996 ba
Seite 118
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Nasswiesen am unteren Schönwald
Biotopnummer: 175143173702
Quelle: ba = Baumann, Andrea
Rote Liste: * = nicht gefährdet
z = keine Einstufung des Aggregats
Literatur:
Comes 1994
Seite 119
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Gehölze an der Nordrach
Biotopnummer: 175143173703
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Sümpfe.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Naturnahe Auwälder.
Fläche: 0,7003 ha
Teilflächen: 7
Rechtswert: 3432877 Hochwert: 5363394
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Erfassung: 02.10.1996 Baumann, Andrea (ba)
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Gemarkung: Nordrach
Flurstücke:
5/3 29/1 293 108 294
Biotopbeschreibung:
7 Teilflächen von bachbegleitendem Auwald am Ufer der ausgebauten Nordrach.
Direkt angrenzend befindet sich auf der südöstlich gelegenen Uferseite
sumpfiger Standort. Die Vegetation wurde als waldfreier Sumpf kartiert.
a: Auwald auf beiden Seiten des Ufers, Kronenschluß, Bestand locker und hoch,
aus älteren Stockausschlägen aufgebaut.
b: Auwald auf beiden Seiten des Ufers, eine Seite mit einem hohen,
geschlossenen Bestand von älteren Schwarzerle - Stockausschlägen, die andere
Seite mit einem hohen, lückigen Bestand von Schwarzerlen und Eschen.
c: am Bachufer und am leicht zurückversetzten (ehemaligen) Prallhang befindet
sich Auwald. Der relaiv dichte, mittelhohe Bestand ist aus jungen Schwarzerlen
aufgebaut. Wenige Eschen und Bruchweide sind zugegen. Die Krautschicht aus
Frische- und Nährstoffzeigern: Urtica dioica, Spitzblättriger Knöterich ect.
d: Auwald: junger, gepflanzter Baumbestand von Schwarzerle, Esche, Hängebirke,
Salix rubens. Die Krautschicht wird teilweise von Gänsen als Weide genutzt
(angrenzend Gänseweide).
e: Auwald: junge, niedrige, geschlossene Pflanzung von Schwarzerle, Bergahorn,
Esche und Weiden (Lavendelweide, Silberweide).
f: Auwald: älterer Bestand von Hochstämmen und Stockausschlägen von Bergahorn,
Esche, Erle, Hainbuche und Hasel. Teilweise auch jüngere Bäume.
g: Auwald: lockere Reihe von älteren und jüngeren Bäumen und Stockausschlägen
(Esche, Erle, Bergahorn)
Der Biotop ist ein Gebiet von lokaler Bedeutung.
1. Biotoptyp: Gewässerbegleitender Auwaldstreifen (95%)
Seite 120
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Gehölze an der Nordrach
Biotopnummer: 175143173703
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Naturnahe Auwälder.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Artenveränderung (Neophyten) / mittel
2. Biotoptyp: Sonstiger waldfreier Sumpf (5%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Sümpfe.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Eutrophierung / mittel
Nutzungsauflassung / mittel
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Acer platanoides Spitz-Ahorn 1996 ba
* Acer pseudoplatanus Berg-Ahorn 1996 ba
* Alnus glutinosa Schwarz-Erle 1996 ba
* Athyrium filix-femina Wald-Frauenfarn 1996 ba
* Betula pendula Hänge-Birke 1996 ba
* Caltha palustris Sumpf-Dotterblume 1996 ba
* Carex pendula Hänge-Segge 1996 ba
* Carex remota Winkel-Segge 1996 ba
* Carpinus betulus Hainbuche 1996 ba
* Corylus avellana Gewöhnliche Hasel 1996 ba
* Filipendula ulmaria Mädesüß 1996 ba
* Fraxinus excelsior Gewöhnliche Esche 1996 ba
* Geranium robertianum Ruprechtskraut 1996 ba
* Juncus effusus Flatter-Binse 1996 ba
* Phalaris arundinacea Rohr-Glanzgras 1996 ba
* Ranunculus aconitifolius Eisenhutblättriger Hahnenfuß 1996 ba
* Reynoutria japonica Japanischer Staudenknöterich 1996 ba
* Rubus sectio Rubus Artengruppe Brombeere 1996 ba
* Salix alba Silber-Weide 1996 ba
* Salix fragilis Bruch-Weide 1996 ba
* Salix rubens Fahl-Weide 1996 ba
* Salix viminalis Korb-Weide 1996 ba
* Sambucus nigra Schwarzer Holunder 1996 ba
* Scirpus sylvaticus Wald-Simse 1996 ba
* Urtica dioica Große Brennessel 1996 ba
Seite 121
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Gehölze an der Nordrach
Biotopnummer: 175143173703
Quelle: ba = Baumann, Andrea
Rote Liste: * = nicht gefährdet
Seite 122
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Feldgehölz am Prallhang der Nordrach
Biotopnummer: 175143173704
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Feldhecken und Feldgehölze.
Fläche: 0,0950 ha
Teilflächen: 1
Rechtswert: 3433815 Hochwert: 5364168
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Erfassung: 02.10.1996 Baumann, Andrea (ba)
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Gemarkung: Nordrach
Flurstücke:
332 333
Biotopbeschreibung:
Die Teilfläche befindet sich am NW-exponierten Prallhang der Nordrach.Am
Standort tritt stellenweise der anstehende Fels zutage und einige Stellen sind
quellig. Durch das Feldgehölz zieht ein schmaler Asphaltweg. Der Bestand ist
geschlossen und wird vor allem von Hainbuche aufgebaut. Neben Hochstämmen sind
auch Stockausschläge, vor allem oberhalb des Weges, der durch den Bestand
führt. Der Standort ist mäßig frisch bis frisch und mäßig nährstoffreich. Die
Krautschicht ist im Bestand schwach und im Randbereich des Feldgehölzes mit
höherer Deckung entwickelt.
Der Biotop ist ein Gebiet von lokaler Bedeutung.
1. Biotoptyp: Feldgehölz (100%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Feldhecken und Feldgehölze.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Acer pseudoplatanus Berg-Ahorn 1996 ba
* Alnus glutinosa Schwarz-Erle 1996 ba
* Athyrium filix-femina Wald-Frauenfarn 1996 ba
* Carpinus betulus Hainbuche 1996 ba
* Crepis paludosa Sumpf-Pippau 1996 ba
* Dryopteris filix-mas agg. Artengruppe Männlicher
Wurmfarn
1996 ba
* Fraxinus excelsior Gewöhnliche Esche 1996 ba
* Hedera helix Efeu 1996 ba
Seite 123
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Feldgehölz am Prallhang der Nordrach
Biotopnummer: 175143173704
* Knautia maxima Wald-Witwenblume 1996 ba
* Oxalis acetosella Wald-Sauerklee 1996 ba
* Ranunculus aconitifolius Eisenhutblättriger Hahnenfuß 1996 ba
Quelle: ba = Baumann, Andrea
Rote Liste: * = nicht gefährdet
Seite 124
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Nordrach II
Biotopnummer: 175143173705
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Naturnahe Auwälder.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Fläche: 0,0300 ha
Teilflächen: 1
Rechtswert: 3434598 Hochwert: 5365308
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Erfassung: 02.10.1996 Baumann, Andrea (ba)
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Gemarkung: Nordrach
Flurstücke:
5/3
Biotopbeschreibung:
Die Teilfläche besteht aus einem naturnahen Mittelgebirgsbach und
bachbegleitendem Auwald.
Der Bach pendelt in diesem Bereich in weiten Bögen, das Sohlensubstrat besteht
v.a. aus großen bis sehr großen Steinen, die Ufermorphologie ist v.a. durch
Flachufer geprägt, die jedoch meist leicht aufgeschüttet sind. Das Bachbett ist
2, 5 -3,5m breit.
Am westlich gelegenen Ufer stockt bachbegleitender Auwald, ein lockerer,
einreihiger Bestand von stärkeren, hohen Hochstämmen von Esche, Bergahorn und
Schwarzerle. Im Bestand sind weiterhin wenige, wahrscheinlich gepflanzte
Weiden-Sträucher. Die Krautschicht ist reich an Hochstauden.
Der Biotop ist ein Gebiet von lokaler Bedeutung.
1. Biotoptyp: Naturnaher Abschnitt eines Mittelgebirgsbachs (100%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
2. Biotoptyp: Gewässerbegleitender Auwaldstreifen (50%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Naturnahe Auwälder.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Seite 125
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Nordrach II
Biotopnummer: 175143173705
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Acer pseudoplatanus Berg-Ahorn 1996 ba
* Alnus glutinosa Schwarz-Erle 1996 ba
* Athyrium filix-femina Wald-Frauenfarn 1996 ba
* Chaerophyllum hirsutum Berg-Kälberkropf 1996 ba
* Fraxinus excelsior Gewöhnliche Esche 1996 ba
* Impatiens glandulifera Indisches Springkraut 1996 ba
* Persicaria bistorta Wiesen-Knöterich 1996 ba
* Reynoutria japonica Japanischer Staudenknöterich 1996 ba
* Scirpus sylvaticus Wald-Simse 1996 ba
Quelle: ba = Baumann, Andrea
Rote Liste: * = nicht gefährdet
Seite 126
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Nordrach III
Biotopnummer: 175143173706
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Naturnahe Auwälder.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Fläche: 0,2030 ha
Teilflächen: 1
Rechtswert: 3435577 Hochwert: 5366536
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Erfassung: 01.10.1996 Baumann, Andrea (ba)
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Gemarkung: Nordrach
Flurstücke:
5/3
Biotopbeschreibung:
Die Teilfläche besteht aus einem Bachabschnitt mit einem naturnahen
Mittelgebirgsbach und dem bachbegleitenden Auwald im obersten Offenland-Bereich
des Bachlaufes.
Das Bachbett ist 1 - 2,5m breit, der Verlauf pendelt leicht (deutliches Gefälle
!), das Sohlensubstrat besteht aus Blöcken bzw. an einer Stelle liegt das
Bachbett auf blankem Fels. Hier sind die Ufer flacher, ansonsten sind eher
steilere Ufer entwickelt. Am Ufer befindet sich ein bachbegleitender Auwald,
der aktuell auf den Stock gesetzt ist. Er besteht aus Eschen, Bergahorn und
Schwarzerle. Die Krautschicht ist aktuell gut entwickelt, sie wird jedoch nicht
unerheblich von Spitzblättrigem Knöterich überwachsen.
Der Biotop ist ein Gebiet von lokaler Bedeutung.
1. Biotoptyp: Naturnaher Abschnitt eines Mittelgebirgsbachs (100%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
2. Biotoptyp: Gewässerbegleitender Auwaldstreifen (100%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Naturnahe Auwälder.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Artenveränderung (Neophyten) / mittel
Seite 127
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Nordrach III
Biotopnummer: 175143173706
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Acer pseudoplatanus Berg-Ahorn 1996 ba
* Alnus glutinosa Schwarz-Erle 1996 ba
* Chaerophyllum hirsutum Berg-Kälberkropf 1996 ba
* Corylus avellana Gewöhnliche Hasel 1996 ba
* Fraxinus excelsior Gewöhnliche Esche 1996 ba
* Knautia maxima Wald-Witwenblume 1996 ba
* Prunus avium Vogel-Kirsche 1996 ba
* Ranunculus aconitifolius Eisenhutblättriger Hahnenfuß 1996 ba
* Reynoutria japonica Japanischer Staudenknöterich 1996 ba
* Rubus sectio Rubus Artengruppe Brombeere 1996 ba
* Salix aurita Ohr-Weide 1996 ba
* Salix caprea Sal-Weide 1996 ba
* Scirpus sylvaticus Wald-Simse 1996 ba
* Silene dioica Tag-Lichtnelke 1996 ba
Quelle: ba = Baumann, Andrea
Rote Liste: * = nicht gefährdet
Seite 128
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Nasswiesen am Schönwald
Biotopnummer: 175143173707
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Seggen- und binsenreiche Nasswiesen.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG aufgrund des Verbundes mit anderen §-32-Biotopen geschützt als Magerrasen
einschließlich ihrer Staudensäume.
Fläche: 1,3360 ha
Teilflächen: 2
Rechtswert: 3434890 Hochwert: 5366014
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Erfassung: 18.06.1996 Baumann, Andrea (ba)
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Gemarkung: Nordrach
Flurstücke:
411
Biotopbeschreibung:
Das Biotop besteht aus zwei Teilflächen mit wüchsigen Nasswiesen am
SO-exponierten Hang. Ein kleiner Teil der Standorte ist quellig, im obersten
Bereich am Waldrand wurde ein Streifen Magerrasen im Verbund kartiert. Am
Waldrand verläuft ein Graben, der das vom Wald kommende Wasser ableitet.
Der Biotop ist ein Gebiet von lokaler Bedeutung.
1. Biotoptyp: Nasswiese basenarmer Standorte (98%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Seggen- und binsenreiche Nasswiesen.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Düngung, landwirtschaftlich / mittel
2. Biotoptyp: Sickerquelle (1%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
3. Biotoptyp: Magerrasen bodensaurer Standorte (2%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG aufgrund des Verbundes mit anderen §-32-Biotopen geschützt als Magerrasen
einschließlich ihrer Staudensäume.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Seite 129
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Nasswiesen am Schönwald
Biotopnummer: 175143173707
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Agrostis capillaris Rotes Straußgras 1996 ba
* Danthonia decumbens Dreizahn 1996 ba
* Hieracium pilosella Kleines Habichtskraut 1996 ba
* Hieracium umbellatum Doldiges Habichtskraut 1996 ba
* Holcus lanatus Wolliges Honiggras 1996 ba
* Juncus acutiflorus Spitzblütige Binse 1996 ba
* Juncus effusus Flatter-Binse 1996 ba z
* Lotus uliginosus Sumpf-Hornklee 1996 ba
* Lychnis flos-cuculi Kuckucks-Lichtnelke 1996 ba
* Pimpinella saxifraga Kleine Pimpernell 1996 ba
* Plantago lanceolata Spitz-Wegerich 1996 ba
* Potentilla erecta Blutwurz 1996 ba
* Ranunculus acris Scharfer Hahnenfuß 1996 ba
* Sanguisorba officinalis Großer Wiesenknopf 1996 ba
* Scirpus sylvaticus Wald-Simse 1996 ba
* Senecio aquaticus Wasser-Greiskraut 1996 ba
* Succisa pratensis Gewöhnlicher Teufelsabbiß 1996 ba
* Trifolium hybridum Schweden-Klee 1996 ba
* Veronica officinalis Wald-Ehrenpreis 1996 ba
Quelle: ba = Baumann, Andrea
Rote Liste: * = nicht gefährdet
Menge: z = zahlreich, viele
Literatur:
Comes 1994
Seite 130
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Feldgehölz am Prallhang der Nordrach
Biotopnummer: 175143173708
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Feldhecken und Feldgehölze.
Fläche: 0,0891 ha
Teilflächen: 1
Rechtswert: 3435392 Hochwert: 5366243
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Erfassung: 02.10.1996 Baumann, Andrea (ba)
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Gemarkung: Nordrach
Flurstücke:
444
Biotopbeschreibung:
Die Teilfläche liegt am NW-exponierten Prallhang der ausgebauten Nordrach und
besteht aus einem hohen, geschlossenen Feldgehölz. Diesen wird v.a. von
Hochstämmen von Spitzahorn, Esche und Schwarzerle aufgebaut. An einer Stelle
reicht es durch Kronenschluß mit einige Eschen über den Bach. Die Krautschicht
besteht aus Arten frischer nährstoffreicher Standorte.
Der Biotop ist ein Gebiet von lokaler Bedeutung.
1. Biotoptyp: Feldgehölz (100%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Feldhecken und Feldgehölze.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Acer platanoides Spitz-Ahorn 1996 ba
* Alnus glutinosa Schwarz-Erle 1996 ba
* Dryopteris filix-mas Männlicher Wurmfarn 1996 ba
* Fraxinus excelsior Gewöhnliche Esche 1996 ba
* Geranium robertianum Ruprechtskraut 1996 ba
* Impatiens glandulifera Indisches Springkraut 1996 ba
* Prenanthes purpurea Hasenlattich 1996 ba
* Salix caprea Sal-Weide 1996 ba
* Sambucus nigra Schwarzer Holunder 1996 ba
Quelle: ba = Baumann, Andrea
Seite 131
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Feldgehölz am Prallhang der Nordrach
Biotopnummer: 175143173708
Rote Liste: * = nicht gefährdet
Seite 132
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Nasswiese in Nordrach Kolonie
Biotopnummer: 175143173709
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Seggen- und binsenreiche Nasswiesen.
Fläche: 0,0764 ha
Teilflächen: 1
Rechtswert: 3435223 Hochwert: 5366007
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Erfassung: 28.06.1996 Baumann, Andrea (ba)
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Gemarkung: Nordrach
Flurstücke:
440
Biotopbeschreibung:
Die Teilfläche befindet sich am NW-exponierten Unterhang des Nordrachtales. Der
Hang ist leicht gewölbt.
Die Nasswiese mittelwüchsig und besonders artenreich, da sie Arten nasser,
wechselfrischer und wechseltrockener Standorte enthält. Es handelt sich um eine
sehr gute Ausbildung.
Der Biotop ist ein Gebiet von lokaler Bedeutung und guter Ausprägung.
Die wechselfrische Magerwiese ist durch die nicht häufig vorkommende
Kombination von Arten der Nasswiesen und Magerwiesen besonders artenreich
ausgebildet. Eine typische und gute Ausbildung auf tonreichem, basenarmen
Untergrund des Oberen Rotliegenden.
Fünf schonungsbedürftige Arten.
1. Biotoptyp: Nasswiese basenarmer Standorte (100%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Seggen- und binsenreiche Nasswiesen.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Briza media Gewöhnliches Zittergras 1996 ba
* Carex pallescens Bleiche Segge 1996 ba
* Dactylorhiza maculata agg. Artengruppe Geflecktes
Knabenkraut
1996 ba
* Danthonia decumbens Dreizahn 1996 ba
* Equisetum arvense Acker-Schachtelhalm 1996 ba
* Festuca rubra Echter Rotschwingel 1996 ba
Seite 133
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Nasswiese in Nordrach Kolonie
Biotopnummer: 175143173709
* Filipendula ulmaria Mädesüß 1996 ba
* Galium uliginosum Moor-Labkraut 1996 ba
* Geum rivale Bach-Nelkenwurz 1996 ba
* Juncus acutiflorus Spitzblütige Binse 1996 ba
* Knautia arvensis Acker-Witwenblume 1996 ba
z Leucanthemum vulgare agg. Artengruppe Margerite 1996 ba
* Listera ovata Großes Zweiblatt 1996 ba
* Lotus uliginosus Sumpf-Hornklee 1996 ba
* Luzula multiflora Vielblütiges Hasenbrot 1996 ba
* Polygala vulgaris Gewöhnliche Kreuzblume 1996 ba
* Potentilla erecta Blutwurz 1996 ba
* Primula elatior Große Schlüsselblume 1996 ba
* Ranunculus acris Scharfer Hahnenfuß 1996 ba
* Succisa pratensis Gewöhnlicher Teufelsabbiß 1996 ba
* Vicia cracca agg. Artengruppe Vogel-Wicke 1996 ba
Quelle: ba = Baumann, Andrea
Rote Liste: * = nicht gefährdet
z = keine Einstufung des Aggregats
Seite 134
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Quellbereich Nordrach-Kolonie
Biotopnummer: 175143173710
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Sümpfe.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Trockenmauern.
Fläche: 0,1752 ha
Teilflächen: 1
Rechtswert: 3435288 Hochwert: 5366111
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Erfassung: 29.06.1996 Baumann, Andrea (ba)
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Gemarkung: Nordrach
Flurstücke:
442
Biotopbeschreibung:
Die Teilfläche befindet sich am Unterhang des NW-exponierten Nordrachtales. Der
Standort ist überwiegend quellig mit relativ artenreichem, waldfreien Sumpf,
der von Schafen beweidet wird. Am südlichen Rand der Flächen befindet sich eine
Trockenmauer, mit einem rechten Winkel (2 x 1,5m). Eventuell handelt es sich um
die Reste eines Gebäudes.
Der Biotop ist ein Gebiet von lokaler Bedeutung.
1. Biotoptyp: Waldfreier Sumpf (99%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Sümpfe.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
2. Biotoptyp: Sickerquelle (80%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
3. Biotoptyp: Trockenmauer (1%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Trockenmauern.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Seite 135
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Quellbereich Nordrach-Kolonie
Biotopnummer: 175143173710
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Festuca rubra Echter Rotschwingel 1996 ba
z Galium palustre agg. Artengruppe Sumpflabkraut 1996 ba
* Galium uliginosum Moor-Labkraut 1996 ba
* Juncus acutiflorus Spitzblütige Binse 1996 ba
* Juncus effusus Flatter-Binse 1996 ba
* Lotus uliginosus Sumpf-Hornklee 1996 ba
* Myosotis nemorosa Hain-Vergißmeinnicht 1996 ba
* Ranunculus repens Kriechender Hahnenfuß 1996 ba
* Scirpus sylvaticus Wald-Simse 1996 ba
* Stellaria graminea Gras-Sternmiere 1996 ba
Quelle: ba = Baumann, Andrea
Rote Liste: * = nicht gefährdet
z = keine Einstufung des Aggregats
Literatur:
Comes 1994
Seite 136
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Trockenmauern Nordrach-Kolonie
Biotopnummer: 175143173711
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Trockenmauern.
Fläche: 0,0050 ha
Teilflächen: 3
Rechtswert: 3435461 Hochwert: 5366305
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Erfassung: 28.06.1996 Baumann, Andrea (ba)
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Gemarkung: Nordrach
Flurstücke:
444/1
Biotopbeschreibung:
Die Trockenmauern befinden sich am NW-exponierten Hang, sind 1 - 1,5m hoch, gut
erhalten, moos- und flechtenreich.
Der Biotop ist ein Gebiet von lokaler Bedeutung.
1. Biotoptyp: Trockenmauer (100%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Trockenmauern.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Dryopteris filix-mas agg. Artengruppe Männlicher
Wurmfarn
1996 ba
* Fragaria vesca Wald-Erdbeere 1996 ba
* Teucrium scorodonia Salbei-Gamander 1996 ba
Quelle: ba = Baumann, Andrea
Rote Liste: * = nicht gefährdet
Seite 137
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Trockenmauern Klausbachtal
Biotopnummer: 175143173712
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Offene Felsbildungen.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Trockenmauern.
Fläche: 0,0100 ha
Teilflächen: 4
Rechtswert: 3435551 Hochwert: 5366741
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Erfassung: 11.10.1996 Baumann, Andrea (ba)
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Gemarkung: Nordrach
Flurstücke:
487/29 487/6 487 487/18 473/2
Biotopbeschreibung:
Die 4 Teilfläche mit Trockenmauern und wenig Fels befinden sich am Fuß des
O-exponierten Klausenbachhanges. Die Trockenmauern
sind sehr unterschiedlich hoch, die im hinteren Talbereich ist relativ hoch (2
- 2,5 m), die vorderen Mauern sind meist nur 0,5m, der Fels ca. 1,5m hoch. Sie
sind relativ gut erhalten, Noos- und Farn-reich, die Krautarten in den Spalten
meist Arten frischer nährstoffreicher aber auch mittlerer Standorte.
Grenzt an Nr. 3713
Der Biotop ist ein Gebiet von lokaler Bedeutung.
1. Biotoptyp: Trockenmauer (95%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Trockenmauern.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
2. Biotoptyp: Anthropogen freigelegte Felsbildung (Steinbrüche, Felsanschnitte) (5%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Offene Felsbildungen.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Seite 138
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Trockenmauern Klausbachtal
Biotopnummer: 175143173712
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Asplenium trichomanes Schwarzstieliger Strichfarn 1996 ba
* Chaerophyllum hirsutum Berg-Kälberkropf 1996 ba
* Cymbalaria muralis Mauer-Zimbelkraut 1996 ba
* Deschampsia flexuosa Draht-Schmiele 1996 ba
* Dryopteris filix-mas agg. Artengruppe Männlicher
Wurmfarn
1996 ba
* Knautia maxima Wald-Witwenblume 1996 ba
* Phegopteris connectilis Buchenfarn 1996 ba
* Teucrium scorodonia Salbei-Gamander 1996 ba
* Urtica dioica Große Brennessel 1996 ba
Quelle: ba = Baumann, Andrea
Rote Liste: * = nicht gefährdet
Seite 139
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Sumpf im Klausenbachtal
Biotopnummer: 175143173713
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Sümpfe.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Fläche: 0,0691 ha
Teilflächen: 2
Rechtswert: 3435537 Hochwert: 5366796
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Erfassung: 11.10.1996 Baumann, Andrea (ba)
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Gemarkung: Nordrach
Flurstücke:
487/29 487/18 487/6
Biotopbeschreibung:
Das Biotop besteht aus quelligen und spumpfigen Standorten in schmalen
Geländerinnen am Osthang.
Da die Bestände beweidet werden, sind sie in ihrer Artenzusammensetzung
fragmentarisch und wurden deshalb als waldfreier Sumpf kartiert. Sie sind
stellenweise fast vegetationslos, an anderen Stellen sind sie noch
nasswiesenähnlich.
Grenzt an Nr. 3712
Der Biotop ist ein Gebiet von lokaler Bedeutung.
1. Biotoptyp: Sickerquelle (20%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
2. Biotoptyp: Waldfreier Sumpf (100%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Sümpfe.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Seite 140
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Sumpf im Klausenbachtal
Biotopnummer: 175143173713
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Agrostis stolonifera agg. Artengruppe Weißes Straußgras 1996 ba
* Cirsium palustre Sumpf-Kratzdistel 1996 ba
* Juncus acutiflorus Spitzblütige Binse 1996 ba
* Juncus effusus Flatter-Binse 1996 ba
* Luzula multiflora Vielblütiges Hasenbrot 1996 ba
* Nardus stricta Borstgras 1996 ba
* Scirpus sylvaticus Wald-Simse 1996 ba
* Senecio aquaticus Wasser-Greiskraut 1996 ba
* Succisa pratensis Gewöhnlicher Teufelsabbiß 1996 ba
Quelle: ba = Baumann, Andrea
Rote Liste: * = nicht gefährdet
Seite 141
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Klausenbach
Biotopnummer: 175143173714
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Fläche: 0,0300 ha
Teilflächen: 1
Rechtswert: 3435542 Hochwert: 5366926
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Erfassung: 11.10.1996 Baumann, Andrea (ba)
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Gemarkung: Nordrach
Flurstücke:
487/31
Biotopbeschreibung:
Die Teilfläche besteht aus dem Abschnitt eines naturnahen Mittelgebirgsbaches.
Dieser sit 1 - 3m breit, pendelt in weiter Amplitude, die Sohle ist entweder
bis auf den Fels ausgeräumt oder es sind Steine und Blöcke vorhanden.
Steilufer sind teilweise vorhanden, meist jedoch Flachufer.
Vegetation ist kaum vorhanden (Erosionswirkung Wasser stark), lediglich einige
wenige Büschel mit Krautarten am Rand.
Der Biotop ist ein Gebiet von lokaler Bedeutung.
1. Biotoptyp: Naturnaher Abschnitt eines Mittelgebirgsbachs (100%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Filipendula ulmaria Mädesüß 1996 ba
z Glyceria fluitans agg. Artengruppe Flutender Schwaden1996 ba
Quelle: ba = Baumann, Andrea
Rote Liste: * = nicht gefährdet
z = keine Einstufung des Aggregats
Seite 142
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Nasswiesen im unteren Moosbachtal
Biotopnummer: 175143173715
Nach Anlage zu § 32 NatSchG aufgrund des Verbundes mit anderen §-32-Biotopen geschützt als Seggen- und
binsenreiche Nasswiesen.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Fläche: 0,2130 ha
Teilflächen: 3
Rechtswert: 3434382 Hochwert: 5365880
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Erfassung: 27.06.1996 Baumann, Andrea (ba)
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Gemarkung: Nordrach
Flurstücke:
487
Biotopbeschreibung:
Die drei Teilflächen befinden sich am W- bis SW-exponierten, Unterhang des
unteren Moosbachtales. Die Standorte sind überwiegend quellig und werden durch
eine meist binsen- und hochstaudenreiche Nasswiese charakterisiert. Sie wird
durch Rinderbeweidung bewirtschaftet. Die Ausbildung der Nasswiese ist mittelbis
wüchsig.
Die beiden oberen Teilflächen beinhalten jeweils einen naturnahen
Mittelgebirgsbach. Der untere Bach ist ca. 0,3m breit, der obere 0,4m, beide
pendeln aufgrund des relativ starken Gefälles in enger Amplitude, das
Sohlensubstrat besteht jeweils aus Steinmaterial, die Ufer sind differenziert
und eher flach, am Ufer stockt jeweils eine Hochstaudenflur mit einem Anteil
Nasswiesenarten.
Der Biotop ist ein Gebiet von lokaler Bedeutung.
1. Biotoptyp: Naturnaher Abschnitt eines Mittelgebirgsbachs (4%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
2. Biotoptyp: Gewässerbegleitende Hochstaudenflur (2%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
3. Biotoptyp: Sickerquelle (80%)
Seite 143
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Nasswiesen im unteren Moosbachtal
Biotopnummer: 175143173715
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
4. Biotoptyp: Nasswiese basenarmer Standorte (96%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG aufgrund des Verbundes mit anderen §-32-Biotopen geschützt als Seggen- und
binsenreiche Nasswiesen.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Caltha palustris Sumpf-Dotterblume 1996 ba
V Carex echinata Stern-Segge 1996 ba
* Chaerophyllum hirsutum Berg-Kälberkropf 1996 ba
* Chrysosplenium oppositifolium Gegenblättriges Milzkraut 1996 ba
* Cirsium palustre Sumpf-Kratzdistel 1996 ba
* Crepis paludosa Sumpf-Pippau 1996 ba
* Equisetum arvense Acker-Schachtelhalm 1996 ba
* Filipendula ulmaria Mädesüß 1996 ba
* Holcus lanatus Wolliges Honiggras 1996 ba
* Hypericum humifusum Niederliegendes Johanniskraut 1996 ba
* Juncus effusus Flatter-Binse 1996 ba
* Lotus uliginosus Sumpf-Hornklee 1996 ba
* Lychnis flos-cuculi Kuckucks-Lichtnelke 1996 ba
* Myosotis nemorosa Hain-Vergißmeinnicht 1996 ba
* Potentilla erecta Blutwurz 1996 ba
* Ranunculus aconitifolius Eisenhutblättriger Hahnenfuß 1996 ba
* Ranunculus flammula Brennender Hahnenfuß 1996 ba
* Rumex acetosa Wiesen-Sauerampfer 1996 ba
Quelle: ba = Baumann, Andrea
Rote Liste: * = nicht gefährdet
V = Sippe der Vorwarnliste
Seite 144
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Trockenmauer im unteren Moosbachtal
Biotopnummer: 175143173716
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Trockenmauern.
Fläche: 0,0040 ha
Teilflächen: 1
Rechtswert: 3434217 Hochwert: 5366002
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Erfassung: 27.06.1996 Baumann, Andrea (ba)
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Gemarkung: Nordrach
Flurstücke:
487
Biotopbeschreibung:
Die Trockenmauer befindet sich in SW-Exposition randlich eines Feldweges mit
Steigung. Sie ist durchschnittlich ca. 0,5m hoch und gut erhalten. Aus dem
Mauerwerk quillt Wasser des angrenzenden quelligen Standortes. Als quelliger
Standort wurde ein Streifen des dahinterliegenden Standortes kartiert, dessen
Vegetation nicht verschlüsselt werden konnte und als ruderales Grünland
bezeichnet werden kann. Die Krautarten in den Mauerfugen sind meist Arten
nasser Standorte.
Der Biotop ist ein Gebiet von lokaler Bedeutung.
1. Biotoptyp: Trockenmauer (30%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Trockenmauern.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
2. Biotoptyp: Sickerquelle (70%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
V Carex echinata Stern-Segge 1996 ba
* Equisetum arvense Acker-Schachtelhalm 1996 ba
* Filipendula ulmaria Mädesüß 1996 ba
Seite 145
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Trockenmauer im unteren Moosbachtal
Biotopnummer: 175143173716
* Hypericum humifusum Niederliegendes Johanniskraut 1996 ba
* Potentilla erecta Blutwurz 1996 ba
* Potentilla sterilis Erdbeer-Fingerkraut 1996 ba
Quelle: ba = Baumann, Andrea
Rote Liste: * = nicht gefährdet
V = Sippe der Vorwarnliste
Seite 146
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Trockenmauern am Moosbachhofweg
Biotopnummer: 175143173717
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Trockenmauern.
Fläche: 0,0020 ha
Teilflächen: 2
Rechtswert: 3433990 Hochwert: 5366617
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Erfassung: 27.06.1996 Baumann, Andrea (ba)
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Gemarkung: Nordrach
Flurstücke:
457/33
Biotopbeschreibung:
Die beiden Teilflächen befinden sich am flach geneigten SW-exponierten Hang am
Waldrand und sind durch die umgebenden Gehölze zumindest teilweise beschattet.
Es handelt sich um die Einfassung des heute brachliegenden Krautgartens
(sonstige Nutzung der Umgebung) des naheliegenden, nicht mehr bewirtschafteten
Hofes, Die Mauern sind teilweise mit Brombeere üverwachsen (Beeinträchtigung
Sukzession). Sie sind 1 - 1,5m hoch, gut erhalten, und mit Moosen und Flechten
bewachsen.
Der Biotop ist ein Gebiet von lokaler Bedeutung.
1. Biotoptyp: Trockenmauer (100%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Trockenmauern.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Natürliche Sukzession / schwach
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Rubus sectio Rubus Artengruppe Brombeere 1996 ba
Quelle: ba = Baumann, Andrea
Rote Liste: * = nicht gefährdet
Seite 147
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Nasswiese am Moosbachhofweg
Biotopnummer: 175143173718
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Sümpfe.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Seggen- und binsenreiche Nasswiesen.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Fläche: 0,1845 ha
Teilflächen: 1
Rechtswert: 3433982 Hochwert: 5366587
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Erfassung: 27.06.1996 Baumann, Andrea (ba)
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Gemarkung: Nordrach
Flurstücke:
457/33
Biotopbeschreibung:
Die Teilfläche befindet sich am SW-exonierten Hang mit schwacher bis mittlerer
Neigung. Der Standort ist zu ca. 60 %% quellig, wobei sich auf den nässesten
Standorten ein Sumpfseggenried, auf dem größten Teil der Fläche eine
Nasswiesenbrache und randlich etwas Feuchtgebüsch befindet.
Das Kleinseggenried wird von Hirsensegge, Spitzblütiger Binse, Sumpf-Veilchen,
Schmalblättrigem Wollgras aufgebaut, ist sehr lockerwüchsig mit einem dichem
Teppich von Torfmoosen.
Die Nasswiesenbrache ist relativ wüchsig, wobei jedoch meist weniger
nährstoffreicher Standorte mit hoher Stetigkeit und relativ mastig vorkommen:
das sind die Spitzblütige Binse, Sumpfdotterblume, Sumpf-Hornklee,
Teufelsabbiß. Stellenweise wird der Binsenbestand durch Süßgräser (Wolliger
Honiggras und Ruchgras) ersetzt. Es ist eine deutliche Streuakkumulation zu
beobachten. Die Grünlandbrach wird am unteren Rand durch einen schmalen, nicht
sehr tiefen Entwässerungsgraben begrenzt.
Feuchtgebüsch befindet sich am unteren östlichen Rand und am oberen westlichen.
Es handelt sich um große, ältere Weidenbüsche.
Der Biotop ist ein Gebiet von lokaler Bedeutung und guter Ausprägung.
Gut ausgebildeter und naturraumtypischer Feuchtkomplex. Deas Schmalblättrige
Wollgras ist eine gefährdete Art.
1. Biotoptyp: Sickerquelle (60%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
2. Biotoptyp: Nasswiese basenarmer Standorte (90%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Seggen- und binsenreiche Nasswiesen.
Seite 148
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Nasswiese am Moosbachhofweg
Biotopnummer: 175143173718
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Nutzungsauflassung / mittel
3. Biotoptyp: Kleinseggen-Ried basenarmer Standorte (7%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Nutzungsauflassung / schwach
4. Biotoptyp: Gebüsch feuchter Standorte (3%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Sümpfe.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Caltha palustris Sumpf-Dotterblume 1996 ba
* Carex ovalis Hasen-Segge 1996 ba
* Carex panicea Hirsen-Segge 1996 ba
* Crepis paludosa Sumpf-Pippau 1996 ba
* Dactylorhiza maculata agg. Artengruppe Geflecktes
Knabenkraut
1996 ba
3 Eriophorum angustifolium Schmalblättriges Wollgras 1996 ba
z Galium palustre agg. Artengruppe Sumpflabkraut 1996 ba
z Glyceria fluitans agg. Artengruppe Flutender Schwaden1996 ba
* Holcus lanatus Wolliges Honiggras 1996 ba
* Juncus acutiflorus Spitzblütige Binse 1996 ba z
* Lotus uliginosus Sumpf-Hornklee 1996 ba
* Myosotis nemorosa Hain-Vergißmeinnicht 1996 ba
* Plantago lanceolata Spitz-Wegerich 1996 ba
* Ranunculus acris Scharfer Hahnenfuß 1996 ba
* Rubus sectio Rubus Artengruppe Brombeere 1996 ba
* Rumex acetosa Wiesen-Sauerampfer 1996 ba
* Salix triandra Mandel-Weide 1996 ba
* Salix viminalis Korb-Weide 1996 ba
* Senecio aquaticus Wasser-Greiskraut 1996 ba
* Urtica dioica Große Brennessel 1996 ba
V Viola palustris Sumpf-Veilchen 1996 ba
Moose
Seite 149
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Nasswiese am Moosbachhofweg
Biotopnummer: 175143173718
Sphagnum spec. 1996 ba
Quelle: ba = Baumann, Andrea
Rote Liste: * = nicht gefährdet
V = Sippe der Vorwarnliste
z = keine Einstufung des Aggregats
3 = gefährdet
Menge: z = zahlreich, viele
Seite 150
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Nasswiesen im Moosbachtal
Biotopnummer: 175143173719
Nach Anlage zu § 32 NatSchG aufgrund des Verbundes mit anderen §-32-Biotopen geschützt als Seggen- und
binsenreiche Nasswiesen.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Seggen- und binsenreiche Nasswiesen.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Magerrasen einschließlich ihrer Staudensäume.
Fläche: 0,6379 ha
Teilflächen: 4
Rechtswert: 3433743 Hochwert: 5366661
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Erfassung: 26.06.1996 Baumann, Andrea (ba)
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Gemarkung: Nordrach
Flurstücke:
457/33
Biotopbeschreibung:
Die 4 Teilflächen befinden sich am SW-exponierten Hang. Es handelt sich um
einen naturnahen Mittelgebirgsbach und angrenzend Magerrasen sowie quellige
Standorte mit Nasswiesen.
Der Bach verläuft in der Mitte der Teilfläche a und randlich im unteren Teil
von b. Er hat eine Breite von 0,3 - 0,5m, das Sohlensubstrat besteht v.a. aus
Steinen, die Ufer sind flach und sumpfig, von Seggen, Binsen und Hochstauden
bewachsen und leiten ohne klare Grenzlinie in die Nasswiesen über. Am Ufer
befinden sich weiterhin einige ältere Schwarzerlen und junger Erlenanflug. Der
Verlauf des Baches pendelt wenig, da das Gefälle relativ stark ist.
In Teilfläche a grenzt südlich an den Bach Nasswiese, die Teilflächen b, c und
d sind ebenfalls Nasswiesen. Die Standorte sind größtenteils quellig. Die
Ausbildung der Nasswiesen ist sehr ähnlich, sie sind von mittlerer Wüchsigkeit
und reich an Binsen und Seggen sowie auffallend arm an Krautarten. Stellenweise
hat der Teufelsabbiß höhere Deckung. Im Bestand der Teilfläche a sind über ca.
2/3 der Fläche niedrige Erlenbüsche entwickelt, welche durch die Beweidung
niedrig gehalten werden.
Nördlich des Baches in Teilfläche a befindet sich ein Magerrasen mit einigen
eingestreuten quelligen Standorten (Nasswiese) sowie stellenweise offenem Fels
(oder Felsblöcke) am Standort. Der Magerrasen ist rotschwingel- und
blütenreich.
Der Biotop ist ein Gebiet von lokaler Bedeutung und guter Ausprägung.
Es handelt sich um ein Mosaik naturraumtypischer, gut ausgebildeter
Biotoptypen.
Seite 151
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Nasswiesen im Moosbachtal
Biotopnummer: 175143173719
Beeinträchtigungen:
Erlenbüsche in der Nasswiese der Teilfläche a. Diese stehen so dicht, daß sie
bei Nutzungsaufgabe innerhalb weniger Jahre die Nasswiese ausdunkeln würden.
1. Biotoptyp: Naturnaher Abschnitt eines Mittelgebirgsbachs (5%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
2. Biotoptyp: Sickerquelle (30%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
3. Biotoptyp: Nasswiese basenarmer Standorte (35%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG aufgrund des Verbundes mit anderen §-32-Biotopen geschützt als Seggen- und
binsenreiche Nasswiesen.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
4. Biotoptyp: Nasswiese basenarmer Standorte (20%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Seggen- und binsenreiche Nasswiesen.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Natürliche Sukzession / stark
5. Biotoptyp: Magerrasen bodensaurer Standorte (40%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Magerrasen einschließlich ihrer Staudensäume.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Agrostis capillaris Rotes Straußgras 1996 ba
* Alnus glutinosa Schwarz-Erle 1996 ba
* Anemone nemorosa Busch-Windröschen 1996 ba
z Anthoxanthum odoratum agg. Artengruppe Gewöhnliches
Ruchgras
1996 ba
* Athyrium filix-femina Wald-Frauenfarn 1996 ba
z Campanula rotundifolia agg. Artengruppe Rundblättrige 1996 ba
Seite 152
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Nasswiesen im Moosbachtal
Biotopnummer: 175143173719
Glockenblume
* Carex ovalis Hasen-Segge 1996 ba
* Carex pallescens Bleiche Segge 1996 ba
* Carex panicea Hirsen-Segge 1996 ba
* Carex pilulifera Pillen-Segge 1996 ba
* Centaurea jacea Wiesen-Flockenblume 1996 ba
* Cytisus scoparius Gewöhnlicher Besenginster 1996 ba
* Festuca rubra Echter Rotschwingel 1996 ba
* Hieracium pilosella Kleines Habichtskraut 1996 ba
* Holcus lanatus Wolliges Honiggras 1996 ba
* Hypochaeris radicata Gewöhnliches Ferkelkraut 1996 ba
* Juncus acutiflorus Spitzblütige Binse 1996 ba
* Juncus effusus Flatter-Binse 1996 ba
z Leucanthemum vulgare agg. Artengruppe Margerite 1996 ba
* Lotus uliginosus Sumpf-Hornklee 1996 ba
* Pimpinella saxifraga Kleine Pimpernell 1996 ba
* Plantago lanceolata Spitz-Wegerich 1996 ba
* Polygala vulgaris Gewöhnliche Kreuzblume 1996 ba
* Potentilla erecta Blutwurz 1996 ba
* Ranunculus aconitifolius Eisenhutblättriger Hahnenfuß 1996 ba
* Ranunculus acris agg. Artengruppe Scharfer Hahnenfuß 1996 ba
* Ranunculus flammula Brennender Hahnenfuß 1996 ba
* Succisa pratensis Gewöhnlicher Teufelsabbiß 1996 ba
* Thymus pulegioides Arznei-Thymian 1996 ba
* Veronica officinalis Wald-Ehrenpreis 1996 ba
V Viola palustris Sumpf-Veilchen 1996 ba
Quelle: ba = Baumann, Andrea
Rote Liste: * = nicht gefährdet
V = Sippe der Vorwarnliste
z = keine Einstufung des Aggregats
Sonstige Bemerkungen:
Teilfläche a wird wahrscheinlich durch Pferdebeweidung gepflegt, dies wurde aus
dem Zauntyp geschlossen.
Literatur:
Comes 1994
Seite 153
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Nasswiese am Börsigwald
Biotopnummer: 175143173720
Nach Anlage zu § 32 NatSchG aufgrund des Verbundes mit anderen §-32-Biotopen geschützt als Seggen- und
binsenreiche Nasswiesen.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Fläche: 0,1347 ha
Teilflächen: 2
Rechtswert: 3433528 Hochwert: 5366735
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Erfassung: 26.06.1996 Baumann, Andrea (ba)
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Gemarkung: Nordrach
Flurstücke:
487 446
Biotopbeschreibung:
An einem steilen, O-exponierten Hang befindet sich eine über quelligem Standort
(sehr nass!) eine Nasswiese in zwei Teilflächen, da der Standort im unteren
Bereich von einem Weg zerschnitten wird. Die untere Teilfläche ist relativ
klein und wurde im Verbund kartiert, die mittelwüchsige Nasswiese wird durch
Mahd gepflegt.
Die obere, große Teilfläche liegt brach, es ist Streuakkumulation zu
beobachten, die Spitzblütige Binse ist sehr kräftig und dominant entwickelt,
''gute Nasswiesenarten'' wie Sumpf-Veilchen oder Sumpf-Pippau sowie auch das
gefleckte Knabenkraut sind mit Stetigkeit zugegen. Hochstauden sind locker in
den Bestand eingestreut.
Der Biotop ist ein Gebiet von lokaler Bedeutung und guter Ausprägung.
Gute Ausbildung eines naturraumtypischen Biotoptypes: großflächig quelliger
Standort und gute Ausbildung der Nasswiese.
Beeinträchtigungen:
Aufdüngung und Artenverschiebung durch Bracheprozess sowie Gehölzsukzession
1. Biotoptyp: Sickerquelle (100%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Nutzungsauflassung / mittel
2. Biotoptyp: Nasswiese basenarmer Standorte (100%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG aufgrund des Verbundes mit anderen §-32-Biotopen geschützt als Seggen- und
binsenreiche Nasswiesen.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Nutzungsauflassung / mittel
Seite 154
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Nasswiese am Börsigwald
Biotopnummer: 175143173720
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Angelica sylvestris Wilde Engelwurz 1996 ba
* Cirsium palustre Sumpf-Kratzdistel 1996 ba
* Crepis paludosa Sumpf-Pippau 1996 ba
* Dactylorhiza maculata agg. Artengruppe Geflecktes
Knabenkraut
1996 ba
* Filipendula ulmaria Mädesüß 1996 ba
* Juncus acutiflorus Spitzblütige Binse 1996 ba z
* Lotus uliginosus Sumpf-Hornklee 1996 ba
* Ranunculus aconitifolius Eisenhutblättriger Hahnenfuß 1996 ba
V Viola palustris Sumpf-Veilchen 1996 ba
Quelle: ba = Baumann, Andrea
Rote Liste: * = nicht gefährdet
V = Sippe der Vorwarnliste
Menge: z = zahlreich, viele
Literatur:
Comes 1994
Seite 155
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Aue und Westhang des oberen Moosbachtales
Biotopnummer: 175143173721
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Sümpfe.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Seggen- und binsenreiche Nasswiesen.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Magerrasen einschließlich ihrer Staudensäume.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Trockenmauern.
Fläche: 0,9614 ha
Teilflächen: 1
Rechtswert: 3433632 Hochwert: 5366785
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Erfassung: 26.06.1996 Baumann, Andrea (ba)
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Gemarkung: Nordrach
Flurstücke:
446
Biotopbeschreibung:
Die Teilfläche ist langgestreckt und befindet sich im Moosbachtal, sie liegt in
der flachen Aue (Nasswiesen und Kleinseggenried) und am angrenzenden
O-exponierten Hang (Nasswiesen, quellige Standorte und Magerrasen,
Trockenmauer).
Im nördlichen Teil ist das Gelände flach muldenförmig, an der tiefsten Stellen
zeichnet sich die Morphologie des ursprünglichen Baches (aktuell umgeleitet,
nicht als solcher kartiert) ab. Die Ufer sind in die Bewirtschaftung der
Nasswiese integriert, jedoch noch hochstaudenreich. Die Nasswiese ist seggenund
binsereich, sowie reich an Sumpfdotterblume. An zwei besonders nassen
Stellen ist ein Kleinseggenried mit dem schmalblättrigen Wollkraut und
Sumpf-Veilchen ausgebildet. Es ist ein dichter Teppich mit Torfmoosen
ausgebildet.
Die Nasswiese setzt sich direkt angrenzend am Unterhang fort, die Standorte
sind hier teilweise anmoorig. In diesen Bereichen ist das Gelände bucklig, mit
Entwüsserungsgräben, der Bestand ein schwachwüchsiges, artenreiches
Kleinseggenried mit Brauner Segge, Hirsensegge, Zittergras, Blutwurz,
Sumpf-Pippau und Sumpf-Veilchen und Torfmoosen.
Da die Aue sich nach Süden verengt, bildet der Unterhang mit Nasswiesen im
südlichen Teil des Biotopes den untersten Bereich der Fläche . Die Ausbildungen
sind teilweise Rotschwingelreich. Am südlichen Ende ist ein kleiner Bereich mit
Nadelholz aufgeforstet.
Die hohe Hangfläche oberhalb des Unterhangbereiches ist ein Magerrasen über
einem Gelände mit welliger Oberfläche und flach an die Oberfläche tretenden
Felsblöcken. Einige der flachen Senken des Geländes sind quellig und durch
kleinflächige Nasswiesen bestimmt. Dieser Hangbereich wird von Schafen
beweidet. Der Magerrasen ist niedrigwüchsig und moos- und flechtenreich.
Am südlichen Ende des Magerrasens befindet sich eine Trockenmauer am Hang. Das
Gefüge der Steine ist bereits etwas zerrüttet.
Seite 156
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Aue und Westhang des oberen Moosbachtales
Biotopnummer: 175143173721
Grenzt an 3722, 3723 (Bach, Auwald).
Der Biotop ist ein Gebiet von lokaler Bedeutung und guter Ausprägung.
Aue und Hang mit weitgehend ursprünglichen Geländeformen und einem vielfältigen
und kleinflächig variierenden Mosaik von Grünlandgesellschaften extensiver
Bewirtschaftung. Gute Ausbildungen von Nasswiesen und Magerrasen sowie
Kleinseggenried mit einer gefährdeten Art (Schmalblättriges Wollgras).
und 9 schonungsbedürftigen.
1. Biotoptyp: Nasswiese basenarmer Standorte (68%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Seggen- und binsenreiche Nasswiesen.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Aufforstung von Freiland / mittel
2. Biotoptyp: Kleinseggen-Ried basenarmer Standorte (3%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Sümpfe.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
3. Biotoptyp: Sickerquelle (6%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
4. Biotoptyp: Magerrasen bodensaurer Standorte (28%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Magerrasen einschließlich ihrer Staudensäume.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
5. Biotoptyp: Trockenmauer (1%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Trockenmauern.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Seite 157
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Aue und Westhang des oberen Moosbachtales
Biotopnummer: 175143173721
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
z Anthoxanthum odoratum agg. Artengruppe Gewöhnliches
Ruchgras
1996 ba
* Briza media Gewöhnliches Zittergras 1996 ba
* Caltha palustris Sumpf-Dotterblume 1996 ba
V Carex echinata Stern-Segge 1996 ba
V Carex nigra Braune Segge 1996 ba
* Carex pallescens Bleiche Segge 1996 ba
* Carex panicea Hirsen-Segge 1996 ba
* Carex pilulifera Pillen-Segge 1996 ba
* Chaerophyllum hirsutum Berg-Kälberkropf 1996 ba
* Crepis paludosa Sumpf-Pippau 1996 ba
* Cynosurus cristatus Wiesen-Kammgras 1996 ba
* Dactylorhiza maculata agg. Artengruppe Geflecktes
Knabenkraut
1996 ba
* Danthonia decumbens Dreizahn 1996 ba
* Deschampsia flexuosa Draht-Schmiele 1996 ba
3 Eriophorum angustifolium Schmalblättriges Wollgras 1996 ba
* Festuca rubra Echter Rotschwingel 1996 ba
z Galium palustre agg. Artengruppe Sumpflabkraut 1996 ba
* Galium saxatile Harz-Labkraut 1996 ba
* Galium uliginosum Moor-Labkraut 1996 ba
V Hieracium lactucella Geöhrtes Habichtskraut 1996 ba
* Hieracium pilosella Kleines Habichtskraut 1996 ba
* Holcus lanatus Wolliges Honiggras 1996 ba
* Hypochaeris radicata Gewöhnliches Ferkelkraut 1996 ba
* Juncus acutiflorus Spitzblütige Binse 1996 ba
z Luzula campestris agg. Artengruppe Hasenbrot 1996 ba
* Lychnis flos-cuculi Kuckucks-Lichtnelke 1996 ba
z Myosotis palustris agg. Artengruppe Sumpf-
Vergißmeinnicht
1996 ba
* Plantago lanceolata Spitz-Wegerich 1996 ba
* Potentilla erecta Blutwurz 1996 ba
* Primula elatior Große Schlüsselblume 1996 ba
* Ranunculus aconitifolius Eisenhutblättriger Hahnenfuß 1996 ba
* Ranunculus acris Scharfer Hahnenfuß 1996 ba
* Ranunculus flammula Brennender Hahnenfuß 1996 ba
* Scirpus sylvaticus Wald-Simse 1996 ba
Seite 158
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Aue und Westhang des oberen Moosbachtales
Biotopnummer: 175143173721
* Thymus pulegioides Arznei-Thymian 1996 ba
* Veronica officinalis Wald-Ehrenpreis 1996 ba
V Viola palustris Sumpf-Veilchen 1996 ba
Moose
Sphagnum spec. 1996 ba
Quelle: ba = Baumann, Andrea
Rote Liste: * = nicht gefährdet
V = Sippe der Vorwarnliste
z = keine Einstufung des Aggregats
3 = gefährdet
Literatur:
Comes 1994
Seite 159
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Moosbach
Biotopnummer: 175143173722
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Sümpfe.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Fläche: 0,0501 ha
Teilflächen: 1
Rechtswert: 3433643 Hochwert: 5366809
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Erfassung: 26.06.1996 Baumann, Andrea (ba)
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Gemarkung: Nordrach
Flurstücke:
487/21
Biotopbeschreibung:
Die Teilfläche besteht aus einem naturnahen Mittelgebirgsbach und angrenzend
Feuchtgebüsch.
Das Bachbett ist 0,5 - 1m breit, das Sohlensubstrat besteht aus Blöcken oder
der blanke Fels liegt frei. Der Verlauf pendelt leicht, die Ufermorphologie ist
differenziert. Am Ufer stockt ein relativ dichter, geschlossener Bestand von
grauerlenreichem Gebüsch. Es ist relativ niedirg und baut sich aus
Stockausschlägen auf. Im Saum des Gebüsches befinden sich Hochstauden.
Der Biotop ist ein Gebiet von lokaler Bedeutung.
1. Biotoptyp: Naturnaher Abschnitt eines Mittelgebirgsbachs (100%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
2. Biotoptyp: Grauweiden- oder Ohrweiden-Feuchtgebüsch (70%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Sümpfe.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Seite 160
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Moosbach
Biotopnummer: 175143173722
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Alnus glutinosa Schwarz-Erle 1996 ba
* Athyrium filix-femina Wald-Frauenfarn 1996 ba
* Betula pendula Hänge-Birke 1996 ba
* Corylus avellana Gewöhnliche Hasel 1996 ba
* Fraxinus excelsior Gewöhnliche Esche 1996 ba
* Impatiens glandulifera Indisches Springkraut 1996 ba
* Knautia maxima Wald-Witwenblume 1996 ba
* Rubus sectio Rubus Artengruppe Brombeere 1996 ba
* Salix cinerea Grau-Weide 1996 ba
Quelle: ba = Baumann, Andrea
Rote Liste: * = nicht gefährdet
Seite 161
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Gehölze am ausgebauten Moosbach
Biotopnummer: 175143173723
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Naturnahe Auwälder.
Fläche: 0,0390 ha
Teilflächen: 1
Rechtswert: 3433691 Hochwert: 5366668
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Erfassung: 24.06.1996 Baumann, Andrea (ba)
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Gemarkung: Nordrach
Flurstücke:
447/1 446
Biotopbeschreibung:
Die Teilfäche besteht aus einem bachbegleitenden Auwald. Dieser ist
stellenweise geschlossen und stellenweise lückig. Der Gehölzbestand aus
Stockausschlägen und Hochstämmen ist meist jung, nur wenige ältere Exemplare
sind im Bestand. Eventuell sind Teile gepflanzt. Im Gehölzbestand sind Esche
und Schwarzerle bestimmend, in der Krautschicht ist der Wald-Frauenfarn
zahlreich vertreten.
Grenzt an 3721 und 3722.
Der Biotop ist ein Gebiet von lokaler Bedeutung.
1. Biotoptyp: Gewässerbegleitender Auwaldstreifen (100%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Naturnahe Auwälder.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Alnus glutinosa Schwarz-Erle 1996 ba
* Athyrium filix-femina Wald-Frauenfarn 1996 ba
* Corylus avellana Gewöhnliche Hasel 1996 ba
* Fraxinus excelsior Gewöhnliche Esche 1996 ba
* Impatiens glandulifera Indisches Springkraut 1996 ba
* Knautia maxima Wald-Witwenblume 1996 ba
* Rosa canina agg. Artengruppe Hundsrose 1996 ba
* Salix cinerea Grau-Weide 1996 ba
Seite 162
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Gehölze am ausgebauten Moosbach
Biotopnummer: 175143173723
* Scirpus sylvaticus Wald-Simse 1996 ba
* Urtica dioica Große Brennessel 1996 ba
Quelle: ba = Baumann, Andrea
Rote Liste: * = nicht gefährdet
Seite 163
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Hecke im hinteren Moosbachtal
Biotopnummer: 175143173724
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Feldhecken und Feldgehölze.
Fläche: 0,0165 ha
Teilflächen: 1
Rechtswert: 3433695 Hochwert: 5366714
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Erfassung: 27.06.1996 Baumann, Andrea (ba)
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Gemarkung: Nordrach
Flurstücke:
457/33
Biotopbeschreibung:
Die Hecke befindet sich auf einem Rain am Fuße eines W-exponierten Hanges. Sie
wird von jüngeren Stockausschlägen aufgebaut und ist relativ niedrig und
geschlossen. Sie wird v.a. von Grauweide aufgebaut. Die weiteren Arten des
Gehölzbestandes und die Krautschicht weisen den Standort als nass und
nährstoffreich aus.
Der Biotop ist ein Gebiet von lokaler Bedeutung.
1. Biotoptyp: Feldhecke (100%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Feldhecken und Feldgehölze.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Acer pseudoplatanus Berg-Ahorn 1996 ba
* Alnus glutinosa Schwarz-Erle 1996 ba
* Athyrium filix-femina Wald-Frauenfarn 1996 ba
* Betula pendula Hänge-Birke 1996 ba
* Corylus avellana Gewöhnliche Hasel 1996 ba
* Fraxinus excelsior Gewöhnliche Esche 1996 ba
* Impatiens glandulifera Indisches Springkraut 1996 ba
* Salix cinerea Grau-Weide 1996 ba
* Scirpus sylvaticus Wald-Simse 1996 ba
* Senecio ovatus Fuchs' Haingreiskraut 1996 ba
* Silene dioica Tag-Lichtnelke 1996 ba
Seite 164
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Hecke im hinteren Moosbachtal
Biotopnummer: 175143173724
Quelle: ba = Baumann, Andrea
Rote Liste: * = nicht gefährdet
Seite 165
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Nasswiesen in den Hofresten nördlich Moosbach
Biotopnummer: 175143173725
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Sümpfe.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Seggen- und binsenreiche Nasswiesen.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Fläche: 1,1989 ha
Teilflächen: 2
Rechtswert: 3433579 Hochwert: 5367035
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Erfassung: 26.06.1996 Baumann, Andrea (ba)
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Gemarkung: Nordrach
Flurstücke:
457/32
Biotopbeschreibung:
Das Biotop befindet sich in einer Talmulde und dem daran anschließenden
O-exponierten Hang. Die direkt angrenzende Trockenmauer in der Hangmitte wurde
innerhalb eines eigenen Biotopes (3726) kartiert.
a: Die Standorte sind staunass, quellig oder nass bis wechselfrisch,
entsprechend sind unterschiedliche Ausbildungen von Nasswiesen sowie ein
Kleinseggenried vorhanden.
In der Mitte des Hanges (unterhalb der angrenzenden, bereits genannten
Trockenmauer) ist ein Feuchtgebüsch mit einer Breite von 4 - 5m und einer Länge
von 12 - 15m ausgebildet. Es ist durch Sukzession entstanden, besteht aus
Grauweide und ist geschlossen und dicht. Es ist ein Saum aus Hochstauden
(Sumpfdotterblume, Behaarter Kälberkropf) ausgebildet. Das Gehölz befindet sich
im Bereich einer relativ stark schüttenden Sickerquelle.
Ausbildungen der Nasswiese: meist mittelwüchsig, stellenweise binsenreich mit
viel Sumpfdotterblume, oder seggenreich mit Flachmoorarten, oder
Rotschwingel-reich mit weiteren schwachwüchsigen Süßgräsern. Kleinere Bereiche
mit Hochstauden,
b: der Nasswiesenbestand ist mittelwüchsig, reich an Seggen und Rotschwingel,
hier ist eine relativ große Population von Geflecktem Knabenkraut entwickelt.
Die Bestände werden offensichtlich gepflegt, Mahdgut befindet sich am Waldrand.
Grenzt an Biotop Nr. 3726.
Der Biotop ist ein Gebiet von lokaler Bedeutung und guter Ausprägung.
Vorkommen mehrer Biotoptypen von Feuchtgebietsvegetation in räumlicher
Nachbarschaft. Gute Ausbildungen. Naturraumtypische Ausprägung.
Das Schmalblättrige Wollgras und das Wald-Läuasekraut sind gefährdete Arten.
Sechs schonungsbedürftige Arten!
1. Biotoptyp: Sickerquelle (30%)
Seite 166
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Nasswiesen in den Hofresten nördlich Moosbach
Biotopnummer: 175143173725
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
2. Biotoptyp: Nasswiese basenarmer Standorte (94%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Seggen- und binsenreiche Nasswiesen.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
3. Biotoptyp: Kleinseggen-Ried basenarmer Standorte (1%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Sümpfe.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
4. Biotoptyp: Grauweiden- oder Ohrweiden-Feuchtgebüsch (5%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Sümpfe.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Angelica sylvestris Wilde Engelwurz 1996 ba
* Briza media Gewöhnliches Zittergras 1996 ba
* Caltha palustris Sumpf-Dotterblume 1996 ba
V Carex echinata Stern-Segge 1996 ba
z Carex flava agg. Artengruppe Gelbsegge 1996 ba
* Carex ovalis Hasen-Segge 1996 ba
* Carex pallescens Bleiche Segge 1996 ba
* Carex panicea Hirsen-Segge 1996 ba
* Chaerophyllum hirsutum Berg-Kälberkropf 1996 ba
* Crepis paludosa Sumpf-Pippau 1996 ba
* Dactylorhiza maculata agg. Artengruppe Geflecktes
Knabenkraut
1996 ba
3 Eriophorum angustifolium Schmalblättriges Wollgras 1996 ba
* Festuca rubra Echter Rotschwingel 1996 ba
* Filipendula ulmaria Mädesüß 1996 ba
* Holcus lanatus Wolliges Honiggras 1996 ba
z Leucanthemum vulgare agg. Artengruppe Margerite 1996 ba
* Lotus uliginosus Sumpf-Hornklee 1996 ba
Seite 167
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Nasswiesen in den Hofresten nördlich Moosbach
Biotopnummer: 175143173725
* Luzula multiflora Vielblütiges Hasenbrot 1996 ba
* Lychnis flos-cuculi Kuckucks-Lichtnelke 1996 ba
3 Pedicularis sylvatica Wald-Läusekraut 1996 ba
* Primula elatior Große Schlüsselblume 1996 ba
* Ranunculus acris Scharfer Hahnenfuß 1996 ba
* Salix cinerea Grau-Weide 1996 ba z
* Senecio aquaticus Wasser-Greiskraut 1996 ba
* Valeriana dioica Sumpf-Baldrian 1996 ba
V Viola palustris Sumpf-Veilchen 1996 ba
Quelle: ba = Baumann, Andrea
Rote Liste: * = nicht gefährdet
V = Sippe der Vorwarnliste
z = keine Einstufung des Aggregats
3 = gefährdet
Menge: z = zahlreich, viele
Sonstige Bemerkungen:
Vorschlag: das Grauweidengebüsch nicht größer werden lassen, sondern
gelegentlich eindämmen.
Seite 168
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Trockenmauern in den Hofresten
Biotopnummer: 175143173726
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Trockenmauern.
Fläche: 0,0150 ha
Teilflächen: 8
Rechtswert: 3433491 Hochwert: 5367023
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Erfassung: 26.06.1996 Baumann, Andrea (ba)
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Gemarkung: Nordrach
Flurstücke:
457/32
Biotopbeschreibung:
Die 8 Trockenmauern befinden sich am Osthang. Sie sind durchschnittlich ca. 1m
hoch und teilweise gut (die unterste) teilweise weniger gut erhalten. Besonders
die oberen Mauern sind von Gehölzsukzession betroffen, d.h. sie werden von
Adlerfarn, Brombeere überwachsen oder von Gehölzen auf den Mauerkronen oder in
der unmittelbaren Umgebung beschattet. Diese Mauern befinden sich auf mittleren
Standorten, die unterste auf einem quelligen Standort: die Krautschicht in der
Mauer und direkt angrenzend besteht aus Wald-Frauenfarn, Sumpf-Dotterblume und
Behaartem Kälberkropf. Diese Mauer steht teilweise frei, sie ist teilweise von
dem davorliegenden Feuchtgebüsch verdeckt, welches im angrenzenden Biotop
kartiert wurde.
Die Lokalisation und Abgrenzung der Trockenmauern, besonders in den
Brachflächen, war nur mit einem gewissen Spielraum möglich.
Angrenzend: 3725
Der Biotop ist ein Gebiet von lokaler Bedeutung.
1. Biotoptyp: Trockenmauer (100%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Trockenmauern.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Natürliche Sukzession / mittel
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Acer pseudoplatanus Berg-Ahorn 1996 ba
* Athyrium filix-femina Wald-Frauenfarn 1996 ba
* Caltha palustris Sumpf-Dotterblume 1996 ba
* Chaerophyllum hirsutum Berg-Kälberkropf 1996 ba
Seite 169
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Trockenmauern in den Hofresten
Biotopnummer: 175143173726
* Corylus avellana Gewöhnliche Hasel 1996 ba
* Pteridium aquilinum Adlerfarn 1996 ba
* Rubus sectio Rubus Artengruppe Brombeere 1996 ba
* Sambucus nigra Schwarzer Holunder 1996 ba
Quelle: ba = Baumann, Andrea
Rote Liste: * = nicht gefährdet
Literatur:
Comes 1994
Seite 170
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Magerrasen im Walschner Grund
Biotopnummer: 175143173727
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Magerrasen einschließlich ihrer Staudensäume.
Fläche: 0,2085 ha
Teilflächen: 1
Rechtswert: 3432437 Hochwert: 5364151
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Erfassung: 17.06.1996 Baumann, Andrea (ba)
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Gemarkung: Nordrach
Flurstücke:
350
Biotopbeschreibung:
Der Magerrasen befindet sich am SW-exponierten Hang. Er ist lockerwüchsig,
stellenweise lückig und ruderalisiert. Arten mit Pioniercharakter (Kleines
Habichtskraut) sind meist gut entwickelt, Saumarten (Doldiges Habichtskraut)
kommen im Bestand regelmäßig vor. Der Glatthafer ist sehr locker eingestreut.
Der Biotop ist ein Gebiet von lokaler Bedeutung.
1. Biotoptyp: Magerrasen bodensaurer Standorte (100%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Magerrasen einschließlich ihrer Staudensäume.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Geradfluegler
Gryllus spec. 1998 ba
Hoehere Pflanzen/Farne
z Anthoxanthum odoratum agg. Artengruppe Gewöhnliches
Ruchgras
1998 ba
* Arrhenatherum elatius Glatthafer 1998 ba
* Campanula patula Wiesen-Glockenblume 1998 ba
* Centaurea jacea Wiesen-Flockenblume 1998 ba
V Hieracium lactucella Geöhrtes Habichtskraut 1998 ba
* Hieracium pilosella Kleines Habichtskraut 1998 ba
* Hieracium umbellatum Doldiges Habichtskraut 1998 ba
z Leucanthemum vulgare Artengruppe Margerite 1998 ba
Seite 171
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Magerrasen im Walschner Grund
Biotopnummer: 175143173727
agg.
* Listera ovata Großes Zweiblatt 1998 ba
z Lotus corniculatus agg. Artengruppe Gewöhnlicher
Hornklee
1998 ba
* Luzula multiflora Vielblütiges Hasenbrot 1998 ba
* Nardus stricta Borstgras 1998 ba
* Pimpinella saxifraga Kleine Pimpernell 1998 ba
* Polygala vulgaris Gewöhnliche Kreuzblume 1998 ba
* Potentilla sterilis Erdbeer-Fingerkraut 1998 ba
* Solidago virgaurea Gewöhnliche Goldrute 1998 ba
* Thymus pulegioides Arznei-Thymian 1998 ba
* Trifolium pratense Rot-Klee 1998 ba
Quelle: ba = Baumann, Andrea
Rote Liste: * = nicht gefährdet
V = Sippe der Vorwarnliste
z = keine Einstufung des Aggregats
Seite 172
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Magerrasen im Ernsbachtal
Biotopnummer: 175143173728
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Magerrasen einschließlich ihrer Staudensäume.
Fläche: 0,1304 ha
Teilflächen: 1
Rechtswert: 3432256 Hochwert: 5363497
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Erfassung: 11.06.1998 Baumann, Andrea (ba)
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Gemarkung: Nordrach
Flurstücke:
87/1
Biotopbeschreibung:
Die Teilfläche mit Magerrasen bodensaurer Standorte liegt am steilen SW-Hang.
Der Bestand ist niedrigwüchsig, insgesamt gut ausgebildet und blütenreich, eine
höhere Deckung haben entweder Rotschwingel oder Feld-Thymian. Die Fläche wird
durch Schafbeweidung gepflegt.
Der Biotop ist ein Gebiet von lokaler Bedeutung.
1. Biotoptyp: Magerrasen bodensaurer Standorte (100%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Magerrasen einschließlich ihrer Staudensäume.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Agrostis capillaris Rotes Straußgras 1998 ba
z Anthoxanthum odoratum agg. Artengruppe Gewöhnliches
Ruchgras
1998 ba
z Campanula rotundifolia agg. Artengruppe Rundblättrige
Glockenblume
1998 ba
* Carex pilulifera Pillen-Segge 1998 ba
* Festuca rubra Echter Rotschwingel 1998 ba
* Galium album Weißes Wiesenlabkraut 1998 ba
* Hieracium pilosella Kleines Habichtskraut 1998 ba
* Hypochaeris radicata Gewöhnliches Ferkelkraut 1998 ba
z Lotus corniculatus agg. Artengruppe Gewöhnlicher 1998 ba
Seite 173
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Magerrasen im Ernsbachtal
Biotopnummer: 175143173728
Hornklee
z Luzula campestris agg. Artengruppe Hasenbrot 1998 ba
* Pimpinella saxifraga Kleine Pimpernell 1998 ba
* Polygala vulgaris Gewöhnliche Kreuzblume 1998 ba
* Silene nutans Nickendes Leimkraut 1998 ba
* Thymus pulegioides Arznei-Thymian 1998 ba
* Trifolium repens Weiß-Klee 1998 ba
Quelle: ba = Baumann, Andrea
Rote Liste: * = nicht gefährdet
z = keine Einstufung des Aggregats
Seite 174
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Magerrasen am Grafenberg
Biotopnummer: 176143173001
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Magerrasen einschließlich ihrer Staudensäume.
Fläche: 0,2393 ha
Teilflächen: 1
Rechtswert: 3431169 Hochwert: 5360538
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Erfassung: 05.06.1998 Baumann, Andrea (ba)
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Gemarkung: Nordrach
Flurstücke:
170
Biotopbeschreibung:
Die Teilfläche liegt am steilen Westhang, dessen oberster Streifen quellig
(Quellhorizont) ist. Hier befindet sich ein locker- und schwachwüchsiges und
binsenreiches Kleinseggenried in guter Ausbildung. Im Bestand findet sich die
Floh- Segge. Der Rand des Standortes ist wechselnass, hier kommt vermehrt
Teufelsabbiß und Geöhrtes Habichtskrautvor.
Der Nasswiese folgt hangabwärts ein Magerrasen, beide sind durch einen
schmalen, flachen Graben getrennt.
Die Grasnarbe des Magerrasens ist Rotschwingelreich, teilweise ist die
Pillensegge zugegen, im südlich gelegenen Teil (Richtung Aufforstung) tritt
vermehrt der Dreizahn auf und der Bestand wird noch schwachwüchsiger.
Der Biotop ist ein Gebiet von lokaler Bedeutung und guter Ausprägung.
Gute Ausbildungen von Magerrasen und Flachmoor sowie eine gefährdete und lokal
seltene Art: Floh-Segge
1. Biotoptyp: Magerrasen bodensaurer Standorte (80%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Magerrasen einschließlich ihrer Staudensäume.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
2. Biotoptyp: Sickerquelle (10%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Seite 175
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Magerrasen am Grafenberg
Biotopnummer: 176143173001
3. Biotoptyp: Kleinseggen-Ried basenarmer Standorte (20%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Briza media Gewöhnliches Zittergras 1998 ba
V Carex nigra agg. Artengruppe Braune Segge 1998 ba
* Carex panicea Hirsen-Segge 1998 ba
* Carex pilulifera Pillen-Segge 1998 ba
2 Carex pulicaris Floh-Segge 1996 ba
* Centaurea jacea Wiesen-Flockenblume 1998 ba
* Cirsium palustre Sumpf-Kratzdistel 1998 ba
* Danthonia decumbens Dreizahn 1998 ba
* Festuca rubra Echter Rotschwingel 1998 ba
V Hieracium lactucella Geöhrtes Habichtskraut 1998 ba
* Hypochaeris radicata Gewöhnliches Ferkelkraut 1998 ba
* Juncus acutiflorus Spitzblütige Binse 1998 ba
* Lotus uliginosus Sumpf-Hornklee 1998 ba
* Pimpinella saxifraga Kleine Pimpernell 1998 ba
* Plantago lanceolata Spitz-Wegerich 1998 ba
* Polygala vulgaris Gewöhnliche Kreuzblume 1998 ba
* Potentilla erecta Blutwurz 1998 ba
* Senecio aquaticus Wasser-Greiskraut 1998 ba
* Succisa pratensis Gewöhnlicher Teufelsabbiß 1998 ba
* Trifolium pratense Rot-Klee 1998 ba
Quelle: ba = Baumann, Andrea
Rote Liste: * = nicht gefährdet
V = Sippe der Vorwarnliste
2 = stark gefährdet
Seite 176
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Gehölze an der ausgebauten Nordrach
Biotopnummer: 176143173002
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Naturnahe Auwälder.
Fläche: 0,3705 ha
Teilflächen: 18
Rechtswert: 3431273 Hochwert: 5361298
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Erfassung: 06.06.1998 Baumann, Andrea (ba)
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Gemarkung: Nordrach
Flurstücke:
5/3
Biotopbeschreibung:
18 Teilflächen mit bachbegleitendem Auwald von 2 - 3m Breite an der ausgebauten
Nordrach südlich von Nordrach. Die Bestände bestehen meist nur aus einer
Baumreihe, sind teilweise locker und v.a. von Esche-Hochstämmen sowie von
Schwarzerle aufgebaut. Ein nicht geringer Teil des Bestandes ist aktuell auf
den Stock gesetzt. In der Krautschicht ist der Neophyt Spitzblättriger
Knöterich meist mit hoher Deckung zugegen.
Beschreibung der Teilflächen:
a: Gut entwickelter, älterer Bestand zu beiden Seiten der Nordrach mit
v.a.Hochstämmen von Esche, Erle und auch Bergahorn.
Die Strucktur ist locker und hochwüchsig. Sträucher: Schwarzer Holunder,
Spitzblättriger Knöterich mit mittlerer Deckung.
b: Auwald aus lockerer Reihe älterer Eschen-Hochstämme, der Unterwuchs ist
gepflegt. Außerdem Grauweide.
c, d, e, f, g: Lockerer Auwald-Bestand aus älteren Hochstämmen von Esche,
Erlen-Stockausschläge sind jünger, gut entwickelte Krautschicht mit u.a.
Hochstauden.
h: Auwaldbestand teilweise auf den Stock gesetzt (alter Bestand) und teilweise
junge Einzeläume (gepflanzt), nicht geschlossen und niedrig.
i: Auwald baut sich va. aus Esche-Stockausschlägen (u.a. Erle, Hasel) auf,
welche jüngst vereinzelt wurden (hohe dünne Einzelstämme).
j, k, l, m, n: lockere Auwaldbestände aus hohen, älteren Eschen und Erlen, eine
große alte Feldulme, eine ältere Bruchweide. In der Krautschicht hat der
Spitzblättrige Knöterich hohe Deckung.
o, p, q: Geschlossene bis lockere, hohe Auwaldbestände von Hochstämmen der Erle
und Esche, wenig Unterholz.
Der Biotop ist ein Gebiet von lokaler Bedeutung.
Seite 177
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Gehölze an der ausgebauten Nordrach
Biotopnummer: 176143173002
1. Biotoptyp: Gewässerbegleitender Auwaldstreifen (100%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Naturnahe Auwälder.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Artenveränderung (Neophyten) / mittel
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Acer pseudoplatanus Berg-Ahorn 1998 ba
* Aegopodium podagraria Giersch 1998 ba
* Alnus glutinosa Schwarz-Erle 1998 ba 4
* Carex remota Winkel-Segge 1998 ba
* Carpinus betulus Hainbuche 1998 ba
* Corylus avellana Gewöhnliche Hasel 1998 ba 4
* Filipendula ulmaria Mädesüß 1998 ba
* Fraxinus excelsior Gewöhnliche Esche 1998 ba
* Humulus lupulus Gewöhnlicher Hopfen 1998 ba
* Juglans regia Walnuß 1998 ba
* Knautia maxima Wald-Witwenblume 1998 ba
* Ligustrum vulgare Gewöhnlicher Liguster 1998 ba 4
* Lonicera periclymenum Wald-Geißblatt 1998 ba
* Phalaris arundinacea Rohr-Glanzgras 1998 ba
* Ranunculus aconitifolius Eisenhutblättriger Hahnenfuß 1998 ba
* Reynoutria japonica Japanischer Staudenknöterich 1998 ba
* Rosa canina agg. Artengruppe Hundsrose 1998 ba
* Rubus sectio Rubus Artengruppe Brombeere 1998 ba
* Salix cinerea Grau-Weide 1998 ba
* Salix fragilis Bruch-Weide 1998 ba
* Salix purpurea Purpur-Weide 1998 ba
* Sambucus nigra Schwarzer Holunder 1998 ba
* Scirpus sylvaticus Wald-Simse 1998 ba
* Silene dioica Tag-Lichtnelke 1998 ba
* Tilia platyphyllos Sommer-Linde 1998 ba
* Urtica dioica Große Brennessel 1998 ba
Quelle: ba = Baumann, Andrea
Rote Liste: * = nicht gefährdet
Status: 4 = angesalbt
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Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Gehölze bei Lindach
Biotopnummer: 176143173003
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Feldhecken und Feldgehölze.
Fläche: 0,5611 ha
Teilflächen: 4
Rechtswert: 3431294 Hochwert: 5360052
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Erfassung: 02.10.1996 Baumann, Andrea (ba)
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Gemarkung: Nordrach
Flurstücke:
161 164/6 161/1 155 163/3
Biotopbeschreibung:
Das Biotop besteht aus 4 Teilflächen mit Feldhecken und Feldgehölzen.
Beschreibung der Teilflächen:
a: Feldhecke auf einer Böschung, welche hangparallel, halbkreisförmig von Nord
nach West verläuft. Der Bestand ist mittelhoch, relativ licht und ca. 3m breit.
Er baut sich v.a. aus Hasel und Esche auf; weitere Arten sind Hängebirke,
Traubeneiche, Salweide, Kirsche, Apfel und Walnuß (Altholz). In der relativ gut
entwickelten Kraut- bzw. Saumschicht wurden Männlicher Wurmfarn, Waldengelwurz,
Wald-Frauenfarn und Salbeigamander. Der Standort ist frisch und mäßig
nährstoffreich.
b: Feldgehölz am NO-exponierten Hang. Der Bestand wird von Bäumen aufgebaut und
ist relativ dicht, Baumart mit der höchsten Deckung ist Stieleiche. Weiter
Arten sind Zitterpappel, Buche. Im Saum wurden männlicher Wurmfarn und
Salbeigamander Kartiert,was auf einen mittleren Standort hinweise.
c: Feldgehölz auf künstlich aufgeschüttetem Erdwall in der Aue. Der Bestand
baut sich aus älteren Hochstämmen von Traubeneiche und Esche, sowie Stocklägen
von Hasel und Hainbuche auf. Er ist geschlossen und hoch.
Die gut entwickelte Krautschicht besteht aus Nährstoff- und Frischezeigern:
Brennessel, Baldrian, Wald-Engelwurz, Geldnessel, Stinkender Storchschnabel.
d: Feldgehölz auf einer hohen, nordexponierten Böschung.
Am Böschungsfuß verläuft ein Bach, welcher in einem eigenen Biotop (3004)
verschlüsselt wurde. Das Gehölz mit der höchsten Deckung ist Hainbuche, weiter
beteiligt sind Hasel, Esche, Salweide, Schwarzer Holunder und Schlehe. In der
Krautschicht wurden Frische und Nährstoffzeiger kartiert: Goldnessel, Hopfen,
Wald-Frauenfarn.
Der Biotop ist ein Gebiet von lokaler Bedeutung.
Beeinträchtigungen:
Unterhalb der Hecke wird aufgeforstet, die Hecke geht damit verloren.
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Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Gehölze bei Lindach
Biotopnummer: 176143173003
1. Biotoptyp: Feldhecke (10%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Feldhecken und Feldgehölze.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
2. Biotoptyp: Feldgehölz (90%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Feldhecken und Feldgehölze.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Acer pseudoplatanus Berg-Ahorn 1996 ba
* Alnus glutinosa Schwarz-Erle 1996 ba
* Angelica sylvestris Wilde Engelwurz 1996 ba
* Athyrium filix-femina Wald-Frauenfarn 1996 ba
* Betula pendula Hänge-Birke 1996 ba
* Carpinus betulus Hainbuche 1996 ba
* Castanea sativa Edelkastanie 1996 ba
* Corylus avellana Gewöhnliche Hasel 1996 ba
* Dryopteris filix-mas agg. Artengruppe Männlicher
Wurmfarn
1996 ba
* Fragaria vesca Wald-Erdbeere 1996 ba
* Fraxinus excelsior Gewöhnliche Esche 1996 ba
* Geranium robertianum Ruprechtskraut 1996 ba
* Glechoma hederacea Gundelrebe 1996 ba
* Humulus lupulus Gewöhnlicher Hopfen 1996 ba
* Juglans regia Walnuß 1996 ba
* Lamium galeobdolon agg. Artengruppe Goldnessel 1996 ba
* Lonicera periclymenum Wald-Geißblatt 1996 ba
* Malus domestica Garten-Apfel 1996 ba
* Picea abies Gewöhnliche Fichte 1996 ba
* Populus tremula Espe 1996 ba
* Potentilla erecta Blutwurz 1996 ba
* Prunus avium Vogel-Kirsche 1996 ba
* Prunus spinosa agg. Artengruppe Schlehe 1996 ba
* Quercus petraea Trauben-Eiche 1996 ba
* Quercus robur Stiel-Eiche 1996 ba
Seite 180
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Gehölze bei Lindach
Biotopnummer: 176143173003
* Rosa canina agg. Artengruppe Hundsrose 1996 ba
* Rubus sectio Rubus Artengruppe Brombeere 1996 ba
* Salix caprea Sal-Weide 1996 ba
* Sambucus nigra Schwarzer Holunder 1996 ba
* Teucrium scorodonia Salbei-Gamander 1996 ba
* Urtica dioica Große Brennessel 1996 ba
* Valeriana officinalis Arzneibaldrian 1996 ba
Quelle: ba = Baumann, Andrea
Rote Liste: * = nicht gefährdet
Seite 181
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Bach und Nasswiesen am Heugraben
Biotopnummer: 176143173004
Nach Anlage zu § 32 NatSchG aufgrund des Verbundes mit anderen §-32-Biotopen geschützt als Seggen- und
binsenreiche Nasswiesen.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Fläche: 0,6654 ha
Teilflächen: 5
Rechtswert: 3431344 Hochwert: 5360162
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Erfassung: 02.10.1996 Baumann, Andrea (ba)
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Gemarkung: Nordrach
Flurstücke:
163/3 163
Biotopbeschreibung:
Das Biotop besteht aus 5 Teilflächen mit einem naturnahen Mittelgebirgsbach und
angrenzenden sowie nahegelegenen Nasswiesen.
Der Bach ist 0,3 - 0,7m breit und pendelt mehr oder weniger ausgeprägt. Das
Sohlensubstrat besteht vorwiegend aus Steinen und ist sortiert. Der Bachverlauf
pendelt, Flach- und Steilufer sind vor allem im kartierten Oberlauf
ausgebildet, im Unterlauf verläuft der Bach an einer hohen Böschung.
Beschreibung der Teilflächen:
a: Bach und angrenzende Nasswiesen. Der Bach pendelt relativ ausgeprägt im
engen Tal, Flach- und Steilufer sind vorhanden. Die Ufervegetation ist krautig
bzw. besteht im angrenzenden Wald. Im unteren Teil des Bachabschnittes grenzen
wenige Meter breite Streifen von Nasswiese an das Ufer. Der Bestand ist
mittelwüchsig und relativ gut ausgebildet.
b: Nasswiese am Grund einer Geländerinne, welche auf den Heugrabenbach zuläuft
(durch Weg getrennt). Sie ist relativ gut ausgebildet,teils etwas eutrophiert
und wurde im Verbund kartiert.
Angrenzend: 3005.
c: Bach und eine, östlich daran angrenzende Nasswiese. Letztere befindet sich
auf einer schwach geneigten Fläche (Verebnung) über bewegtem Oberflächenrelief,
ist mittelwüchsig, binsenreich und insgesamt gut ausgebildet. Randlich des
Bestandes ist ein sehr tiefer Graben geführt, welcher erst jüngst vertieft
wurde.
Der Bach verläuft vorwiegend zwischen hohen Böschungen (mit Feldgehölz 3003).
d, e: Bach, grenzt direkt an das Biotop 3003 (Felgehölz auf Böschung)
Der Biotop ist ein Gebiet von lokaler Bedeutung.
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Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Bach und Nasswiesen am Heugraben
Biotopnummer: 176143173004
Beeinträchtigungen:
Tiefer Graben randlich der Teilfläche c. Starke Entwässerungswirkung.
1. Biotoptyp: Naturnaher Abschnitt eines Mittelgebirgsbachs (25%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
2. Biotoptyp: Nasswiese basenarmer Standorte (75%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG aufgrund des Verbundes mit anderen §-32-Biotopen geschützt als Seggen- und
binsenreiche Nasswiesen.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Entwässerung, landwirtschaftlich / stark
Eutrophierung / schwach
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Carex pallescens Bleiche Segge 1996 ba
* Cynosurus cristatus Wiesen-Kammgras 1996 ba
* Festuca rubra Echter Rotschwingel 1996 ba
* Filipendula ulmaria Mädesüß 1996 ba
z Galium palustre agg. Artengruppe Sumpflabkraut 1996 ba
z Glyceria fluitans agg. Artengruppe Flutender Schwaden1996 ba
* Holcus lanatus Wolliges Honiggras 1996 ba
* Juncus acutiflorus Spitzblütige Binse 1996 ba
z Leucanthemum vulgare agg. Artengruppe Margerite 1996 ba
* Lotus uliginosus Sumpf-Hornklee 1996 ba
z Luzula campestris agg. Artengruppe Hasenbrot 1996 ba
* Lychnis flos-cuculi Kuckucks-Lichtnelke 1996 ba
* Myosotis nemorosa Hain-Vergißmeinnicht 1996 ba
* Ranunculus acris Scharfer Hahnenfuß 1996 ba
* Ranunculus flammula Brennender Hahnenfuß 1996 ba
* Ranunculus repens Kriechender Hahnenfuß 1996 ba
* Scirpus sylvaticus Wald-Simse 1996 ba
* Senecio aquaticus Wasser-Greiskraut 1996 ba
* Succisa pratensis Gewöhnlicher Teufelsabbiß 1996 ba
Seite 183
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Bach und Nasswiesen am Heugraben
Biotopnummer: 176143173004
* Veronica beccabunga Bachbunge 1996 ba
Quelle: ba = Baumann, Andrea
Rote Liste: * = nicht gefährdet
z = keine Einstufung des Aggregats
Literatur:
Comes kartiert den Bach und die größte der Nasswiesenflächen im
Gemarkungskonzept 1994 als artenreiche Extensivwiese und beschreibt sie in F7,
S. 135
Seite 184
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Magerrasen am Gräblematt
Biotopnummer: 176143173005
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Magerrasen einschließlich ihrer Staudensäume.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Gebüsche und naturnahe Wälder trockenwarmer Standorte
einschließlich ihrer Staudensäume.
Fläche: 0,3335 ha
Teilflächen: 2
Rechtswert: 3431354 Hochwert: 5360328
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Erfassung: 04.10.1998 Baumann, Andrea (ba)
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Gemarkung: Nordrach
Flurstücke:
163/3 163
Biotopbeschreibung:
Das Biotop besteht aus 2 Teilflächen mit Magerrasen. Die Bestände befinden sich
jeweils am SSO-Hang.
Beschreibung der Teilflächen:
a: Der Bestand wird von Rindern beweidet, auf der Fläche befinden sich einige
ältere Obstbäume. Der Bestand ist niedrig und die Grasnarbe nicht ganz
geschlossen, die Artenzusammensetzung durch Beweidung und stellenweise
wechseltrockene Verhältnisse geprägt: es kommen vor: einige Saumarten
(Zypressenwolfsmilch, Dost, Doldiges Habichtskraut), sowie Rotes Straußgras,
Gemeine Kreuzblume, Dost, Waldruhrkraut, und Tausendgüldenkraut.
Eine 2m x 3m große Fläche ist quellig und wurde als periodisch schüttende
Sickerquelle kartiert. Der Bewuchs besteht aus Waldsimse, Kriechendem
Hahnenfuß, Sumpfdistel, Spitzblutiger Binse und Sumpf-Greiskraut. Er wurde
nicht extra verschlüsselt.
Randlich der Magerrasenfläche, zum Wald, wurde lockeres Besenginstergebüsch
kartiert. Der Krautartenbestand ist ähnlich dem im Magerrasen.
b: Schwachwüchsiger Magerrasen auf einem relativ niedrigen Hang. Der Bestand
wird gemäht und ist deshalb sehr regelmäßig und geschlossen. Drei Viertel des
Standortes sind wechseltrocken und der Bestand wird durch Teufelsabbiß,
Blutwurz, Rotes Straußgras, Kleines Habichtskraut, Kleine Pimpinelle,
Vielblütige Hainsimse und Gemeine Wucherblume aufgebaut.
Ein Viertel der Fläche, am Oberhang, werden von der gewöhnlichen Ausbildung mit
Thymian, Gemeinem Kreuzkraut usw. eingenommen.
Der Biotop ist ein Gebiet von lokaler Bedeutung.
1. Biotoptyp: Magerrasen bodensaurer Standorte (96%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Magerrasen einschließlich ihrer Staudensäume.
Seite 185
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Magerrasen am Gräblematt
Biotopnummer: 176143173005
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Beweidung / schwach
2. Biotoptyp: Gebüsch trockenwarmer, basenarmer Standorte (3%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Gebüsche und naturnahe Wälder trockenwarmer Standorte
einschließlich ihrer Staudensäume.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
3. Biotoptyp: Sickerquelle (1%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Achillea millefolium agg. Artengruppe Wiesenschafgarbe 1996 ba
* Campanula rapunculus Rapunzel-Glockenblume 1996 ba
* Carex caryophyllea Frühlings-Segge 1996 ba
* Centaurium erythraea Echtes Tausendgüldenkraut 1996 ba
* Cirsium palustre Sumpf-Kratzdistel 1996 ba
* Cytisus scoparius Gewöhnlicher Besenginster 1996 ba
* Daucus carota Wilde Möhre 1996 ba
* Euphorbia cyparissias Zypressen-Wolfsmilch 1996 ba
z Euphrasia rostkoviana agg. Artengruppe Wiesen-Augentrost 1996 ba
* Festuca rubra Echter Rotschwingel 1996 ba
* Gnaphalium sylvaticum Wald-Ruhrkraut 1996 ba
* Hieracium pilosella Kleines Habichtskraut 1996 ba
* Hieracium umbellatum Doldiges Habichtskraut 1996 ba
* Holcus lanatus Wolliges Honiggras 1996 ba
* Hypochaeris radicata Gewöhnliches Ferkelkraut 1996 ba
* Juncus acutiflorus Spitzblütige Binse 1996 ba
* Knautia arvensis Acker-Witwenblume 1996 ba
z Leucanthemum vulgare agg. Artengruppe Margerite 1996 ba
* Luzula multiflora Vielblütiges Hasenbrot 1996 ba
* Origanum vulgare Gewöhnlicher Dost 1996 ba
* Pimpinella saxifraga Kleine Pimpernell 1996 ba
Seite 186
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Magerrasen am Gräblematt
Biotopnummer: 176143173005
z Polypodium vulgare agg. Artengruppe Tüpfelfarn 1996 ba
* Potentilla erecta Blutwurz 1996 ba
* Prunella vulgaris Kleine Brunelle 1996 ba
* Ranunculus repens Kriechender Hahnenfuß 1996 ba
* Rosa canina agg. Artengruppe Hundsrose 1996 ba
* Scirpus sylvaticus Wald-Simse 1996 ba
* Senecio aquaticus Wasser-Greiskraut 1996 ba
* Solidago virgaurea Gewöhnliche Goldrute 1996 ba
* Succisa pratensis Gewöhnlicher Teufelsabbiß 1996 ba
* Thymus pulegioides Arznei-Thymian 1996 ba
* Trifolium pratense Rot-Klee 1996 ba
Quelle: ba = Baumann, Andrea
Rote Liste: * = nicht gefährdet
z = keine Einstufung des Aggregats
Seite 187
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Nasse Randsenke des Nordrachtales bei Grafenberg
Biotopnummer: 176143173006
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Sümpfe.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG aufgrund des Verbundes mit anderen §-32-Biotopen geschützt als Magerrasen
einschließlich ihrer Staudensäume.
Fläche: 0,2493 ha
Teilflächen: 1
Rechtswert: 3431230 Hochwert: 5360872
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Erfassung: 22.06.1996 Baumann, Andrea (ba)
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Gemarkung: Nordrach
Flurstücke:
184
Biotopbeschreibung:
Das Biotop besteht aus einer Teilfläche am Rande der Nordrach - Aue. In der
Randsenke befindet sich (jenseits eines Entwässerungsgrabens) ein
Waldsimsensumpf auf sehr nassem Standort. Er wird von Rindern beweidet und ist
binsenreich und insgesamt artenreich. Höhere Deckung hat Waldsimse, weitere
Arten sind Flatterbinse, Großer Wiesenknopf, Sumpf-Dotterblume, Spitzblütige
Binse und Brennender Hahnenfuß.
Die Arten der linearen Hochstaudenflur am Grabenrand wurden in die Artenliste
aufgenommen. Sie ist relativ artenreich, Mädesüß hat jedoch die höchste
Deckung.
Am nordöstlichen Ende der Biotopfläche befindet sich eine Sickerquelle am
angrenzenden Hang mit mittlerer Neigung: sie wurde aufgegraben und das Material
seitlich abgelagert, der Standort ist jetzt rohbodig, sodaß kaum Vegetation
vorhanden ist.
An die Senke schließen sich steile Unterhangflächen an, auf welchen im Verbund
Magerrasen kartiert wurde. Er ist niedrigwüchsig, Arten mit höherer Deckung
sind Rotschwingel und Borstgras.
Der Biotop ist ein Gebiet von lokaler Bedeutung.
Beeinträchtigungen:
Umlagerung von Erdmaterial, d.g. Aufgraben des quelligen Standortes.
1. Biotoptyp: Waldsimsen-Sumpf (90%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Sümpfe.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
2. Biotoptyp: Sickerquelle (5%)
Seite 188
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Nasse Randsenke des Nordrachtales bei Grafenberg
Biotopnummer: 176143173006
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Sonstige Materialumlagerung / stark
3. Biotoptyp: Magerrasen bodensaurer Standorte (10%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG aufgrund des Verbundes mit anderen §-32-Biotopen geschützt als Magerrasen
einschließlich ihrer Staudensäume.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Angelica sylvestris Wilde Engelwurz 1996 ba
* Athyrium filix-femina Wald-Frauenfarn 1995 1
* Caltha palustris Sumpf-Dotterblume 1996 ba
* Carex rostrata Schnabel-Segge 1995 1
* Cirsium palustre Sumpf-Kratzdistel 1996 ba
* Epilobium hirsutum Zottiges Weidenröschen 1996 ba
* Epilobium obscurum Dunkelgrünes Weidenröschen 1995 1
* Festuca rubra Echter Rotschwingel 1996 ba
* Filipendula ulmaria Mädesüß 1996 ba
z Glyceria fluitans agg. Artengruppe Flutender Schwaden1996 ba
* Hieracium pilosella Kleines Habichtskraut 1996 ba
* Juncus acutiflorus Spitzblütige Binse 1996 ba
* Juncus effusus Flatter-Binse 1996 ba
* Lotus uliginosus Sumpf-Hornklee 1996 ba
* Lythrum salicaria Blut-Weiderich 1996 ba
* Nardus stricta Borstgras 1996 ba
* Persicaria bistorta Wiesen-Knöterich 1995 1
* Phalaris arundinacea Rohr-Glanzgras 1996 ba
* Pimpinella saxifraga Kleine Pimpernell 1996 ba
* Potentilla erecta Blutwurz 1996 ba
* Sanguisorba officinalis Großer Wiesenknopf 1996 ba
* Scirpus sylvaticus Wald-Simse 1996 ba
* Senecio aquaticus Wasser-Greiskraut 1996 ba
* Sparganium erectum Aufrechter Igelkolben 1995 1
* Urtica dioica Große Brennessel 1996 ba
* Veronica beccabunga Bachbunge 1995 1
Seite 189
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Nasse Randsenke des Nordrachtales bei Grafenberg
Biotopnummer: 176143173006
* Veronica officinalis Wald-Ehrenpreis 1996 ba
Quelle: ba = Baumann, Andrea
1 = mündliche Mitteilung Comes, Peter, Freiburg im Breisgau, Stadt
Rote Liste: * = nicht gefährdet
z = keine Einstufung des Aggregats
Seite 190
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Bach vom Kuhhornkopf
Biotopnummer: 176143173007
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Fläche: 0,0150 ha
Teilflächen: 1
Rechtswert: 3431102 Hochwert: 5360012
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Erfassung: 02.10.1996 Baumann, Andrea (ba)
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (44%)
Gemarkung: Nordrach
Flurstücke:
163/3
Gemeinde: Zell am Harmersbach, Stadt (56%)
Biotopbeschreibung:
Das Biotop besteht aus einer Teilfläche mit einem naturnahen Mittelgebirgsbach.
Dieser befindet sich zwischen hohen Böschungen in einer Klinge, ist 1- 0,5m
breit, der Verlauf pendelt nur wenig, das Sohlensubstrat besteht v.a. aus
Schlamm, die Wasserführung ist periodisch. Der Pflanzenbewuchs ist durch die
angrenzenden Fichtenbestände ausgedunkelt.
Der Biotop ist ein Gebiet von lokaler Bedeutung.
1. Biotoptyp: Naturnaher Abschnitt eines Mittelgebirgsbachs (100%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Galeopsis tetrahit agg. Artengruppe Gewöhnlicher
Hohlzahn
1996 ba
Quelle: ba = Baumann, Andrea
Rote Liste: * = nicht gefährdet
Seite 191
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Bach am Grafenberg
Biotopnummer: 176143173008
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Sümpfe.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Feldhecken und Feldgehölze.
Fläche: 0,1895 ha
Teilflächen: 2
Rechtswert: 3431371 Hochwert: 5360795
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Erfassung: 03.10.1996 Baumann, Andrea (ba)
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Gemarkung: Nordrach
Flurstücke:
169
Biotopbeschreibung:
Das Biotop besteht aus zwei Teilflächen mit einem naturnahen Mittelgebirgsbach
und angrenzendem waldfreien Sumpf.
Kleiner Bachlauf (sohle ca. 20cm breit) mit eng pendelndem Verlauf, der sich im
Oberlauf in waldfreiem Sumpf verliert. Der untere Bachabschnitt ist tief
eingegraben, ohne besondere Uferdifferenzierung, mit Hochstauden und Brombeere.
Das Sohlensubstrat sortiert in: Schlamm, Steine oder Sand.
An die flachen Bachufer grenzt Waldfreier Sumpf mit höheren Deckungen von
Flatterbinse, Waldsimse und Mädesüß. Zwischen den oberen und dem unteren
Bachabschnitt befindet sich in einer Quellmulde ein Feldgehölz, welches von
Hainbuche, Hasel, und Stieleiche aufgebaut wird. Es ist geschlossen und hoch
und wird vom Vieh als Unterstand benutzt. Der Standort ist frisch und
nährstoffreich.
Der Biotop ist ein Gebiet von lokaler Bedeutung.
1. Biotoptyp: Naturnaher Abschnitt eines Mittelgebirgsbachs (10%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Beweidung / schwach
2. Biotoptyp: Gewässerbegleitende Hochstaudenflur (5%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Seite 192
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Bach am Grafenberg
Biotopnummer: 176143173008
3. Biotoptyp: Waldfreier Sumpf (30%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Sümpfe.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Beweidung / schwach
4. Biotoptyp: Feldgehölz (60%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Feldhecken und Feldgehölze.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Acer pseudoplatanus Berg-Ahorn 1996 ba
* Agrostis stolonifera agg. Artengruppe Weißes Straußgras 1996 ba
* Betula pendula Hänge-Birke 1996 ba
* Carpinus betulus Hainbuche 1996 ba
* Cirsium palustre Sumpf-Kratzdistel 1996 ba
* Corylus avellana Gewöhnliche Hasel 1996 ba
* Epilobium hirsutum Zottiges Weidenröschen 1996 ba
* Eupatorium cannabinum Echter Wasserdost 1996 ba
* Filipendula ulmaria Mädesüß 1996 ba
* Fraxinus excelsior Gewöhnliche Esche 1996 ba
* Galeopsis tetrahit agg. Artengruppe Gewöhnlicher
Hohlzahn
1996 ba
* Juncus effusus Flatter-Binse 1996 ba
* Lamium galeobdolon agg. Artengruppe Goldnessel 1996 ba
* Lotus uliginosus Sumpf-Hornklee 1996 ba
* Lysimachia vulgaris Gewöhnlicher Gilbweiderich 1996 ba
* Lythrum salicaria Blut-Weiderich 1996 ba
* Quercus petraea Trauben-Eiche 1996 ba
* Quercus robur Stiel-Eiche 1996 ba
* Ranunculus flammula Brennender Hahnenfuß 1996 ba
* Rubus sectio Rubus Artengruppe Brombeere 1996 ba
* Salix caprea Sal-Weide 1996 ba
* Scirpus sylvaticus Wald-Simse 1996 ba
* Stellaria media agg. Artengruppe Vogelmiere 1996 ba
* Veronica officinalis Wald-Ehrenpreis 1996 ba
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Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Bach am Grafenberg
Biotopnummer: 176143173008
Quelle: ba = Baumann, Andrea
Rote Liste: * = nicht gefährdet
Literatur:
Der Bach wurde 1994 bereits von Comes kartiert. Er gibt folgende Schmetterlinge
und Libellen an: Brauner Waldvogen, Großes Ochsenauge, Distelfalter, Bläulinge,
Keiljungfer.
Seite 194
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Gehölze in der Allmend
Biotopnummer: 176143173009
Nach Anlage zu § 32 NatSchG aufgrund des Verbundes mit anderen §-32-Biotopen geschützt als Magerrasen
einschließlich ihrer Staudensäume.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Feldhecken und Feldgehölze.
Fläche: 0,4432 ha
Teilflächen: 5
Rechtswert: 3431062 Hochwert: 5361431
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Erfassung: 14.06.1995 Baumann, Andrea (ba)
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Gemarkung: Nordrach
Flurstücke:
132/7 136 132/3 132 132/4
Biotopbeschreibung:
Das Biotop besteht aus 5 Teilflächen mit Feldhecken, Feldgehölzen und
Magerrasen im Verbund. Sie befinden sich am Ost- / Südost-Hang.
Beschreibung der Teilflächen:
a: Hecke auf Böschung mit schön entwickeltem Saum auf mäßig trockenem, wenig
nährstoffreichem Standort. Arten im Saum:
Doldiges und Savoyer Habichtskraut, Zittergras, Waldehrenpreis, Gewöhnliche
Goldrute. Die Hecke hat eine lockere bis geschlossene Struktur, ist einseitig
ins Lichtprofil geschnitten und baut sich aus Zitterpappel, Stieleiche,
Hainbuche, Salweide, Eßkastanie und Besenginster auf.
b: Hohe Hecke mit geschlossener bis etwas lückiger Struktur auf einer Böschung.
Sie baut sich vor allem aus Salweide, Zitterpappel und Hängebirke auf, weiter
Arten sind Stieleiche, Hainbuche, Besenginster und Eßkastanie. In der
Krautschicht bzw. dem Saum befinden sich Arten mittlerer Standorte:
Walderdbeere, Wald-Habichtskraut, Salbei - Gamander.
c: Feldgehölz und Magerrasen im Verbund. Das Feldgehölz ist als Haselniederwald
ausgebildet, weitere Gehölzarten sind Fichte, Kirsche, Waldnuß, Esche,
Stieleiche und Waldgeißblatt. Die Krautschicht wird von Arten frischer,
nährstoffreicher Standorte bestimmt, das sind Zipperleinskraut, Gewöhnlicher
Hohlzahn, Stinkender Storchschnabel.
Der Magerrasen befindet sich am steilen Südhang auf ca. 250 qm Fläche und wird
durch Mahd und/oder Beweidung gepflegt. Er ist relativ gut ausgebildet, etwas
ruderalisiert und stellenweise wechselfrisch (Teufelsabbiß). Arten mit hoher
Deckung sind Feldt, Blutwurz, Roter Schwingel.
d: Feldgehölz an hoher, steiler Böschung und mit dem Abschluß eines
Brombeerschleiers. Der Bestand ist geschlossen bis locker und wird durch
Eßkastanie, Esche, Hainbuche, Weißdorn und Stechpalme aufgebaut. In der
Krautschicht wurden Arten mittlerer Standorte notiert: Salbeigamander und
Männlicher Wurmfarn. Im Bestand befindet sich außerdem Totholz.
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Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Gehölze in der Allmend
Biotopnummer: 176143173009
e: Feldgehölz am steilen Hang, insgesamt v.a hoch und geschlossen, durch Bäume
aufgebaut. Gehölzarten: Hängebirke, Eßkastanie, Zitterpappel, Hainbuche, Esche
und Besenginster. In der wenig entwickelten Krautschicht wurde Salbei-Gamander
notiert (mittlere Standorte).
Der Biotop ist ein Gebiet von lokaler Bedeutung.
1. Biotoptyp: Feldgehölz (85%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Feldhecken und Feldgehölze.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
2. Biotoptyp: Feldhecke (6%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Feldhecken und Feldgehölze.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
3. Biotoptyp: Magerrasen bodensaurer Standorte (9%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG aufgrund des Verbundes mit anderen §-32-Biotopen geschützt als Magerrasen
einschließlich ihrer Staudensäume.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Eutrophierung / schwach
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Acer pseudoplatanus Berg-Ahorn 1996 ba
* Aegopodium podagraria Giersch 1996 ba
* Betula pendula Hänge-Birke 1996 ba
* Briza media Gewöhnliches Zittergras 1996 ba
* Campanula patula Wiesen-Glockenblume 1996 ba
* Carpinus betulus Hainbuche 1996 ba
* Castanea sativa Edelkastanie 1996 ba
* Corylus avellana Gewöhnliche Hasel 1996 ba
* Crataegus monogyna Eingriffeliger Weißdorn 1996 ba
* Cytisus scoparius Gewöhnlicher Besenginster 1996 ba
* Dactylis glomerata agg. Artengruppe Knäuelgras 1996 ba
* Danthonia decumbens Dreizahn 1996 ba
* Daucus carota Wilde Möhre 1996 ba
* Dryopteris filix-mas agg. Artengruppe Männlicher
Wurmfarn
1996 ba
Seite 196
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Gehölze in der Allmend
Biotopnummer: 176143173009
* Festuca rubra Echter Rotschwingel 1996 ba
* Fragaria vesca Wald-Erdbeere 1996 ba
* Fraxinus excelsior Gewöhnliche Esche 1996 ba
* Galeopsis tetrahit agg. Artengruppe Gewöhnlicher
Hohlzahn
1996 ba
* Geranium robertianum Ruprechtskraut 1996 ba
* Hieracium murorum Wald-Habichtskraut 1996 ba
* Hieracium pilosella Kleines Habichtskraut 1996 ba
* Hieracium piloselloides Florentiner Habichtskraut 1996 ba
* Hieracium sabaudum Savoyer Habichtskraut 1996 ba
* Hieracium umbellatum Doldiges Habichtskraut 1996 ba
* Hypochaeris radicata Gewöhnliches Ferkelkraut 1996 ba
* Ilex aquifolium Gewöhnliche Stechpalme 1996 ba
* Juglans regia Walnuß 1996 ba
* Lonicera periclymenum Wald-Geißblatt 1996 ba
z Lotus corniculatus agg. Artengruppe Gewöhnlicher
Hornklee
1996 ba
* Nardus stricta Borstgras 1996 ba
* Picea abies Gewöhnliche Fichte 1996 ba
* Pimpinella saxifraga Kleine Pimpernell 1996 ba
* Plantago lanceolata Spitz-Wegerich 1996 ba
* Polygala vulgaris Gewöhnliche Kreuzblume 1996 ba
* Populus tremula Espe 1996 ba
* Potentilla erecta Blutwurz 1996 ba
* Prunus avium Vogel-Kirsche 1996 ba
* Quercus robur Stiel-Eiche 1996 ba
* Rubus sectio Rubus Artengruppe Brombeere 1996 ba
* Salix caprea Sal-Weide 1996 ba
* Sambucus nigra Schwarzer Holunder 1996 ba
* Solidago virgaurea Gewöhnliche Goldrute 1996 ba
* Stellaria graminea Gras-Sternmiere 1996 ba
* Succisa pratensis Gewöhnlicher Teufelsabbiß 1996 ba
* Teucrium scorodonia Salbei-Gamander 1996 ba
* Thymus pulegioides Arznei-Thymian 1996 ba
* Trifolium dubium Kleiner Klee 1996 ba
* Trifolium pratense Rot-Klee 1996 ba
* Urtica dioica Große Brennessel 1996 ba
* Veronica officinalis Wald-Ehrenpreis 1996 ba
Quelle: ba = Baumann, Andrea
Seite 197
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Gehölze in der Allmend
Biotopnummer: 176143173009
Rote Liste: * = nicht gefährdet
z = keine Einstufung des Aggregats
Literatur:
Die Gehölze (nicht so der Magerrasen) wurden von Peter Comes 1995 für das
Gemarkungskonzept kartiert.
Seite 198
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Feuchtgebiet in der Allmend
Biotopnummer: 176143173010
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Sümpfe.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG aufgrund des Verbundes mit anderen §-32-Biotopen geschützt als Seggen- und
binsenreiche Nasswiesen.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Fläche: 0,2994 ha
Teilflächen: 1
Rechtswert: 3431046 Hochwert: 5361241
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Erfassung: 14.06.1996 Baumann, Andrea (ba)
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Gemarkung: Nordrach
Flurstücke:
181 136
Biotopbeschreibung:
Das Biotop besteht aus einer Teilfläche und befindet sich am Rande der
Nordrachaue. Er erstreckt sich vom staunassen Standort der randlichen Senke bis
in den unteren Bereich des Unterhanges mit sickerquelligem Standort. Die
Vegetation ist nach Nutzungsart und Wasserhaushalt des Standorts differenziert.
Kartiert wurde einerseits mehr oder weniger intensiv beweideter waldfreier
Sumpf, der sich am äußeren Rand (zum Hang) der kartierten Fläche befindet,
andererseits Nasswiese, von welcher jener durch einen Graben getrennt ist.
Der waldfreie Sumpf ist unterschiedlich ausgebildet, auf sehr nassen, quelligen
Bereichen am Hang wird er von einem relativ geschlossenen Bestand von
Blasensegge, Flatterbinse, Waldsimse, Sumpf-Distel und Sumpf-Vergißmeinnicht
bestimmt. Diese Standorte werden vom Vieh eher gemieden und so extensiv
beweidet.
Andere Bereiche werden noch weniger vom Vieh begangen und sind durch
nährstoffliebende Hochstauden (Mädesüß, Brennessel, Blutweiderich) oder gar
Brombeersukzession charakterisiert.
Auf intensiv beweideten Teilbereichen weist die Vegetation von Kriechendem
Hahnenfuß, Weißem Straußgras, flutendem Schwaden auf Trittbelastung und
Nährstoffanreicherung hin.
Die Nasswiese erstreckt sich in den flachen Auebereich und wird
(wahrscheinlich) durch Mahd und Nachbeweidung bewirtschaftet. Der Bestand ist
wüchsig und deutlich aufgedüngt (Drainage, Landwirtschaftliche Düngung?).
Bestandsbildende Arten sind Weiches Honiggras, Scharfer Hahnenfuß, Waldsimse
(stellenweise), Sumpf-Vergißmeinnicht, Sumpf-Schafgarbe, Spitzblütige Binse und
Schlangenknöterich.
Der Biotop ist ein Gebiet von lokaler Bedeutung.
1. Biotoptyp: Waldfreier Sumpf (30%)
Seite 199
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Feuchtgebiet in der Allmend
Biotopnummer: 176143173010
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Sümpfe.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Beweidung / mittel
2. Biotoptyp: Nasswiese basenarmer Standorte (70%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG aufgrund des Verbundes mit anderen §-32-Biotopen geschützt als Seggen- und
binsenreiche Nasswiesen.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Düngung, landwirtschaftlich / mittel
Entwässerung, landwirtschaftlich / mittel
3. Biotoptyp: Sickerquelle (4%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Achillea ptarmica Sumpf-Schafgarbe 1996 ba
* Agrostis stolonifera agg. Artengruppe Weißes Straußgras 1996 ba
V Carex nigra agg. Artengruppe Braune Segge 1995 1
* Carex vesicaria Blasen-Segge 1996 ba
* Cirsium palustre Sumpf-Kratzdistel 1996 ba
* Crepis paludosa Sumpf-Pippau 1996 ba
z Glyceria fluitans agg. Artengruppe Flutender Schwaden1996 ba
* Holcus lanatus Wolliges Honiggras 1996 ba
* Juncus acutiflorus Spitzblütige Binse 1996 ba
* Juncus effusus Flatter-Binse 1996 ba
* Lotus uliginosus Sumpf-Hornklee 1996 ba
* Lychnis flos-cuculi Kuckucks-Lichtnelke 1996 ba
* Lysimachia vulgaris Gewöhnlicher Gilbweiderich 1996 ba
* Lythrum salicaria Blut-Weiderich 1996 ba
* Myosotis nemorosa Hain-Vergißmeinnicht 1996 ba
z Myosotis palustris agg. Artengruppe Sumpf-
Vergißmeinnicht
1996 ba
* Persicaria bistorta Wiesen-Knöterich 1996 ba
* Ranunculus acris Scharfer Hahnenfuß 1996 ba
* Rubus sectio Rubus Artengruppe Brombeere 1996 ba
Seite 200
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Feuchtgebiet in der Allmend
Biotopnummer: 176143173010
Rubus spec. 1996 ba
* Scirpus sylvaticus Wald-Simse 1996 ba
* Urtica dioica Große Brennessel 1996 ba
Quelle: ba = Baumann, Andrea
1 = mündliche Mitteilung Comes, Peter, Freiburg im Breisgau, Stadt
Rote Liste: * = nicht gefährdet
V = Sippe der Vorwarnliste
z = keine Einstufung des Aggregats
Literatur:
Comes kartierte 1994 intensiv genutzte Nasswiesen in etwas größerer Ausdehnung.
Biotopdatei S. 141
Seite 201
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Bach am Bäumlesberg
Biotopnummer: 176143173011
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Sümpfe.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Fläche: 0,0200 ha
Teilflächen: 1
Rechtswert: 3430621 Hochwert: 5361020
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Erfassung: 04.10.1996 Baumann, Andrea (ba)
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Gemarkung: Nordrach
Flurstücke:
142/12
Biotopbeschreibung:
Das Biotop besteht aus einer Teilfläche mit einem naturnahen Bach und
angrenzendem waldfreien Sumpf. Der Bach ist weniger als 0,5m breit, der Verlauf
pendelt leicht, das Sohlensubstrat ist in Grus und Schlamm sortiert. Die
Wasserführung ist wahrscheinlich periodisch.
Die untere Hälfte des Biotopes wurde als waldfreier Sumpf kartiert, folgende
Arten sind regelmäßig im Bestand vorhanden: Flatterbinse, Waldsimse, Wolliger
Honiggras; Arten, die nur vereinzelt im Bestand vorhanden sind: Brennessel,
Sumpf-Greiskraut, Sumpf-Veilchen. Die Fläche wird von Rindern beweidet und ist
deutlich ruderalisiert (Tritteinfluß, Nährstoffanreicherung, Bsp.
Floh-Knöterich, Brennessel).
Der Biotop ist ein Gebiet mit ökologischer Ausgleichsfunktion.
1. Biotoptyp: Naturnaher Abschnitt eines Mittelgebirgsbachs (40%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
2. Biotoptyp: Waldfreier Sumpf (60%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Sümpfe.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Beweidung / schwach
Seite 202
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Bach am Bäumlesberg
Biotopnummer: 176143173011
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Athyrium filix-femina Wald-Frauenfarn 1996 ba
* Galeopsis tetrahit agg. Artengruppe Gewöhnlicher
Hohlzahn
1996 ba
* Holcus lanatus Wolliges Honiggras 1996 ba
* Juncus effusus Flatter-Binse 1996 ba
z Myosotis palustris agg. Artengruppe Sumpf-
Vergißmeinnicht
1996 ba
* Persicaria maculosa Floh-Knöterich 1996 ba
* Pteridium aquilinum Adlerfarn 1996 ba
* Rubus sectio Rubus Artengruppe Brombeere 1996 ba
* Scirpus sylvaticus Wald-Simse 1996 ba
* Senecio aquaticus Wasser-Greiskraut 1996 ba
* Urtica dioica Große Brennessel 1996 ba
Quelle: ba = Baumann, Andrea
Rote Liste: * = nicht gefährdet
z = keine Einstufung des Aggregats
Seite 203
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Bach nördlich des Bäumlesberg
Biotopnummer: 176143173012
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Sümpfe.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Fläche: 0,0600 ha
Teilflächen: 1
Rechtswert: 3430769 Hochwert: 5361094
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Erfassung: 04.10.1996 Baumann, Andrea (ba)
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Gemarkung: Nordrach
Flurstücke:
136
Biotopbeschreibung:
Das Biotop besteht aus einer Teilfläche mit naturnahem Mittelgebirgsbach und
angrenzendem waldfreiem Sumpf in einer Geländerinne.
Der Bach ist ca. 0,5m breit, pendelt leicht in seinem Verlauf, die
Ufermorphologie ist differenziert (Abbrüche, Flach- und Steilufer), das
Sohlensubstrat besteht v.a. aus Schlamm. Die Wasserführung ist wahrscheinlich
periodisch. Die Vegetation am Bach wird von einer Hochstaudenflur (v.a.
Brennessel, u.a. Wasserdost, Flatterbinse) sowie Einzelgehölzen (Salweide,
Schwarzer Holunder, Hundsrose, Grau- und Korbweide) oder Brombeerschleier
bestimmt.
An das Ufer schließt sich in unterschiedlicher Breite waldfreier Sumpf, der von
Rindern beweidet wird. Der Bestand ist artenarm mit Flatterbinse, Wolligem
Honiggras, Sumpfkratzdistel, Waldsimse und Flutendem Schwaden, welche deutlich
den Einfluß des Trittes wiederspiegeln.
Die Sickerquelle befindet sich randlich des waldfreien Sumpfes, am Rand der
Rinne.
Der Biotop ist ein Gebiet von lokaler Bedeutung.
1. Biotoptyp: Naturnaher Abschnitt eines Mittelgebirgsbachs (20%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
2. Biotoptyp: Waldfreier Sumpf (80%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Sümpfe.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Beweidung / schwach
Seite 204
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Bach nördlich des Bäumlesberg
Biotopnummer: 176143173012
3. Biotoptyp: Sickerquelle (1%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Calystegia sepium Gewöhnliche Zaunwinde 1996 ba
* Cirsium palustre Sumpf-Kratzdistel 1996 ba
* Eupatorium cannabinum Echter Wasserdost 1996 ba
z Glyceria fluitans agg. Artengruppe Flutender Schwaden1996 ba
* Holcus lanatus Wolliges Honiggras 1996 ba
* Juncus effusus Flatter-Binse 1996 ba
* Rosa canina agg. Artengruppe Hundsrose 1996 ba
* Rubus sectio Rubus Artengruppe Brombeere 1996 ba
* Salix caprea Sal-Weide 1996 ba
* Salix cinerea Grau-Weide 1996 ba
* Salix viminalis Korb-Weide 1996 ba
* Sambucus nigra Schwarzer Holunder 1996 ba
* Scirpus sylvaticus Wald-Simse 1996 ba
* Urtica dioica Große Brennessel 1996 ba
Quelle: ba = Baumann, Andrea
Rote Liste: * = nicht gefährdet
z = keine Einstufung des Aggregats
Seite 205
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Bach am Bäumlisberg
Biotopnummer: 176143173013
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Seggen- und binsenreiche Nasswiesen.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Fläche: 0,0324 ha
Teilflächen: 2
Rechtswert: 3430718 Hochwert: 5360792
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Erfassung: 04.10.1996 Baumann, Andrea (ba)
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Gemarkung: Nordrach
Flurstücke:
143
Biotopbeschreibung:
Kurzer Abschnitt eines naturnahen Mittelgebirgsbaches ohne Gehölze sowie in
geringer Entfernung eine kleinflächige Nasswiese auf quelligem Untergrund im
Verbund.
Der Bach ist ca. 0,5 m breit, verläuft in engen Pendelbewegungen, das
Sohlensubstrat ist in Steine und Schlamm sortiert, die Ufermorphologie ist
durch Abbrüche und Steilufer gekennzeichnet. Hier befindet sich eine locker
ausgebildete Hochstaudenflur.
Die Nasswiese ist wüchsig und binsenreich, teilweise auch waldsimsenreich.
Sie ist deutlich aufgedüngt, wobei jedoch unklar ist ob durch Düngung oder
Entwässerung.
Der Biotop ist ein Gebiet mit ökologischer Ausgleichsfunktion.
1. Biotoptyp: Naturnaher Abschnitt eines Mittelgebirgsbachs (15%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
2. Biotoptyp: Gewässerbegleitende Hochstaudenflur (10%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
3. Biotoptyp: Sickerquelle (50%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Seite 206
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Bach am Bäumlisberg
Biotopnummer: 176143173013
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
4. Biotoptyp: Nasswiese basenarmer Standorte (85%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Seggen- und binsenreiche Nasswiesen.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Eutrophierung / mittel
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Athyrium filix-femina Wald-Frauenfarn 1996 ba
* Filipendula ulmaria Mädesüß 1996 ba
* Holcus lanatus Wolliges Honiggras 1996 ba
* Impatiens noli-tangere Rührmichnichtan 1996 ba
* Juncus acutiflorus Spitzblütige Binse 1996 ba
* Juncus effusus Flatter-Binse 1996 ba
* Lotus uliginosus Sumpf-Hornklee 1996 ba
* Lysimachia vulgaris Gewöhnlicher Gilbweiderich 1996 ba
* Myosotis nemorosa Hain-Vergißmeinnicht 1996 ba
* Plantago lanceolata Spitz-Wegerich 1996 ba
* Ranunculus repens Kriechender Hahnenfuß 1996 ba
* Rubus sectio Rubus Artengruppe Brombeere 1996 ba
* Scirpus sylvaticus Wald-Simse 1996 ba
* Senecio aquaticus Wasser-Greiskraut 1996 ba
* Taraxacum sectio Ruderalia Wiesenlöwenzahn 1996 ba
* Trifolium pratense Rot-Klee 1996 ba
Quelle: ba = Baumann, Andrea
Rote Liste: * = nicht gefährdet
Seite 207
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Bach vom Hutmacherdobel
Biotopnummer: 176143173014
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Sümpfe.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Naturnahe Auwälder.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG aufgrund des Verbundes mit anderen §-32-Biotopen geschützt als Seggen- und
binsenreiche Nasswiesen.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Fläche: 1,4039 ha
Teilflächen: 6
Rechtswert: 3432111 Hochwert: 5361286
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Erfassung: 29.09.1996 Baumann, Andrea (ba)
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Gemarkung: Nordrach
Flurstücke:
181 250 179 175 173 181/1 217 178 176
180 171
Biotopbeschreibung:
Das Biotop besteht aus 6 Teilflächen mit einem naturnahen Mittelgebirgsbach und
angrenzender Nasswiese und Sumpf.
Der Bach ist 1-2 m breit, der Verlauf pendelt, die Ufermorphologie ist
differenziert (Flach- und Steilufer, Uferabbrüche, teils deutliche
Tiefenerosion). Das Sohlensubstrat ist sortiert und besteht v.a. aus
Steinmaterial. Im hintersten Abschnitt der südlichen Verzweigung des Baches ist
bachbegleitender Auwald entwickelt. Er wird v.a. durch Erle bestimmt.
An das Bachufer grenzen stellenweise Nasswiesen oder waldfreier Sumpf,
teilweise auf quelligen Standorten. Die Nasswiesen sind meist beweidet und
nicht sehr artenreich ausgebildet.
Teilfläche a: Oberlauf des Baches, dieser zweigt hier in zwei Arme auf.
Angrenzend an die Bachufer wurden hier etwas ausgedehntere Nasswiesenbereiche
kartiert. Ein Teil des Standortes ist quellig. Der Bestand wird von Schafen
beweidet.
Bestandsbildend sind Spitzblütige und Flatterbinse, Waldsimse, Sumpfpippau,
Brennender Hahnenfuß, Sumpfvergißmeinnicht und Sumpf-Kratzdistel.
Teilfläche b: Bach und angrenzend Nasswiese und waldfreier Sumpf, auf teilweise
quelligem Standort. Die Nasswiese wird von Rindern beweidet, ist binsenreich
(Spitzblütige Binse, Flatterbinse), stellenweise mit Hochstauden
(Blutweiderich, Mädesüß) oder Seggen (Bleichsegge, Hirsensegge) und nicht sehr
artenreich. Im Artenbestand außerdem: Sumpf-Kratzdistel, Sumpf-Hornklee,
Sumpf-Dotterblume, Kuckuslichtnelke.
Teilfläche c: Bach mit angrenzendem Streifen von Nasswiese. Auf der gesamten
Länge des Bachabschnittes ist Auwald entwickelt.
Seite 208
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Bach vom Hutmacherdobel
Biotopnummer: 176143173014
Dieser wird durch Schwarzerle bestimmt.
Teilfläche d: langer Bachabschnitt mit wenigen angrenzenden Bereichen mit
waldfreiem Sumpf.
Teilfläche e: naturnaher Bach
f: naturnaher Bach (Uferabbrüche)
Der Biotop ist ein Gebiet von lokaler Bedeutung.
1. Biotoptyp: Naturnaher Abschnitt eines Mittelgebirgsbachs (50%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Erosion / schwach
2. Biotoptyp: Gewässerbegleitender Auwaldstreifen (10%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Naturnahe Auwälder.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
3. Biotoptyp: Nasswiese basenarmer Standorte (40%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG aufgrund des Verbundes mit anderen §-32-Biotopen geschützt als Seggen- und
binsenreiche Nasswiesen.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Düngung, landwirtschaftlich / schwach
4. Biotoptyp: Waldfreier Sumpf (10%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Sümpfe.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Beweidung / mittel
5. Biotoptyp: Sickerquelle (2%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Seite 209
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Bach vom Hutmacherdobel
Biotopnummer: 176143173014
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Alnus glutinosa Schwarz-Erle 1996 ba
* Caltha palustris Sumpf-Dotterblume 1996 ba
* Carex pallescens Bleiche Segge 1996 ba
* Carex panicea Hirsen-Segge 1996 ba
* Centaurea jacea Wiesen-Flockenblume 1996 ba
* Cirsium palustre Sumpf-Kratzdistel 1996 ba
* Corylus avellana Gewöhnliche Hasel 1996 ba
* Crepis paludosa Sumpf-Pippau 1996 ba
* Festuca rubra Echter Rotschwingel 1996 ba
* Filipendula ulmaria Mädesüß 1996 ba
* Fraxinus excelsior Gewöhnliche Esche 1996 ba
V Hieracium lactucella Geöhrtes Habichtskraut 1996 ba
* Holcus lanatus Wolliges Honiggras 1996 ba
* Impatiens glandulifera Indisches Springkraut 1996 ba
* Juncus acutiflorus Spitzblütige Binse 1996 ba
* Juncus effusus Flatter-Binse 1996 ba
* Lotus uliginosus Sumpf-Hornklee 1996 ba
* Lychnis flos-cuculi Kuckucks-Lichtnelke 1996 ba
* Myosotis nemorosa Hain-Vergißmeinnicht 1996 ba
* Ranunculus flammula Brennender Hahnenfuß 1996 ba
* Scirpus sylvaticus Wald-Simse 1996 ba
* Senecio aquaticus Wasser-Greiskraut 1996 ba
* Stellaria nemorum Wald-Sternmiere 1996 ba
* Trifolium repens Weiß-Klee 1996 ba
Quelle: ba = Baumann, Andrea
Rote Liste: * = nicht gefährdet
V = Sippe der Vorwarnliste
Literatur:
Von Comes wurde der Bach und angrenzendes Grünland 1994 kartiert. Er hat etwas
ausgedehntere Nasswiesenbereiche kartiert. In Teilfläche a wurde im südlichen
Bereich von ihm Christbaumkultur beobachtet, trotz ähnlicher Abgrenzung wurde
dies 1996 nicht bemerkt.
Seite 210
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Bach im Untertal
Biotopnummer: 176143173015
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Sümpfe.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Fläche: 0,0240 ha
Teilflächen: 1
Rechtswert: 3431914 Hochwert: 5361682
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Erfassung: 29.09.1996 Baumann, Andrea (ba)
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Gemarkung: Nordrach
Flurstücke:
219
Biotopbeschreibung:
Das Biotop besteht aus 1 Teilfläche eines naturnahen Mittelgebirgsbaches und
angrenzendem waldfreien Sumpf.
Der Bach ist 20 - 30 cm breit, pendelt in seinem Verlauf, das Sohlensubstrat
ist in Steine, Grus und Schlamm sortiert, Flach- und Steilufer sind
ausgebildet. Am Ufer stocken Einzelgehölze von Schwarzerle und Salweide.
Vor allem im mittleren Teil des Bachabschnittes schließt sich an die Ufer ein
schmaler Streifen mit waldfreiem Sumpf. Der Bestand wird von Rindern beweidet
ist aufgedüngt und artenarm: Flatterbinse, Weißes Straußgras, Wolliges
Honiggras.
Der Biotop ist ein Gebiet von lokaler Bedeutung.
1. Biotoptyp: Naturnaher Abschnitt eines Mittelgebirgsbachs (30%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
2. Biotoptyp: Waldfreier Sumpf (70%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Sümpfe.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Beweidung / schwach
Seite 211
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Bach im Untertal
Biotopnummer: 176143173015
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Agrostis stolonifera agg. Artengruppe Weißes Straußgras 1996 ba
* Alnus glutinosa Schwarz-Erle 1996 ba
* Holcus lanatus Wolliges Honiggras 1996 ba
* Impatiens glandulifera Indisches Springkraut 1996 ba
* Juncus effusus Flatter-Binse 1996 ba
* Lolium perenne Ausdauernder Lolch 1996 ba
* Lotus uliginosus Sumpf-Hornklee 1996 ba
* Myosotis nemorosa Hain-Vergißmeinnicht 1996 ba
* Ranunculus flammula Brennender Hahnenfuß 1996 ba
* Salix caprea Sal-Weide 1996 ba
Quelle: ba = Baumann, Andrea
Rote Liste: * = nicht gefährdet
Seite 212
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Hecken im Untertal
Biotopnummer: 176143173016
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Feldhecken und Feldgehölze.
Fläche: 0,0315 ha
Teilflächen: 2
Rechtswert: 3431791 Hochwert: 5361677
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Erfassung: 01.10.1996 Baumann, Andrea (ba)
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Gemarkung: Nordrach
Flurstücke:
220/7 219
Biotopbeschreibung:
Das Biotop besteht aus 2 Teilflächen, jeweils am Rande eines schmalen
Talbodens.
Die südlich gelegene Hecke wird v.a von Hängebirke und wenigen Fichten
aufgebaut. Die Strauch- und Krautschicht ist bestimmt von Heidelbeere und
Drahtschmiele. Die Standorteigenschaften sind durch folgende Eigenschaften zu
charakterisieren: nährstoffarm, bodensauer.
Die nördlich gelegene Hecke ist artenreicher: sie wird durch Esche, Eiche,
Eßkastanie und Schlehe aufgebaut. Die Krautschicht ist kaum entwickelt,
lediglich Rotes Straußgras deutet auf einen mäßig nährstoffreichen, mäßig
tockenen bis frischen Standort.
Der Biotop ist ein Gebiet von lokaler Bedeutung.
1. Biotoptyp: Feldhecke (100%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Feldhecken und Feldgehölze.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Acer pseudoplatanus Berg-Ahorn 1996 ba
* Agrostis capillaris Rotes Straußgras 1996 ba
* Betula pendula Hänge-Birke 1996 ba
* Castanea sativa Edelkastanie 1996 ba
* Deschampsia flexuosa Draht-Schmiele 1996 ba
* Fraxinus excelsior Gewöhnliche Esche 1996 ba
* Picea abies Gewöhnliche Fichte 1996 ba
Seite 213
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Hecken im Untertal
Biotopnummer: 176143173016
* Prunus spinosa agg. Artengruppe Schlehe 1996 ba
* Quercus robur Stiel-Eiche 1996 ba
* Rubus sectio Rubus Artengruppe Brombeere 1996 ba
* Salix caprea Sal-Weide 1996 ba
* Vaccinium myrtillus Heidelbeere 1996 ba
Quelle: ba = Baumann, Andrea
Rote Liste: * = nicht gefährdet
Seite 214
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Oberes Schanzbächle im Flaken
Biotopnummer: 176143173017
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Sümpfe.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Seggen- und binsenreiche Nasswiesen.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Nach Anlage zu § 32 NatSchG aufgrund des Verbundes mit anderen §-32-Biotopen geschützt als Magerrasen
einschließlich ihrer Staudensäume.
Fläche: 0,4612 ha
Teilflächen: 2
Rechtswert: 3433305 Hochwert: 5361846
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Erfassung: 01.10.1996 Baumann, Andrea (ba)
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Gemarkung: Nordrach
Flurstücke:
236/1
Biotopbeschreibung:
Das Biotop besteht aus 2 Teilflächen mit einem naturnahen Mittelgebirgsbach und
angrenzendem Grünland.
Der Bach pendelt in seinem Verlauf, das Sohlensubstrat ist in Steine und Grus
sortiert.
Teilfläche a: der Bach ist 0,3 - 0,5m breit und durch Tiefenerosion (Steilufer)
charakterisiert. An das Ufer grenzt in der Aue eine gut ausgebildete Nasswiese.
Teilfläche b: der Bach ist durch Differenzierung der Ufermorphologie in Steilund
Flachufer charakterisiert, er ist 1 - 2m breit. Auf 50 %% des Ufers wurde
Hochstaudenvegetation kartiert. An den Bach schließt sich waldfreier Sumpf, der
so stark durch Tritt (Pferdebeweidung) belastet ist, daß der Vegetationsbestand
nur aus wenigen Arten und Inividuen besteht. Die gefasste Quelle wurde nicht
kartiert, lediglich der Überlauf, der u.a. zum Wasserhaushalt des sumpfigen
Standorts beiträgt.
Am südexponierten Unterhang schließt sich ein artenreich und homogen
ausgebildeter Magerrasen an. Von den genannten Arten ist das Vorkommen des
Kleinen Habichtskrautes als zahlreich zu bezeichnen, das der anderen genannten
Arten als mittel.
Der Biotop ist ein Gebiet von lokaler Bedeutung.
1. Biotoptyp: Naturnaher Abschnitt eines Mittelgebirgsbachs (10%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Seite 215
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Oberes Schanzbächle im Flaken
Biotopnummer: 176143173017
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
2. Biotoptyp: Waldfreier Sumpf (10%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Sümpfe.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Beweidung / mittel
3. Biotoptyp: Sickerquelle (5%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
4. Biotoptyp: Nasswiese basenarmer Standorte (70%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Seggen- und binsenreiche Nasswiesen.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Düngung, landwirtschaftlich / mittel
5. Biotoptyp: Magerrasen bodensaurer Standorte (10%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG aufgrund des Verbundes mit anderen §-32-Biotopen geschützt als Magerrasen
einschließlich ihrer Staudensäume.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
6. Biotoptyp: Gewässerbegleitende Hochstaudenflur (5%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Agrostis capillaris Rotes Straußgras 1996 ba
* Carex caryophyllea Frühlings-Segge 1996 ba
* Carex panicea Hirsen-Segge 1996 ba
* Centaurea jacea Wiesen-Flockenblume 1996 ba
* Chaerophyllum hirsutum Berg-Kälberkropf 1996 ba
* Crepis paludosa Sumpf-Pippau 1996 ba
* Danthonia decumbens Dreizahn 1996 ba
* Filipendula ulmaria Mädesüß 1996 ba
Seite 216
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Oberes Schanzbächle im Flaken
Biotopnummer: 176143173017
z Glyceria fluitans agg. Artengruppe Flutender Schwaden1996 ba
* Hieracium pilosella Kleines Habichtskraut 1996 ba
* Hieracium umbellatum Doldiges Habichtskraut 1996 ba
* Impatiens glandulifera Indisches Springkraut 1996 ba
* Juncus acutiflorus Spitzblütige Binse 1996 ba
* Juncus effusus Flatter-Binse 1996 ba
* Knautia arvensis Acker-Witwenblume 1996 ba
z Lotus corniculatus agg. Artengruppe Gewöhnlicher
Hornklee
1996 ba
* Luzula multiflora Vielblütiges Hasenbrot 1996 ba
* Lychnis flos-cuculi Kuckucks-Lichtnelke 1996 ba
* Lythrum salicaria Blut-Weiderich 1996 ba
* Nardus stricta Borstgras 1996 ba
* Pimpinella saxifraga Kleine Pimpernell 1996 ba
* Plantago lanceolata Spitz-Wegerich 1996 ba
* Polygala vulgaris Gewöhnliche Kreuzblume 1996 ba
* Potentilla erecta Blutwurz 1996 ba
* Sanguisorba minor Kleiner Wiesenknopf 1996 ba
* Scirpus sylvaticus Wald-Simse 1996 ba
* Senecio aquaticus Wasser-Greiskraut 1996 ba
* Trifolium pratense Rot-Klee 1996 ba
* Valeriana dioica Sumpf-Baldrian 1996 ba
* Veronica officinalis Wald-Ehrenpreis 1996 ba
Quelle: ba = Baumann, Andrea
Rote Liste: * = nicht gefährdet
z = keine Einstufung des Aggregats
Literatur:
Das Biotop wurde als solches bereits von Comes 1994 kartiert.
Seite 217
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Schottenhöfer Bach
Biotopnummer: 176143173018
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Sümpfe.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Seggen- und binsenreiche Nasswiesen.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Fläche: 1,8834 ha
Teilflächen: 6
Rechtswert: 3433045 Hochwert: 5360813
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Erfassung: 02.10.1996 Baumann, Andrea (ba)
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Gemarkung: Nordrach
Flurstücke:
254 272/7 257 258 260 259 272 248
Biotopbeschreibung:
Das Biotop besteht aus 6 Teilflächen mit einem naturnahen Mittelgebirgsbach und
dessen ebenso naturnahem Seitenbach, sowie an die Bachufer angrenzende
Grünlandvegetation.
Teilfläche a: Der Schottenhöfer Bach ist 1,5 - 2,5m breit. Die Bachmophologie
ist 250m vor der Gemarkungsgrenze wie folgt ausgeprägt: er ist 1 - 2m breit,
der Verlauf pendelt, die Ufer sind in Flach- und Steilufer differenziert, das
Sohlensubstrat ist sortiert.
An das nördliche Ufer grenzt in diesem Bachabschnitt eine hochstaudenreiche
Nasswiese (Typ 6). Der Standort ist sehr nass und liegt im Mündungsbereich
eines Seitenbaches (aus Wald). Es ist unklar, ob es sich um eine Brache oder
einen unregelmäßig gepflegten Bestand handelt. Der Bestand wird v.a. durch
Waldsimse, Sumpfdotterblume, Mädesüß, Spitzblütige Binse, Flatterbinse
aufgebaut.
Weiter bachaufwärts sind die Ufer leicht aufgeböscht und mit vereinzelten
Blöcken befestigt. Der Verlauf pendelt kaum, der Stromstrich sortiert das
Sohlenmaterial in Bläcke, Steine, Grus.
An den Bach grenzen bachaufwärts größere Bestände eines Nasswiesenmosaiks in
einer zusammenhängenden Fläche:: hochstaudenreiche, gemulchte Nasswiese in der
Aue, hochstaudenreicher, beweideter Waldsimsensumpf über quelligem Standort am
Unterhang sowie beweidete Nasswiese am quelligen steilen Hang.
Weiter bachaufwärts mündet ein Seitenbach in den Schottenhöfener Bach, er ist
ca. 2m breit und hat Flachufer, die vom Tritt des Weideviehs stark
gekennzeichnet sind. An das Ufer grenzt ein Streifen hochstaudenreicher
Waldsimsensumpf.
Teilflächen b und c: kurze Abschnitte des Schottenhöfener Baches wie bereits
beschrieben.
Seite 218
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Schottenhöfer Bach
Biotopnummer: 176143173018
Teilflächen d, e: Bach mit angrenzenden Nasswiesen oder Waldsimsensumpf in der
Aue und am Unterhang. Rinderbeweidung.
In diesem Bachabschnitt ist die Uferdifferenzierung gut ausgebildet, der
Verlauf pendelt und die Breite ist 1 - 2m. Am Ufer stocken mur vereinzelte
Gehölze (Hasel, Esche, Schlehe), die Krautvegetation ist differenziert und
wechselt kleinräumig: Hochstauden, Rohbodenpioniere, Arten des Kleinröhricht.
f: quelliger Standort am Hang mit Waldsimsensumpf (wie in a)
Der Biotop ist ein Gebiet von lokaler Bedeutung.
1. Biotoptyp: Naturnaher Abschnitt eines Mittelgebirgsbachs (13%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
2. Biotoptyp: Naturnaher Abschnitt eines Mittelgebirgsbachs (2%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Bemerkung:
Seitenbach
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Beweidung / mittel
3. Biotoptyp: Nasswiese basenarmer Standorte (15%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Seggen- und binsenreiche Nasswiesen.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Fehlendes Abräumen / mittel
4. Biotoptyp: Nasswiese basenarmer Standorte (30%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Seggen- und binsenreiche Nasswiesen.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
5. Biotoptyp: Waldsimsen-Sumpf (20%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Sümpfe.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Nutzungsauflassung / mittel
6. Biotoptyp: Nasswiese basenarmer Standorte (5%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Seggen- und binsenreiche Nasswiesen.
Seite 219
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Schottenhöfer Bach
Biotopnummer: 176143173018
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Nutzungsauflassung / mittel
7. Biotoptyp: Waldsimsen-Sumpf (15%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Sümpfe.
Bemerkung:
am Seitenbach, hochstaudenreich
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Eutrophierung / mittel
8. Biotoptyp: Sickerquelle (10%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Alnus glutinosa Schwarz-Erle 1996 ba
* Angelica sylvestris Wilde Engelwurz 1996 ba
* Caltha palustris Sumpf-Dotterblume 1996 ba
Carex spec. 1996 ba
* Cirsium palustre Sumpf-Kratzdistel 1996 ba
* Corylus avellana Gewöhnliche Hasel 1996 ba
* Epilobium hirsutum Zottiges Weidenröschen 1996 ba
* Filipendula ulmaria Mädesüß 1996 ba
* Fraxinus excelsior Gewöhnliche Esche 1996 ba
* Geum rivale Bach-Nelkenwurz 1996 ba
z Glyceria fluitans agg. Artengruppe Flutender Schwaden1996 ba
* Impatiens glandulifera Indisches Springkraut 1996 ba
* Juncus acutiflorus Spitzblütige Binse 1996 ba
* Juncus effusus Flatter-Binse 1996 ba
* Lotus uliginosus Sumpf-Hornklee 1996 ba
* Lychnis flos-cuculi Kuckucks-Lichtnelke 1996 ba
* Lythrum salicaria Blut-Weiderich 1996 ba
* Myosotis nemorosa Hain-Vergißmeinnicht 1996 ba
z Myosotis palustris agg. Artengruppe Sumpf-
Vergißmeinnicht
1996 ba
* Phalaris arundinacea Rohr-Glanzgras 1996 ba
* Plantago lanceolata Spitz-Wegerich 1996 ba
Seite 220
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Schottenhöfer Bach
Biotopnummer: 176143173018
* Prunus spinosa agg. Artengruppe Schlehe 1996 ba
* Ranunculus acris Scharfer Hahnenfuß 1996 ba
* Ranunculus repens Kriechender Hahnenfuß 1996 ba
* Rubus sectio Rubus Artengruppe Brombeere 1996 ba
* Salix caprea Sal-Weide 1996 ba
* Salix cinerea Grau-Weide 1996 ba
* Salix viminalis Korb-Weide 1996 ba
* Scirpus sylvaticus Wald-Simse 1996 ba
* Senecio aquaticus Wasser-Greiskraut 1996 ba
* Stellaria aquatica Wassermiere 1996 ba
* Urtica dioica Große Brennessel 1996 ba
* Veronica beccabunga Bachbunge 1996 ba
Quelle: ba = Baumann, Andrea
Rote Liste: * = nicht gefährdet
z = keine Einstufung des Aggregats
Literatur:
Das Biotop wurde 1994 von Comes kartiert.
Seite 221
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Sumpfige Rinne im Schottenhofener Tal
Biotopnummer: 176143173019
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Sümpfe.
Fläche: 0,0800 ha
Teilflächen: 2
Rechtswert: 3432968 Hochwert: 5360222
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Erfassung: 03.10.1996 Baumann, Andrea (ba)
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Gemarkung: Nordrach
Flurstücke:
265
Biotopbeschreibung:
Das Biotop besteht aus zwei Teilflächen mit waldfreiem Sumpf in einer flachen
Geländerinne am Osthang. Die Teilfläche ist 2 - 5m breit, der Standort anmoorig
und relativ nährstoffreich. Der Vegetationsbestand ist artenarm und wird von
Rinderbeweidung geprägt. Folgende Arten sind bestandsbildend: Wolliges
Honiggras, Sumpfdotterblume, Flutender Schwaden, Brennender Hahnenfuß.
Der Biotop ist ein Gebiet von lokaler Bedeutung.
1. Biotoptyp: Waldfreier Sumpf (100%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Sümpfe.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Entwässerung, landwirtschaftlich / stark
Eutrophierung / mittel
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Caltha palustris Sumpf-Dotterblume 1996 ba
z Glyceria fluitans agg. Artengruppe Flutender Schwaden1996 ba
* Holcus lanatus Wolliges Honiggras 1996 ba
* Juncus effusus Flatter-Binse 1996 ba
* Ranunculus flammula Brennender Hahnenfuß 1996 ba
Quelle: ba = Baumann, Andrea
Rote Liste: * = nicht gefährdet
z = keine Einstufung des Aggregats
Seite 222
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Bach im Denninger
Biotopnummer: 176143173020
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Sümpfe.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Fläche: 0,2125 ha
Teilflächen: 1
Rechtswert: 3433148 Hochwert: 5360434
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Erfassung: 03.10.1996 Baumann, Andrea (ba)
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Gemarkung: Nordrach
Flurstücke:
270
Biotopbeschreibung:
Das Biotop besteht aus einer Teilfläche mit einem naturnahen Mittelgebirgsbach
und angrenzendem Waldsimsensumpf.
Der Bach ist 0,5 - 1,5m breit, pendelt leicht in seinem Verlauf, das
Sohlensubstrat besteht vorwiegend aus Schlamm. Im Oberlauf ist die
Bachmorphologie durch Flachufer geprägt, im unteren Bachabschnitt durch
Tiefenerosion und Uferabbrüche, welche zu Flach- und Steilufern führen.
An das Bachufer schließt sich v.a. im mittleren Bachabschnitt Waldsimsensumpf
an. Die Art mit der höchsten Deckung ist Waldsimse, der Bestand ist jedoch
relativ artenreich bzw. die weiteren vorkommenden Arten sind ''gute
Nasswiesenarten'' wie Sumpfdotterblume, Sumpf-Baldrian, Sumpf-Veilchen,
Sumpf-Greiskraut ect.. Der Standort ist offensichtlich nur mäßig
nährstoffreich.
Der Biotop ist ein Gebiet von lokaler Bedeutung.
1. Biotoptyp: Naturnaher Abschnitt eines Mittelgebirgsbachs (45%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Erosion / schwach
2. Biotoptyp: Waldsimsen-Sumpf (55%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Sümpfe.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Seite 223
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Bach im Denninger
Biotopnummer: 176143173020
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Agrostis stolonifera agg. Artengruppe Weißes Straußgras 1996 ba
* Angelica sylvestris Wilde Engelwurz 1995 1
* Carex ovalis Hasen-Segge 1995 1
* Chaerophyllum hirsutum agg. Artengruppe Berg-Kälberkropf 1995 1
* Cirsium palustre Sumpf-Kratzdistel 1996 ba
* Filipendula ulmaria Mädesüß 1996 ba
* Juncus effusus Flatter-Binse 1996 ba
* Lotus uliginosus Sumpf-Hornklee 1996 ba
D Mentha longifolia Roß-Minze 1995 1
* Myosotis nemorosa Hain-Vergißmeinnicht 1996 ba
z Myosotis palustris agg. Artengruppe Sumpf-
Vergißmeinnicht
1996 ba
* Ranunculus flammula Brennender Hahnenfuß 1996 ba
* Scirpus sylvaticus Wald-Simse 1996 ba
* Senecio aquaticus Wasser-Greiskraut 1996 ba
* Succisa pratensis Gewöhnlicher Teufelsabbiß 1996 ba
* Urtica dioica Große Brennessel 1996 ba
* Valeriana dioica Sumpf-Baldrian 1996 ba
* Veronica beccabunga Bachbunge 1996 ba
V Viola palustris Sumpf-Veilchen 1996 ba
Moose
Sphagnum spec. 1996 ba
Quelle: ba = Baumann, Andrea
1 = mündliche Mitteilung Comes, Peter, Freiburg im Breisgau, Stadt
Rote Liste: * = nicht gefährdet
D = Datengrundlage ungenügend
V = Sippe der Vorwarnliste
z = keine Einstufung des Aggregats
Literatur:
Das Biotop wurde 1994 von Comes kartiert.
Seite 224
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Schottenhöfer Bach und Seitenbäche
Biotopnummer: 176143173021
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Sümpfe.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Fläche: 0,6910 ha
Teilflächen: 5
Rechtswert: 3434191 Hochwert: 5361712
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Erfassung: 02.10.1995 Baumann, Andrea (ba)
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Gemarkung: Nordrach
Flurstücke:
453/10 275 453/6
Biotopbeschreibung:
Das Biotop besteht aus 5 Teilflächen mit einem naturnahen Mittelgebirgsbach,
Seitenbach, direkt angrenzenden waldfreien Sumpf über teilweise quelligem
Untergrund.
Der Schottenhöfer Bach ist im Bereich des Biotopes 1-2m breit, pendendelt in
seinem verlauf nur schwach, die Uferdifferenzierung ist durch Aufschüttung von
Lockermaterial nivelliert, sodaß die Charkteristika von Flach- und Steilufern
nur fragmentarisch zu erkennen sind. Das Sohlensubstrat ist in Blöcke, Steine
und Grus sortiert. Aus einer Geländerinne trifft ein Seitenbach auf den
Schottenhöfer Bach. Dieser ist durch Flachufer und Beweidung (Eutrophierung -
Brennessel) charakterisiert.
Der Uferbewuchs der Bäche ist krautig und besteht aus stickstoffliebenden
Hochstauden und Arten mit Pioniercharakter (Flutender Schwaden, Kriechender
Hahnenfuß, Bachbunge).
Die Aue, die Hangrinne und Teile des Hanges (quellig) werden von sumpfigem
Standort eingenommen. Hier wurde waldfreier Sumpf kartiert, der von Rindern
oder Schafen beweidet wird. Die Artenzusammensetzung des Bestandes spiegelt den
Einfluß des Weideeinflußes (Tritt, Eutrophierung, Selektion durch Verbiß)
wieder: Flatterbinse und Waldsimse sind relativ häufig, ebenso Brennender
Hahnenfuß, ''bessere Nasswiesenarten'' (Seggen,Sumpf-Pippau, Sumpf-Baldrian,
Sumpf-Dotterblume) kommen im Bestand unregelmäßig vor.
Der Biotop ist ein Gebiet von lokaler Bedeutung.
Das Schmalblättrige Wollgras ist eine gefährdete Art.
Der Neuntöter ist stark gefährdet.
1. Biotoptyp: Naturnaher Abschnitt eines Mittelgebirgsbachs (5%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Seite 225
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Schottenhöfer Bach und Seitenbäche
Biotopnummer: 176143173021
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
2. Biotoptyp: Naturnaher Abschnitt eines Mittelgebirgsbachs (1%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Beweidung / mittel
3. Biotoptyp: Waldfreier Sumpf (95%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Sümpfe.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Beweidung / mittel
4. Biotoptyp: Sickerquelle (8%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Caltha palustris Sumpf-Dotterblume 1996 ba
V Carex echinata Stern-Segge 1995 1
z Carex flava agg. Artengruppe Gelbsegge 1995 1
* Carex panicea Hirsen-Segge 1995 1
* Chaerophyllum hirsutum Berg-Kälberkropf 1996 ba
* Cirsium palustre Sumpf-Kratzdistel 1996 ba
* Crepis paludosa Sumpf-Pippau 1996 ba
3 Eriophorum angustifolium Schmalblättriges Wollgras 1995 1
* Filipendula ulmaria Mädesüß 1996 ba
z Glyceria fluitans agg. Artengruppe Flutender Schwaden1996 ba
* Juncus effusus Flatter-Binse 1996 ba
* Lythrum salicaria Blut-Weiderich 1996 ba
* Ranunculus flammula Brennender Hahnenfuß 1996 ba
* Ranunculus repens Kriechender Hahnenfuß 1996 ba
* Scirpus sylvaticus Wald-Simse 1996 ba
* Urtica dioica Große Brennessel 1996 ba
* Valeriana dioica Sumpf-Baldrian 1996 ba
Voegel
Seite 226
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Schottenhöfer Bach und Seitenbäche
Biotopnummer: 176143173021
3 Lanius collurio Neuntöter 1996 ba
Quelle: ba = Baumann, Andrea
1 = mündliche Mitteilung Comes, Peter, Freiburg im Breisgau, Stadt
Rote Liste: * = nicht gefährdet
V = Sippe der Vorwarnliste
z = keine Einstufung des Aggregats
3 = gefährdet
Sonstige Bemerkungen:
Es wurde ein Neuntöter gesehen.
Literatur:
Das Biotop wurde von Sattler 1985 als gut ausgebildete Nasswiese mit
Flachmoorbereichen kartiert! Fragment davon sind durch die Beweidung erhalten.
Die angegebenen Arten wurden nicht übernommen, lediglich im nördlich davon
liegenden Biotop (Quellgebiet)
Comes kartiert 1994 intensiv von Rindern beweidete Waldsimsenwiesen mit
Flachmoorresten. Dies entspricht dem 1996 kartierten Biotop
Seite 227
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Magerrasen im Schottenhöfer Tal
Biotopnummer: 176143173022
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Magerrasen einschließlich ihrer Staudensäume.
Fläche: 0,5104 ha
Teilflächen: 3
Rechtswert: 3432936 Hochwert: 5360552
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Erfassung: 02.10.1996 Baumann, Andrea (ba)
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Gemarkung: Nordrach
Flurstücke:
248
Biotopbeschreibung:
Das Biotop besteht aus drei Teilflächen mit Magerrasen am SO-Hang. Zwei
Teilflächen befinden sich am Oberhang, eine davon zwischen Aufforstungen, eine
am Unterhang in einer Rinderweide. Die Standorte sind trocken bis
wechseltrocken (Teufelsabbiß), der Bestand am Unterhang etwas aufgedüngt
(wüchsig).
Der Biotop ist ein Gebiet von lokaler Bedeutung.
1. Biotoptyp: Magerrasen bodensaurer Standorte (100%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Magerrasen einschließlich ihrer Staudensäume.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Beweidung / schwach
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Arrhenatherum elatius Glatthafer 1996 ba
* Centaurea jacea Wiesen-Flockenblume 1996 ba
* Danthonia decumbens Dreizahn 1996 ba
* Festuca rubra Echter Rotschwingel 1996 ba
* Hieracium pilosella Kleines Habichtskraut 1996 ba
* Hieracium umbellatum Doldiges Habichtskraut 1996 ba
* Leontodon hispidus Rauher Löwenzahn 1996 ba
z Leucanthemum vulgare agg. Artengruppe Margerite 1996 ba
z Lotus corniculatus agg. Artengruppe Gewöhnlicher
Hornklee
1996 ba
Seite 228
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Magerrasen im Schottenhöfer Tal
Biotopnummer: 176143173022
* Pimpinella saxifraga Kleine Pimpernell 1996 ba
* Potentilla erecta Blutwurz 1996 ba
* Succisa pratensis Gewöhnlicher Teufelsabbiß 1996 ba
* Thymus pulegioides Arznei-Thymian 1996 ba
* Veronica officinalis Wald-Ehrenpreis 1996 ba
Quelle: ba = Baumann, Andrea
Rote Liste: * = nicht gefährdet
z = keine Einstufung des Aggregats
Seite 229
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Feuchtbiotop im Schottenhöfer Tal
Biotopnummer: 176143173023
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Sümpfe.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Seggen- und binsenreiche Nasswiesen.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche stehender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Fläche: 0,4581 ha
Teilflächen: 2
Rechtswert: 3433820 Hochwert: 5361468
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Erfassung: 02.10.1996 Baumann, Andrea (ba)
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Gemarkung: Nordrach
Flurstücke:
274/3 274/1
Biotopbeschreibung:
Das Biotop besteht aus zwei Teilflächen am SO-exponierten mehr oder weniger
geneigten Talhang. Der größte Teil der Fläche wird von einer gut ausgebildeten
Nasswiese eingenommen (noch im Herbst !), die (wahrscheinlich) durch Mahd und
Beweidung bewirtschaftet wird. Der Bestand ist wüchsig (Scharfer Hahnenfuß mit
höherer Stetigkeit vorhanden), der Anteil an ''guten Nasswiesenarten'' ist jedoch
hoch: Sumpf-Baldrian, Sumpf-Dotterblume, Sumpf-Greiskraut, Spitzblütige Binse.
In der Teilfläche a befindet sich außerdem am südlichen Ende ein Feuchtgebüsch
(lockere Struktur, Erle, Esche, Purpuweide, Salweide, Brennessel), am
nordöstlichen ein Teich mit Verlandungsbereich. Letzterer nimmt ca. 25%% der
Teichfläche ein, hier wurde waldfreier Sumpf mit Sumpf-Schachtelhalm am
Teichrand und eine Schwimmlattgesellschaft mit einer Wasserlinsenart kartiert.
Der Biotop ist ein Gebiet von lokaler Bedeutung.
Der Biotopkomplex ist durch die Biotoptypenkombination und die abgelegene Lage
(am Wald und Bach) ein gutes Amphibienbiotop.
1. Biotoptyp: Nasswiese basenarmer Standorte (93%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Seggen- und binsenreiche Nasswiesen.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
2. Biotoptyp: Gebüsch feuchter Standorte (5%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Sümpfe.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Seite 230
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Feuchtbiotop im Schottenhöfer Tal
Biotopnummer: 176143173023
3. Biotoptyp: Verlandungsbereich eines naturnahen Sees, Weihers oder Teiches (2%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche stehender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
4. Biotoptyp: Schachtelhalm-Sumpf (1%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Sümpfe.
Bemerkung:
im Verlandungsbereich des Tümpels
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
5. Biotoptyp: Tauch- oder Schwimmblattvegetation (1%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche stehender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Agrostis stolonifera agg. Artengruppe Weißes Straußgras 1996 ba
* Alnus glutinosa Schwarz-Erle 1996 ba
* Caltha palustris Sumpf-Dotterblume 1996 ba
* Equisetum palustre Sumpf-Schachtelhalm 1996 ba
* Filipendula ulmaria Mädesüß 1996 ba
* Fraxinus excelsior Gewöhnliche Esche 1996 ba
z Galium palustre agg. Artengruppe Sumpflabkraut 1996 ba
* Juncus acutiflorus Spitzblütige Binse 1996 ba
* Juncus effusus Flatter-Binse 1996 ba
Lemna spec. 1996 ba
* Lotus uliginosus Sumpf-Hornklee 1996 ba
* Myosotis nemorosa Hain-Vergißmeinnicht 1996 ba
* Ranunculus acris Scharfer Hahnenfuß 1996 ba
* Rubus sectio Rubus Artengruppe Brombeere 1996 ba
* Salix caprea Sal-Weide 1996 ba
* Salix purpurea Purpur-Weide 1996 ba
* Scirpus sylvaticus Wald-Simse 1996 ba
Seite 231
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Feuchtbiotop im Schottenhöfer Tal
Biotopnummer: 176143173023
* Senecio aquaticus Wasser-Greiskraut 1996 ba
* Trifolium pratense Rot-Klee 1996 ba
* Urtica dioica Große Brennessel 1996 ba
* Valeriana dioica Sumpf-Baldrian 1996 ba
Quelle: ba = Baumann, Andrea
Rote Liste: * = nicht gefährdet
z = keine Einstufung des Aggregats
Literatur:
Das Biotop entspricht dem südlichen Teil, der von Sattler 1995 kartierten
Nasswiesen.
Es wurde ebenso von Comes 1994 kartiert.
Seite 232
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Gehölze im Schottenhöfer Tal
Biotopnummer: 176143173024
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Feldhecken und Feldgehölze.
Fläche: 0,4497 ha
Teilflächen: 5
Rechtswert: 3432927 Hochwert: 5360476
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Erfassung: 02.10.1996 Baumann, Andrea (ba)
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Gemarkung: Nordrach
Flurstücke:
262 274/1 254 274/2
Biotopbeschreibung:
Das Biotop besteht aus 5 Teilflächen, mit 4 Feldgehölzen und zwei Feldhecken.
Bis auf eine Teilfläche (e, Hecke) befinden sich alle am SO-Hang, jedoch auf
unterschiedlicher Höhe.
Beschreibung der Teilflächen:
a: hohes, geschlossenes Feldgehölz mit Bäumen, Esche, Hainbuche, Eßkastanie,
Hasel. Krautschicht mit Arten mittlerer Standorte.
c: Hecke mit lockerer Struktur, niedrig bis mittelhoch, Hasel, Esche,
Bergahorn, mäßig frischer und nährstoffreicher Standort.
d: Das Feldgehölz ist meist dicht und geschlossen und wird von Hasel, Esche und
Hainbuche aufgebaut. Weitere Arten sind Apfel und Fichte. In der Krautschicht
wurden Arten frischer, nährstoffreicher Standorte kartiert: Zipperleinskraut,
Gemeiner Hohlzahn.
d: mittelhohe und geschlossene Hecke auf einer Böschung am SO-exponierten Hang.
Mäßig frischer, nährstoffreicher Standort. Aufgebaut v.a. von Hasel, Eßkastanie
und Bergahorn.
e: langestrecktes Feldgehölz auf einer Böschung am SO-Hang. Der Bestand baut
sich. aus Bäumen auf und ist hoch und geschlossen. In der Baumschicht befindet
sich Esche, Eßkastanie, Bergahorn und Traubeneiche. Die Krautschicht besteht
aus Arten frischer bis mittlerer, mäßig nährstoffreicher Standorte: Fuchs
Greiskraut, Drüsiges Springkraut, Salbei-Gamander, Männlicher Wurmfarn.
Der Biotop ist ein Gebiet von lokaler Bedeutung.
1. Biotoptyp: Feldgehölz (90%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Feldhecken und Feldgehölze.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Seite 233
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Gehölze im Schottenhöfer Tal
Biotopnummer: 176143173024
2. Biotoptyp: Feldhecke (10%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Feldhecken und Feldgehölze.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Acer pseudoplatanus Berg-Ahorn 1996 ba
* Aegopodium podagraria Giersch 1996 ba
* Betula pendula Hänge-Birke 1996 ba
* Carpinus betulus Hainbuche 1996 ba
* Castanea sativa Edelkastanie 1996 ba
* Corylus avellana Gewöhnliche Hasel 1996 ba
* Cytisus scoparius Gewöhnlicher Besenginster 1996 ba
* Deschampsia flexuosa Draht-Schmiele 1996 ba
* Dryopteris filix-mas agg. Artengruppe Männlicher
Wurmfarn
1996 ba
* Eupatorium cannabinum Echter Wasserdost 1996 ba
* Fraxinus excelsior Gewöhnliche Esche 1996 ba
* Galeopsis tetrahit agg. Artengruppe Gewöhnlicher
Hohlzahn
1996 ba
* Impatiens glandulifera Indisches Springkraut 1996 ba
* Knautia maxima Wald-Witwenblume 1996 ba
* Malus domestica Garten-Apfel 1996 ba
* Picea abies Gewöhnliche Fichte 1996 ba
* Populus tremula Espe 1996 ba
* Prunus avium Vogel-Kirsche 1996 ba
* Pteridium aquilinum Adlerfarn 1996 ba
* Quercus petraea Trauben-Eiche 1996 ba
* Rosa canina Echte Hundsrose 1996 ba
* Rubus sectio Rubus Artengruppe Brombeere 1996 ba
* Salix caprea Sal-Weide 1996 ba
* Sambucus nigra Schwarzer Holunder 1996 ba
* Senecio ovatus Fuchs' Haingreiskraut 1996 ba
* Teucrium scorodonia Salbei-Gamander 1996 ba
* Urtica dioica Große Brennessel 1996 ba
* Vaccinium myrtillus Heidelbeere 1996 ba
* Viola reichenbachiana Wald-Veilchen 1996 ba
Seite 234
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Gehölze im Schottenhöfer Tal
Biotopnummer: 176143173024
Quelle: ba = Baumann, Andrea
Rote Liste: * = nicht gefährdet
Seite 235
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Magerrasen gegenüber Berglöcher
Biotopnummer: 176143173025
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Magerrasen einschließlich ihrer Staudensäume.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Gebüsche und naturnahe Wälder trockenwarmer Standorte
einschließlich ihrer Staudensäume.
Fläche: 0,2169 ha
Teilflächen: 1
Rechtswert: 3433270 Hochwert: 5361085
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Erfassung: 03.10.1996 Baumann, Andrea (ba)
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Gemarkung: Nordrach
Flurstücke:
274/1
Biotopbeschreibung:
Das Biotop besteht aus einer Teilfläche mit Magerrasen und Besenginstergebüsch
am SO-Hang. Der Bestand ist von Wald umgeben und wird aktuell nicht
bewirtschaftet. Der Magerrasen ist deshalb mit Gewöhnlichem Dost und
Gewöhnlicher Goldrute, sowie Wald-Erdbeere, Doldigem Habichtskraut, Wirbeldost
versaumt (5 - 10%% Deckung). Weiterhin ist der Bestand durch Gräser(Roter
Schwingel) deutlich verfilzt. Kleinwüchsige, Magerrasen-typische Arten wie
Feld-Thymian und Kleines Habichtskraut wurden dadurch bereits zurückgedrängt
und Arten mittlerer Standorte (Weißes Labkraut, Glatthafer) sind bereits
vereinzelt zugegen.
Randlich befindet sich lockeres Besenginstergebüsch mit einem kleineren Anteil
von Brombeere. Die Krautschicht entspricht mehr oder weniger der des
Magerrasens.
Der Biotop ist ein Gebiet von lokaler Bedeutung.
Beeinträchtigungen:
Nutzungsauflassung, dadurch Änderung des Mikrstandortes und Gehölzsukzession,
kurz- bis mittelfristiger Verlust des Magerrasens.
1. Biotoptyp: Magerrasen bodensaurer Standorte (95%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Magerrasen einschließlich ihrer Staudensäume.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Nutzungsauflassung / stark
2. Biotoptyp: Gebüsch trockenwarmer, basenarmer Standorte (5%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Gebüsche und naturnahe Wälder trockenwarmer Standorte
einschließlich ihrer Staudensäume.
Seite 236
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Magerrasen gegenüber Berglöcher
Biotopnummer: 176143173025
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Nutzungsauflassung / schwach
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Achillea millefolium agg. Artengruppe Wiesenschafgarbe 1996 ba
* Arrhenatherum elatius Glatthafer 1996 ba
z Campanula rotundifolia agg. Artengruppe Rundblättrige
Glockenblume
1996 ba
* Centaurea jacea Wiesen-Flockenblume 1996 ba
* Clinopodium vulgare Wirbeldost 1996 ba
* Cytisus scoparius Gewöhnlicher Besenginster 1996 ba
z Euphrasia rostkoviana agg. Artengruppe Wiesen-Augentrost 1996 ba
* Festuca rubra Echter Rotschwingel 1996 ba
* Fragaria vesca Wald-Erdbeere 1996 ba
* Galium album Weißes Wiesenlabkraut 1996 ba
* Hieracium pilosella Kleines Habichtskraut 1996 ba
* Hieracium umbellatum Doldiges Habichtskraut 1996 ba
* Hypericum perforatum Echtes Johanniskraut 1996 ba
* Knautia arvensis Acker-Witwenblume 1996 ba
* Origanum vulgare Gewöhnlicher Dost 1996 ba
* Pimpinella saxifraga Kleine Pimpernell 1996 ba
* Plantago lanceolata Spitz-Wegerich 1996 ba
* Potentilla erecta Blutwurz 1996 ba
* Rosa canina agg. Artengruppe Hundsrose 1996 ba
* Rubus sectio Rubus Artengruppe Brombeere 1996 ba
* Solidago virgaurea Gewöhnliche Goldrute 1996 ba
* Thymus pulegioides Arznei-Thymian 1996 ba
* Vicia cracca agg. Artengruppe Vogel-Wicke 1996 ba
Quelle: ba = Baumann, Andrea
Rote Liste: * = nicht gefährdet
z = keine Einstufung des Aggregats
Seite 237
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Bach am Reutegut
Biotopnummer: 176143173026
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Sümpfe.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Naturnahe Auwälder.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Fläche: 0,6266 ha
Teilflächen: 3
Rechtswert: 3433755 Hochwert: 5361103
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Erfassung: 03.10.1996 Baumann, Andrea (ba)
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Gemarkung: Nordrach
Flurstücke:
273/2, 272 274/1
Biotopbeschreibung:
Das Biotop besteht aus drei Teilflächen mit einem naturnahen Bach und
angrenzendem sumpfigem Standort mit entsprechender Vegetation.
Teilfläche a: Schmaler Bachlauf mit schwach pendelndem Verlauf, einer Breite <
0,5m und Sohlensubstrat Schlamm. Die Ufer sind fast durchweg als Flachufer
ausgebildet, die Wasserführung ist wahrscheinlich periodisch.
Teilfläche b:in einer breiten Geländemulde befindet ist der Bach in zwei Arme
aufgespalten, welche sich vereinigen. Der Bach ist hier und in der folgenden
Teilfläche 0,3 -0,5m breit, pendelt leicht, das Sohlensubstrat ist in Steine,
Grus und Schlamm sortiert, Flach- und Steilufer sind ausgebildet.
An das Ufer grenzt in Teilfläche b ein waldfreier Sumpf, der von Schafen
beweidet wird. Im Bestand sind Flatterbinse, Waldsimse, Hochstauden (Mädesüß,
Wald-Engelwurz), Sumpf-Dotterblume und Sumpf-Schachtelhalm bestandsbildend.
In Teilfläche c grenzt eine Hochstaudenflur and das Bachufer: in der Wiesenoder
Weidebrache (letzteres wahrscheinlicher) haben Hochstauden die Dominanz:
Drüsiges Springkraut (höchste Deckung), Mädesüß, Wald-Engelwurz ,
Sumpf-Schachtelhalm und (wenig) Brennessel. Folgende Gehölze haben sich bereits
spontan angesiedelt (insgesamt 5%% Deckung): Hasel, Bergahorn, Esche,
Hainbuche, Purpurweide). Ein kleiner Teil (5%%) der Fläche ist mit
Nordmannstanne (Christbaumkultur, besondere Gehölznutzung) angesetzt.
Der Biotop ist ein Gebiet von lokaler Bedeutung.
Beeinträchtigungen:
Durch die Nutzungsauflassung auf Teilfläche c hat das Drüsige Springkraut
eindringen und Dominanz erlangen können, durch die Gehölzsukzession wird der
Standort sich kurz- bis mittelfristig in Wald verwandeln.
1. Biotoptyp: Naturnaher Abschnitt eines Mittelgebirgsbachs (2%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Seite 238
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Bach am Reutegut
Biotopnummer: 176143173026
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
2. Biotoptyp: Waldfreier Sumpf (58%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Sümpfe.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
3. Biotoptyp: Gewässerbegleitender Auwaldstreifen (1%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Naturnahe Auwälder.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
4. Biotoptyp: Waldfreier Sumpf (40%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Sümpfe.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Artenveränderung (Neophyten) / stark
Aufforstung von Freiland / mittel
Nutzungsauflassung / mittel
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Acer pseudoplatanus Berg-Ahorn 1996 ba
* Angelica sylvestris Wilde Engelwurz 1996 ba
* Caltha palustris Sumpf-Dotterblume 1996 ba
* Carpinus betulus Hainbuche 1996 ba
* Cirsium palustre Sumpf-Kratzdistel 1996 ba
* Corylus avellana Gewöhnliche Hasel 1996 ba
* Equisetum palustre Sumpf-Schachtelhalm 1996 ba
* Filipendula ulmaria Mädesüß 1996 ba
* Fraxinus excelsior Gewöhnliche Esche 1996 ba
* Holcus lanatus Wolliges Honiggras 1996 ba
* Impatiens glandulifera Indisches Springkraut 1996 ba
* Juncus effusus Flatter-Binse 1996 ba
* Populus tremula Espe 1996 ba
* Salix caprea Sal-Weide 1996 ba
* Salix cinerea Grau-Weide 1996 ba
* Salix purpurea Purpur-Weide 1996 ba
* Scirpus sylvaticus Wald-Simse 1996 ba
Seite 239
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Bach am Reutegut
Biotopnummer: 176143173026
* Urtica dioica Große Brennessel 1996 ba
Quelle: ba = Baumann, Andrea
Rote Liste: * = nicht gefährdet
Seite 240
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Feuchtbiotope im Schottenhöfer Tal
Biotopnummer: 176143173027
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Seggen- und binsenreiche Nasswiesen.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Fläche: 0,0842 ha
Teilflächen: 2
Rechtswert: 3432969 Hochwert: 5360736
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Erfassung: 02.10.1996 Baumann, Andrea (ba)
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Gemarkung: Nordrach
Flurstücke:
248
Biotopbeschreibung:
Das Biotop besteht aus zwei Teilflächen am SO-Hang des Schottenhöfer Tales.
a: Naturnaher Bach von einer Breite von ca. 0,6m, das Bachbett ist 0,1 bis 0,2m
breit, der Verlauf eng pendelnd, das Sohlensubstrat ist in Steine und Grus
sortiert. Auf 60 %% der Bachlänge ist eine Hochstaudenflur entwickelt, die
sich v.a. aus behaartem Kälberkropf und Mädesüß aufbaut.
b: auf einem quelligen Standort befindet sich eine waldsimsenreiche Nasswiese.
Die randlichen Bereiche des Standortes sind wechelfrisch und durch Teufelsabbiß
charakterisiert.
Der Biotop ist ein Gebiet von lokaler Bedeutung.
1. Biotoptyp: Naturnaher Abschnitt eines Mittelgebirgsbachs (10%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
2. Biotoptyp: Gewässerbegleitende Hochstaudenflur (5%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
3. Biotoptyp: Sickerquelle (60%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Seite 241
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Feuchtbiotope im Schottenhöfer Tal
Biotopnummer: 176143173027
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
4. Biotoptyp: Nasswiese basenarmer Standorte (90%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Seggen- und binsenreiche Nasswiesen.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Fehlendes Abräumen / mittel
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Chaerophyllum hirsutum Berg-Kälberkropf 1996 ba
* Festuca rubra Echter Rotschwingel 1996 ba
* Filipendula ulmaria Mädesüß 1996 ba
* Juncus acutiflorus Spitzblütige Binse 1996 ba
* Juncus effusus Flatter-Binse 1996 ba
* Lotus uliginosus Sumpf-Hornklee 1996 ba
* Lychnis flos-cuculi Kuckucks-Lichtnelke 1996 ba
* Myosotis nemorosa Hain-Vergißmeinnicht 1996 ba
* Plantago lanceolata Spitz-Wegerich 1996 ba
* Ranunculus acris Scharfer Hahnenfuß 1996 ba
* Scirpus sylvaticus Wald-Simse 1996 ba
* Succisa pratensis Gewöhnlicher Teufelsabbiß 1996 ba
Quelle: ba = Baumann, Andrea
Rote Liste: * = nicht gefährdet
Seite 242
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Quellgebiet Schottenhöfer Bach
Biotopnummer: 176143173028
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Seggen- und binsenreiche Nasswiesen.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Fläche: 0,3154 ha
Teilflächen: 2
Rechtswert: 3434280 Hochwert: 5361924
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Erfassung: 05.10.1996 Baumann, Andrea (ba)
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Gemarkung: Nordrach
Flurstücke:
453/7
Biotopbeschreibung:
Das Biotop besteht aus zwei Teilflächen mit einem naturnahen Mittelgebirgsbach
und angrenzenden Nasswiesen. Sie befinden sich in einer flachen, langen Mulde
im unbewaldeten Talschluß des Schottenhöfer Tales. Der Standort befindet sich
über hellen, tonigen Sandsteinen des Unteren Buntsandstein.
Am Grund der Mulde befindet sich der Bach, er ist < 0,5m breit, pendelt leicht
und die Ufermorphologie ist nicht besonders ausgeprägt. Die Ufervegetation
entspricht der krautigen Vegetation der umgebenden Nasswiesen. Diese befinden
sich am Grund der Mulde und am SO-exponierten Hang, wobei der Oberhangbereich
quellig ist.
Der Nasswiesenbestand ist schwachwüchsig und sehr gut ausgebildet, er ist
entweder seggenreich oder binsenreich mit Torfmoosen. Arten nährstoffreicher
Nasswiesen fehlen weitgehend, bestandsbildend sind Flachmoorarten wie
Schmalblättriges Wollgras, Sumpf-Baldrian, Sumpf-Veilchen, Hirsensegge ect..
Der hinterste Teil der Fläche wird offensichlich gemulcht und nicht abgeräumt,
er ist deutlich aufgedüngt.
10 %% der Fläche sind durch wechselfrischen Standort charakterisiert, hier
befinden sich in der Krautschicht Teufelsabbiß und Borstgras, Torfmoose fallen
aus.
Der Biotop ist ein Gebiet von lokaler Bedeutung und guter Ausprägung.
Im Biotop wurden über einen Zeitraum von 11 Jahren von drei Kartierern 5
gefährdete Arten gefunden.
Beeinträchtigungen:
Mulchen (Nicht Abräumen) eines Teilbereiches.
1. Biotoptyp: Nasswiese basenarmer Standorte (100%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Seggen- und binsenreiche Nasswiesen.
Seite 243
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Quellgebiet Schottenhöfer Bach
Biotopnummer: 176143173028
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Eutrophierung / schwach
Fehlendes Abräumen / schwach
2. Biotoptyp: Sickerquelle (20%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
V Carex echinata Stern-Segge 1995 1
* Carex panicea Hirsen-Segge 1996 ba
* Cirsium palustre Sumpf-Kratzdistel 1996 ba
* Crepis paludosa Sumpf-Pippau 1995 1
* Dactylorhiza maculata agg. Artengruppe Geflecktes
Knabenkraut
1995 1
z Dactylorhiza majalis agg. Artengruppe Breitblättriges
Knabenkraut
1995 1
3 Eriophorum angustifolium Schmalblättriges Wollgras 1996 ba
* Juncus acutiflorus Spitzblütige Binse 1996 ba
* Leontodon hispidus Rauher Löwenzahn 1996 ba
G Montia fontana Quellkraut 1985 2
z Myosotis palustris agg. Artengruppe Sumpf-
Vergißmeinnicht
1985 2
* Nardus stricta Borstgras 1996 ba
3 Pedicularis sylvatica Wald-Läusekraut 1995 1
3 Polygala serpyllifolia Quendel-Kreuzblume 1995 1
* Potentilla erecta Blutwurz 1996 ba
* Succisa pratensis Gewöhnlicher Teufelsabbiß 1996 ba
* Valeriana dioica Sumpf-Baldrian 1996 ba
V Viola palustris Sumpf-Veilchen 1996 ba
Moose
Sphagnum spec. 1996 ba
Quelle: ba = Baumann, Andrea
1 = mündliche Mitteilung Comes, Peter, Freiburg im Breisgau, Stadt
2 = T.Sattler
Seite 244
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Quellgebiet Schottenhöfer Bach
Biotopnummer: 176143173028
Rote Liste: * = nicht gefährdet
G = gefährdet, Gefährdungskategorie unklar
V = Sippe der Vorwarnliste
z = keine Einstufung des Aggregats
3 = gefährdet
Sonstige Bemerkungen:
Die Pflege der Fläche wird nach Auskunft der Bäuerin durch Naturschutzgelder
gefördert.
Literatur:
T.Sattler in der Biotopkartierung 1985: Nasswiese mit Flachmoorpartien,
Eschengehölz und Hochstaudenflur
P.Comes 1994: Feuchtfläche mit Flachmoorbereichen, kleiner eutrophierter Teich
Seite 245
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Quellgebiet Unterflaken
Biotopnummer: 176143173029
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Sümpfe.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Seggen- und binsenreiche Nasswiesen.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Fläche: 0,4865 ha
Teilflächen: 2
Rechtswert: 3433064 Hochwert: 5362466
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Erfassung: 01.10.1996 Baumann, Andrea (ba)
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Gemarkung: Nordrach
Flurstücke:
453 54 53 222
Biotopbeschreibung:
Das Biotop besteht aus 2 Teilflächen und befindet sich in einer nach SO
geneigten Geländerinne. Die Geländeoberfläche ist stark wellig und in den
Senken sumpfig. Teile der Fläche sind quellig.
Die Vegetation der quelligen und anmoorigen Standorte im östlichen Teil des
Biotopes wurde als Nasswiese kartiert. Sie ist binsenreich, mit Flachmoorarten
(-resten) und durch die Rinderbeweidung deutlich artenverarmt.
Der größte Teil des Biotopes wird von waldfreiem Sumpf bestimmt, in welchem
Waldsimse und Flatterbinse höchste Deckung haben. Er ist aufgedüngt
(Brennessel) und relativ artenarm ausgebildet.
Am Waldrand befindet sich ein Feuchtgebüsch auf quelligem Standort mit
verschiedenen Weidenarten.
Am Waldrand wurde im unteren Bereich der Rinne ein kleiner naturnaher
Mittelgebirgsbach kartiert, der wahrscheinlich nur periodisch Wasser führt. Am
waldseitigen Ufer ist eine artenreiche Hochstaudenflur entwickelt, in welcher
bereits Gehölzsukzession durch Zitterpappel stattfindet.
Der Biotop ist ein Gebiet von lokaler Bedeutung.
1. Biotoptyp: Naturnaher Abschnitt eines Mittelgebirgsbachs (2%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
2. Biotoptyp: Sickerquelle (35%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Seite 246
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Quellgebiet Unterflaken
Biotopnummer: 176143173029
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
3. Biotoptyp: Nasswiese basenarmer Standorte (41%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Seggen- und binsenreiche Nasswiesen.
Bemerkung:
über anmoorigem Standort
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Beweidung / schwach
4. Biotoptyp: Gewässerbegleitende Hochstaudenflur (1%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
5. Biotoptyp: Waldfreier Sumpf (55%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Sümpfe.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Beweidung / mittel
6. Biotoptyp: Grauweiden- oder Ohrweiden-Feuchtgebüsch (2%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Sümpfe.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Agrostis stolonifera agg. Artengruppe Weißes Straußgras 1996 ba
* Angelica sylvestris Wilde Engelwurz 1996 ba
* Caltha palustris Sumpf-Dotterblume 1996 ba
V Carex nigra agg. Artengruppe Braune Segge 1995 1
* Chaerophyllum hirsutum Berg-Kälberkropf 1996 ba
* Cirsium palustre Sumpf-Kratzdistel 1996 ba
* Crepis paludosa Sumpf-Pippau 1996 ba
* Filipendula ulmaria Mädesüß 1996 ba
* Galeopsis tetrahit agg. Artengruppe Gewöhnlicher
Hohlzahn
1996 ba
z Galium palustre agg. Artengruppe Sumpflabkraut 1996 ba
Seite 247
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Quellgebiet Unterflaken
Biotopnummer: 176143173029
z Glyceria fluitans agg. Artengruppe Flutender Schwaden1996 ba
* Holcus lanatus Wolliges Honiggras 1996 ba
* Juncus acutiflorus Spitzblütige Binse 1996 ba
* Juncus effusus Flatter-Binse 1996 ba
* Lotus uliginosus Sumpf-Hornklee 1996 ba
* Lysimachia vulgaris Gewöhnlicher Gilbweiderich 1996 ba
* Lythrum salicaria Blut-Weiderich 1996 ba
z Myosotis palustris agg. Artengruppe Sumpf-
Vergißmeinnicht
1996 ba
* Persicaria bistorta Wiesen-Knöterich 1996 ba
* Ranunculus acris Scharfer Hahnenfuß 1996 ba
* Ranunculus flammula Brennender Hahnenfuß 1996 ba
* Rumex acetosa Wiesen-Sauerampfer 1996 ba
* Rumex obtusifolius Stumpfblatt-Ampfer 1996 ba
* Salix cinerea Grau-Weide 1996 ba
Salix spec. 1996 ba
* Salix viminalis Korb-Weide 1996 ba
* Scirpus sylvaticus Wald-Simse 1996 ba
* Senecio aquaticus Wasser-Greiskraut 1996 ba
* Succisa pratensis Gewöhnlicher Teufelsabbiß 1996 ba
* Urtica dioica Große Brennessel 1996 ba
* Valeriana dioica Sumpf-Baldrian 1996 ba
Quelle: ba = Baumann, Andrea
1 = mündliche Mitteilung Comes, Peter, Freiburg im Breisgau, Stadt
Rote Liste: * = nicht gefährdet
V = Sippe der Vorwarnliste
z = keine Einstufung des Aggregats
Literatur:
Das Biotop wurde 1994 durch Comes kartiert
Seite 248
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Magerrasen am Flaken
Biotopnummer: 176143173030
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Magerrasen einschließlich ihrer Staudensäume.
Fläche: 0,2566 ha
Teilflächen: 1
Rechtswert: 3433340 Hochwert: 5362229
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Erfassung: 04.10.1996 Baumann, Andrea (ba)
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Gemarkung: Nordrach
Flurstücke:
223/1
Biotopbeschreibung:
Das Biotop besteht aus einer Teilfläche: am flachen Nordhang befindet auf
wechseltrockenem Standort ein Magerrasen.
Der Bestand ist relativ gut ausgebildet und blütenreich, die Art, die v.a.
wechseltrockene Verhältnisse anzeigt ist Teufelsabbiß.
Arten mit höher Deckung bzw. größerer Stetigkeit sind Teufelsabbiß, Rotes
Straußgras und Blutwurz. Die anderen Arten haben mittlere Stetigkeit bzw,
Deckung im Bestand.
Der Biotop ist ein Gebiet von lokaler Bedeutung.
1. Biotoptyp: Magerrasen bodensaurer Standorte (100%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Magerrasen einschließlich ihrer Staudensäume.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
z Campanula rotundifolia agg. Artengruppe Rundblättrige
Glockenblume
1996 ba
* Centaurea jacea Wiesen-Flockenblume 1996 ba
* Danthonia decumbens Dreizahn 1996 ba
* Festuca rubra Echter Rotschwingel 1996 ba
* Hieracium pilosella Kleines Habichtskraut 1996 ba
* Hypochaeris radicata Gewöhnliches Ferkelkraut 1996 ba
* Leontodon hispidus Rauher Löwenzahn 1996 ba
Seite 249
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Magerrasen am Flaken
Biotopnummer: 176143173030
* Lotus uliginosus Sumpf-Hornklee 1996 ba
* Pimpinella saxifraga Kleine Pimpernell 1996 ba
* Potentilla erecta Blutwurz 1996 ba
* Prunella vulgaris Kleine Brunelle 1996 ba
* Ranunculus acris Scharfer Hahnenfuß 1996 ba
* Rumex acetosa Wiesen-Sauerampfer 1996 ba
* Succisa pratensis Gewöhnlicher Teufelsabbiß 1996 ba
* Trifolium pratense Rot-Klee 1996 ba
Quelle: ba = Baumann, Andrea
Rote Liste: * = nicht gefährdet
z = keine Einstufung des Aggregats
Seite 250
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Unteres Schanzbächle
Biotopnummer: 176143173031
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Sümpfe.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Fläche: 0,1839 ha
Teilflächen: 2
Rechtswert: 3432003 Hochwert: 5362414
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Erfassung: 28.09.1996 Baumann, Andrea (ba)
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Gemarkung: Nordrach
Flurstücke:
19
Biotopbeschreibung:
Das Biotop besteht aus einem naturnahen Mittelgebirgsbach mit direkt
angrenzendem Waldsimsensumpf.
Der Bach ist 1 - 2m breit, pendelt in seinem Verlauf, die Ufermorphologie ist
differenziert. Die Vegetatation der Ufer ist krautig.
An die Ufer angrenzend wurde in der Aue Waldsimsensumpf kartiert.
Der Biotop ist ein Gebiet von lokaler Bedeutung.
1. Biotoptyp: Naturnaher Abschnitt eines Mittelgebirgsbachs (50%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
2. Biotoptyp: Waldsimsen-Sumpf (50%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Sümpfe.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Cirsium palustre Sumpf-Kratzdistel 1996 ba
* Juncus effusus Flatter-Binse 1996 ba
* Lotus uliginosus Sumpf-Hornklee 1996 ba
* Scirpus sylvaticus Wald-Simse 1996 ba
Seite 251
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Unteres Schanzbächle
Biotopnummer: 176143173031
* Stellaria aquatica Wassermiere 1996 ba
Quelle: ba = Baumann, Andrea
Rote Liste: * = nicht gefährdet
Literatur:
Comes kartiert 1994 das untere Schanzbächle
Seite 252
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Nordrach I
Biotopnummer: 176143173032
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Naturnahe Auwälder.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Fläche: 0,0282 ha
Teilflächen: 3
Rechtswert: 3431288 Hochwert: 5361547
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Erfassung: 06.06.1998 Baumann, Andrea (ba)
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Gemarkung: Nordrach
Flurstücke:
5/3
Biotopbeschreibung:
Das Biotop besteht aus drei Teilflächen mit naturnahem Bachlauf der Nordrach
und bachbegleitendem Eschen-Erlen-Auwaldstreifen.
Die Nordrach pendelt in weiten Schlingen, in den kartierten Teilflächen wurden
jeweils nur kurze Abschnitte erfasst. Das Bachbett ist 1,5 - 3,5m breit, der
Bach insgesamt 4 - 6m. Die Ufermorphologie ist wenig differenziert, die Ufer
sind meist etwas aufgeschüttet und nivelliert. Das Sohlensubstrat besteht aus
unterschiedlich großem Steinmaterial.
70 %% der Ufer sind mit Auwald bestockt, der sich aus Hochstämmen und
Stockausschlägen von Esche und Schwarzerle aufbaut. Die Krautschicht ist meist
gut entwickelt (Hochstauden), wird jedoch streckenweise von Spitzblättrigem
Knöterich aufgebaut.
Die Bestände sind teilweise älter, teilweise gepflegt, neben einem größeren
älteren Bestand ist ein kleinerer jünger und gepflanzt.
Der Biotop ist ein Gebiet von lokaler Bedeutung.
1. Biotoptyp: Naturnaher Abschnitt eines Mittelgebirgsbachs (100%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
2. Biotoptyp: Schwarzerlen-Eschen-Wald (70%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Naturnahe Auwälder.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Seite 253
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Nordrach I
Biotopnummer: 176143173032
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Acer pseudoplatanus Berg-Ahorn 1998 ba
* Aegopodium podagraria Giersch 1998 ba
* Alnus glutinosa Schwarz-Erle 1998 ba
* Filipendula ulmaria Mädesüß 1998 ba
* Fraxinus excelsior Gewöhnliche Esche 1998 ba
* Humulus lupulus Gewöhnlicher Hopfen 1998 ba
* Knautia maxima Wald-Witwenblume 1998 ba
* Malus domestica Garten-Apfel 1998 ba
* Phalaris arundinacea Rohr-Glanzgras 1998 ba
* Reynoutria japonica Japanischer Staudenknöterich 1998 ba
* Rubus idaeus Himbeere 1998 ba
* Sambucus nigra Schwarzer Holunder 1998 ba
* Urtica dioica Große Brennessel 1998 ba
Quelle: ba = Baumann, Andrea
Rote Liste: * = nicht gefährdet
Seite 254
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Sumpf am Grafenberg
Biotopnummer: 176143173033
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Sümpfe.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Fläche: 0,0647 ha
Teilflächen: 1
Rechtswert: 3431352 Hochwert: 5360710
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Erfassung: 13.06.1996 Baumann, Andrea (ba)
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Gemarkung: Nordrach
Flurstücke:
169
Biotopbeschreibung:
Die Teilfläche liegt in einer flachen Geländerinne über teilweise quelligem und
sumpfigem Standort. Die Vegetation wurde als waldfreier Sumpf kartiert, da sie
von Flutendem Schwaden und Flatterbinse bestimmt wird. Sie wird beweidet.
Der Biotop ist ein Gebiet von lokaler Bedeutung.
1. Biotoptyp: Sickerquelle (10%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
2. Biotoptyp: Waldfreier Sumpf (100%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Sümpfe.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Angelica sylvestris Wilde Engelwurz 1996 ba
z Anthoxanthum odoratum agg. Artengruppe Gewöhnliches
Ruchgras
1996 ba
* Cirsium palustre Sumpf-Kratzdistel 1996 ba
z Glyceria fluitans agg. Artengruppe Flutender Schwaden1996 ba
* Juncus effusus Flatter-Binse 1996 ba
Seite 255
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Sumpf am Grafenberg
Biotopnummer: 176143173033
* Lotus uliginosus Sumpf-Hornklee 1996 ba
* Myosotis nemorosa Hain-Vergißmeinnicht 1996 ba
* Poa trivialis Gewöhnliches Rispengras 1996 ba
Quelle: ba = Baumann, Andrea
Rote Liste: * = nicht gefährdet
z = keine Einstufung des Aggregats
Seite 256
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Hecke am Grafenberg
Biotopnummer: 176143173034
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Feldhecken und Feldgehölze.
Fläche: 0,0120 ha
Teilflächen: 1
Rechtswert: 3431331 Hochwert: 5360706
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Erfassung: 13.06.1996 Baumann, Andrea (ba)
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Gemarkung: Nordrach
Flurstücke:
170
Biotopbeschreibung:
Die Teilfläche besteht aus einer niedrigen, geschlossenen Hecke. Sie baut sich
v.a. aus Esche auf, in der Krautschicht sind Artenmäßig frischer und
nährstoffreicher Standorte.
Der Biotop ist ein Gebiet von lokaler Bedeutung.
1. Biotoptyp: Feldhecke (100%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Feldhecken und Feldgehölze.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Cytisus scoparius Gewöhnlicher Besenginster 1996 ba
* Dryopteris filix-mas agg. Artengruppe Männlicher
Wurmfarn
1996 ba
* Fragaria vesca Wald-Erdbeere 1996 ba
* Fraxinus excelsior Gewöhnliche Esche 1996 ba
* Geum urbanum Echte Nelkenwurz 1996 ba
* Lonicera periclymenum Wald-Geißblatt 1996 ba
* Rubus sectio Rubus Artengruppe Brombeere 1996 ba
Quelle: ba = Baumann, Andrea
Rote Liste: * = nicht gefährdet
Seite 257
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Waldsimsensumpf in der Nordrachaue
Biotopnummer: 176143173035
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Sümpfe.
Fläche: 0,3495 ha
Teilflächen: 2
Rechtswert: 3431116 Hochwert: 5360791
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Erfassung: 13.06.1996 Baumann, Andrea (ba)
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Gemarkung: Nordrach
Flurstücke:
140 138/1 136/2 136
Biotopbeschreibung:
Die beiden Teilflächen mit Waldsimsensupf liegen in der Nordrachaue. Hohe
Deckung hat die Waldsimse, ebenfalls relativ hohe bis mittlere Deckungen
Spitzwegerich, verschiedene Kleearten und Sumpf-Greiskraut. Der Bestand ist
sehr wüchsig, er ist sicherlich stark gedüngt und entwässert. Neben dem kleinen
Graben liegen wahrscheinlich noch andere Drainagen.
Der Biotop ist ein Gebiet von lokaler Bedeutung.
Beeinträchtigungen:
Entwässerung, Düngung
1. Biotoptyp: Waldsimsen-Sumpf (100%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Sümpfe.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Düngung, landwirtschaftlich / mittel
Entwässerung, landwirtschaftlich / stark
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Carex ovalis Hasen-Segge 1996 ba
* Festuca rubra Echter Rotschwingel 1996 ba
* Hypochaeris radicata Gewöhnliches Ferkelkraut 1996 ba
* Juncus acutiflorus Spitzblütige Binse 1996 ba
* Lotus uliginosus Sumpf-Hornklee 1996 ba
* Plantago lanceolata Spitz-Wegerich 1996 ba
* Potentilla erecta Blutwurz 1996 ba
Seite 258
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Waldsimsensumpf in der Nordrachaue
Biotopnummer: 176143173035
* Ranunculus flammula Brennender Hahnenfuß 1996 ba
* Scirpus sylvaticus Wald-Simse 1996 ba
* Senecio aquaticus Wasser-Greiskraut 1996 ba
* Trifolium hybridum Schweden-Klee 1996 ba
* Trifolium pratense Rot-Klee 1996 ba
Quelle: ba = Baumann, Andrea
Rote Liste: * = nicht gefährdet
Seite 259
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Nasswiesen südwestlich Nordrach
Biotopnummer: 176143173036
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Sümpfe.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Seggen- und binsenreiche Nasswiesen.
Fläche: 1,2871 ha
Teilflächen: 2
Rechtswert: 3431462 Hochwert: 5362106
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Erfassung: 14.06.1996 Baumann, Andrea (ba)
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Gemarkung: Nordrach
Flurstücke:
125 122/8,6
Biotopbeschreibung:
Die beiden Teilflächen befinden sich in der Aue des Nordrachtales in ebener
Lage über nur wenig bewegtem Relief. Der Bestand ist unterschiedlich stark
wüchsig, meist jedoch mittel- bis stärkerwüchsig. Die Deckungen von Segge oder
Binsen oder Süßgräsern wechseln sich ab. Ein kleiner Teilbereich wird durch
Kleinseggen und Wollgras aufgebaut, der wurde als Kleinseggenried kartiert.
Durch die Flächen verlaufen Entwässerungsgräben.
Der Biotop ist ein Gebiet von lokaler Bedeutung und guter Ausprägung.
Gute Ausbildung einer Nasswiese mit einer gefährdeten Art (Schmalblättriges
Wollgras). Es handelt sich um eine naturraumtypische Ausprägung des Biotoptyps,
die in der Nordrachaue selten und deshalb eine Besonderheit ist. Sie hat
Bedeutung für das Landschaftsbild, da sie gut einsehbar ist und dirket vor dem
Ort liegt.
1. Biotoptyp: Nasswiese basenarmer Standorte (99%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Seggen- und binsenreiche Nasswiesen.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
2. Biotoptyp: Kleinseggen-Ried basenarmer Standorte (1%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Sümpfe.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Seite 260
Kartierung § 32 NatSchG Offenland Baden-Württemberg
Biotopname: Nasswiesen südwestlich Nordrach
Biotopnummer: 176143173036
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
z Anthoxanthum odoratum agg. Artengruppe Gewöhnliches
Ruchgras
1996 ba
* Briza media Gewöhnliches Zittergras 1996 ba
* Caltha palustris Sumpf-Dotterblume 1996 ba
* Carex disticha Kamm-Segge 1996 ba
* Carex flacca Blau-Segge 1996 ba
V Carex nigra agg. Artengruppe Braune Segge 1996 ba
* Carex ovalis Hasen-Segge 1996 ba
* Carex panicea Hirsen-Segge 1996 ba
* Carex rostrata Schnabel-Segge 1996 ba
* Carex vesicaria Blasen-Segge 1996 ba
* Cynosurus cristatus Wiesen-Kammgras 1996 ba
3 Eriophorum angustifolium Schmalblättriges Wollgras 1996 ba
* Festuca rubra Echter Rotschwingel 1996 ba
z Galium palustre agg. Artengruppe Sumpflabkraut 1996 ba
* Holcus lanatus Wolliges Honiggras 1996 ba
* Juncus acutiflorus Spitzblütige Binse 1996 ba
* Lotus uliginosus Sumpf-Hornklee 1996 ba
* Lychnis flos-cuculi Kuckucks-Lichtnelke 1996 ba
* Potentilla erecta Blutwurz 1996 ba
* Ranunculus acris Scharfer Hahnenfuß 1996 ba
* Ranunculus flammula Brennender Hahnenfuß 1996 ba
* Sanguisorba officinalis Großer Wiesenknopf 1996 ba
* Senecio aquaticus Wasser-Greiskraut 1996 ba
* Succisa pratensis Gewöhnlicher Teufelsabbiß 1996 ba
* Valeriana dioica Sumpf-Baldrian 1996 ba
Quelle: ba = Baumann, Andrea
Rote Liste: * = nicht gefährdet
V = Sippe der Vorwarnliste
z = keine Einstufung des Aggregats
3 = gefährdet
Literatur:
Comes 1995
Seite 261
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Bergbach NO Hochkopf
Biotopnummer: 275143174001
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Fläche: 0,3000 ha
Teilflächen: 1
Rechtswert: 3431909 Hochwert: 5363639
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Wuchsbezirke: WBGR Vorgebirge zwischen Murg und Elz
Erfassung: 21.10.1996
FVA: Schäffner, Georg
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Leitbiotoptyp: Fließgewässer
Biotopbeschreibung:
Tief eingeschnittener Bergbach mit naturnaher Begleitvegetation.
Der Bergbach ist tief eingeschnitten und weist steile Unterhänge mit Tannen-Fichten-Bestockung auf. Direkt am
Bach tritt relativ viel Bergahorn auf. Im Westen liegt ein größerer, unbestockter, quelliger Bereich mit Milzkraut-
Quellflur, die aber meist durch das Indische Springkraut überwachsen ist.
Waldfunktionen:
Bodenschutzwald/Lawinenschutzw
Beeinträchtigungen:
Gefährdung der naturnahen Bodenvegetation durch die starke Ausbreitung des Indischen Springkrauts.
1. Biotoptyp: Sickerquelle (2%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Bemerkung:
quelliger Bereich
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Artenveränderung (Neophyten) / stark
2. Biotoptyp: Naturnaher Abschnitt eines Mittelgebirgsbachs (98%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Artenveränderung (Neophyten) / stark
Seite 262
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Bergbach NO Hochkopf
Biotopnummer: 275143174001
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Abies alba Weiß-Tanne 1996 WBK
* Acer pseudoplatanus Berg-Ahorn 1996 WBK
* Athyrium filix-femina Wald-Frauenfarn 1996 WBK
Cardamine spec. 1996 WBK
* Carex remota Winkel-Segge 1996 WBK
* Castanea sativa Edelkastanie 1996 WBK
* Chrysosplenium oppositifolium Gegenblättriges Milzkraut 1996 WBK
* Dryopteris carthusiana agg. Artengruppe Dornfarn 1996 WBK
* Dryopteris filix-mas agg. Artengruppe Männlicher
Wurmfarn
1996 WBK
* Fagus sylvatica Rotbuche 1996 WBK
* Impatiens glandulifera Indisches Springkraut 1996 WBK
Lamium spec. 1996 WBK
* Picea abies Gewöhnliche Fichte 1996 WBK
* Rubus sectio Rubus Artengruppe Brombeere 1996 WBK
* Salix caprea Sal-Weide 1996 WBK
* Sambucus nigra Schwarzer Holunder 1996 WBK
* Senecio ovatus Fuchs' Haingreiskraut 1996 WBK
Quelle: WBK = Waldbiotopkartierung
Rote Liste: * = nicht gefährdet
Seite 263
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Bergbach SO Hochkopf (1)
Biotopnummer: 275143174002
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Fläche: 1,0000 ha
Teilflächen: 1
Rechtswert: 3431565 Hochwert: 5363013
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Wuchsbezirke: WBGR Vorgebirge zwischen Murg und Elz
Erfassung: 21.10.1996
FVA: Schäffner, Georg
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Leitbiotoptyp: Fließgewässer
Biotopbeschreibung:
Bergbach mit naturnaher Begleitvegetation.
Bergbach mit breitem, blockreichem, stellenweise auch felsigem, leicht mäandrierendem Bachbett. Er weist oben
starke Blocküberlagerung auf und fließt durch Tannen-Mischbestände. Es treten kleinere quellige Bereiche mit
Milzkraut-Quellfluren auf.
Waldfunktionen:
Bodenschutzwald/Lawinenschutzw
1. Biotoptyp: Sickerquelle (2%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Bemerkung:
quelliger Bereich
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
2. Biotoptyp: Naturnaher Abschnitt eines Mittelgebirgsbachs (98%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Seite 264
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Bergbach SO Hochkopf (1)
Biotopnummer: 275143174002
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Abies alba Weiß-Tanne 1996 WBK
* Acer pseudoplatanus Berg-Ahorn 1996 WBK
* Athyrium filix-femina Wald-Frauenfarn 1996 WBK
* Blechnum spicant Rippenfarn 1996 WBK
* Brachypodium sylvaticum Wald-Zwenke 1996 WBK
* Carex pendula Hänge-Segge 1996 WBK
* Carex remota Winkel-Segge 1996 WBK
* Chrysosplenium alternifolium Wechselblättriges Milzkraut 1996 WBK
* Chrysosplenium oppositifolium Gegenblättriges Milzkraut 1996 WBK
* Corylus avellana Gewöhnliche Hasel 1996 WBK
* Dryopteris carthusiana agg. Artengruppe Dornfarn 1996 WBK
* Fagus sylvatica Rotbuche 1996 WBK
* Fraxinus excelsior Gewöhnliche Esche 1996 WBK
* Geranium robertianum Ruprechtskraut 1996 WBK
* Impatiens noli-tangere Rührmichnichtan 1996 WBK
Lamium spec. 1996 WBK
* Oxalis acetosella Wald-Sauerklee 1996 WBK
* Picea abies Gewöhnliche Fichte 1996 WBK
* Rubus sectio Rubus Artengruppe Brombeere 1996 WBK
* Sambucus nigra Schwarzer Holunder 1996 WBK
* Scirpus sylvaticus Wald-Simse 1996 WBK
* Senecio ovatus Fuchs' Haingreiskraut 1996 WBK
* Urtica dioica Große Brennessel 1996 WBK
Quelle: WBK = Waldbiotopkartierung
Rote Liste: * = nicht gefährdet
Seite 265
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Bergbach SO Hochkopf (2)
Biotopnummer: 275143174003
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Fläche: 0,2000 ha
Teilflächen: 1
Rechtswert: 3431263 Hochwert: 5362935
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Wuchsbezirke: WBGR Vorgebirge zwischen Murg und Elz
Erfassung: 21.10.1996
FVA: Schäffner, Georg
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Leitbiotoptyp: Fließgewässer
Biotopbeschreibung:
Bergbach mit weitgehend naturnaher Begleitvegetation.
Waldfunktionen:
Bodenschutzwald/Lawinenschutzw
1. Biotoptyp: Naturnaher Abschnitt eines Mittelgebirgsbachs (100%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Angelica sylvestris Wilde Engelwurz 1996 WBK
* Athyrium filix-femina Wald-Frauenfarn 1996 WBK
Cardamine spec. 1996 WBK
* Chrysosplenium alternifolium Wechselblättriges Milzkraut 1996 WBK
* Chrysosplenium oppositifolium Gegenblättriges Milzkraut 1996 WBK
* Dryopteris filix-mas agg. Artengruppe Männlicher
Wurmfarn
1996 WBK
* Fraxinus excelsior Gewöhnliche Esche 1996 WBK
* Galeopsis tetrahit agg. Artengruppe Gewöhnlicher
Hohlzahn
1996 WBK
z Galium palustre agg. Artengruppe Sumpflabkraut 1996 WBK
Seite 266
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Bergbach SO Hochkopf (2)
Biotopnummer: 275143174003
* Geranium robertianum Ruprechtskraut 1996 WBK
z Glyceria fluitans agg. Artengruppe Flutender Schwaden1996 WBK
* Impatiens noli-tangere Rührmichnichtan 1996 WBK
* Juncus effusus Flatter-Binse 1996 WBK
* Knautia maxima Wald-Witwenblume 1996 WBK
Lamium spec. 1996 WBK
* Oxalis acetosella Wald-Sauerklee 1996 WBK
* Picea abies Gewöhnliche Fichte 1996 WBK
* Rubus sectio Rubus Artengruppe Brombeere 1996 WBK
* Sambucus nigra Schwarzer Holunder 1996 WBK
* Urtica dioica Große Brennessel 1996 WBK
Quelle: WBK = Waldbiotopkartierung
Rote Liste: * = nicht gefährdet
z = keine Einstufung des Aggregats
Seite 267
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Rabenfels NW Schönwald
Biotopnummer: 275143174011
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Offene Felsbildungen.
Fläche: 0,1000 ha
Teilflächen: 3
Rechtswert: 3434022 Hochwert: 5366226
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Wuchsbezirke: WBGR Vorgebirge zwischen Murg und Elz
Erfassung: 18.10.1996
FVA: Schäffner, Georg
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
- Schutzstatus:
Naturdenkmal 'Rabenfels' nach einer Verordnung vom 29.08.1963.
Leitbiotoptyp: Naturgebilde
Biotopbeschreibung:
Großer Felsstock aus Granit mit hohen Felswänden sowie kleinere Einzelfelsen.
Die ostexponierte Felswand ist bis zu 25 Meter hoch, stark strukturiert und überwiegend bestockungsfrei. Es
kommen viele unterschiedliche Flechtenarten vor. Oben ist der Felsstock mit Birke, Vogelbeere, Faulbaum,
Wacholder und Heidekraut bewachsen. Weiter unten kommen zwei größere Einzelfelsen vor.
Beeinträchtigungen:
Die naturnahe Vegetation sowie vor allem die Fauna wird durch die Sportkletterei gestört.
1. Biotoptyp: Natürliche offene Felsbildung (einschließlich Felsbänder) (20%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Offene Felsbildungen.
Bemerkung:
Einzelfels
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
sonstiger Sport / stark
2. Biotoptyp: Offene Felsbildung (10%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Offene Felsbildungen.
Bemerkung:
Felswand
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
sonstiger Sport / stark
Seite 268
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Rabenfels NW Schönwald
Biotopnummer: 275143174011
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Abies alba Weiß-Tanne 1996 WBK
* Betula pendula Hänge-Birke 1996 WBK
* Calluna vulgaris Heidekraut 1996 WBK
* Cytisus scoparius Gewöhnlicher Besenginster 2005 WBK
* Deschampsia flexuosa Draht-Schmiele 1996 WBK
* Dryopteris dilatata Breitblättriger Dornfarn 1996 WBK
* Fagus sylvatica Rotbuche 1996 WBK
* Frangula alnus Faulbaum 1996 WBK
* Gymnocarpium dryopteris Eichenfarn 1996 WBK
* Juniperus communis Gewöhnlicher Wacholder 1996 WBK
* Luzula luzuloides Weiße Hainsimse 1996 WBK
* Oxalis acetosella Wald-Sauerklee 2005 WBK
* Picea abies Gewöhnliche Fichte 1996 WBK
* Pinus sylvestris Wald-Kiefer 1996 WBK
z Polypodium vulgare agg. Artengruppe Tüpfelfarn 1996 WBK
* Quercus petraea Trauben-Eiche 1996 WBK
* Sorbus aria Echte Mehlbeere 2005 WBK
* Sorbus aucuparia Vogelbeere 1996 WBK
* Teucrium scorodonia Salbei-Gamander 2005 WBK
* Vaccinium myrtillus Heidelbeere 1996 WBK
Moose
* Polytrichum formosum Schönes Frauenhaarmoos 1996 WBK
Der Biotop stellt einen bedeutenden Lebensraum dar für:
Flechten Moose
Quelle: WBK = Waldbiotopkartierung
Rote Liste: * = nicht gefährdet
z = keine Einstufung des Aggregats
Sonstige Bemerkungen:
Weitere, am Hang vorkommende Felsen liegen unterhalb der Erfassungsgrenze.
Seite 269
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Moosbächlein NW Schönwald
Biotopnummer: 275143174012
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Nach Anlage zu § 30a LWaldG geschützt als Tobel und Klingen im Wald mit naturnaher Begleitvegetation.
Fläche: 1,0000 ha
Teilflächen: 2
Rechtswert: 3434122 Hochwert: 5366072
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Wuchsbezirke: WBGR Vorgebirge zwischen Murg und Elz
Erfassung: 18.10.1996
FVA: Schäffner, Georg
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Leitbiotoptyp: Fließgewässer
Biotopbeschreibung:
Weitgehend naturnaher Bergbach (Moosbächlein).
Das Bachbett des Moosbächleins ist breit und sehr blockreich. Der Steilhang an der Westseite des Baches weist
Tannen-Mischbestände auf, während direkt entlang des Baches Laubholz-Streifen vorhanden sind. Nördlich des
Rabenfelsens liegt eine schmale, blockig-felsige Rinne. Südlich des Rabenfelsens findet sich ein nicht immer
wasserführender Tobel mit zeitweiliger Quelle und Laubholzbestand.
1. Biotoptyp: Schlucht, Tobel oder Klinge (14%)
Nach Anlage zu § 30a LWaldG geschützt als Tobel und Klingen im Wald mit naturnaher Begleitvegetation.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
2. Biotoptyp: Naturnahe Quelle (1%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
3. Biotoptyp: Naturnaher Abschnitt eines Mittelgebirgsbachs (85%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Seite 270
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Moosbächlein NW Schönwald
Biotopnummer: 275143174012
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Abies alba Weiß-Tanne 1996 WBK
* Acer pseudoplatanus Berg-Ahorn 1996 WBK
* Ajuga reptans Kriechender Günsel 1996 WBK
* Alnus glutinosa Schwarz-Erle 1996 WBK
* Athyrium filix-femina Wald-Frauenfarn 1996 WBK
* Blechnum spicant Rippenfarn 1996 WBK
Cardamine spec. 1996 WBK
* Carex remota Winkel-Segge 1996 WBK
* Carpinus betulus Hainbuche 1996 WBK
* Chaerophyllum hirsutum Berg-Kälberkropf 1996 WBK
* Chrysosplenium oppositifolium Gegenblättriges Milzkraut 1996 WBK
* Circaea lutetiana Gewöhnliches Hexenkraut 1996 WBK
* Corylus avellana Gewöhnliche Hasel 1996 WBK
* Deschampsia cespitosa Rasen-Schmiele 1996 WBK
* Dryopteris carthusiana agg. Artengruppe Dornfarn 1996 WBK
* Dryopteris filix-mas agg. Artengruppe Männlicher
Wurmfarn
1996 WBK
* Fagus sylvatica Rotbuche 1996 WBK
* Filipendula ulmaria Mädesüß 1996 WBK
* Fraxinus excelsior Gewöhnliche Esche 1996 WBK
* Galeopsis tetrahit agg. Artengruppe Gewöhnlicher
Hohlzahn
1996 WBK
* Geranium robertianum Ruprechtskraut 1996 WBK
* Impatiens glandulifera Indisches Springkraut 1996 WBK
* Impatiens noli-tangere Rührmichnichtan 1996 WBK
* Knautia maxima Wald-Witwenblume 1996 WBK
Lamium spec. 1996 WBK
* Luzula sylvatica Wald-Hainsimse 1996 WBK
* Oxalis acetosella Wald-Sauerklee 1996 WBK
* Picea abies Gewöhnliche Fichte 1996 WBK
* Prunus avium Vogel-Kirsche 1996 WBK
* Rubus idaeus Himbeere 1996 WBK
* Rubus sectio Rubus Artengruppe Brombeere 1996 WBK
* Salix caprea Sal-Weide 1996 WBK
* Sambucus nigra Schwarzer Holunder 1996 WBK
* Senecio ovatus Fuchs' Haingreiskraut 1996 WBK
Seite 271
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Moosbächlein NW Schönwald
Biotopnummer: 275143174012
* Sorbus aucuparia Vogelbeere 1996 WBK
* Stellaria nemorum Wald-Sternmiere 1996 WBK
* Urtica dioica Große Brennessel 1996 WBK
Moose
* Polytrichum formosum Schönes Frauenhaarmoos 1996 WBK
Quelle: WBK = Waldbiotopkartierung
Rote Liste: * = nicht gefährdet
Sonstige Bemerkungen:
Die kartierten Abschnitte des Moosbächleins weisen nur stellenweise Uferbefestigungen auf; meist ist das
Bachbett frei mäandrierend erhalten. Bei Uferbefestigungen über größere Strecken wurde der Bach nicht kartiert!
Seite 272
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Feldgehölz bei Schönwald
Biotopnummer: 275143174013
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Offene Felsbildungen.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Feldhecken und Feldgehölze.
Fläche: 0,9000 ha
Teilflächen: 1
Rechtswert: 3435088 Hochwert: 5365895
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Wuchsbezirke: WBGR Vorgebirge zwischen Murg und Elz
Erfassung: 10.10.1996
FVA: Schäffner, Georg
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Leitbiotoptyp: Strukturreicher Waldbestand
Biotopbeschreibung:
Feldgehölz und Steinbruch an ostexponiertem Hang westlich der Nordrach.
Im Süden des Feldgehölzes kommt in einer flachen Hangsenke ein quelliger Bereich vor, der in der Baumschicht
einzelne Erlen und Eschen sowie in der Krautschicht Milzkraut, Mädesüß, Sumpfdotterblume und Große
Schlüsselblume aufweist. Am südlichen Waldrand sowie südlich davon kommen Felswände in zwei ehemaligen
kleinen Steinbrüchen vor. Die Felswände sind bis zu 10 Meter hoch. Die südliche Felswand ist stark gegliedert,
teilweise bestockungsfrei, teilweise mit Brombeere bewachsen. Außerdem wird sie von einem Schuppen
beschattet. Im nördlichen Steinbruch ist nur noch oben am Hang eine freie Wand zu sehen, darunter ist sie
überschüttet und bewachsen.
Es handelt sich um einen Laubbaummischbestand, der vor allem aus Eiche, Bergahorn und Esche besteht. Im
Norden findet sich ein kleiner Niederwaldbereich mit Edelkastanien-, Hainbuchen- und Hasel-Stockausschlägen.
1. Biotoptyp: Sickerquelle (1%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Bemerkung:
quelliger Bereich
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
2. Biotoptyp: Offene Felsbildung (1%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Offene Felsbildungen.
Bemerkung:
Felswand
Seite 273
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Feldgehölz bei Schönwald
Biotopnummer: 275143174013
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
3. Biotoptyp: Feldgehölz (100%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Feldhecken und Feldgehölze.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Abies alba Weiß-Tanne 1996 WBK
* Acer platanoides Spitz-Ahorn 1996 WBK
* Acer pseudoplatanus Berg-Ahorn 1996 WBK
* Alnus glutinosa Schwarz-Erle 1996 WBK
* Athyrium filix-femina Wald-Frauenfarn 1996 WBK
* Betula pendula Hänge-Birke 1996 WBK
* Caltha palustris Sumpf-Dotterblume 1996 WBK
* Carex sylvatica Wald-Segge 1996 WBK
* Carpinus betulus Hainbuche 1996 WBK
* Castanea sativa Edelkastanie 1996 WBK
* Corylus avellana Gewöhnliche Hasel 1996 WBK
* Dryopteris filix-mas agg. Artengruppe Männlicher
Wurmfarn
1996 WBK
* Filipendula ulmaria Mädesüß 1996 WBK
* Fraxinus excelsior Gewöhnliche Esche 1996 WBK
* Hedera helix Efeu 1996 WBK
* Ilex aquifolium Gewöhnliche Stechpalme 1996 WBK
* Lamium maculatum Gefleckte Taubnessel 1996 WBK
* Luzula luzuloides Weiße Hainsimse 1996 WBK
* Luzula sylvatica Wald-Hainsimse 1996 WBK
* Oxalis acetosella Wald-Sauerklee 1996 WBK
* Quercus petraea Trauben-Eiche 1996 WBK
Quercus rubra Rot-Eiche 1996 WBK
* Robinia pseudoacacia Robinie 1996 WBK
* Rubus sectio Rubus Artengruppe Brombeere 1996 WBK
* Salix caprea Sal-Weide 1996 WBK
* Sambucus nigra Schwarzer Holunder 1996 WBK
* Viburnum opulus Gewöhnlicher Schneeball 1996 WBK
Viola spec. 1996 WBK
Seite 274
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Feldgehölz bei Schönwald
Biotopnummer: 275143174013
Moose
* Polytrichum formosum Schönes Frauenhaarmoos 1996 WBK
Der Biotop stellt einen bedeutenden Lebensraum dar für:
Flechten
Quelle: WBK = Waldbiotopkartierung
Rote Liste: * = nicht gefährdet
Sonstige Bemerkungen:
Das Feldgehölz wird im Westen durch eine Mauer aus großen Sandstein-Blöcken begrenzt.
Seite 275
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Bergbach bei Schönwald
Biotopnummer: 275143174014
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Fläche: 0,2000 ha
Teilflächen: 1
Rechtswert: 3434860 Hochwert: 5365831
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Wuchsbezirke: WBGR Vorgebirge zwischen Murg und Elz
Erfassung: 21.10.1996
FVA: Schäffner, Georg
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Leitbiotoptyp: Fließgewässer
Biotopbeschreibung:
Bergbach mit naturnaher Begleitvegetation.
Im Unterlauf ist das Bachbett breit, sehr blockreich, stellenweise auch felsig. Dort fließt der Bach durch
Laubholzbestände. Oben verläuft er am Waldrand.
1. Biotoptyp: Naturnaher Abschnitt eines Mittelgebirgsbachs (100%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Acer pseudoplatanus Berg-Ahorn 1996 WBK
* Athyrium filix-femina Wald-Frauenfarn 1996 WBK
* Carpinus betulus Hainbuche 1996 WBK
* Corylus avellana Gewöhnliche Hasel 1996 WBK
* Deschampsia cespitosa Rasen-Schmiele 1996 WBK
* Dryopteris carthusiana agg. Artengruppe Dornfarn 1996 WBK
* Dryopteris filix-mas agg. Artengruppe Männlicher
Wurmfarn
1996 WBK
* Fagus sylvatica Rotbuche 1996 WBK
* Fraxinus excelsior Gewöhnliche Esche 1996 WBK
* Geranium robertianum Ruprechtskraut 1996 WBK
Seite 276
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Bergbach bei Schönwald
Biotopnummer: 275143174014
Lamium spec. 1996 WBK
* Oxalis acetosella Wald-Sauerklee 1996 WBK
* Rubus sectio Rubus Artengruppe Brombeere 1996 WBK
* Sambucus nigra Schwarzer Holunder 1996 WBK
Quelle: WBK = Waldbiotopkartierung
Rote Liste: * = nicht gefährdet
Sonstige Bemerkungen:
Im Nordwesten findet sich oberhalb des Weges eine Douglasien-Dickung (Bach nicht kartiert!) sowie eine
Quellfassung.
Seite 277
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Felsnase bei Schönwald
Biotopnummer: 275143174015
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Offene Felsbildungen.
Fläche: 0,1000 ha
Teilflächen: 1
Rechtswert: 3434873 Hochwert: 5365715
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Wuchsbezirke: WBGR Vorgebirge zwischen Murg und Elz
Erfassung: 21.10.1996
FVA: Schäffner, Georg
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Leitbiotoptyp: Naturgebilde
Biotopbeschreibung:
Mit Eiche bestockte Felsnase an südostexponiertem Steilhang.
1. Biotoptyp: Natürliche offene Felsbildung (einschließlich Felsbänder) (100%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Offene Felsbildungen.
Bemerkung:
Einzelfels
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Carpinus betulus Hainbuche 1996 WBK
* Deschampsia flexuosa Draht-Schmiele 1996 WBK
* Dryopteris dilatata Breitblättriger Dornfarn 1996 WBK
* Frangula alnus Faulbaum 1996 WBK
* Ilex aquifolium Gewöhnliche Stechpalme 1996 WBK
* Lonicera periclymenum Wald-Geißblatt 1996 WBK
* Luzula luzuloides Weiße Hainsimse 1996 WBK
z Polypodium vulgare agg. Artengruppe Tüpfelfarn 1996 WBK
* Quercus petraea Trauben-Eiche 1996 WBK
* Rubus sectio Rubus Artengruppe Brombeere 1996 WBK
* Sorbus aucuparia Vogelbeere 1996 WBK
* Teucrium scorodonia Salbei-Gamander 1996 WBK
Seite 278
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Felsnase bei Schönwald
Biotopnummer: 275143174015
* Vaccinium myrtillus Heidelbeere 1996 WBK
Moose
* Polytrichum formosum Schönes Frauenhaarmoos 1996 WBK
Quelle: WBK = Waldbiotopkartierung
Rote Liste: * = nicht gefährdet
z = keine Einstufung des Aggregats
Seite 279
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Bergbach N Bärhag
Biotopnummer: 275143174016
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Naturnahe Auwälder.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Fläche: 1,5000 ha
Teilflächen: 1
Rechtswert: 3435050 Hochwert: 5365340
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Wuchsbezirke: WBGR Vorgebirge zwischen Murg und Elz
Erfassung: 18.10.1996
FVA: Schäffner, Georg
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Leitbiotoptyp: Fließgewässer
Biotopbeschreibung:
Bergbach mit naturnaher Begleitvegetation sowie größeren quelligen Bereichen mit Schwarzerlen-Eschen-Wald,
Hochstaudenflur bzw. ohne Bestockung.
Im Westen verläuft der Bach am Waldrand und weist durchgängig einen Laubholzstreifen aus Erlen und Eschen
auf. Das Bachbett ist relativ breit, der Bach ist mehrmals verzweigt. Es kommen einige quellige Bereiche vor.
Entlang des Baches sind Erlen-Eschen-Bestockungen vorhanden. Im Osten findet sich ein großer quelliger
Bereich. Direkt beim Bach weist dieser einen Schwarzerlen-Eschen-Wald auf mit Erle in der Baumschicht, etwas
Grauweide in der Strauchschicht sowie Mädesüß, Sumpf-Veilchen, Sumpfdotterblume, Berg-Kälberkropf und
Moose in der Krautschicht. Südlich davon wurde der quellige Bereich mit Fichten aufgeforstet, von denen
mindestens die Hälfte wieder abgestorben sind. Der Bereich ist sehr naß und weist Hochstaudenfluren aus
Mädesüß und Berg-Kälberkropf, kleinflächig Grauweiden-Gebüsch sowie Schaumkraut-Quellfluren auf. Die noch
vorhandenen Fichten kümmern.
Waldfunktionen:
Bodenschutzwald/Lawinenschutzw Erholungswald 2
1. Biotoptyp: Gewässerbegleitende Hochstaudenflur (2%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
2. Biotoptyp: Sickerquelle (12%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Seite 280
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Bergbach N Bärhag
Biotopnummer: 275143174016
Bemerkung:
quelliger Bereich
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
3. Biotoptyp: Naturnaher Abschnitt eines Mittelgebirgsbachs (85%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
4. Biotoptyp: Schwarzerlen-Eschen-Wald (8%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Naturnahe Auwälder.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Abies alba Weiß-Tanne 1996 WBK
* Acer pseudoplatanus Berg-Ahorn 1996 WBK
* Ajuga reptans Kriechender Günsel 1996 WBK
* Alnus glutinosa Schwarz-Erle 1996 WBK
* Athyrium filix-femina Wald-Frauenfarn 1996 WBK
* Blechnum spicant Rippenfarn 1996 WBK
* Caltha palustris Sumpf-Dotterblume 1996 WBK
Cardamine spec. 1996 WBK
* Carex pendula Hänge-Segge 1996 WBK
* Carex remota Winkel-Segge 1996 WBK
* Carex sylvatica Wald-Segge 1996 WBK
* Carpinus betulus Hainbuche 1996 WBK
* Chaerophyllum hirsutum Berg-Kälberkropf 1996 WBK
* Chrysosplenium oppositifolium Gegenblättriges Milzkraut 1996 WBK
* Corylus avellana Gewöhnliche Hasel 1996 WBK
* Deschampsia cespitosa Rasen-Schmiele 1996 WBK
* Dryopteris carthusiana agg. Artengruppe Dornfarn 1996 WBK
* Dryopteris filix-mas agg. Artengruppe Männlicher
Wurmfarn
1996 WBK
* Fagus sylvatica Rotbuche 1996 WBK
* Filipendula ulmaria Mädesüß 1996 WBK
Seite 281
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Bergbach N Bärhag
Biotopnummer: 275143174016
* Fraxinus excelsior Gewöhnliche Esche 1996 WBK
z Galium palustre agg. Artengruppe Sumpflabkraut 1996 WBK
* Geranium robertianum Ruprechtskraut 1996 WBK
z Glyceria fluitans agg. Artengruppe Flutender Schwaden1996 WBK
* Heracleum sphondylium Wiesen-Bärenklau 1996 WBK
* Impatiens glandulifera Indisches Springkraut 1996 WBK
* Juncus effusus Flatter-Binse 1996 WBK
* Knautia maxima Wald-Witwenblume 1996 WBK
Lamium spec. 1996 WBK
* Lysimachia nummularia Pfennigkraut 1996 WBK
* Oxalis acetosella Wald-Sauerklee 1996 WBK
* Picea abies Gewöhnliche Fichte 1996 WBK
* Primula elatior Große Schlüsselblume 1996 WBK
* Rubus sectio Rubus Artengruppe Brombeere 1996 WBK
* Salix cinerea Grau-Weide 1996 WBK
* Sambucus nigra Schwarzer Holunder 1996 WBK
* Scirpus sylvaticus Wald-Simse 1996 WBK
* Stellaria nemorum Wald-Sternmiere 1996 WBK
* Tilia platyphyllos Sommer-Linde 1996 WBK
* Urtica dioica Große Brennessel 1996 WBK
* Valeriana dioica Sumpf-Baldrian 1996 WBK
V Viola palustris Sumpf-Veilchen 1996 WBK
Viola spec. 1996 WBK
Quelle: WBK = Waldbiotopkartierung
Rote Liste: * = nicht gefährdet
V = Sippe der Vorwarnliste
z = keine Einstufung des Aggregats
Sonstige Bemerkungen:
Im mittleren Abschnitt des Bachs wird ein Großteil des Wassers in einen hangparallelen Graben abgeleitet.
Seite 282
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Quellen und quellige Bereiche O Bärhag
Biotopnummer: 275143174017
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Fläche: 0,2000 ha
Teilflächen: 4
Rechtswert: 3435440 Hochwert: 5365175
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Wuchsbezirke: WBGR Vorgebirge zwischen Murg und Elz
Erfassung: 10.10.1996
FVA: Schäffner, Georg
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
- Schutzstatus:
Die Sandquelle könnte als Naturdenkmal ausgewiesen werden.
Leitbiotoptyp: Fließgewässer
Biotopbeschreibung:
Ungefaßte Quellen mit relativ starker Schüttung sowie naturnahe, quellige Bereiche.
1. Norden: Es handelt sich um ein tiefes Quelloch mit sandigem Boden, aus dem das Wasser hochsprudelt
(Sandquelle). Direkt am Weg findet sich eine weitere Quelle, die verdeckter ist und geringere Schüttung
aufweist. Unterhalb des Weges weist der Bach eine steinige Sohle auf und verzweigt sich in einer kleinen
Verebnung. 2. Mitte (Norden): Feuchter bis quelliger Bereich mit Erle, Esche, Schneeball, Sumpfdotterblume,
Mädesüß und Winkel-Segge. 3. Mitte (Süden): Quelle mit sehr starker Schüttung (mit kurzem Eisenrohr). 4.
Süden: Mehrere, felsige Quellen sowie größere, überwiegend unbestockte quellige Bereiche in lichtem jungen
Fichtenbestand.
Waldfunktionen:
Erholungswald 2
Beeinträchtigungen:
Die Sandquelle liegt direkt an einem Weg und ist frei zugänglich.
1. Biotoptyp: Naturnahe Quelle (20%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Freizeit/Erholung / stark
2. Biotoptyp: Sickerquelle (30%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Seite 283
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Quellen und quellige Bereiche O Bärhag
Biotopnummer: 275143174017
Bemerkung:
quelliger Bereich
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Freizeit/Erholung / stark
3. Biotoptyp: Naturnaher Abschnitt eines Mittelgebirgsbachs (50%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Freizeit/Erholung / stark
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Abies alba Weiß-Tanne 1996 WBK
* Ajuga reptans Kriechender Günsel 1996 WBK
* Alnus glutinosa Schwarz-Erle 1996 WBK
* Athyrium filix-femina Wald-Frauenfarn 1996 WBK
* Blechnum spicant Rippenfarn 1996 WBK
* Caltha palustris Sumpf-Dotterblume 1996 WBK
Cardamine spec. 1996 WBK
* Carex remota Winkel-Segge 1996 WBK
* Chaerophyllum hirsutum Berg-Kälberkropf 1996 WBK
* Chrysosplenium oppositifolium Gegenblättriges Milzkraut 1996 WBK
* Dryopteris carthusiana agg. Artengruppe Dornfarn 1996 WBK
* Fagus sylvatica Rotbuche 1996 WBK
* Filipendula ulmaria Mädesüß 1996 WBK
* Fraxinus excelsior Gewöhnliche Esche 1996 WBK
z Galium palustre agg. Artengruppe Sumpflabkraut 1996 WBK
z Glyceria fluitans agg. Artengruppe Flutender Schwaden1996 WBK
* Knautia maxima Wald-Witwenblume 1996 WBK
* Luzula sylvatica Wald-Hainsimse 1996 WBK
* Picea abies Gewöhnliche Fichte 1996 WBK
* Rubus sectio Rubus Artengruppe Brombeere 1996 WBK
* Salix caprea Sal-Weide 1996 WBK
* Salix cinerea Grau-Weide 1996 WBK
* Senecio ovatus Fuchs' Haingreiskraut 1996 WBK
* Stellaria nemorum Wald-Sternmiere 1996 WBK
Seite 284
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Quellen und quellige Bereiche O Bärhag
Biotopnummer: 275143174017
* Vaccinium myrtillus Heidelbeere 1996 WBK
Moose
* Polytrichum commune Gemeines Widertonmoos 1996 WBK
Sphagnum spec. 1996 WBK
Der Biotop stellt einen bedeutenden Lebensraum dar für:
Moose
Quelle: WBK = Waldbiotopkartierung
Rote Liste: * = nicht gefährdet
z = keine Einstufung des Aggregats
Sonstige Bemerkungen:
Die Bäche fließen von der Gemeindewaldgrenze an durch sehr dichte Fichtenbestände und werden teilweise in
Gräben abgeleitet (nicht kartiert!). Nördliches Biotop durch Fahrweg getrennt!
Seite 285
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Feldgehölz bei Bärhag
Biotopnummer: 275143174018
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Feldhecken und Feldgehölze.
Fläche: 0,3000 ha
Teilflächen: 1
Rechtswert: 3434824 Hochwert: 5365043
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Wuchsbezirke: WBGR Vorgebirge zwischen Murg und Elz
Erfassung: 18.10.1996
FVA: Schäffner, Georg
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Leitbiotoptyp: Strukturreicher Waldbestand
Biotopbeschreibung:
Von Weiden umgebenes Feldgehölz aus Laubbäumen und Tanne.
An der Südwestseite verläuft ein kleiner Bergbach.
Das Feldgehölz ist aus mehreren Laubbaumarten aufgebaut; im Westen ist es tannenreich. Es kommen
Ansammlungen von Lesesteinen vor.
1. Biotoptyp: Naturnaher Abschnitt eines Mittelgebirgsbachs (5%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
2. Biotoptyp: Feldgehölz (100%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Feldhecken und Feldgehölze.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Abies alba Weiß-Tanne 1996 WBK
* Acer pseudoplatanus Berg-Ahorn 1996 WBK
* Carpinus betulus Hainbuche 1996 WBK
* Dryopteris carthusiana agg. Artengruppe Dornfarn 1996 WBK
Seite 286
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Feldgehölz bei Bärhag
Biotopnummer: 275143174018
* Dryopteris filix-mas agg. Artengruppe Männlicher
Wurmfarn
1996 WBK
* Fagus sylvatica Rotbuche 1996 WBK
* Fraxinus excelsior Gewöhnliche Esche 1996 WBK
* Hedera helix Efeu 1996 WBK
* Ilex aquifolium Gewöhnliche Stechpalme 1996 WBK
* Lamium maculatum Gefleckte Taubnessel 1996 WBK
* Luzula luzuloides Weiße Hainsimse 1996 WBK
* Quercus petraea Trauben-Eiche 1996 WBK
* Rubus sectio Rubus Artengruppe Brombeere 1996 WBK
* Sambucus nigra Schwarzer Holunder 1996 WBK
Quelle: WBK = Waldbiotopkartierung
Rote Liste: * = nicht gefährdet
Sonstige Bemerkungen:
Im Nordosten befindet sich ein etwas kleineres Feldgehölz mit sehr ähnlichem Aufbau und Zusammensetzung.
Es liegt in der Topographischen Karte aber nicht im Walddecker und wurde nicht erfaßt (Freilandkartierung!). Die
Quelle des Bergbaches liegt in der Christbaumkultur im Süden.
Seite 287
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Bergbach SW Bärhag
Biotopnummer: 275143174019
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Fläche: 0,1000 ha
Teilflächen: 1
Rechtswert: 3434264 Hochwert: 5364911
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Wuchsbezirke: WBGR Vorgebirge zwischen Murg und Elz
Erfassung: 18.10.1996
FVA: Schäffner, Georg
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Leitbiotoptyp: Fließgewässer
Biotopbeschreibung:
Bergbach mit naturnaher Begleitvegetation.
Der Bach weist ein blockreiches Bachbett sowie viel Bergahorn und Esche an den Unterhängen auf.
Waldfunktionen:
Erholungswald 2
1. Biotoptyp: Naturnaher Abschnitt eines Mittelgebirgsbachs (100%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Abies alba Weiß-Tanne 1996 WBK
* Acer pseudoplatanus Berg-Ahorn 1996 WBK
* Athyrium filix-femina Wald-Frauenfarn 1996 WBK
* Carex remota Winkel-Segge 1996 WBK
* Chrysosplenium alternifolium Wechselblättriges Milzkraut 1996 WBK
* Corylus avellana Gewöhnliche Hasel 1996 WBK
* Dryopteris carthusiana agg. Artengruppe Dornfarn 1996 WBK
* Fraxinus excelsior Gewöhnliche Esche 1996 WBK
Seite 288
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Bergbach SW Bärhag
Biotopnummer: 275143174019
z Galium palustre agg. Artengruppe Sumpflabkraut 1996 WBK
* Geranium robertianum Ruprechtskraut 1996 WBK
* Geum urbanum Echte Nelkenwurz 1996 WBK
z Glyceria fluitans agg. Artengruppe Flutender Schwaden1996 WBK
* Impatiens glandulifera Indisches Springkraut 1996 WBK
Lamium spec. 1996 WBK
* Luzula sylvatica Wald-Hainsimse 1996 WBK
* Oxalis acetosella Wald-Sauerklee 1996 WBK
* Picea abies Gewöhnliche Fichte 1996 WBK
* Rubus sectio Rubus Artengruppe Brombeere 1996 WBK
Salix spec. 1996 WBK
* Sambucus nigra Schwarzer Holunder 1996 WBK
* Stellaria nemorum Wald-Sternmiere 1996 WBK
Quelle: WBK = Waldbiotopkartierung
Rote Liste: * = nicht gefährdet
z = keine Einstufung des Aggregats
Sonstige Bemerkungen:
Oben ist die Rinne durch Erdbewegungen verändert!
Seite 289
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Felsen SW Moosmatt
Biotopnummer: 275143174020
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Offene Felsbildungen.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Offene natürliche Block-, Schutt- und Geröllhalden.
Nach Anlage zu § 30a LWaldG geschützt als Regional seltene, naturnahe Waldgesellschaften.
Fläche: 0,3000 ha
Teilflächen: 3
Rechtswert: 3433849 Hochwert: 5364886
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Wuchsbezirke: WBGR Vorgebirge zwischen Murg und Elz
Erfassung: 18.10.1996
FVA: Schäffner, Georg
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Leitbiotoptyp: Naturgebilde
Biotopbeschreibung:
Naturnah bestockte Felsnasen sowie kleine Blockhalde an südostexponiertem Steilhang.
1. Westen: Zwei vollbestockte Felsnasen (ober- und unterhalb des Weges). Die Bestockung setzt sich aus
Eiche, Hainbuche, Forle, Hasel und Faulbaum zusammen. 2. Mitte: Felsiger kleiner Rücken mit Tanne und
Hainbuchen-Stockausschlägen. 3. Osten: Großer Felsenbereich (insgesamt etwa 70-80 m breit!) mit einzelnen
bis zu 7 Meter hohen Felsnasen. Die größte Felsnase weist oben kleinflächig Hainsimsen-Traubeneichen-Wald
auf. Unter den schwachwüchsigen Eichen findet sich in der Krautschicht Weiße Hainsimse, Drahtschmiele sowie
viele Moose. Im Osten ist unterhalb einer Felsnase eine kleine offene Block- bis Steinschutthalde vorhanden.
Waldfunktionen:
Bodenschutzwald/Lawinenschutzw
1. Biotoptyp: Natürliche offene Felsbildung (einschließlich Felsbänder) (90%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Offene Felsbildungen.
Bemerkung:
Felsformation
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
2. Biotoptyp: Offene Felsbildung (5%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Offene Felsbildungen.
Seite 290
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Felsen SW Moosmatt
Biotopnummer: 275143174020
Bemerkung:
Felswand
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
3. Biotoptyp: Offene natürliche Gesteinshalde (5%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Offene natürliche Block-, Schutt- und Geröllhalden.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
4. Biotoptyp: Hainsimsen-Traubeneichen-Wald (10%)
Nach Anlage zu § 30a LWaldG geschützt als Regional seltene, naturnahe Waldgesellschaften.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Abies alba Weiß-Tanne 2005 WBK
* Carpinus betulus Hainbuche 1996 WBK
* Corylus avellana Gewöhnliche Hasel 1996 WBK
* Cytisus scoparius Gewöhnlicher Besenginster 1996 WBK
* Deschampsia flexuosa Draht-Schmiele 1996 WBK
* Dryopteris carthusiana agg. Artengruppe Dornfarn 1996 WBK
* Dryopteris filix-mas agg. Artengruppe Männlicher
Wurmfarn
1996 WBK
* Fagus sylvatica Rotbuche 1996 WBK
* Frangula alnus Faulbaum 1996 WBK
* Hedera helix Efeu 1996 WBK
* Hieracium murorum Wald-Habichtskraut 1996 WBK
* Lonicera periclymenum Wald-Geißblatt 1996 WBK
* Luzula luzuloides Weiße Hainsimse 1996 WBK
* Luzula sylvatica Wald-Hainsimse 1996 WBK
* Pinus sylvestris Wald-Kiefer 1996 WBK
* Polypodium vulgare Gewöhnlicher Tüpfelfarn 2005 WBK
* Pteridium aquilinum Adlerfarn 1996 WBK
* Quercus petraea Trauben-Eiche 1996 WBK
Solidago virgaurea subsp. minuta Gebirgs-Goldrute 1996 WBK
Seite 291
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Felsen SW Moosmatt
Biotopnummer: 275143174020
* Teucrium scorodonia Salbei-Gamander 1996 WBK
* Vaccinium myrtillus Heidelbeere 1996 WBK
Moose
* Dicranum scoparium Besen-Gabelzahnmoos 1996 WBK
* Polytrichum formosum Schönes Frauenhaarmoos 1996 WBK
Der Biotop stellt einen bedeutenden Lebensraum dar für:
Flechten Moose
Quelle: WBK = Waldbiotopkartierung
Rote Liste: * = nicht gefährdet
Seite 292
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Blockhalde N Hintertal
Biotopnummer: 275143174021
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Offene natürliche Block-, Schutt- und Geröllhalden.
Fläche: 0,1000 ha
Teilflächen: 1
Rechtswert: 3433636 Hochwert: 5364896
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Wuchsbezirke: WBGR Vorgebirge zwischen Murg und Elz
Erfassung: 18.10.1996
FVA: Schäffner, Georg
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Leitbiotoptyp: Naturgebilde
Biotopbeschreibung:
Flache Senke mit offener Gesteinschutthalde.
Die Blockhalde weist scherbigen Steinschutt bis kleine Blöcke auf und ist etwa 30x10 Meter groß. Die Exposition
ist Süd bis Südost.
Waldfunktionen:
Bodenschutzwald/Lawinenschutzw
Beeinträchtigungen:
Am Rand der kleinen Blockhalde wurden einzelne Tannen, Fichten und Buchen gepflanzt, die stark kümmern.
1. Biotoptyp: Offene natürliche Gesteinshalde (100%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Offene natürliche Block-, Schutt- und Geröllhalden.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Aufforstung von Freiland / stark
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Cytisus scoparius Gewöhnlicher Besenginster 1996 WBK
* Deschampsia flexuosa Draht-Schmiele 1996 WBK
* Digitalis purpurea Roter Fingerhut 1996 WBK
* Luzula luzuloides Weiße Hainsimse 1996 WBK
* Rubus sectio Rubus Artengruppe Brombeere 1996 WBK
Moose
Seite 293
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Blockhalde N Hintertal
Biotopnummer: 275143174021
* Dicranum scoparium Besen-Gabelzahnmoos 1996 WBK
Der Biotop stellt einen bedeutenden Lebensraum dar für:
Flechten
Quelle: WBK = Waldbiotopkartierung
Rote Liste: * = nicht gefährdet
Sonstige Bemerkungen:
Auch oberhalb der Blockhalde liegt noch starke Blocküberlagerung vor; dort kann sich aber eine Bestockung aus
Eichen und Hainbuchen halten.
Seite 294
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Bergbach S Bärhag
Biotopnummer: 275143174023
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Naturnahe Auwälder.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Fläche: 1,2000 ha
Teilflächen: 1
Rechtswert: 3434772 Hochwert: 5364773
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Wuchsbezirke: WBGR Vorgebirge zwischen Murg und Elz
Erfassung: 18.10.1996
FVA: Schäffner, Georg
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Leitbiotoptyp: Fließgewässer
Biotopbeschreibung:
Bergbach mit einer Vielzahl größerer quelliger Bereiche, die teilweise Schwarzerlen-Eschen-Wäldle aufweisen.
Der Bach weist ein breites, blockreiches und tief eingeschnittenes Bachbett auf. Im Westen fließt er durch
eschenreiche Laubholzbestände; es schließt sich ein Abschnitt mit Fichten-Beständen an, während im Osten
wiederum naturnahe Bestockung aus Erle und Esche vorhanden ist. Auch im Bereich der Fichten-Baumhölzer ist
der Bach überwiegend gut belichtet und weist eine artenreiche Begeitvegetation auf. Im gesamten Verlauf des
Baches kommen viele, größere quellige Bereiche vor. Diese weisen Schwarzerlen-Eschen-Wälder auf oder sind
unbestockt mit Milzkraut, Schaumkraut, Mädesüß, Waldsimse, Sumpfdotterblume und Berg-Kälberkropf in der
Krautschicht. Im Osten findet sich unterhalb des Fahrwegs eine besonders große quellige Senke mit
Schwarzerlen-Eschen-Wald.
Waldfunktionen:
Erholungswald 2
1. Biotoptyp: Sickerquelle (40%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Bemerkung:
quelliger Bereich
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
2. Biotoptyp: Naturnaher Abschnitt eines Mittelgebirgsbachs (60%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Seite 295
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Bergbach S Bärhag
Biotopnummer: 275143174023
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
3. Biotoptyp: Schwarzerlen-Eschen-Wald (25%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Naturnahe Auwälder.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Acer pseudoplatanus Berg-Ahorn 1996 WBK
* Ajuga reptans Kriechender Günsel 1996 WBK
* Alnus glutinosa Schwarz-Erle 1996 WBK
* Athyrium filix-femina Wald-Frauenfarn 1996 WBK
* Caltha palustris Sumpf-Dotterblume 1996 WBK
Cardamine spec. 1996 WBK
* Carex remota Winkel-Segge 1996 WBK
* Carpinus betulus Hainbuche 1996 WBK
* Chaerophyllum hirsutum Berg-Kälberkropf 1996 WBK
* Chrysosplenium alternifolium Wechselblättriges Milzkraut 1996 WBK
* Chrysosplenium oppositifolium Gegenblättriges Milzkraut 1996 WBK
* Corylus avellana Gewöhnliche Hasel 1996 WBK
* Dryopteris carthusiana agg. Artengruppe Dornfarn 1996 WBK
* Dryopteris filix-mas agg. Artengruppe Männlicher
Wurmfarn
1996 WBK
* Fagus sylvatica Rotbuche 1996 WBK
* Filipendula ulmaria Mädesüß 1996 WBK
* Fraxinus excelsior Gewöhnliche Esche 1996 WBK
* Galeopsis tetrahit agg. Artengruppe Gewöhnlicher
Hohlzahn
1996 WBK
* Geranium robertianum Ruprechtskraut 1996 WBK
* Geum urbanum Echte Nelkenwurz 1996 WBK
z Glyceria fluitans agg. Artengruppe Flutender Schwaden1996 WBK
* Impatiens noli-tangere Rührmichnichtan 1996 WBK
* Juncus effusus Flatter-Binse 1996 WBK
* Knautia maxima Wald-Witwenblume 1996 WBK
Lamium spec. 1996 WBK
* Luzula sylvatica Wald-Hainsimse 1996 WBK
Seite 296
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Bergbach S Bärhag
Biotopnummer: 275143174023
* Oxalis acetosella Wald-Sauerklee 1996 WBK
* Picea abies Gewöhnliche Fichte 1996 WBK
* Primula elatior Große Schlüsselblume 1996 WBK
* Rubus sectio Rubus Artengruppe Brombeere 1996 WBK
* Scirpus sylvaticus Wald-Simse 1996 WBK
* Silene dioica Tag-Lichtnelke 1996 WBK
* Stellaria nemorum Wald-Sternmiere 1996 WBK
* Viburnum opulus Gewöhnlicher Schneeball 1996 WBK
Quelle: WBK = Waldbiotopkartierung
Rote Liste: * = nicht gefährdet
z = keine Einstufung des Aggregats
Seite 297
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Bergbach O Hintertal
Biotopnummer: 275143174024
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Naturnahe Auwälder.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Seggen- und binsenreiche Nasswiesen.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Fläche: 3,9000 ha
Teilflächen: 7
Rechtswert: 3435462 Hochwert: 5363890
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Wuchsbezirke: WBGR Vorgebirge zwischen Murg und Elz
Erfassung: 10.10.1996
FVA: Schäffner, Georg
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Leitbiotoptyp: Fließgewässer
Biotopbeschreibung:
Bergbach mit zahlreichen Quellen und quelligen Bereichen sowie einem Naßwiesen-Rest (Wippersbächle).
Zwei der östlichen Oberläufe weisen größere quellige Bereiche mit Schwarzerlen-Eschen-Wald auf. Im
Nordosten handelt es sich um einen größeren quelligen Horizont, bei dem unter den Erlen sehr viel Wald-
Hainsimse, Farne und Grauer Alpendost vorkommen. Im Südosten ist der Schwarzerlen-Wald ebenfalls farnund
hochstaudenreich.
Im Südwesten ist entlang des Weges eine hochstaudenreiche Naßwiese zu finden. Es handelt sich um eine
Naßwiesenbrache, wo derzeit noch einige Kennarten vorhanden sind, die aber auch schon Störungen aufweist.
Die Oberläufe weisen schmale Bachbetten auf und fließen überwiegend durch Fichten-Baumhölzer. Neben den
beiden größeren quelligen Bereichen mit Schwarzerlen-Eschen-Wald kommen sowohl an den Oberläufen als
auch im Unterlauf mehrere quellige Bereiche vor; diese weisen moosige, Milzkraut- und Schaumkraut-
Quellfluren bzw. sind hochstaudenreich (v.a. Alpendost) oder auch farnreich (v.a. Frauenfarn).
Waldfunktionen:
Bodenschutzwald/Lawinenschutzw
Beeinträchtigungen:
Die Naßwiese ist durch die Ansamung von Gehölzen sowie durch die Akkumulation von Biomasse gefährdet.
Außerdem geht die typische Artenzusammensetzung durchh das Ablagern von Rindenabfällen verloren.
1. Biotoptyp: Nasswiese (3%)
Seite 298
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Bergbach O Hintertal
Biotopnummer: 275143174024
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Seggen- und binsenreiche Nasswiesen.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Ablagerung organischer Stoffe / stark
Natürliche Sukzession / stark
2. Biotoptyp: Naturnahe Quelle (1%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Ablagerung organischer Stoffe / stark
Natürliche Sukzession / stark
3. Biotoptyp: Sickerquelle (6%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Bemerkung:
quelliger Bereich
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Ablagerung organischer Stoffe / stark
Natürliche Sukzession / stark
4. Biotoptyp: Naturnaher Abschnitt eines Mittelgebirgsbachs (90%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Ablagerung organischer Stoffe / stark
Natürliche Sukzession / stark
5. Biotoptyp: Schwarzerlen-Eschen-Wald (4%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Naturnahe Auwälder.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Ablagerung organischer Stoffe / stark
Natürliche Sukzession / stark
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Abies alba Weiß-Tanne 1996 WBK
* Acer pseudoplatanus Berg-Ahorn 1996 WBK
Adenostyles alliariae Grauer Alpendost 1996 WBK
* Ajuga reptans Kriechender Günsel 1996 WBK
* Alnus glutinosa Schwarz-Erle 1996 WBK
* Angelica sylvestris Wilde Engelwurz 1996 WBK
Seite 299
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Bergbach O Hintertal
Biotopnummer: 275143174024
* Athyrium filix-femina Wald-Frauenfarn 1996 WBK
* Blechnum spicant Rippenfarn 1996 WBK
* Caltha palustris Sumpf-Dotterblume 1996 WBK
Cardamine spec. 1996 WBK
* Carex pendula Hänge-Segge 1996 WBK
* Carex remota Winkel-Segge 1996 WBK
* Chaerophyllum hirsutum Berg-Kälberkropf 1996 WBK
* Chrysosplenium alternifolium Wechselblättriges Milzkraut 1996 WBK
* Chrysosplenium oppositifolium Gegenblättriges Milzkraut 1996 WBK
* Circaea lutetiana Gewöhnliches Hexenkraut 1996 WBK
* Dryopteris carthusiana agg. Artengruppe Dornfarn 1996 WBK
* Dryopteris filix-mas agg. Artengruppe Männlicher
Wurmfarn
1996 WBK
Epilobium spec. 1996 WBK
* Eupatorium cannabinum Echter Wasserdost 1996 WBK
* Fagus sylvatica Rotbuche 1996 WBK
* Filipendula ulmaria Mädesüß 1996 WBK
* Frangula alnus Faulbaum 1996 WBK
* Fraxinus excelsior Gewöhnliche Esche 1996 WBK
* Galeopsis tetrahit agg. Artengruppe Gewöhnlicher
Hohlzahn
1996 WBK
* Galium odoratum Waldmeister 1996 WBK
z Galium palustre agg. Artengruppe Sumpflabkraut 1996 WBK
* Geranium robertianum Ruprechtskraut 1996 WBK
* Heracleum sphondylium Wiesen-Bärenklau 1996 WBK
* Impatiens glandulifera Indisches Springkraut 1996 WBK
* Impatiens noli-tangere Rührmichnichtan 1996 WBK
* Juncus effusus Flatter-Binse 1996 WBK
Lamium spec. 1996 WBK
* Luzula sylvatica Wald-Hainsimse 1996 WBK
* Oxalis acetosella Wald-Sauerklee 1996 WBK
* Picea abies Gewöhnliche Fichte 1996 WBK
* Rubus sectio Rubus Artengruppe Brombeere 1996 WBK
* Salix caprea Sal-Weide 1996 WBK
* Sambucus nigra Schwarzer Holunder 1996 WBK
* Scirpus sylvaticus Wald-Simse 1996 WBK
* Senecio ovatus Fuchs' Haingreiskraut 1996 WBK
* Stachys sylvatica Wald-Ziest 1996 WBK
* Stellaria nemorum Wald-Sternmiere 1996 WBK
Seite 300
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Bergbach O Hintertal
Biotopnummer: 275143174024
* Urtica dioica Große Brennessel 1996 WBK
* Valeriana dioica Sumpf-Baldrian 1996 WBK
Moose
Sphagnum spec. 1996 WBK
Der Biotop stellt einen bedeutenden Lebensraum dar für:
Amphibien Farne
Quelle: WBK = Waldbiotopkartierung
Rote Liste: * = nicht gefährdet
z = keine Einstufung des Aggregats
Sonstige Bemerkungen:
Bachabschnitte mit gemauerten Uferbereichen entlang der Straße wurden nicht kartiert! Bachabschnitte in sehr
dichten Fichten-Beständen mit nur wenig Bodenvegetation wurden nicht kartiert!
Seite 301
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Naßwiesen im Wippersbachtal O Hintertal
Biotopnummer: 275143174026
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Sümpfe.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Fläche: 1,1000 ha
Teilflächen: 3
Rechtswert: 3435060 Hochwert: 5364068
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Wuchsbezirke: WBGR Vorgebirge zwischen Murg und Elz
Erfassung: 10.10.1996
FVA: Schäffner, Georg
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Leitbiotoptyp: Moorbereich und Feuchtbiotop
Biotopbeschreibung:
Beweidete Naß- und Feuchtwiesen mit kleinflächigen quelligen Bereichen.
1. Nordosten: Größerer Naß- und Feuchtwiesenbereich am Hang, bei dem als Kennarten vor allem Spitzblütige
Binse und Mädesüß vorkommen. Außerdem sind Moor-Labkraut, Sumpf-Vergißmeinnicht, Sumpf-Hornklee und
Sumpfdotterblume beteiligt. Sehr zahlreich kommt auch die Waldsimse vor. Es kommen mehrere kleinflächige
quellige Bereiche vor, die hochstaudenreich sind und viel Schaumkraut aufweisen. Im Nordwesten hat sich eine
Erlen-Sukzession eingestellt. 2. Westen: Naßwiesenbereich mit einer breiten quelligen Rinne, in der Mädesüß
die Krautschicht dominiert. Am Bach Weiden und Erlen, am Unterhang stark von Ind. Springkraut durchsetzt. 3.
Kleiner Naß- und Feuchtwiesenbereich mit Mädesüß, Sumpf-Vergißmeinnicht, Spitzblütiger Binse und
Sumpfdotterblume als Kennarten.
Beeinträchtigungen:
Die Naß- und Feuchtwiesen sind durch die Ansamung von Gehölzen (Erle!) sowie durch die Akkumulation von
Biomasse gefährdet. Außerdem wird die Naßwiese durch die Beweidung mit zu schweren Rindern
beeinträchtigt; die Trittschäden sind sehr groß.
1. Biotoptyp: Nasswiese (25%)
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Beweidung / stark
Natürliche Sukzession / stark
2. Biotoptyp: Gebüsch feuchter Standorte (1%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Sümpfe.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Beweidung / stark
Natürliche Sukzession / stark
Seite 302
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Naßwiesen im Wippersbachtal O Hintertal
Biotopnummer: 275143174026
3. Biotoptyp: Sickerquelle (5%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Bemerkung:
quelliger Bereich
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Beweidung / stark
Natürliche Sukzession / stark
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Achillea ptarmica Sumpf-Schafgarbe 2005 WBK
* Alnus glutinosa Schwarz-Erle 1996 WBK
* Angelica sylvestris Wilde Engelwurz 1996 WBK
* Athyrium filix-femina Wald-Frauenfarn 2005 WBK
* Caltha palustris Sumpf-Dotterblume 1996 WBK
* Cardamine pratensis Wiesen-Schaumkraut 2005 WBK
Cardamine spec. 1996 WBK
* Carex vesicaria Blasen-Segge 2005 WBK
* Chaerophyllum hirsutum Berg-Kälberkropf 1996 WBK
* Cirsium palustre Sumpf-Kratzdistel 1996 WBK
* Filipendula ulmaria Mädesüß 1996 WBK
z Galium palustre agg. Artengruppe Sumpflabkraut 1996 WBK
* Galium uliginosum Moor-Labkraut 1996 WBK
* Glyceria fluitans Flutender Schwaden 2005 WBK
* Impatiens glandulifera Indisches Springkraut 1996 WBK
* Juncus acutiflorus Spitzblütige Binse 1996 WBK
* Juncus effusus Flatter-Binse 1996 WBK
* Lotus uliginosus Sumpf-Hornklee 1996 WBK
* Lychnis flos-cuculi Kuckucks-Lichtnelke 2005 WBK
* Lysimachia vulgaris Gewöhnlicher Gilbweiderich 2005 WBK
* Lythrum salicaria Blut-Weiderich 2005 WBK
* Mentha arvensis Acker-Minze 2005 WBK
z Myosotis palustris agg. Artengruppe Sumpf-
Vergißmeinnicht
1996 WBK
* Potentilla erecta Blutwurz 2005 WBK
* Primula elatior Große Schlüsselblume 1996 WBK
* Ranunculus flammula Brennender Hahnenfuß 2005 WBK
Seite 303
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Naßwiesen im Wippersbachtal O Hintertal
Biotopnummer: 275143174026
* Salix aurita Ohr-Weide 2005 WBK
* Salix cinerea Grau-Weide 1996 WBK
* Scirpus sylvaticus Wald-Simse 2005 WBK
Solidago virgaurea subsp.
virgaurea
Gewöhnliche Goldrute,
Nominatsippe
2005 WBK
* Urtica dioica Große Brennessel 2005 WBK
* Valeriana dioica Sumpf-Baldrian 2005 WBK
Schmetterlinge
3 Brenthis ino Mädesüß-Perlmutterfalter 1996 WBK
Der Biotop stellt einen bedeutenden Lebensraum dar für:
Schmetterlinge
Quelle: WBK = Waldbiotopkartierung
Rote Liste: * = nicht gefährdet
z = keine Einstufung des Aggregats
3 = gefährdet
Literatur:
E. RENNWALD (1991): Feuchtgebietskartierung Ortenau (No-023, No-025).
Seite 304
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Feldgehölz W Hintertal
Biotopnummer: 275143174027
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Feldhecken und Feldgehölze.
Fläche: 0,4000 ha
Teilflächen: 1
Rechtswert: 3432633 Hochwert: 5364116
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Wuchsbezirke: WBGR Vorgebirge zwischen Murg und Elz
Erfassung: 21.10.1996
FVA: Schäffner, Georg
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Leitbiotoptyp: Strukturreicher Waldbestand
Biotopbeschreibung:
Feldgehölz aus Laubbäumen auf kleinem Rücken.
Der Bestand ist relativ dicht und weist fast keine Bodenvegetation auf. Er besteht aus Laubbäumen und wenigen
Tannen im Unterstand.
1. Biotoptyp: Feldgehölz (100%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Feldhecken und Feldgehölze.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Abies alba Weiß-Tanne 1996 WBK
* Acer pseudoplatanus Berg-Ahorn 1996 WBK
* Betula pendula Hänge-Birke 1996 WBK
* Castanea sativa Edelkastanie 1996 WBK
* Fagus sylvatica Rotbuche 1996 WBK
* Frangula alnus Faulbaum 1996 WBK
* Ilex aquifolium Gewöhnliche Stechpalme 1996 WBK
* Lonicera periclymenum Wald-Geißblatt 1996 WBK
* Pteridium aquilinum Adlerfarn 1996 WBK
* Quercus petraea Trauben-Eiche 1996 WBK
* Rubus sectio Rubus Artengruppe Brombeere 1996 WBK
Quelle: WBK = Waldbiotopkartierung
Seite 305
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Feldgehölz W Hintertal
Biotopnummer: 275143174027
Rote Liste: * = nicht gefährdet
Sonstige Bemerkungen:
Im Süden schließt sich ein schmales Nadelbaum-Stangenholz an (nicht kartiert!). Aufgrund der sehr starken
Verbißschäden wurde der Bestand neuerdings eingezäunt.
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Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Hochstaudenflur W Wippersbach
Biotopnummer: 275143174029
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Sümpfe.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Fläche: 0,1000 ha
Teilflächen: 1
Rechtswert: 3435298 Hochwert: 5364022
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Wuchsbezirke: WBGR Vorgebirge zwischen Murg und Elz
Erfassung: 10.10.1996
FVA: Schäffner, Georg
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Leitbiotoptyp: Moorbereich und Feuchtbiotop
Biotopbeschreibung:
Feuchte Verebnung im Wippersbachtal mit Mädesüß-Hochstaudenflur.
Hochstaudenflur aus überwiegend Mädesüß sowie etwas Berg-Kälberkropf. Im Westen ist der Standort quellig;
dort kommen die beiden Milzkraut-Arten und Schaumkraut vor. Ich Bereich des Holzlagers hoher Anteil des
Indischen Springkrauts, ansonsten dominiert dort Waldsimse.
Waldfunktionen:
Erholungswald 2
Beeinträchtigungen:
Die naturnahe Zusammensetzung der Hochstaudenflur ist durch die starke Ausbreitung des Indischen
Springkrauts gefährdet. Unmittelbar angrenzend wurde ien Holz-Nasslager angelegt, wahrscheinlcih wurde die
Hochstaudenflur teilweise überdeckt.
1. Biotoptyp: Hochstaudenflur quelliger, sumpfiger oder mooriger Standorte (100%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Sümpfe.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Artenveränderung (Neophyten) / stark
2. Biotoptyp: Sickerquelle (20%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Bemerkung:
quelliger Bereich
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Artenveränderung (Neophyten) / stark
Seite 307
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Hochstaudenflur W Wippersbach
Biotopnummer: 275143174029
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Athyrium filix-femina Wald-Frauenfarn 1996 WBK
* Cardamine amara Bitteres Schaumkraut 1996 WBK
* Chaerophyllum hirsutum Berg-Kälberkropf 1996 WBK
* Chrysosplenium alternifolium Wechselblättriges Milzkraut 1996 WBK
* Chrysosplenium oppositifolium Gegenblättriges Milzkraut 1996 WBK
* Filipendula ulmaria Mädesüß 1996 WBK
* Impatiens glandulifera Indisches Springkraut 1996 WBK
* Juncus effusus Flatter-Binse 1996 WBK
* Lysimachia nemorum Hain-Gilbweiderich 1996 WBK
* Phragmites australis Schilf 1996 WBK
* Scirpus sylvaticus Wald-Simse 1996 WBK
* Stellaria nemorum Wald-Sternmiere 1996 WBK
V Viola palustris Sumpf-Veilchen 1996 WBK
Quelle: WBK = Waldbiotopkartierung
Rote Liste: * = nicht gefährdet
V = Sippe der Vorwarnliste
Literatur:
E. RENNWALD (1991): Feuchtgebietskartierung Ortenau (No-026).
Seite 308
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Quelliger Bereich und Erlenwald O Hintertal
Biotopnummer: 275143174030
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Naturnahe Sumpfwälder.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Fläche: 0,2000 ha
Teilflächen: 1
Rechtswert: 3434857 Hochwert: 5363968
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Wuchsbezirke: WBGR Vorgebirge zwischen Murg und Elz
Erfassung: 10.10.1996
FVA: Schäffner, Georg
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Leitbiotoptyp: Seltene naturnahe Waldgesellschaft
Biotopbeschreibung:
Quellige Senke mit Schwarzerlen-Eschen-Wald.
Die Bestockung besteht überwiegend aus Erlen; Eschen kommen nur vereinzelt vor. Der Standort ist sehr
feucht; eine Erle ist sogar umgestürzt. In der Krautschicht dominieren Schaumkraut und Hainmiere. Außerdem
kommen in der farnreichen Bodenvegetation die beiden Milzkraut-Arten sowie die Große Schlüsselblume vor.
1. Biotoptyp: Sickerquelle (100%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Bemerkung:
quelliger Bereich
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
2. Biotoptyp: Schwarzerlen-Eschen-Wald (100%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Naturnahe Sumpfwälder.
Altersstufe: 5
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Seite 309
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Quelliger Bereich und Erlenwald O Hintertal
Biotopnummer: 275143174030
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Alnus glutinosa Schwarz-Erle 1996 WBK
* Athyrium filix-femina Wald-Frauenfarn 1996 WBK
* Cardamine amara Bitteres Schaumkraut 1996 WBK
* Cardamine flexuosa Wald-Schaumkraut 2005 WBK
* Carex pendula Hänge-Segge 1996 WBK
* Carex remota Winkel-Segge 1996 WBK
* Carex sylvatica Wald-Segge 2005 WBK
* Chaerophyllum hirsutum Berg-Kälberkropf 1996 WBK
* Chrysosplenium alternifolium Wechselblättriges Milzkraut 1996 WBK
* Chrysosplenium oppositifolium Gegenblättriges Milzkraut 1996 WBK
* Circaea lutetiana Gewöhnliches Hexenkraut 1996 WBK
* Dryopteris affinis Spreuschuppiger Wurmfarn 2005 WBK
* Dryopteris carthusiana agg. Artengruppe Dornfarn 1996 WBK
* Dryopteris dilatata Breitblättriger Dornfarn 2005 WBK
* Fraxinus excelsior Gewöhnliche Esche 1996 WBK
* Galium odoratum Waldmeister 1996 WBK
z Galium palustre agg. Artengruppe Sumpflabkraut 1996 WBK
* Luzula sylvatica Wald-Hainsimse 1996 WBK
* Lysimachia nemorum Hain-Gilbweiderich 2005 WBK
* Oxalis acetosella Wald-Sauerklee 1996 WBK
* Primula elatior Große Schlüsselblume 1996 WBK
* Sanicula europaea Sanikel 2005 WBK
* Stellaria nemorum Wald-Sternmiere 1996 WBK
Der Biotop stellt einen bedeutenden Lebensraum dar für:
Farne
Quelle: WBK = Waldbiotopkartierung
Rote Liste: * = nicht gefährdet
z = keine Einstufung des Aggregats
Seite 310
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Feldgehölz bei Hintertal (3)
Biotopnummer: 275143174031
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Feldhecken und Feldgehölze.
Fläche: 0,2000 ha
Teilflächen: 1
Rechtswert: 3433175 Hochwert: 5363924
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Wuchsbezirke: WBGR Vorgebirge zwischen Murg und Elz
Erfassung: 21.10.1996
FVA: Schäffner, Georg
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Leitbiotoptyp: Strukturreicher Waldbestand
Biotopbeschreibung:
Vor allem aus Eichen aufgebautes Feldgehölz.
Bei dem Feldgehölz handelt es sich um einen jüngeren ehemaligen Eichen-Niederwald.
Waldfunktionen:
Bodenschutzwald/Lawinenschutzw
1. Biotoptyp: Feldgehölz (100%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Feldhecken und Feldgehölze.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Athyrium filix-femina Wald-Frauenfarn 1996 WBK
* Carpinus betulus Hainbuche 1996 WBK
* Castanea sativa Edelkastanie 1996 WBK
* Fagus sylvatica Rotbuche 1996 WBK
* Frangula alnus Faulbaum 1996 WBK
* Ilex aquifolium Gewöhnliche Stechpalme 1996 WBK
* Luzula sylvatica Wald-Hainsimse 1996 WBK
* Picea abies Gewöhnliche Fichte 1996 WBK
* Quercus petraea Trauben-Eiche 1996 WBK
* Rubus sectio Rubus Artengruppe Brombeere 1996 WBK
Quelle: WBK = Waldbiotopkartierung
Seite 311
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Feldgehölz bei Hintertal (3)
Biotopnummer: 275143174031
Rote Liste: * = nicht gefährdet
Sonstige Bemerkungen:
Zwischen den im SW gelegenen Flächen befinden sich Nb-Aufforstungen und Nb-Jungbestände (nicht erfasst).
Seite 312
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Feldgehölz bei Hintertal (2)
Biotopnummer: 275143174032
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Offene Felsbildungen.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Feldhecken und Feldgehölze.
Fläche: 0,4000 ha
Teilflächen: 1
Rechtswert: 3433338 Hochwert: 5363781
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Wuchsbezirke: WBGR Vorgebirge zwischen Murg und Elz
Erfassung: 18.10.1996
FVA: Schäffner, Georg
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Leitbiotoptyp: Strukturreicher Waldbestand
Biotopbeschreibung:
Nahezu vollständig aus jungen Buchen aufgebautes Feldgehölz.
Im Süden findet sich ein etwa 4 Meter hoher, mit Moosen und Brombeere bewachsener Gneisfelsen. Ein
weiterer kleiner Felsen liegt innerhalb des ehemaligen Niederwaldstreifens.
Es handelt sich überwiegend um einen jungen Buchen-Bestand. Im Norden ist ein schmaler Streifen mit Hasel-
Stockausschlägen erhalten.
1. Biotoptyp: Natürliche offene Felsbildung (einschließlich Felsbänder) (5%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Offene Felsbildungen.
Bemerkung:
Einzelfels
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
2. Biotoptyp: Feldgehölz (100%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Feldhecken und Feldgehölze.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Seite 313
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Feldgehölz bei Hintertal (2)
Biotopnummer: 275143174032
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Carpinus betulus Hainbuche 1996 WBK
* Castanea sativa Edelkastanie 1996 WBK
* Corylus avellana Gewöhnliche Hasel 1996 WBK
* Dryopteris carthusiana agg. Artengruppe Dornfarn 1996 WBK
* Dryopteris filix-mas agg. Artengruppe Männlicher
Wurmfarn
1996 WBK
* Fagus sylvatica Rotbuche 1996 WBK
* Fraxinus excelsior Gewöhnliche Esche 1996 WBK
* Populus tremula Espe 1996 WBK
* Primula elatior Große Schlüsselblume 1996 WBK
* Pteridium aquilinum Adlerfarn 1996 WBK
* Rubus sectio Rubus Artengruppe Brombeere 1996 WBK
* Sambucus nigra Schwarzer Holunder 1996 WBK
Viola spec. 1996 WBK
Quelle: WBK = Waldbiotopkartierung
Rote Liste: * = nicht gefährdet
Sonstige Bemerkungen:
Nördlich des Hasel-Streifens schließt sich ein schmales Fichten-Stangenholz an (nicht kartiert), auf das eine
Christbaumkultur folgt.
Seite 314
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Feldgehölz bei Hintertal (1)
Biotopnummer: 275143174033
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Feldhecken und Feldgehölze.
Fläche: 0,4000 ha
Teilflächen: 2
Rechtswert: 3433513 Hochwert: 5363783
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Wuchsbezirke: WBGR Vorgebirge zwischen Murg und Elz
Erfassung: 18.10.1996
FVA: Schäffner, Georg
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Leitbiotoptyp: Strukturreicher Waldbestand
Biotopbeschreibung:
Von Weiden umgebene Feldgehölze auf kleiner Kuppe bzw. an westexponiertem Steilhang.
1. Osten: Das Feldgehölz liegt direkt oberhalb des Hofes und besteht überwiegend aus Eichen. 2. Westen:
Schmales Feldgehölz aam Steilhang oberhalb von Hintertal, das vor allem aus Eiche und weiteren Laubbäumen
besteht.
Beeinträchtigungen:
Das Feldgehölz im Osten wird zum Ablagern bzw. Abstellen vieler Dinge benutzt: Geräteschuppen, Schnittholz,
Brennholz, Steine, Schotter, Schrott. Das Feldgehölz im Westen wird durch das Ablagern von Gartenabfällen
beeinträchtigt.
1. Biotoptyp: Feldgehölz (100%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Feldhecken und Feldgehölze.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Ablagerung organischer Stoffe / stark
Ablagerung von Bauschutt / stark
Ablagerung von Müll / stark
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Abies alba Weiß-Tanne 1996 WBK
* Acer pseudoplatanus Berg-Ahorn 1996 WBK
* Calluna vulgaris Heidekraut 1996 WBK
* Carpinus betulus Hainbuche 1996 WBK
* Castanea sativa Edelkastanie 1996 WBK
Seite 315
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Feldgehölz bei Hintertal (1)
Biotopnummer: 275143174033
* Corylus avellana Gewöhnliche Hasel 1996 WBK
* Deschampsia flexuosa Draht-Schmiele 1996 WBK
* Fagus sylvatica Rotbuche 1996 WBK
* Fraxinus excelsior Gewöhnliche Esche 1996 WBK
* Hedera helix Efeu 1996 WBK
* Ilex aquifolium Gewöhnliche Stechpalme 1996 WBK
* Lamium maculatum Gefleckte Taubnessel 1996 WBK
* Luzula luzuloides Weiße Hainsimse 1996 WBK
* Prunus avium Vogel-Kirsche 1996 WBK
* Quercus petraea Trauben-Eiche 1996 WBK
* Sambucus nigra Schwarzer Holunder 1996 WBK
* Teucrium scorodonia Salbei-Gamander 1996 WBK
* Vaccinium myrtillus Heidelbeere 1996 WBK
Quelle: WBK = Waldbiotopkartierung
Rote Liste: * = nicht gefährdet
Seite 316
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Felsen bei Vorderschrofen
Biotopnummer: 275143174036
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Offene Felsbildungen.
Nach Anlage zu § 30a LWaldG geschützt als Regional seltene, naturnahe Waldgesellschaften.
Fläche: 0,5000 ha
Teilflächen: 4
Rechtswert: 3432322 Hochwert: 5363141
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Wuchsbezirke: WBGR Vorgebirge zwischen Murg und Elz
Erfassung: 21.10.1996
FVA: Schäffner, Georg
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Leitbiotoptyp: Seltene naturnahe Waldgesellschaft
Biotopbeschreibung:
Oberhangbereich mit Hainsimsen-Traubeneichen-Wald, Felsnasen und kleineren Felswänden.
1. Norden: Es handelt sich um einen flachgründigen, südostexponierten Oberhang mit zwei Felsnasen, die bis zu
6 Meter hoch sind. Oberhalb der Felsen kommt kleinflächig der Hainsimsen-Eichenwald vor. Unter den Eichen
treten in der Krautschicht Besenginster, Heidekraut, Weiße Hainsimse, Drahtschmiele sowie viele Moose auf.
Zwischen den Felsen liegt starke Blocküberlagerung vor. Der Bereich ist von großflächigen ehemaligen Eichen-
Niederwäldern umgeben. 2. Südosten: Felswand am Waldrand direkt hinter den Häusern. 3. Südwesten: Kleine
Felsnase an Geländekante des Steilhangs.
Waldfunktionen:
Bodenschutzwald/Lawinenschutzw Erholungswald 2
1. Biotoptyp: Natürliche offene Felsbildung (einschließlich Felsbänder) (30%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Offene Felsbildungen.
Bemerkung:
Felsformation
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
2. Biotoptyp: Offene Felsbildung (1%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Offene Felsbildungen.
Bemerkung:
Felswand
Seite 317
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Felsen bei Vorderschrofen
Biotopnummer: 275143174036
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
3. Biotoptyp: Hainsimsen-Traubeneichen-Wald (80%)
Nach Anlage zu § 30a LWaldG geschützt als Regional seltene, naturnahe Waldgesellschaften.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Betula pendula Hänge-Birke 1996 WBK
* Calluna vulgaris Heidekraut 1996 WBK
* Carpinus betulus Hainbuche 1996 WBK
* Castanea sativa Edelkastanie 1996 WBK
* Cytisus scoparius Gewöhnlicher Besenginster 1996 WBK
* Deschampsia flexuosa Draht-Schmiele 1996 WBK
* Digitalis purpurea Roter Fingerhut 2005 WBK
* Dryopteris dilatata Breitblättriger Dornfarn 1996 WBK
* Dryopteris filix-mas agg. Artengruppe Männlicher
Wurmfarn
1996 WBK
* Frangula alnus Faulbaum 1996 WBK
* Juniperus communis Gewöhnlicher Wacholder 1996 WBK
* Luzula luzuloides Weiße Hainsimse 1996 WBK
z Polypodium vulgare agg. Artengruppe Tüpfelfarn 1996 WBK
* Quercus petraea Trauben-Eiche 1996 WBK
* Rubus sectio Rubus Artengruppe Brombeere 1996 WBK
* Teucrium scorodonia Salbei-Gamander 1996 WBK
Moose
* Dicranum scoparium Besen-Gabelzahnmoos 1996 WBK
* Polytrichum formosum Schönes Frauenhaarmoos 1996 WBK
Der Biotop stellt einen bedeutenden Lebensraum dar für:
Flechten Moose
Quelle: WBK = Waldbiotopkartierung
Rote Liste: * = nicht gefährdet
z = keine Einstufung des Aggregats
Seite 318
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Felshang SW Hintertal
Biotopnummer: 275143174037
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Offene Felsbildungen.
Nach Anlage zu § 30a LWaldG geschützt als Regional seltene, naturnahe Waldgesellschaften.
Fläche: 0,5000 ha
Teilflächen: 3
Rechtswert: 3433079 Hochwert: 5363636
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Wuchsbezirke: WBGR Vorgebirge zwischen Murg und Elz
Erfassung: 21.10.1996
FVA: Schäffner, Georg
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Leitbiotoptyp: Naturgebilde
Biotopbeschreibung:
Mit Besenginster, Faulbaum, Eichen- und Hainbuchen-Stockausschlägen bestockter, südostexponierter, steiler
und hoher Felshang.
Kleinflächige Ausprägung eines Hainsimsen-Traubeneichenwaldes im Süden oberhalb der offenen Felswand.
Neben großen Felshang im Südosten kommen im Norden zwei kleinere felsige Rücken sowie im Nordwesten ein
kleinerer flacher Felshang vor.
Waldfunktionen:
Bodenschutzwald/Lawinenschutzw Erholungswald 2
1. Biotoptyp: Natürliche offene Felsbildung (einschließlich Felsbänder) (80%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Offene Felsbildungen.
Bemerkung:
Felsformation
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
2. Biotoptyp: Hainsimsen-Traubeneichen-Wald (5%)
Nach Anlage zu § 30a LWaldG geschützt als Regional seltene, naturnahe Waldgesellschaften.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Seite 319
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Felshang SW Hintertal
Biotopnummer: 275143174037
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Abies alba Weiß-Tanne 1996 WBK
* Betula pendula Hänge-Birke 1996 WBK
* Calluna vulgaris Heidekraut 2005 WBK
* Carpinus betulus Hainbuche 1996 WBK
* Castanea sativa Edelkastanie 1996 WBK
* Cytisus scoparius Gewöhnlicher Besenginster 1996 WBK
* Deschampsia flexuosa Draht-Schmiele 1996 WBK
* Digitalis purpurea Roter Fingerhut 1996 WBK
* Dryopteris carthusiana Gewöhnlicher Dornfarn 2005 WBK
* Dryopteris dilatata Breitblättriger Dornfarn 1996 WBK
* Frangula alnus Faulbaum 1996 WBK
* Lonicera periclymenum Wald-Geißblatt 2005 WBK
* Luzula luzuloides Weiße Hainsimse 1996 WBK
Poa spec. 1996 WBK
z Polypodium vulgare agg. Artengruppe Tüpfelfarn 1996 WBK
* Pteridium aquilinum Adlerfarn 2005 WBK
* Quercus petraea Trauben-Eiche 1996 WBK
* Rumex acetosella agg. Artengruppe Kleiner Sauerampfer1996 WBK
* Solidago virgaurea Gewöhnliche Goldrute 2005 WBK
* Sorbus aucuparia Vogelbeere 1996 WBK
* Teucrium scorodonia Salbei-Gamander 1996 WBK
Der Biotop stellt einen bedeutenden Lebensraum dar für:
Flechten Moose
Quelle: WBK = Waldbiotopkartierung
Rote Liste: * = nicht gefährdet
z = keine Einstufung des Aggregats
Seite 320
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Bergbach SO Hintertal
Biotopnummer: 275143174041
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Fläche: 1,6000 ha
Teilflächen: 2
Rechtswert: 3433967 Hochwert: 5363294
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Wuchsbezirke: WBGR Vorgebirge zwischen Murg und Elz
Erfassung: 14.10.1996
FVA: Schäffner, Georg
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Leitbiotoptyp: Fließgewässer
Biotopbeschreibung:
Bergbach mit weitgehend naturnaher Begleitvegetation (Rühlsbach).
Der östliche Oberlauf weist 50 Meter oberhalb des Weges eine ungefaßte Quelle auf. Darunter ist ein quelliger
Bereich mit Milzkraut-Quellfluren und Hainmiere ausgebildet. Das Bachbett ist relativ breit, nur wenig blockreich
und weist geringes Gefälle auf. Beim westlichen Oberlauf ist das Bachbett dagegen blockreich und stellenweise
auch felsig. Die Bäche fließen überwiegen durch Mischbestände, im Unterlauf handelt es sich um einen Fichten-
Bestand.
Waldfunktionen:
Bodenschutzwald/Lawinenschutzw
Beeinträchtigungen:
Im Unterlauf ist die naturnahe Artenzusammensetzung durch die starke Ausbreitung des Indischen Springkrauts
gefährdet.
1. Biotoptyp: Naturnahe Quelle (1%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Artenveränderung (Neophyten) / stark
2. Biotoptyp: Sickerquelle (2%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Bemerkung:
quelliger Bereich
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Artenveränderung (Neophyten) / stark
Seite 321
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Bergbach SO Hintertal
Biotopnummer: 275143174041
3. Biotoptyp: Naturnaher Abschnitt eines Mittelgebirgsbachs (97%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Artenveränderung (Neophyten) / stark
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Abies alba Weiß-Tanne 1996 WBK
* Acer pseudoplatanus Berg-Ahorn 1996 WBK
* Ajuga reptans Kriechender Günsel 1996 WBK
* Angelica sylvestris Wilde Engelwurz 1996 WBK
* Athyrium filix-femina Wald-Frauenfarn 1996 WBK
Cardamine spec. 1996 WBK
* Carex remota Winkel-Segge 1996 WBK
* Carpinus betulus Hainbuche 1996 WBK
* Chaerophyllum hirsutum Berg-Kälberkropf 1996 WBK
* Chrysosplenium alternifolium Wechselblättriges Milzkraut 1996 WBK
* Chrysosplenium oppositifolium Gegenblättriges Milzkraut 1996 WBK
* Circaea lutetiana Gewöhnliches Hexenkraut 1996 WBK
* Dryopteris filix-mas agg. Artengruppe Männlicher
Wurmfarn
1996 WBK
* Eupatorium cannabinum Echter Wasserdost 1996 WBK
* Fagus sylvatica Rotbuche 1996 WBK
* Filipendula ulmaria Mädesüß 1996 WBK
* Fraxinus excelsior Gewöhnliche Esche 1996 WBK
* Geranium robertianum Ruprechtskraut 1996 WBK
* Impatiens glandulifera Indisches Springkraut 1996 WBK
* Impatiens noli-tangere Rührmichnichtan 1996 WBK
Lamium spec. 1996 WBK
* Oxalis acetosella Wald-Sauerklee 1996 WBK
* Picea abies Gewöhnliche Fichte 1996 WBK
* Rubus sectio Rubus Artengruppe Brombeere 1996 WBK
* Salix caprea Sal-Weide 1996 WBK
* Sambucus nigra Schwarzer Holunder 1996 WBK
* Stellaria nemorum Wald-Sternmiere 1996 WBK
* Urtica dioica Große Brennessel 1996 WBK
Seite 322
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Bergbach SO Hintertal
Biotopnummer: 275143174041
Quelle: WBK = Waldbiotopkartierung
Rote Liste: * = nicht gefährdet
Sonstige Bemerkungen:
Beim östlichen Oberlauf findet sich 10 Meter oberhalb des Weges eine gefaßte Quelle.
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Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Bergbach O Kühlmorgen
Biotopnummer: 275143174043
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Fläche: 0,6000 ha
Teilflächen: 1
Rechtswert: 3432957 Hochwert: 5362838
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Wuchsbezirke: WBGR Vorgebirge zwischen Murg und Elz
Erfassung: 14.10.1996
FVA: Schäffner, Georg
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Leitbiotoptyp: Fließgewässer
Biotopbeschreibung:
Bergbach mit naturnaher Begleitvegetation.
Der Bergbach weist ein steiniges bis blockiges Bachbett auf. Er fließt im Oberlauf durch Tannen-Mischbestände,
während weiter unten ein Fichten-Bestand vorliegt. Innerhalb des Fichten-Bestandes ist die Tiefenerosion des
Baches besonders groß. Der Bach ist auch dort gut belichtet, weshalb die Bodenvegetation naturnah ausgebildet
ist.
Waldfunktionen:
Bodenschutzwald/Lawinenschutzw Erholungswald 2
1. Biotoptyp: Naturnaher Abschnitt eines Mittelgebirgsbachs (100%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Abies alba Weiß-Tanne 1996 WBK
* Acer pseudoplatanus Berg-Ahorn 1996 WBK
* Ajuga reptans Kriechender Günsel 1996 WBK
* Alnus glutinosa Schwarz-Erle 1996 WBK
* Angelica sylvestris Wilde Engelwurz 1996 WBK
* Athyrium filix-femina Wald-Frauenfarn 1996 WBK
Cardamine spec. 1996 WBK
Seite 324
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Bergbach O Kühlmorgen
Biotopnummer: 275143174043
* Chaerophyllum hirsutum Berg-Kälberkropf 1996 WBK
* Chrysosplenium alternifolium Wechselblättriges Milzkraut 1996 WBK
* Chrysosplenium oppositifolium Gegenblättriges Milzkraut 1996 WBK
* Dryopteris carthusiana agg. Artengruppe Dornfarn 1996 WBK
* Dryopteris filix-mas agg. Artengruppe Männlicher
Wurmfarn
1996 WBK
Epilobium spec. 1996 WBK
* Fagus sylvatica Rotbuche 1996 WBK
* Filipendula ulmaria Mädesüß 1996 WBK
* Frangula alnus Faulbaum 1996 WBK
* Fraxinus excelsior Gewöhnliche Esche 1996 WBK
z Galium palustre agg. Artengruppe Sumpflabkraut 1996 WBK
* Geranium robertianum Ruprechtskraut 1996 WBK
* Impatiens noli-tangere Rührmichnichtan 1996 WBK
* Knautia maxima Wald-Witwenblume 1996 WBK
Lamium spec. 1996 WBK
Larix decidua Europäische Lärche 1996 WBK
* Picea abies Gewöhnliche Fichte 1996 WBK
Populus spec. 1996 WBK
* Rubus sectio Rubus Artengruppe Brombeere 1996 WBK
* Sambucus nigra Schwarzer Holunder 1996 WBK
* Stellaria nemorum Wald-Sternmiere 1996 WBK
Quelle: WBK = Waldbiotopkartierung
Rote Liste: * = nicht gefährdet
z = keine Einstufung des Aggregats
Sonstige Bemerkungen:
Der Biotop ist TK-Blatt-übergreifend (auch auf TK 7614 NO!).
Seite 325
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Steinriegel SW Hintertal
Biotopnummer: 275143174450
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Steinriegel.
Fläche: 0,1000 ha
Teilflächen: 1
Rechtswert: 3433116 Hochwert: 5363561
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Wuchsbezirke: WBGR Vorgebirge zwischen Murg und Elz
Erfassung: 15.09.2005
FVA: Dumitru, Alexandra
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Leitbiotoptyp: Naturgebilde
Biotopbeschreibung:
Etwa 30m langer und 5-6 m breiter, bemooster Steinriegel an der (ehemaligen) Wald-/Weidegrenze.
Die Weide westlich des Steinriegels ist aufgelassen und in Sukzession. Der Steinriegel selbst ist völlig
unbestockt und auch sonst, abgesehen von Moosen, kaum bewachsen. Gehölze haben sich nur an den
Rändern des Steinriegels angesiedelt.
1. Biotoptyp: Steinriegel (100%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Steinriegel.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Flechten
Cladonia spec. 2005 WBK
Hoehere Pflanzen/Farne
* Acer pseudoplatanus Berg-Ahorn 2005 WBK
* Carpinus betulus Hainbuche 2005 WBK
* Corylus avellana Gewöhnliche Hasel 2005 WBK
* Deschampsia flexuosa Draht-Schmiele 2005 WBK
* Dryopteris filix-mas Männlicher Wurmfarn 2005 WBK
* Fagus sylvatica Rotbuche 2005 WBK
* Frangula alnus Faulbaum 2005 WBK
* Lonicera periclymenum Wald-Geißblatt 2005 WBK
* Pteridium aquilinum Adlerfarn 2005 WBK
Seite 326
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Steinriegel SW Hintertal
Biotopnummer: 275143174450
* Quercus petraea Trauben-Eiche 2005 WBK
* Sorbus aucuparia Vogelbeere 2005 WBK
* Teucrium scorodonia Salbei-Gamander 2005 WBK
Quelle: WBK = Waldbiotopkartierung
Rote Liste: * = nicht gefährdet
Seite 327
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Quellbereich am Schwedenbrunnen SO Bärhag
Biotopnummer: 275143174451
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Fläche: 0,1000 ha
Teilflächen: 1
Rechtswert: 3435462 Hochwert: 5364927
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Wuchsbezirke: WBGR Vorgebirge zwischen Murg und Elz
Erfassung: 21.11.2005
FVA: Dumitru, Alexandra
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Leitbiotoptyp: Moorbereich und Feuchtbiotop
Biotopbeschreibung:
Quellbereich oberhalb des Schwedenbrunnens an einem nordexponiertem Hang.
Hochstaudenflur v.a. aus Grauem Alpendost, Frauenfarn und Waldhainsimse. Randlich Naturverjüngung von
Tanne und Vogelbeere.
Offener Quellbereich umgeben von Fichten-Beständen. Am Weg als Brunnen ("Schwedenbrunnen") gefasst, der
derzeit neu gestaltet wird. Stark bemooster, durchrieselter Quellbereich mit mehreren Quellrinnsalen an
nordexponiertem Hang oberhalb des Weiherkopfweges.
1. Biotoptyp: Sonstige Hochstaudenflur (60%)
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
2. Biotoptyp: Sickerquelle (100%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Bemerkung:
quelliger Bereich
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Abies alba Weiß-Tanne 2005 WBK
Adenostyles alliariae Grauer Alpendost 2005 WBK
* Athyrium filix-femina Wald-Frauenfarn 2005 WBK
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Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Quellbereich am Schwedenbrunnen SO Bärhag
Biotopnummer: 275143174451
* Digitalis purpurea Roter Fingerhut 2005 WBK
* Dryopteris filix-mas Männlicher Wurmfarn 2005 WBK
* Geranium robertianum Ruprechtskraut 2005 WBK
* Ilex aquifolium Gewöhnliche Stechpalme 2005 WBK
* Luzula sylvatica Wald-Hainsimse 2005 WBK
* Oxalis acetosella Wald-Sauerklee 2005 WBK
* Picea abies Gewöhnliche Fichte 2005 WBK
* Pteridium aquilinum Adlerfarn 2005 WBK
Rubus spec. 2005 WBK
* Sambucus nigra Schwarzer Holunder 2005 WBK
* Sorbus aucuparia Vogelbeere 2005 WBK
Moose
* Polytrichum commune Gemeines Widertonmoos 2005 WBK
* Polytrichum formosum Schönes Frauenhaarmoos 2005 WBK
Sphagnum spec. 2005 WBK
Quelle: WBK = Waldbiotopkartierung
Rote Liste: * = nicht gefährdet
Seite 329
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Fuchsfelsen S Edelmannskopf
Biotopnummer: 275143175063
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Offene Felsbildungen.
Fläche: 0,1000 ha
Teilflächen: 1
Rechtswert: 3434584 Hochwert: 5368481
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Wuchsbezirke: WBGR Vorgebirge zwischen Murg und Elz
Erfassung: 20.07.1995
FVA: Wedler, Axel
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Leitbiotoptyp: Naturgebilde
Biotopbeschreibung:
Kleinflächiges Felsgebilde im mittleren Buntsandstein.
Felsen ca. 4m hoch, stark spaltig mit Farnen und Moosen.
1. Biotoptyp: Natürliche offene Felsbildung (einschließlich Felsbänder) (100%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Offene Felsbildungen.
Bemerkung:
Einzelfels
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Abies alba Weiß-Tanne 1995 WBK
* Athyrium filix-femina Wald-Frauenfarn 1995 WBK
* Deschampsia flexuosa Draht-Schmiele 1995 WBK
* Dryopteris carthusiana agg. Artengruppe Dornfarn 1995 WBK
* Dryopteris dilatata Breitblättriger Dornfarn 1995 WBK
* Epilobium montanum Berg-Weidenröschen 1995 WBK
* Fagus sylvatica Rotbuche 1995 WBK
* Festuca altissima Wald-Schwingel 1995 WBK
* Fraxinus excelsior Gewöhnliche Esche 1995 WBK
* Luzula luzuloides Weiße Hainsimse 1995 WBK
Seite 330
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Fuchsfelsen S Edelmannskopf
Biotopnummer: 275143175063
* Luzula sylvatica Wald-Hainsimse 1995 WBK
* Mycelis muralis Mauerlattich 1995 WBK
* Oxalis acetosella Wald-Sauerklee 1995 WBK
* Picea abies Gewöhnliche Fichte 1995 WBK
z Polypodium vulgare agg. Artengruppe Tüpfelfarn 1995 WBK
* Rubus idaeus Himbeere 1995 WBK
* Senecio ovatus Fuchs' Haingreiskraut 1995 WBK
* Sorbus aucuparia Vogelbeere 1995 WBK
* Urtica dioica Große Brennessel 1995 WBK
* Vaccinium myrtillus Heidelbeere 1995 WBK
Quelle: WBK = Waldbiotopkartierung
Rote Liste: * = nicht gefährdet
z = keine Einstufung des Aggregats
Sonstige Bemerkungen:
Jagdliche Einrichtung auf Felskopf.
Seite 331
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Waldwiese S Hohltannhütte
Biotopnummer: 275143175064
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Moore.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Seggen- und binsenreiche Nasswiesen.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Magerrasen einschließlich ihrer Staudensäume.
Fläche: 1,1000 ha
Teilflächen: 1
Rechtswert: 3435294 Hochwert: 5368495
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Wuchsbezirke: WBGR Vorgebirge zwischen Murg und Elz
Erfassung: 20.07.1995
FVA: Wedler, Axel
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Leitbiotoptyp: Moorbereich und Feuchtbiotop
Biotopbeschreibung:
Von Wald umschlossene, schmale Wiese beidseits eines Oberlaufs des Klausenbachs. Im NW torfmoosreiches
Niedermoor mit Sumpfveilchen, Wollgras und Kleinseggen. Unterhalb binsen- und z.T. kleinseggenreicher
Nasswiese quellige Standorte mit viel Sumpfveilchen, Waldbinse und Torfmoosen sowie Borstgrasrasen feuchter
Standorte. Beide Strukturen sind eng verzahnt. Der obere Wiesenteil wird von mehreren Rinnsalen durchzogen,
teils verlaufen diese am Waldrand (stellenweise wohl verlegt). Im unteren Wiesenteil verläuft der Bach mittig.
Im Wald nördlich der Wiese 2 Quellen mit dazwischenliegenden sickerfeuchten Bereichen. 1 Quelle auf der
Wiese; 1 Fließquelle im angrenzenden Fichtenbestand nordwestlich des querenden Fahrweges unweit des
Waldrandes.
Waldfunktionen:
Bodenschutzwald/Lawinenschutzw Erholungswald 2
Beeinträchtigungen:
Mulchmahd. Das Mahdgut verblieb teils auf der Fläche, überwiegend wurde es entlang der Bachufer abgelegt.
1. Biotoptyp: Magerrasen bodensaurer Standorte (20%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Magerrasen einschließlich ihrer Staudensäume.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Seite 332
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Waldwiese S Hohltannhütte
Biotopnummer: 275143175064
2. Biotoptyp: Nasswiese (45%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Seggen- und binsenreiche Nasswiesen.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
3. Biotoptyp: Naturnahe Quelle (1%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
4. Biotoptyp: Sickerquelle (49%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Bemerkung:
quelliger Bereich
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
5. Biotoptyp: Naturnaher Abschnitt eines Mittelgebirgsbachs (10%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
6. Biotoptyp: Waldfreie Niedermoore und Sümpfe (5%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Moore.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Geradfluegler
* Miramella alpina Alpine Gebirgsschrecke 1995 WBK
Hoehere Pflanzen/Farne
* Abies alba Weiß-Tanne 1995 WBK
* Acer pseudoplatanus Berg-Ahorn 1995 WBK
Adenostyles alliariae Grauer Alpendost 1995 WBK
* Agrostis capillaris Rotes Straußgras 2004 WBK
* Ajuga reptans Kriechender Günsel 1995 WBK
* Alnus glutinosa Schwarz-Erle 1995 WBK
z Anthoxanthum odoratum Artengruppe Gewöhnliches 1995 WBK
Seite 333
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Waldwiese S Hohltannhütte
Biotopnummer: 275143175064
agg. Ruchgras
* Athyrium filix-femina Wald-Frauenfarn 1995 WBK
* Betula pendula Hänge-Birke 1995 WBK
* Blechnum spicant Rippenfarn 1995 WBK
Caragana spec. 2004 WBK
V Carex echinata Stern-Segge 2004 WBK
z Carex flava agg. Artengruppe Gelbsegge 1995 WBK
* Carex panicea Hirsen-Segge 1995 WBK
* Chaerophyllum hirsutum Berg-Kälberkropf 2004 WBK
* Cirsium palustre Sumpf-Kratzdistel 2004 WBK
* Corylus avellana Gewöhnliche Hasel 1995 WBK
* Crepis paludosa Sumpf-Pippau 1995 WBK
* Cytisus scoparius Gewöhnlicher Besenginster 1995 WBK
* Deschampsia cespitosa Rasen-Schmiele 1995 WBK
* Deschampsia flexuosa Draht-Schmiele 1995 WBK
* Digitalis purpurea Roter Fingerhut 1995 WBK
* Dryopteris carthusiana agg. Artengruppe Dornfarn 1995 WBK
3 Eriophorum angustifolium Schmalblättriges Wollgras 1995 WBK
* Euphrasia rostkoviana Wiesen-Augentrost 2004 WBK
* Fagus sylvatica Rotbuche 1995 WBK
* Galeopsis tetrahit agg. Artengruppe Gewöhnlicher
Hohlzahn
1995 WBK
* Galium palustre Echtes Sumpflabkraut 2004 WBK
* Galium saxatile Harz-Labkraut 1995 WBK
* Geranium robertianum Ruprechtskraut 1995 WBK
* Glechoma hederacea Gundelrebe 1995 WBK
* Hieracium pilosella Kleines Habichtskraut 1995 WBK
* Holcus mollis Weiches Honiggras 1995 WBK
* Juncus acutiflorus Spitzblütige Binse 2004 WBK
* Juncus effusus Flatter-Binse 1995 WBK
* Lotus uliginosus Sumpf-Hornklee 2004 WBK
* Luzula campestris Hasenbrot 2004 WBK
* Luzula sylvatica Wald-Hainsimse 1995 WBK
* Lysimachia nemorum Hain-Gilbweiderich 1995 WBK
* Nardus stricta Borstgras 1995 WBK
* Oreopteris limbosperma Bergfarn 2004 WBK
* Picea abies Gewöhnliche Fichte 1995 WBK
* Potentilla erecta Blutwurz 2004 WBK
* Prenanthes purpurea Hasenlattich 1995 WBK
Seite 334
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Waldwiese S Hohltannhütte
Biotopnummer: 275143175064
* Pteridium aquilinum Adlerfarn 1995 WBK
* Rubus idaeus Himbeere 1995 WBK
* Rubus sectio Rubus Artengruppe Brombeere 1995 WBK
* Salix caprea Sal-Weide 1995 WBK
* Sambucus nigra Schwarzer Holunder 1995 WBK
* Sambucus racemosa Trauben-Holunder 1995 WBK
* Senecio ovatus Fuchs' Haingreiskraut 1995 WBK
* Silene dioica Tag-Lichtnelke 1995 WBK
* Sorbus aucuparia Vogelbeere 1995 WBK
* Stellaria graminea Gras-Sternmiere 1995 WBK
* Teucrium scorodonia Salbei-Gamander 2004 WBK
* Urtica dioica Große Brennessel 1995 WBK
* Vaccinium myrtillus Heidelbeere 1995 WBK
* Valeriana officinalis Arzneibaldrian 1995 WBK
* Veronica chamaedrys Gamander-Ehrenpreis 2004 WBK
* Veronica officinalis Wald-Ehrenpreis 1995 WBK
V Viola palustris Sumpf-Veilchen 1995 WBK
Moose
* Polytrichum commune Gemeines Widertonmoos 1995 WBK
Sphagnum spec. 1995 WBK
Quelle: WBK = Waldbiotopkartierung
Rote Liste: * = nicht gefährdet
V = Sippe der Vorwarnliste
z = keine Einstufung des Aggregats
3 = gefährdet
Sonstige Bemerkungen:
Zum Aufnahmezeitpunkt gemucht. Anteile der Vegetationsstrukturen nicht mit Sicherheit einschätzbar. Teilfläche
im S zu Biotop 5166.
Seite 335
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Tümpel O Hohltannhütte
Biotopnummer: 275143175065
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche stehender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Fläche: 0,1000 ha
Teilflächen: 1
Rechtswert: 3436088 Hochwert: 5368544
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Wuchsbezirke: WBGR Vorgebirge zwischen Murg und Elz
Erfassung: 21.07.1995
FVA: Wedler, Axel
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Leitbiotoptyp: Stillgewässer
Biotopbeschreibung:
Kleiner Tümpel entlang einer Schneise.
Langgestreckter Tümpel mit Wasserlinsenvegetation; im Zentrum verlandete Bereiche.
1. Biotoptyp: Tauch- oder Schwimmblattvegetation (30%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche stehender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
2. Biotoptyp: Tümpel oder Hüle (100%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche stehender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Athyrium filix-femina Wald-Frauenfarn 1995 WBK
* Blechnum spicant Rippenfarn 1995 WBK
Cardamine spec. 1995 WBK
V Carex echinata Stern-Segge 1995 WBK
* Carex flacca Blau-Segge 1995 WBK
* Carex ovalis Hasen-Segge 1995 WBK
* Carex remota Winkel-Segge 1995 WBK
Seite 336
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Tümpel O Hohltannhütte
Biotopnummer: 275143175065
* Dryopteris carthusiana agg. Artengruppe Dornfarn 1995 WBK
* Epilobium montanum Berg-Weidenröschen 1995 WBK
* Juncus acutiflorus Spitzblütige Binse 1995 WBK
* Juncus effusus Flatter-Binse 1995 WBK
* Lemna minor Kleine Wasserlinse 1995 WBK
* Luzula luzuloides Weiße Hainsimse 1995 WBK
* Luzula sylvatica Wald-Hainsimse 1995 WBK
* Picea abies Gewöhnliche Fichte 1995 WBK
Ranunculus ficaria Scharbockskraut 1995 WBK
* Urtica dioica Große Brennessel 1995 WBK
* Vaccinium myrtillus Heidelbeere 1995 WBK
Moose
* Polytrichum formosum Schönes Frauenhaarmoos 1995 WBK
Sphagnum spec. 1995 WBK
Der Biotop stellt einen bedeutenden Lebensraum dar für:
Libellen
Quelle: WBK = Waldbiotopkartierung
Rote Liste: * = nicht gefährdet
V = Sippe der Vorwarnliste
Sonstige Bemerkungen:
Im Randbereich Fahrspuren.
Seite 337
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Steinriegel N Mitteleck
Biotopnummer: 275143175066
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Steinriegel.
Fläche: 0,6000 ha
Teilflächen: 1
Rechtswert: 3436164 Hochwert: 5368362
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Wuchsbezirke: WBGR Vorgebirge zwischen Murg und Elz
Erfassung: 27.07.1995
FVA: Wedler, Axel
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Leitbiotoptyp: Naturgebilde
Biotopbeschreibung:
Rechtwinklig im Nadelbestand verlaufender Steinriegel von rund 300m Länge.
Morph. Struktur deutlich ausgeprägt; im SO nur noch Bruchstücke.
1. Biotoptyp: Steinriegel (100%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Steinriegel.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Abies alba Weiß-Tanne 1995 WBK
* Athyrium filix-femina Wald-Frauenfarn 1995 WBK
* Deschampsia flexuosa Draht-Schmiele 1995 WBK
* Epilobium angustifolium Wald-Weidenröschen 1995 WBK
* Epilobium montanum Berg-Weidenröschen 1995 WBK
* Fagus sylvatica Rotbuche 1995 WBK
* Oxalis acetosella Wald-Sauerklee 1995 WBK
* Picea abies Gewöhnliche Fichte 1995 WBK
* Sorbus aucuparia Vogelbeere 1995 WBK
* Taraxacum sectio Ruderalia Wiesenlöwenzahn 1995 WBK
* Vaccinium myrtillus Heidelbeere 1995 WBK
Moose
Bazzania trilobata 1995 WBK
Seite 338
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Steinriegel N Mitteleck
Biotopnummer: 275143175066
* Dicranum scoparium Besen-Gabelzahnmoos 1995 WBK
Hylocomium splendens 1995 WBK
Plagiomnium undulatum 1995 WBK
* Polytrichum formosum Schönes Frauenhaarmoos 1995 WBK
Rhytidiadelphus loreus 1995 WBK
Quelle: WBK = Waldbiotopkartierung
Rote Liste: * = nicht gefährdet
Sonstige Bemerkungen:
Von mehreren Rückegassen durchbrochen.
Seite 339
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Felsen S Lampertskopf
Biotopnummer: 275143175140
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Offene Felsbildungen.
Fläche: 0,1000 ha
Teilflächen: 1
Rechtswert: 3431983 Hochwert: 5364830
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Wuchsbezirke: WBGR Vorgebirge zwischen Murg und Elz
Erfassung: 01.08.1995
FVA: Wedler, Axel
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Leitbiotoptyp: Naturgebilde
Biotopbeschreibung:
Kleiner Felsbereich am Oberhang in einem dichten Douglasien- Bestand.
Einzelner Fels an ausstreichender Hangrippe.
Waldfunktionen:
Erholungswald 2
1. Biotoptyp: Natürliche offene Felsbildung (einschließlich Felsbänder) (100%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Offene Felsbildungen.
Bemerkung:
Einzelfels
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Betula pendula Hänge-Birke 1995 WBK
* Deschampsia flexuosa Draht-Schmiele 1995 WBK
* Dryopteris carthusiana agg. Artengruppe Dornfarn 1995 WBK
* Picea abies Gewöhnliche Fichte 1995 WBK
Pseudotsuga menziesii Grüne Douglasie 1995 WBK
* Rubus sectio Rubus Artengruppe Brombeere 1995 WBK
* Sorbus aucuparia Vogelbeere 1995 WBK
* Vaccinium myrtillus Heidelbeere 1995 WBK
Seite 340
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Felsen S Lampertskopf
Biotopnummer: 275143175140
Moose
* Dicranum scoparium Besen-Gabelzahnmoos 1995 WBK
Hylocomium splendens 1995 WBK
* Polytrichum formosum Schönes Frauenhaarmoos 1995 WBK
Der Biotop stellt einen bedeutenden Lebensraum dar für:
Flechten Moose
Quelle: WBK = Waldbiotopkartierung
Rote Liste: * = nicht gefährdet
Sonstige Bemerkungen:
Hangaufwärts einzelne kleinere Blöcke.
Seite 341
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Quelliger Bereich SW Hirzenberg
Biotopnummer: 275143175145
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Fläche: 0,1000 ha
Teilflächen: 1
Rechtswert: 3431595 Hochwert: 5363914
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Wuchsbezirke: WBGR Vorgebirge zwischen Murg und Elz
Erfassung: 10.08.1995
FVA: Wedler, Axel
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Leitbiotoptyp: Moorbereich und Feuchtbiotop
Biotopbeschreibung:
Sickerquelle an einem Oberhang in östlicher Exposition.
Milzkraut- Quellflur in Teilen.
Von Quellwasser überrieselte grusig- steinige Rinne an einem Oberhang. Rinnsal hangabwärts versickernd.
1. Biotoptyp: Sickerquelle (100%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Bemerkung:
quelliger Bereich
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Amphibien
V Rana temporaria Grasfrosch 1995 WBK
Hoehere Pflanzen/Farne
* Abies alba Weiß-Tanne 1995 WBK
* Acer pseudoplatanus Berg-Ahorn 1995 WBK
* Ajuga reptans Kriechender Günsel 1995 WBK
* Athyrium filix-femina Wald-Frauenfarn 1995 WBK
* Brachypodium sylvaticum Wald-Zwenke 1995 WBK
* Cardamine amara Bitteres Schaumkraut 1995 WBK
z Cardamine pratensis agg. Artengruppe Wiesen- 1995 WBK
Seite 342
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Quelliger Bereich SW Hirzenberg
Biotopnummer: 275143175145
Schaumkraut
* Carex pendula Hänge-Segge 1995 WBK
* Carex remota Winkel-Segge 1995 WBK
* Chrysosplenium alternifolium Wechselblättriges Milzkraut 1995 WBK
* Chrysosplenium oppositifolium Gegenblättriges Milzkraut 1995 WBK
* Circaea lutetiana Gewöhnliches Hexenkraut 1995 WBK
* Dryopteris filix-mas agg. Artengruppe Männlicher
Wurmfarn
1995 WBK
* Festuca altissima Wald-Schwingel 1995 WBK
* Fragaria vesca Wald-Erdbeere 1995 WBK
* Fraxinus excelsior Gewöhnliche Esche 1995 WBK
* Geranium robertianum Ruprechtskraut 1995 WBK
* Impatiens noli-tangere Rührmichnichtan 1995 WBK
* Lysimachia nummularia Pfennigkraut 1995 WBK
* Oxalis acetosella Wald-Sauerklee 1995 WBK
* Senecio ovatus Fuchs' Haingreiskraut 1995 WBK
* Stachys sylvatica Wald-Ziest 1995 WBK
Moose
Mnium spec. 1995 WBK
Der Biotop stellt einen bedeutenden Lebensraum dar für:
Froschlurche
Quelle: WBK = Waldbiotopkartierung
Rote Liste: * = nicht gefährdet
V = Sippe der Vorwarnliste
z = keine Einstufung des Aggregats
Seite 343
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Katzensteinfelsen NO Hochkopf
Biotopnummer: 275143175146
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Offene Felsbildungen.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Offene natürliche Block-, Schutt- und Geröllhalden.
Fläche: 0,4000 ha
Teilflächen: 1
Rechtswert: 3431414 Hochwert: 5363583
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Wuchsbezirke: WBGR Vorgebirge zwischen Murg und Elz
Erfassung: 09.08.1995
FVA: Wedler, Axel
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Gengenbach, Stadt (47%)
Gemeinde: Nordrach (53%)
Leitbiotoptyp: Naturgebilde
Biotopbeschreibung:
Offener Felsen mit kleiner offener Blockhalde.
Felsbereich mit Eichen- Krüppelwuchs; angrenzend Blockhalde mit einzelnen Birken.
Beeinträchtigungen:
Abfälle durch Waldbesucher.
1. Biotoptyp: Natürliche offene Felsbildung (einschließlich Felsbänder) (70%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Offene Felsbildungen.
Bemerkung:
Einzelfels
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Ablagerung von Müll / stark
2. Biotoptyp: Offene natürliche Gesteinshalde (30%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Offene natürliche Block-, Schutt- und Geröllhalden.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Ablagerung von Müll / stark
Seite 344
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Katzensteinfelsen NO Hochkopf
Biotopnummer: 275143175146
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Abies alba Weiß-Tanne 1995 WBK
* Betula pendula Hänge-Birke 1995 WBK
* Castanea sativa Edelkastanie 1995 WBK
* Deschampsia flexuosa Draht-Schmiele 1995 WBK
* Dryopteris carthusiana agg. Artengruppe Dornfarn 1995 WBK
* Dryopteris dilatata Breitblättriger Dornfarn 1995 WBK
* Fagus sylvatica Rotbuche 1995 WBK
* Frangula alnus Faulbaum 1995 WBK
* Ilex aquifolium Gewöhnliche Stechpalme 1995 WBK
* Picea abies Gewöhnliche Fichte 1995 WBK
Pinus strobus Weymouth-Kiefer 1995 WBK
* Polygonatum multiflorum Vielblütige Weißwurz 2005 WBK
z Polypodium vulgare agg. Artengruppe Tüpfelfarn 1995 WBK
Pseudotsuga menziesii Grüne Douglasie 1995 WBK
* Quercus petraea Trauben-Eiche 1995 WBK
Quercus rubra Rot-Eiche 1995 WBK
* Rubus sectio Rubus Artengruppe Brombeere 1995 WBK
* Sorbus aucuparia Vogelbeere 1995 WBK
* Teucrium scorodonia Salbei-Gamander 1995 WBK
* Vaccinium myrtillus Heidelbeere 1995 WBK
* Veronica officinalis Wald-Ehrenpreis 2005 WBK
Moose
* Dicranella heteromalla Einseitswendiges
Kleingabelzahnmoos
1995 WBK
* Dicranum scoparium Besen-Gabelzahnmoos 1995 WBK
Hypnum cupressiforme s.l. 1995 WBK
* Leucobryum glaucum Gemeines Weißmoos 1995 WBK
* Polytrichum formosum Schönes Frauenhaarmoos 1995 WBK
Der Biotop stellt einen bedeutenden Lebensraum dar für:
Flechten Moose
Quelle: WBK = Waldbiotopkartierung
Rote Liste: * = nicht gefährdet
z = keine Einstufung des Aggregats
Sonstige Bemerkungen:
Markanter Aussichtspunkt mit Bank. Grenzbiotop zu Zell a. H..
Seite 345
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: BW "Siedigkopf" - Siedigweiher
Biotopnummer: 275143175163
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Röhrichtbestände und Riede.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche stehender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Fläche: 0,1000 ha
Teilflächen: 1
Rechtswert: 3433298 Hochwert: 5368037
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Wuchsbezirke: WBGR Vorgebirge zwischen Murg und Elz
Erfassung: 01.09.1995
FVA: Wedler, Axel
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Gengenbach, Stadt (31%)
Gemeinde: Nordrach (69%)
- Schutzstatus:
VO durch FD FR vom 02.05.2003.
Leitbiotoptyp: Stillgewässer
Biotopbeschreibung:
Kleiner Tümpel auf einer Bergkuppe; "Siedigweiher".
Kleinröhricht aus flutendem Schwaden.
Tümpel z.T. verlandet; anthropogenen Ursprungs.
1. Biotoptyp: Röhricht (5%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Röhrichtbestände und Riede.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
2. Biotoptyp: Tümpel oder Hüle (100%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche stehender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Seite 346
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: BW "Siedigkopf" - Siedigweiher
Biotopnummer: 275143175163
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Abies alba Weiß-Tanne 1995 WBK
* Deschampsia flexuosa Draht-Schmiele 1995 WBK
z Glyceria fluitans agg. Artengruppe Flutender Schwaden1995 WBK
* Luzula sylvatica Wald-Hainsimse 1995 WBK
* Picea abies Gewöhnliche Fichte 1995 WBK
* Pteridium aquilinum Adlerfarn 1995 WBK
* Sorbus aucuparia Vogelbeere 1995 WBK
* Vaccinium myrtillus Heidelbeere 1995 WBK
Moose
Rhytidiadelphus loreus 1995 WBK
Sphagnum spec. 1995 WBK
Quelle: WBK = Waldbiotopkartierung
Rote Liste: * = nicht gefährdet
z = keine Einstufung des Aggregats
Seite 347
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Magerwiese bei der Hilseckhütte
Biotopnummer: 275143175165
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Zwergstrauch- und Ginsterheiden einschließlich ihrer
Staudensäume.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Magerrasen einschließlich ihrer Staudensäume.
Fläche: 0,2000 ha
Teilflächen: 1
Rechtswert: 3434204 Hochwert: 5368185
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Wuchsbezirke: WBGR Vorgebirge zwischen Murg und Elz
Erfassung: 18.07.1995
FVA: Wedler, Axel
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Leitbiotoptyp: Trockenbiotop
Biotopbeschreibung:
Magerrasen bodensaurer Standorte auf einer S-exponierten, von Wald umschlossenen Wiese an der
Hilseckhütte. Besonders an flachgründigen Stellen wie Böschungen sehr kennartenreich; Kennarten auf der
überwiegenden Fläche, jedoch mit Fettwiesenarten aus Einsaat (Klee) durchmischt. An Kennarten dominieren
Kleines Habichtskraut und Waldehrenpreis. Am Waldrand mittig kleine Zwergstrauchheide.
Kleine Zwergstrauchheide im Übergangsbereich Wald - Waldwiese.
1. Biotoptyp: Magerrasen bodensaurer Standorte (95%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Magerrasen einschließlich ihrer Staudensäume.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
2. Biotoptyp: Zwergstrauch- und Ginsterheide (5%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Zwergstrauch- und Ginsterheiden einschließlich ihrer
Staudensäume.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Seite 348
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Magerwiese bei der Hilseckhütte
Biotopnummer: 275143175165
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Ajuga reptans Kriechender Günsel 2004 WBK
* Anthoxanthum odoratum Gewöhnliches Ruchgras 2004 WBK
* Calluna vulgaris Heidekraut 1995 WBK
* Campanula rotundifolia Rundblättrige Glockenblume 2004 WBK
Caragana spec. 2004 WBK
* Carex pilulifera Pillen-Segge 2004 WBK
Cytisus spec. 1995 WBK
* Danthonia decumbens Dreizahn 2004 WBK
* Deschampsia flexuosa Draht-Schmiele 1995 WBK
* Euphrasia rostkoviana Wiesen-Augentrost 2004 WBK
* Frangula alnus Faulbaum 1995 WBK
* Galium saxatile Harz-Labkraut 2004 WBK
* Hieracium pilosella Kleines Habichtskraut 1995 WBK
Hieracium spec. 1995 WBK
D Leucanthemum vulgare Frühe Margerite 2004 WBK
* Lotus corniculatus Gewöhnlicher Hornklee 2004 WBK
* Luzula campestris Hasenbrot 2004 WBK
* Luzula luzuloides Weiße Hainsimse 1995 WBK
* Luzula sylvatica Wald-Hainsimse 1995 WBK
* Nardus stricta Borstgras 2004 WBK
* Picea abies Gewöhnliche Fichte 1995 WBK
* Pimpinella saxifraga Kleine Pimpernell 2004 WBK
* Plantago lanceolata Spitz-Wegerich 2004 WBK
* Polygala vulgaris Gewöhnliche Kreuzblume 2004 WBK
* Potentilla erecta Blutwurz 1995 WBK
* Prunella vulgaris Kleine Brunelle 2004 WBK
* Pteridium aquilinum Adlerfarn 2004 WBK
* Quercus petraea Trauben-Eiche 1995 WBK
Ranunculus spec. 2004 WBK
* Rumex acetosella Kleiner Sauerampfer 2004 WBK
* Sorbus aucuparia Vogelbeere 1995 WBK
* Stellaria graminea Gras-Sternmiere 2004 WBK
* Teucrium scorodonia Salbei-Gamander 1995 WBK
* Thymus pulegioides Arznei-Thymian 2004 WBK
* Trifolium pratense Rot-Klee 2004 WBK
* Trifolium repens Weiß-Klee 2004 WBK
Seite 349
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Magerwiese bei der Hilseckhütte
Biotopnummer: 275143175165
* Vaccinium myrtillus Heidelbeere 1995 WBK
* Veronica chamaedrys Gamander-Ehrenpreis 2004 WBK
* Veronica officinalis Wald-Ehrenpreis 1995 WBK
Moose
Pleurozium schreberi 1995 WBK
* Polytrichum commune Gemeines Widertonmoos 1995 WBK
* Polytrichum formosum Schönes Frauenhaarmoos 1995 WBK
Der Biotop stellt einen bedeutenden Lebensraum dar für:
Insekten
Quelle: WBK = Waldbiotopkartierung
Rote Liste: * = nicht gefährdet
D = Datengrundlage ungenügend
Seite 350
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Klausenbach SO Hilseck
Biotopnummer: 275143175166
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Fläche: 1,4000 ha
Teilflächen: 4
Rechtswert: 3434997 Hochwert: 5367685
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Wuchsbezirke: WBGR Vorgebirge zwischen Murg und Elz
Erfassung: 18.07.1995
FVA: Wedler, Axel
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Leitbiotoptyp: Fließgewässer
Biotopbeschreibung:
Bergbach mit stark blockiger Sohle.
Im Verlauf stark wechselnde Wasserführung, in Teilen fichtengeprägt. Blöcke zum Teil stark moosreich.
Waldfunktionen:
Bodenschutzwald/Lawinenschutzw
1. Biotoptyp: Naturnaher Abschnitt eines Mittelgebirgsbachs (100%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Amphibien
V Rana temporaria Grasfrosch 1995 WBK
Hoehere Pflanzen/Farne
* Abies alba Weiß-Tanne 1995 WBK
* Athyrium filix-femina Wald-Frauenfarn 2004 WBK
* Blechnum spicant Rippenfarn 1995 WBK
* Deschampsia flexuosa Draht-Schmiele 1995 WBK
* Dryopteris carthusiana agg. Artengruppe Dornfarn 1995 WBK
* Fagus sylvatica Rotbuche 1995 WBK
* Impatiens noli-tangere Rührmichnichtan 2004 WBK
Seite 351
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Klausenbach SO Hilseck
Biotopnummer: 275143175166
* Luzula sylvatica Wald-Hainsimse 1995 WBK
* Lycopodium annotinum Sprossender Bärlapp 1995 WBK
* Lysimachia nemorum Hain-Gilbweiderich 2004 WBK
* Oxalis acetosella Wald-Sauerklee 1995 WBK
* Picea abies Gewöhnliche Fichte 1995 WBK
* Prenanthes purpurea Hasenlattich 2004 WBK
* Rubus sectio Rubus Artengruppe Brombeere 1995 WBK
* Vaccinium myrtillus Heidelbeere 2004 WBK
Moose
* Dicranella heteromalla Einseitswendiges
Kleingabelzahnmoos
1995 WBK
* Polytrichum commune Gemeines Widertonmoos 1995 WBK
* Polytrichum formosum Schönes Frauenhaarmoos 1995 WBK
Sphagnum spec. 1995 WBK
Thuidium tamariscinum 1995 WBK
Der Biotop stellt einen bedeutenden Lebensraum dar für:
Froschlurche
Quelle: WBK = Waldbiotopkartierung
Rote Liste: * = nicht gefährdet
V = Sippe der Vorwarnliste
Sonstige Bemerkungen:
Im Mittellauf unterirdische Wasserführung.
Seite 352
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Quelle beim Klausen
Biotopnummer: 275143175167
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Fläche: 0,1000 ha
Teilflächen: 1
Rechtswert: 3435319 Hochwert: 5367611
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Wuchsbezirke: WBGR Vorgebirge zwischen Murg und Elz
Erfassung: 20.07.1995
FVA: Wedler, Axel
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Leitbiotoptyp: Fließgewässer
Biotopbeschreibung:
Quellaustritt unter Felsblock.
Lage oberhalb von Maschinenweg im Böschungsbereich.
Waldfunktionen:
Bodenschutzwald/Lawinenschutzw Erholungswald 2
1. Biotoptyp: Naturnahe Quelle (100%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Blechnum spicant Rippenfarn 1995 WBK
* Calluna vulgaris Heidekraut 1995 WBK
* Deschampsia flexuosa Draht-Schmiele 1995 WBK
* Luzula sylvatica Wald-Hainsimse 1995 WBK
* Rubus sectio Rubus Artengruppe Brombeere 1995 WBK
* Vaccinium myrtillus Heidelbeere 1995 WBK
Quelle: WBK = Waldbiotopkartierung
Rote Liste: * = nicht gefährdet
Seite 353
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Felswand am Klausen
Biotopnummer: 275143175168
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Offene Felsbildungen.
Fläche: 0,1000 ha
Teilflächen: 1
Rechtswert: 3435260 Hochwert: 5367497
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Wuchsbezirke: WBGR Vorgebirge zwischen Murg und Elz
Erfassung: 20.07.1995
FVA: Wedler, Axel
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Leitbiotoptyp: Naturgebilde
Biotopbeschreibung:
Kleine offene Felswand am Fahrweg.
Durch Rutschung entstandener Felsbereich in sickerfeuchter Hanglage.
Waldfunktionen:
Bodenschutzwald/Lawinenschutzw Erholungswald 2
1. Biotoptyp: Offene Felsbildung (100%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Offene Felsbildungen.
Bemerkung:
Felswand
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Abies alba Weiß-Tanne 1995 WBK
* Acer pseudoplatanus Berg-Ahorn 1995 WBK
* Athyrium filix-femina Wald-Frauenfarn 1995 WBK
* Blechnum spicant Rippenfarn 1995 WBK
* Calluna vulgaris Heidekraut 1995 WBK
* Deschampsia cespitosa Rasen-Schmiele 1995 WBK
* Deschampsia flexuosa Draht-Schmiele 1995 WBK
* Digitalis purpurea Roter Fingerhut 1995 WBK
* Dryopteris filix-mas agg. Artengruppe Männlicher
Wurmfarn
1995 WBK
Seite 354
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Felswand am Klausen
Biotopnummer: 275143175168
* Fagus sylvatica Rotbuche 1995 WBK
* Frangula alnus Faulbaum 1995 WBK
* Luzula sylvatica Wald-Hainsimse 1995 WBK
* Picea abies Gewöhnliche Fichte 1995 WBK
* Prenanthes purpurea Hasenlattich 1995 WBK
* Pteridium aquilinum Adlerfarn 1995 WBK
* Rubus sectio Rubus Artengruppe Brombeere 1995 WBK
* Teucrium scorodonia Salbei-Gamander 1995 WBK
Moose
Pellia epiphylla 1995 WBK
* Polytrichum commune Gemeines Widertonmoos 1995 WBK
* Polytrichum formosum Schönes Frauenhaarmoos 1995 WBK
Sphagnum spec. 1995 WBK
Quelle: WBK = Waldbiotopkartierung
Rote Liste: * = nicht gefährdet
Seite 355
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Weiher S Mitteleck
Biotopnummer: 275143175169
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Röhrichtbestände und Riede.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche stehender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Fläche: 0,1000 ha
Teilflächen: 1
Rechtswert: 3436035 Hochwert: 5368193
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Wuchsbezirke: WBGR Vorgebirge zwischen Murg und Elz
Erfassung: 21.07.1995
FVA: Wedler, Axel
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Leitbiotoptyp: Stillgewässer
Biotopbeschreibung:
Kleiner Weiher mit Röhricht an der Waldstraße.
Lichter Röhrichtbestand; an einer Stelle Schwimmblattzone.
Aus ehemaligem Feuerlöschteich entstandener rechteckiger Weiher; stellenweise mit Steilufer.
1. Biotoptyp: Tauch- oder Schwimmblattvegetation (5%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche stehender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
2. Biotoptyp: Röhricht (30%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Röhrichtbestände und Riede.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
3. Biotoptyp: Offene Wasserfläche eines naturnahen Sees, Weihers oder Teiches (65%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche stehender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
4. Biotoptyp: Verlandungsbereich eines naturnahen Sees, Weihers oder Teiches (35%)
Seite 356
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Weiher S Mitteleck
Biotopnummer: 275143175169
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche stehender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Bemerkung:
an einem Weiher
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Betula pendula Hänge-Birke 1995 WBK
* Deschampsia flexuosa Draht-Schmiele 1995 WBK
* Digitalis purpurea Roter Fingerhut 1995 WBK
* Dryopteris carthusiana agg. Artengruppe Dornfarn 1995 WBK
* Epilobium montanum Berg-Weidenröschen 1995 WBK
* Juncus effusus Flatter-Binse 1995 WBK
* Lemna minor Kleine Wasserlinse 1995 WBK
* Luzula luzuloides Weiße Hainsimse 1995 WBK
3 Nymphaea alba Weiße Seerose 1995 WBK
* Phalaris arundinacea Rohr-Glanzgras 1995 WBK
* Picea abies Gewöhnliche Fichte 1995 WBK
* Poa nemoralis Hain-Rispengras 1995 WBK
* Rubus idaeus Himbeere 1995 WBK
* Rubus sectio Rubus Artengruppe Brombeere 1995 WBK
* Sorbus aucuparia Vogelbeere 1995 WBK
* Stellaria graminea Gras-Sternmiere 1995 WBK
* Vaccinium myrtillus Heidelbeere 1995 WBK
Moose
Rhytidiadelphus loreus 1995 WBK
Sphagnum spec. 1995 WBK
Der Biotop stellt einen bedeutenden Lebensraum dar für:
Libellen
Quelle: WBK = Waldbiotopkartierung
Rote Liste: * = nicht gefährdet
3 = gefährdet
Sonstige Bemerkungen:
Mit Holzgeländer begrenzt.
Seite 357
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Quelle S Nagelwand
Biotopnummer: 275143175170
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Fläche: 0,1000 ha
Teilflächen: 1
Rechtswert: 3436277 Hochwert: 5367430
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Wuchsbezirke: WBGR Vorgebirge zwischen Murg und Elz
Erfassung: 20.07.1995
FVA: Wedler, Axel
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Leitbiotoptyp: Fließgewässer
Biotopbeschreibung:
Blockreicher Quellaustritt unterhalb eines Fahrweges.
Wasserabfluß in künstlichem Graben parallel zum Hang.
1. Biotoptyp: Naturnahe Quelle (100%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Athyrium filix-femina Wald-Frauenfarn 1995 WBK
* Blechnum spicant Rippenfarn 1995 WBK
* Deschampsia flexuosa Draht-Schmiele 1995 WBK
* Dryopteris carthusiana agg. Artengruppe Dornfarn 1995 WBK
* Heracleum sphondylium Wiesen-Bärenklau 1995 WBK
* Luzula luzuloides Weiße Hainsimse 1995 WBK
* Oxalis acetosella Wald-Sauerklee 1995 WBK
* Picea abies Gewöhnliche Fichte 1995 WBK
* Prenanthes purpurea Hasenlattich 1995 WBK
* Sambucus nigra Schwarzer Holunder 1995 WBK
* Teucrium scorodonia Salbei-Gamander 1995 WBK
* Urtica dioica Große Brennessel 1995 WBK
* Vaccinium myrtillus Heidelbeere 1995 WBK
Seite 358
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Quelle S Nagelwand
Biotopnummer: 275143175170
Moose
Plagiothecium undulatum 1995 WBK
* Polytrichum commune Gemeines Widertonmoos 1995 WBK
* Polytrichum formosum Schönes Frauenhaarmoos 1995 WBK
Quelle: WBK = Waldbiotopkartierung
Rote Liste: * = nicht gefährdet
Seite 359
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Felsblöcke NW Schäfersfeld
Biotopnummer: 275143175171
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Offene Felsbildungen.
Fläche: 0,1000 ha
Teilflächen: 1
Rechtswert: 3436642 Hochwert: 5367115
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Wuchsbezirke: WBGR Vorgebirge zwischen Murg und Elz
Erfassung: 25.07.1995
FVA: Wedler, Axel
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Leitbiotoptyp: Naturgebilde
Biotopbeschreibung:
Teilweise stark bewachsene Felsblöcke im Buntsandstein mit einzelnen Abstürzen.
Aufeinander geschichtete, grobe Buntsandsteinblöcke in unmittelbarer Nähe zu einem Fahrweg.
Waldfunktionen:
Bodenschutzwald/Lawinenschutzw
1. Biotoptyp: Natürliche offene Felsbildung (einschließlich Felsbänder) (100%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Offene Felsbildungen.
Bemerkung:
Felsformation
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Abies alba Weiß-Tanne 1995 WBK
* Athyrium filix-femina Wald-Frauenfarn 1995 WBK
* Blechnum spicant Rippenfarn 1995 WBK
* Deschampsia flexuosa Draht-Schmiele 1995 WBK
* Dryopteris carthusiana agg. Artengruppe Dornfarn 1995 WBK
* Luzula luzuloides Weiße Hainsimse 1995 WBK
* Luzula sylvatica Wald-Hainsimse 1995 WBK
Seite 360
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Felsblöcke NW Schäfersfeld
Biotopnummer: 275143175171
* Picea abies Gewöhnliche Fichte 1995 WBK
z Polypodium vulgare agg. Artengruppe Tüpfelfarn 1995 WBK
* Prenanthes purpurea Hasenlattich 1995 WBK
* Rubus idaeus Himbeere 1995 WBK
* Rubus sectio Rubus Artengruppe Brombeere 1995 WBK
* Sorbus aucuparia Vogelbeere 1995 WBK
* Vaccinium myrtillus Heidelbeere 1995 WBK
Moose
* Dicranella heteromalla Einseitswendiges
Kleingabelzahnmoos
1995 WBK
* Dicranum scoparium Besen-Gabelzahnmoos 1995 WBK
* Leucobryum glaucum Gemeines Weißmoos 1995 WBK
Plagiothecium undulatum 1995 WBK
Pleurozium schreberi 1995 WBK
* Polytrichum formosum Schönes Frauenhaarmoos 1995 WBK
Rhytidiadelphus loreus 1995 WBK
Sphagnum spec. 1995 WBK
Der Biotop stellt einen bedeutenden Lebensraum dar für:
Flechten Moose
Quelle: WBK = Waldbiotopkartierung
Rote Liste: * = nicht gefährdet
z = keine Einstufung des Aggregats
Seite 361
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Tümpel W Schäfersfeld
Biotopnummer: 275143175172
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche stehender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Fläche: 0,1000 ha
Teilflächen: 1
Rechtswert: 3436778 Hochwert: 5366650
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Wuchsbezirke: WBGR Vorgebirge zwischen Murg und Elz
Erfassung: 27.07.1995
FVA: Wedler, Axel
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Leitbiotoptyp: Stillgewässer
Biotopbeschreibung:
Flacher Tümpel; temporär wasserführend.
Teilweise verlandet.
Waldfunktionen:
Erholungswald 2
1. Biotoptyp: Tümpel oder Hüle (100%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche stehender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Abies alba Weiß-Tanne 1995 WBK
* Athyrium filix-femina Wald-Frauenfarn 1995 WBK
* Deschampsia flexuosa Draht-Schmiele 1995 WBK
* Dryopteris carthusiana agg. Artengruppe Dornfarn 1995 WBK
* Epilobium montanum Berg-Weidenröschen 1995 WBK
* Fagus sylvatica Rotbuche 1995 WBK
z Glyceria fluitans agg. Artengruppe Flutender Schwaden1995 WBK
* Juncus effusus Flatter-Binse 1995 WBK
* Luzula luzuloides Weiße Hainsimse 1995 WBK
Seite 362
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Tümpel W Schäfersfeld
Biotopnummer: 275143175172
* Luzula sylvatica Wald-Hainsimse 1995 WBK
* Oxalis acetosella Wald-Sauerklee 1995 WBK
* Picea abies Gewöhnliche Fichte 1995 WBK
* Poa nemoralis Hain-Rispengras 1995 WBK
* Sorbus aucuparia Vogelbeere 1995 WBK
* Vaccinium myrtillus Heidelbeere 1995 WBK
Moose
Hylocomium splendens 1995 WBK
Mnium spec. 1995 WBK
Plagiothecium undulatum 1995 WBK
* Polytrichum commune Gemeines Widertonmoos 1995 WBK
* Polytrichum formosum Schönes Frauenhaarmoos 1995 WBK
Rhytidiadelphus loreus 1995 WBK
Sphagnum spec. 1995 WBK
Der Biotop stellt einen bedeutenden Lebensraum dar für:
Amphibien
Quelle: WBK = Waldbiotopkartierung
Rote Liste: * = nicht gefährdet
z = keine Einstufung des Aggregats
Sonstige Bemerkungen:
Ehemaliger Löschteich an aufgebener Hofstelle.
Seite 363
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Tümpel O Schäfersfeld
Biotopnummer: 275143175173
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche stehender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Fläche: 0,1000 ha
Teilflächen: 1
Rechtswert: 3436922 Hochwert: 5366340
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Wuchsbezirke: WBGR Vorgebirge zwischen Murg und Elz
Erfassung: 27.07.1995
FVA: Wedler, Axel
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Leitbiotoptyp: Stillgewässer
Biotopbeschreibung:
Stark verlandeter Tümpel mit temporärer Wasserführung.
Rechteckiger Tümpel mit Grabenzulauf.
Waldfunktionen:
Erholungswald 2
1. Biotoptyp: Tümpel oder Hüle (100%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche stehender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Abies alba Weiß-Tanne 1995 WBK
* Athyrium filix-femina Wald-Frauenfarn 1995 WBK
* Carex remota Winkel-Segge 1995 WBK
* Deschampsia flexuosa Draht-Schmiele 1995 WBK
* Dryopteris carthusiana agg. Artengruppe Dornfarn 1995 WBK
* Fagus sylvatica Rotbuche 1995 WBK
z Glyceria fluitans agg. Artengruppe Flutender Schwaden1995 WBK
* Juncus effusus Flatter-Binse 1995 WBK
* Luzula luzuloides Weiße Hainsimse 1995 WBK
Seite 364
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Tümpel O Schäfersfeld
Biotopnummer: 275143175173
* Oxalis acetosella Wald-Sauerklee 1995 WBK
* Picea abies Gewöhnliche Fichte 1995 WBK
* Rubus idaeus Himbeere 1995 WBK
* Rubus sectio Rubus Artengruppe Brombeere 1995 WBK
* Vaccinium myrtillus Heidelbeere 1995 WBK
Moose
Plagiothecium undulatum 1995 WBK
* Polytrichum commune Gemeines Widertonmoos 1995 WBK
* Polytrichum formosum Schönes Frauenhaarmoos 1995 WBK
Rhytidiadelphus loreus 1995 WBK
Sphagnum spec. 1995 WBK
Der Biotop stellt einen bedeutenden Lebensraum dar für:
Amphibien Libellen
Quelle: WBK = Waldbiotopkartierung
Rote Liste: * = nicht gefährdet
z = keine Einstufung des Aggregats
Sonstige Bemerkungen:
Vermutlich anthropogenen Ursprungs.
Seite 365
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Bergbach S Nagelwand
Biotopnummer: 275143175175
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Fläche: 1,2000 ha
Teilflächen: 1
Rechtswert: 3435912 Hochwert: 5366785
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Wuchsbezirke: WBGR Vorgebirge zwischen Murg und Elz
Erfassung: 20.07.1995
FVA: Wedler, Axel
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Leitbiotoptyp: Fließgewässer
Biotopbeschreibung:
Bergbach mit mehreren Quellen.
Im Mittellauf, unterhalb Moosbachweg, fichtenreichere Bestände; an der Wildwiese im N quelliger Bereich; am
Unterlauf mehrere Quellaustritte in Bachnähe; im Bereich der öffentlichen Straße teilverbaut und durch
Schwarzerlen und Weiden geprägt.
Waldfunktionen:
Bodenschutzwald/Lawinenschutzw
1. Biotoptyp: Naturnahe Quelle (2%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
2. Biotoptyp: Sickerquelle (8%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Bemerkung:
quelliger Bereich
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
3. Biotoptyp: Naturnaher Abschnitt eines Mittelgebirgsbachs (90%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Seite 366
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Bergbach S Nagelwand
Biotopnummer: 275143175175
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Abies alba Weiß-Tanne 1995 WBK
* Acer pseudoplatanus Berg-Ahorn 1995 WBK
Adenostyles alliariae Grauer Alpendost 1995 WBK
z Anthoxanthum odoratum agg. Artengruppe Gewöhnliches
Ruchgras
1995 WBK
* Athyrium filix-femina Wald-Frauenfarn 1995 WBK
* Blechnum spicant Rippenfarn 1995 WBK
* Calluna vulgaris Heidekraut 1995 WBK
* Castanea sativa Edelkastanie 1995 WBK
* Corylus avellana Gewöhnliche Hasel 1995 WBK
* Deschampsia flexuosa Draht-Schmiele 1995 WBK
* Digitalis purpurea Roter Fingerhut 1995 WBK
* Dryopteris carthusiana agg. Artengruppe Dornfarn 1995 WBK
* Epilobium angustifolium Wald-Weidenröschen 1995 WBK
* Epilobium montanum Berg-Weidenröschen 1995 WBK
* Fagus sylvatica Rotbuche 1995 WBK
* Fragaria vesca Wald-Erdbeere 1995 WBK
* Frangula alnus Faulbaum 1995 WBK
* Geranium robertianum Ruprechtskraut 1995 WBK
* Ilex aquifolium Gewöhnliche Stechpalme 1995 WBK
* Juncus effusus Flatter-Binse 1995 WBK
* Luzula luzuloides Weiße Hainsimse 1995 WBK
* Luzula sylvatica Wald-Hainsimse 1995 WBK
* Mycelis muralis Mauerlattich 1995 WBK
* Oxalis acetosella Wald-Sauerklee 1995 WBK
* Picea abies Gewöhnliche Fichte 1995 WBK
* Prenanthes purpurea Hasenlattich 1995 WBK
* Rubus idaeus Himbeere 1995 WBK
* Rubus sectio Rubus Artengruppe Brombeere 1995 WBK
* Salix caprea Sal-Weide 1995 WBK
* Sambucus nigra Schwarzer Holunder 1995 WBK
* Sorbus aucuparia Vogelbeere 1995 WBK
* Teucrium scorodonia Salbei-Gamander 1995 WBK
* Tussilago farfara Huflattich 1995 WBK
* Urtica dioica Große Brennessel 1995 WBK
* Vaccinium myrtillus Heidelbeere 1995 WBK
Seite 367
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Bergbach S Nagelwand
Biotopnummer: 275143175175
Moose
* Polytrichum commune Gemeines Widertonmoos 1995 WBK
* Polytrichum formosum Schönes Frauenhaarmoos 1995 WBK
Sphagnum spec. 1995 WBK
Der Biotop stellt einen bedeutenden Lebensraum dar für:
Libellen
Quelle: WBK = Waldbiotopkartierung
Rote Liste: * = nicht gefährdet
z = keine Einstufung des Aggregats
Seite 368
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Naßwiese O Nordrach-Kolonie
Biotopnummer: 275143175176
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Seggen- und binsenreiche Nasswiesen.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Fläche: 0,1000 ha
Teilflächen: 2
Rechtswert: 3435899 Hochwert: 5366700
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Wuchsbezirke: WBGR Vorgebirge zwischen Murg und Elz
Erfassung: 20.07.1995
FVA: Wedler, Axel
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Leitbiotoptyp: Moorbereich und Feuchtbiotop
Biotopbeschreibung:
Kleine Naßwiesen über sickerquelligem Bereich am Hangfuß. Kleine wasserführende Rinnen.
Quellig-feuchter Bereich mit Naßwiesenarten , v.a. Waldbinse. Im N beginnende Durchdringung mit
Sachalinknöterich und Ind. Springkraut.
Beeinträchtigungen:
Neophyten: Indisches Springkraut, Sachalin-Knöterich.
1. Biotoptyp: Nasswiese (100%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Seggen- und binsenreiche Nasswiesen.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Artenveränderung (Neophyten) / stark
2. Biotoptyp: Sickerquelle (100%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Bemerkung:
quelliger Bereich
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Artenveränderung (Neophyten) / stark
Seite 369
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Naßwiese O Nordrach-Kolonie
Biotopnummer: 275143175176
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
z Alchemilla vulgaris agg. Artengruppe Gewöhnlicher
Frauenmantel
1995 WBK
* Angelica sylvestris Wilde Engelwurz 2004 WBK
z Anthoxanthum odoratum agg. Artengruppe Gewöhnliches
Ruchgras
1995 WBK
* Athyrium filix-femina Wald-Frauenfarn 2004 WBK
* Calluna vulgaris Heidekraut 1995 WBK
* Caltha palustris Sumpf-Dotterblume 2004 WBK
z Campanula rotundifolia agg. Artengruppe Rundblättrige
Glockenblume
1995 WBK
* Carex acutiformis Sumpf-Segge 1995 WBK
z Carex flava agg. Artengruppe Gelbsegge 1995 WBK
V Carex nigra agg. Artengruppe Braune Segge 1995 WBK
* Carex pallescens Bleiche Segge 1995 WBK
* Carex panicea Hirsen-Segge 1995 WBK
* Carpinus betulus Hainbuche 2004 WBK
* Chaerophyllum hirsutum Berg-Kälberkropf 1995 WBK
* Cirsium palustre Sumpf-Kratzdistel 1995 WBK
* Corylus avellana Gewöhnliche Hasel 2004 WBK
* Crepis paludosa Sumpf-Pippau 2004 WBK
* Dactylorhiza maculata Geflecktes Knabenkraut 1991 WBK
z Dactylorhiza majalis agg. Artengruppe Breitblättriges
Knabenkraut
1991 WBK
* Deschampsia flexuosa Draht-Schmiele 1995 WBK
V Epilobium palustre Sumpf-Weidenröschen 1995 WBK
* Euonymus europaeus Gewöhnliches Pfaffenkäppchen 2004 WBK
z Galium palustre agg. Artengruppe Sumpflabkraut 1995 WBK
* Galium saxatile Harz-Labkraut 1995 WBK
* Galium uliginosum Moor-Labkraut 1995 WBK
* Heracleum sphondylium Wiesen-Bärenklau 1995 WBK
* Impatiens glandulifera Indisches Springkraut 1995 WBK
* Juncus acutiflorus Spitzblütige Binse 1995 WBK
* Juncus effusus Flatter-Binse 1995 WBK
* Lotus uliginosus Sumpf-Hornklee 1995 WBK
* Luzula sylvatica Wald-Hainsimse 1995 WBK
* Lysimachia nemorum Hain-Gilbweiderich 2004 WBK
Seite 370
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Naßwiese O Nordrach-Kolonie
Biotopnummer: 275143175176
* Mentha aquatica Wasser-Minze 1995 WBK
z Myosotis palustris agg. Artengruppe Sumpf-
Vergißmeinnicht
1995 WBK
* Oreopteris limbosperma Bergfarn 2004 WBK
* Picea abies Gewöhnliche Fichte 2004 WBK
* Pimpinella saxifraga Kleine Pimpernell 1995 WBK
* Potentilla erecta Blutwurz 1995 WBK
* Pteridium aquilinum Adlerfarn 2004 WBK
* Ranunculus aconitifolius Eisenhutblättriger Hahnenfuß 2004 WBK
* Salix aurita Ohr-Weide 2004 WBK
* Salix cinerea Grau-Weide 2004 WBK
* Sanguisorba officinalis Großer Wiesenknopf 2004 WBK
* Thymus pulegioides Arznei-Thymian 1995 WBK
* Vaccinium myrtillus Heidelbeere 1995 WBK
* Valeriana dioica Sumpf-Baldrian 2004 WBK
* Viburnum opulus Gewöhnlicher Schneeball 2004 WBK
V Viola palustris Sumpf-Veilchen 1995 WBK
Moose
Plagiothecium undulatum 1995 WBK
Der Biotop stellt einen bedeutenden Lebensraum dar für:
Orchideen
Quelle: WBK = Waldbiotopkartierung
Rote Liste: * = nicht gefährdet
V = Sippe der Vorwarnliste
z = keine Einstufung des Aggregats
Sonstige Bemerkungen:
Nach Hangrutschung z.T. mit Esche und Erle aufgeforstet. Der Bereich zwischen den Biotopflächen wurde
ebenfalls bepflanzt bzw. ist vollständig von Sachalinknöterich bewachsen.
Literatur:
Feuchtgebietskartierung des Ortenaukreises 1990/91 (E. Rennwald, Rheinstetten).
Seite 371
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Glasbach O Nordrach-Kolonie
Biotopnummer: 275143175177
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Sümpfe.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Seggen- und binsenreiche Nasswiesen.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Fläche: 1,4000 ha
Teilflächen: 1
Rechtswert: 3436319 Hochwert: 5366081
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Wuchsbezirke: WBGR Vorgebirge zwischen Murg und Elz
Erfassung: 20.07.1995
FVA: Wedler, Axel
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Leitbiotoptyp: Fließgewässer
Biotopbeschreibung:
Bergbach mit Feuchtgebüsch-Strukturen am Unterlauf.
An der Wiese am Unterlauf bachbegleitendes Ohrweiden-Feuchtgebüsch sowie eine kleine , sickerquellig
durchsetzte Nasswiese (Verbund) zwischen Kreisstrasse und Bach im NO.
Örtlich fichtenreichere Abschnitte; Maschinenweg z.T. entlang des Bachlaufes, stellenweise mit Natursteinen
befestigt.
Waldfunktionen:
Bodenschutzwald/Lawinenschutzw Wasserschutzwald
1. Biotoptyp: Nasswiese (1%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Seggen- und binsenreiche Nasswiesen.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
2. Biotoptyp: Gebüsch feuchter Standorte (5%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Sümpfe.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
3. Biotoptyp: Sickerquelle (1%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Seite 372
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Glasbach O Nordrach-Kolonie
Biotopnummer: 275143175177
Bemerkung:
quelliger Bereich
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
4. Biotoptyp: Naturnaher Abschnitt eines Mittelgebirgsbachs (94%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Abies alba Weiß-Tanne 1995 WBK
* Acer pseudoplatanus Berg-Ahorn 1995 WBK
Adenostyles alliariae Grauer Alpendost 1995 WBK
* Aegopodium podagraria Giersch 1995 WBK
* Alnus glutinosa Schwarz-Erle 1995 WBK
* Angelica sylvestris Wilde Engelwurz 1995 WBK
z Anthoxanthum odoratum agg. Artengruppe Gewöhnliches
Ruchgras
1995 WBK
* Athyrium filix-femina Wald-Frauenfarn 1995 WBK
* Betula pendula Hänge-Birke 1995 WBK
* Caltha palustris Sumpf-Dotterblume 2004 WBK
* Castanea sativa Edelkastanie 2004 WBK
* Cirsium palustre Sumpf-Kratzdistel 2004 WBK
* Corylus avellana Gewöhnliche Hasel 1995 WBK
* Crepis paludosa Sumpf-Pippau 2004 WBK
* Deschampsia cespitosa Rasen-Schmiele 1995 WBK
* Digitalis purpurea Roter Fingerhut 1995 WBK
* Dryopteris carthusiana agg. Artengruppe Dornfarn 1995 WBK
* Fagus sylvatica Rotbuche 1995 WBK
* Fraxinus excelsior Gewöhnliche Esche 2004 WBK
* Galeopsis tetrahit agg. Artengruppe Gewöhnlicher
Hohlzahn
1995 WBK
* Galium palustre Echtes Sumpflabkraut 1995 WBK
* Geranium robertianum Ruprechtskraut 1995 WBK
* Glyceria fluitans Flutender Schwaden 2004 WBK
* Heracleum sphondylium Wiesen-Bärenklau 1995 WBK
* Hypericum montanum Berg-Johanniskraut 1995 WBK
Seite 373
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Glasbach O Nordrach-Kolonie
Biotopnummer: 275143175177
* Ilex aquifolium Gewöhnliche Stechpalme 1995 WBK
* Impatiens glandulifera Indisches Springkraut 1995 WBK
* Impatiens noli-tangere Rührmichnichtan 1995 WBK
* Impatiens parviflora Kleinblütiges Springkraut 1995 WBK
* Juncus acutiflorus Spitzblütige Binse 2004 WBK
* Juncus effusus Flatter-Binse 1995 WBK
* Knautia arvensis Acker-Witwenblume 2004 WBK
* Lamium galeobdolon agg. Artengruppe Goldnessel 1995 WBK
* Lotus uliginosus Sumpf-Hornklee 2004 WBK
* Luzula sylvatica Wald-Hainsimse 1995 WBK
* Lythrum salicaria Blut-Weiderich 2004 WBK
* Oxalis acetosella Wald-Sauerklee 1995 WBK
* Picea abies Gewöhnliche Fichte 1995 WBK
* Prenanthes purpurea Hasenlattich 1995 WBK
Pseudotsuga menziesii Grüne Douglasie 1995 WBK
* Ranunculus aconitifolius Eisenhutblättriger Hahnenfuß 2004 WBK
* Ranunculus flammula Brennender Hahnenfuß 2004 WBK
* Ranunculus repens Kriechender Hahnenfuß 2004 WBK
* Reynoutria sachalinensis Sachalin-Staudenknöterich 1995 WBK
* Rubus idaeus Himbeere 1995 WBK
* Rubus sectio Rubus Artengruppe Brombeere 1995 WBK
* Salix aurita Ohr-Weide 2004 WBK
Salix spec. 1995 WBK
* Sambucus racemosa Trauben-Holunder 1995 WBK
* Scirpus sylvaticus Wald-Simse 1995 WBK
* Senecio ovatus Fuchs' Haingreiskraut 1995 WBK
Stellaria spec. 1995 WBK
* Symphytum officinale Arznei-Beinwell 2004 WBK
* Teucrium scorodonia Salbei-Gamander 1995 WBK
* Urtica dioica Große Brennessel 1995 WBK
* Vaccinium myrtillus Heidelbeere 1995 WBK
V Viola palustris Sumpf-Veilchen 2004 WBK
Der Biotop stellt einen bedeutenden Lebensraum dar für:
Libellen
Quelle: WBK = Waldbiotopkartierung
Rote Liste: * = nicht gefährdet
V = Sippe der Vorwarnliste
z = keine Einstufung des Aggregats
Seite 374
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Glasbach O Nordrach-Kolonie
Biotopnummer: 275143175177
Seite 375
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Trockenmauer am Klausenmoos
Biotopnummer: 275143175178
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Trockenmauern.
Fläche: 0,1000 ha
Teilflächen: 1
Rechtswert: 3435568 Hochwert: 5366832
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Wuchsbezirke: WBGR Vorgebirge zwischen Murg und Elz
Erfassung: 20.07.1995
FVA: Wedler, Axel
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Leitbiotoptyp: Naturgebilde
Biotopbeschreibung:
Südexponierte Trockenmauer am Waldrand.
Überwiegen offene Mauerstruktur.
Waldfunktionen:
Bodenschutzwald/Lawinenschutzw Erholungswald 2
1. Biotoptyp: Trockenmauer (100%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Trockenmauern.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Abies alba Weiß-Tanne 1995 WBK
* Acer pseudoplatanus Berg-Ahorn 1995 WBK
* Alnus glutinosa Schwarz-Erle 1995 WBK
* Athyrium filix-femina Wald-Frauenfarn 1995 WBK
* Castanea sativa Edelkastanie 1995 WBK
* Corylus avellana Gewöhnliche Hasel 1995 WBK
* Deschampsia cespitosa Rasen-Schmiele 1995 WBK
* Deschampsia flexuosa Draht-Schmiele 1995 WBK
* Digitalis purpurea Roter Fingerhut 1995 WBK
* Fagus sylvatica Rotbuche 1995 WBK
* Festuca altissima Wald-Schwingel 1995 WBK
Seite 376
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Trockenmauer am Klausenmoos
Biotopnummer: 275143175178
Hieracium spec. 1995 WBK
* Lonicera periclymenum Wald-Geißblatt 1995 WBK
* Luzula luzuloides Weiße Hainsimse 1995 WBK
* Luzula sylvatica Wald-Hainsimse 1995 WBK
* Picea abies Gewöhnliche Fichte 1995 WBK
* Prenanthes purpurea Hasenlattich 1995 WBK
* Quercus petraea Trauben-Eiche 1995 WBK
* Rubus sectio Rubus Artengruppe Brombeere 1995 WBK
* Vaccinium myrtillus Heidelbeere 1995 WBK
Moose
* Polytrichum formosum Schönes Frauenhaarmoos 1995 WBK
Quelle: WBK = Waldbiotopkartierung
Rote Liste: * = nicht gefährdet
Seite 377
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Schlucht am Klausenbach
Biotopnummer: 275143175179
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Offene Felsbildungen.
Nach Anlage zu § 30a LWaldG geschützt als Tobel und Klingen im Wald mit naturnaher Begleitvegetation.
Fläche: 1,2000 ha
Teilflächen: 1
Rechtswert: 3435371 Hochwert: 5366817
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Wuchsbezirke: WBGR Vorgebirge zwischen Murg und Elz
Erfassung: 20.07.1995
FVA: Wedler, Axel
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Leitbiotoptyp: Naturgebilde
Biotopbeschreibung:
Durch Abbaumaßnahmen in historischer Zeit entstandene Schlucht mit Felsbereichen, Sukzessionsfläche und
Quellhorizonten.
Tief eingeschnittene Schlucht mit Felsabstürzen und rezenten Hangrutschungen; Schichtquelle mündet in
kleinen Bach, der in den Klausenbach entwässert.
Waldfunktionen:
Bodenschutzwald/Lawinenschutzw Erholungswald 2
1. Biotoptyp: Schlucht, Tobel oder Klinge (85%)
Nach Anlage zu § 30a LWaldG geschützt als Tobel und Klingen im Wald mit naturnaher Begleitvegetation.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
2. Biotoptyp: Naturnahe Quelle (1%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
3. Biotoptyp: Naturnaher Abschnitt eines Mittelgebirgsbachs (4%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Seite 378
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Schlucht am Klausenbach
Biotopnummer: 275143175179
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
4. Biotoptyp: Offene Felsbildung (10%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Offene Felsbildungen.
Bemerkung:
Felswand
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Alnus incana Grau-Erle 1995 WBK
* Blechnum spicant Rippenfarn 1995 WBK
* Calluna vulgaris Heidekraut 1995 WBK
* Deschampsia cespitosa Rasen-Schmiele 1995 WBK
* Deschampsia flexuosa Draht-Schmiele 1995 WBK
* Dryopteris filix-mas agg. Artengruppe Männlicher
Wurmfarn
1995 WBK
* Fagus sylvatica Rotbuche 1995 WBK
* Festuca altissima Wald-Schwingel 1995 WBK
* Frangula alnus Faulbaum 1995 WBK
V Huperzia selago Tannen-Bärlapp 1995 WBK
* Ilex aquifolium Gewöhnliche Stechpalme 1995 WBK
* Juncus acutiflorus Spitzblütige Binse 1995 WBK
* Juncus effusus Flatter-Binse 1995 WBK
* Luzula luzuloides Weiße Hainsimse 1995 WBK
* Luzula sylvatica Wald-Hainsimse 1995 WBK
* Oreopteris limbosperma Bergfarn 1995 WBK
* Oxalis acetosella Wald-Sauerklee 1995 WBK
* Picea abies Gewöhnliche Fichte 1995 WBK
* Pinus sylvestris Wald-Kiefer 1995 WBK
z Polypodium vulgare agg. Artengruppe Tüpfelfarn 1995 WBK
* Populus tremula Espe 1995 WBK
* Potentilla erecta Blutwurz 1995 WBK
* Prenanthes purpurea Hasenlattich 1995 WBK
* Pteridium aquilinum Adlerfarn 1995 WBK
* Quercus petraea Trauben-Eiche 1995 WBK
* Rubus sectio Rubus Artengruppe Brombeere 1995 WBK
Seite 379
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Schlucht am Klausenbach
Biotopnummer: 275143175179
* Sorbus aria Echte Mehlbeere 1995 WBK
* Sorbus aucuparia Vogelbeere 1995 WBK
* Teucrium scorodonia Salbei-Gamander 1995 WBK
* Vaccinium myrtillus Heidelbeere 1995 WBK
Moose
Bazzania trilobata 1995 WBK
Quelle: WBK = Waldbiotopkartierung
Rote Liste: * = nicht gefährdet
V = Sippe der Vorwarnliste
z = keine Einstufung des Aggregats
Sonstige Bemerkungen:
Sukzessionsbereich im oberen Teil der Schlucht. Reste ehemaliger Erschließung vorhanden.
Seite 380
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Giftfangbach W Nordrach-Kolonie
Biotopnummer: 275143175180
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Fläche: 1,1000 ha
Teilflächen: 1
Rechtswert: 3435132 Hochwert: 5366652
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Wuchsbezirke: WBGR Vorgebirge zwischen Murg und Elz
Erfassung: 21.07.1995
FVA: Wedler, Axel
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Leitbiotoptyp: Fließgewässer
Biotopbeschreibung:
Einfach verzweigter, tief eingeschnittener Bergbach.
Tobelartig eingeschnittener Bachlauf; stellenweise fichtenreichere Abschnitte.
Waldfunktionen:
Bodenschutzwald/Lawinenschutzw Erholungswald 2
1. Biotoptyp: Naturnaher Abschnitt eines Mittelgebirgsbachs (100%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Abies alba Weiß-Tanne 1995 WBK
* Acer pseudoplatanus Berg-Ahorn 1995 WBK
* Ajuga reptans Kriechender Günsel 1995 WBK
* Athyrium filix-femina Wald-Frauenfarn 1995 WBK
* Blechnum spicant Rippenfarn 1995 WBK
* Castanea sativa Edelkastanie 1995 WBK
* Deschampsia flexuosa Draht-Schmiele 1995 WBK
* Dryopteris carthusiana agg. Artengruppe Dornfarn 1995 WBK
* Dryopteris filix-mas agg. Artengruppe Männlicher
Wurmfarn
1995 WBK
Seite 381
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Giftfangbach W Nordrach-Kolonie
Biotopnummer: 275143175180
* Epilobium angustifolium Wald-Weidenröschen 1995 WBK
* Fagus sylvatica Rotbuche 1995 WBK
* Frangula alnus Faulbaum 1995 WBK
* Fraxinus excelsior Gewöhnliche Esche 1995 WBK
* Geranium robertianum Ruprechtskraut 1995 WBK
* Luzula luzuloides Weiße Hainsimse 1995 WBK
* Luzula sylvatica Wald-Hainsimse 1995 WBK
* Lysimachia nummularia Pfennigkraut 1995 WBK
* Oxalis acetosella Wald-Sauerklee 1995 WBK
* Picea abies Gewöhnliche Fichte 1995 WBK
* Populus tremula Espe 1995 WBK
* Prenanthes purpurea Hasenlattich 1995 WBK
* Pteridium aquilinum Adlerfarn 1995 WBK
* Quercus petraea Trauben-Eiche 1995 WBK
* Rubus sectio Rubus Artengruppe Brombeere 1995 WBK
* Salix caprea Sal-Weide 1995 WBK
Salix spec. 1995 WBK
* Sambucus nigra Schwarzer Holunder 1995 WBK
* Sambucus racemosa Trauben-Holunder 1995 WBK
* Senecio ovatus Fuchs' Haingreiskraut 1995 WBK
* Sorbus aria Echte Mehlbeere 1995 WBK
* Sorbus aucuparia Vogelbeere 1995 WBK
* Teucrium scorodonia Salbei-Gamander 1995 WBK
* Urtica dioica Große Brennessel 1995 WBK
* Vaccinium myrtillus Heidelbeere 1995 WBK
Quelle: WBK = Waldbiotopkartierung
Rote Liste: * = nicht gefährdet
Seite 382
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Schlucht S Lichtersgrund
Biotopnummer: 275143175181
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Offene Felsbildungen.
Nach Anlage zu § 30a LWaldG geschützt als Tobel und Klingen im Wald mit naturnaher Begleitvegetation.
Fläche: 0,5000 ha
Teilflächen: 1
Rechtswert: 3434955 Hochwert: 5366305
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Wuchsbezirke: WBGR Vorgebirge zwischen Murg und Elz
Erfassung: 21.07.1995
FVA: Wedler, Axel
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Leitbiotoptyp: Naturgebilde
Biotopbeschreibung:
Tief eingeschnittene kleinere Schlucht mit quelligem Bereich und offenen Felsbildungen.
Schlucht mit Hangrutschungen, steilen Abstürzen, z.T. offenliegenden Felsen und Felswänden; am oberen Ende
quelliger Bereich; auf der Schluchtsohle Bergbach zum Klausenbach.
Waldfunktionen:
Bodenschutzwald/Lawinenschutzw Erholungswald 2
1. Biotoptyp: Schlucht, Tobel oder Klinge (89%)
Nach Anlage zu § 30a LWaldG geschützt als Tobel und Klingen im Wald mit naturnaher Begleitvegetation.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
2. Biotoptyp: Sickerquelle (1%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Bemerkung:
quelliger Bereich
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
3. Biotoptyp: Naturnaher Abschnitt eines Mittelgebirgsbachs (5%)
Seite 383
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Schlucht S Lichtersgrund
Biotopnummer: 275143175181
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
4. Biotoptyp: Offene Felsbildung (3%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Offene Felsbildungen.
Bemerkung:
Felswand
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
5. Biotoptyp: Natürliche offene Felsbildung (einschließlich Felsbänder) (2%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Offene Felsbildungen.
Bemerkung:
Einzelfels
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Abies alba Weiß-Tanne 1995 WBK
Adenostyles alliariae Grauer Alpendost 1995 WBK
* Ajuga reptans Kriechender Günsel 1995 WBK
* Alnus glutinosa Schwarz-Erle 1995 WBK
* Betula pendula Hänge-Birke 1995 WBK
* Blechnum spicant Rippenfarn 1995 WBK
* Calluna vulgaris Heidekraut 1995 WBK
* Castanea sativa Edelkastanie 1995 WBK
* Danthonia decumbens Dreizahn 1995 WBK
* Deschampsia cespitosa Rasen-Schmiele 1995 WBK
* Deschampsia flexuosa Draht-Schmiele 1995 WBK
* Dryopteris carthusiana agg. Artengruppe Dornfarn 1995 WBK
* Dryopteris filix-mas agg. Artengruppe Männlicher
Wurmfarn
1995 WBK
* Fagus sylvatica Rotbuche 1995 WBK
* Frangula alnus Faulbaum 1995 WBK
* Ilex aquifolium Gewöhnliche Stechpalme 1995 WBK
* Juncus acutiflorus Spitzblütige Binse 1995 WBK
Seite 384
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Schlucht S Lichtersgrund
Biotopnummer: 275143175181
* Juncus effusus Flatter-Binse 1995 WBK
* Luzula luzuloides Weiße Hainsimse 1995 WBK
* Luzula sylvatica Wald-Hainsimse 1995 WBK
* Lysimachia nummularia Pfennigkraut 1995 WBK
* Oreopteris limbosperma Bergfarn 1995 WBK
* Picea abies Gewöhnliche Fichte 1995 WBK
Pinus strobus Weymouth-Kiefer 1995 WBK
* Potentilla erecta Blutwurz 1995 WBK
* Prenanthes purpurea Hasenlattich 1995 WBK
* Pteridium aquilinum Adlerfarn 1995 WBK
* Quercus petraea Trauben-Eiche 1995 WBK
* Rubus idaeus Himbeere 1995 WBK
* Rubus sectio Rubus Artengruppe Brombeere 1995 WBK
* Salix caprea Sal-Weide 1995 WBK
* Sorbus aria Echte Mehlbeere 1995 WBK
* Sorbus aucuparia Vogelbeere 1995 WBK
* Teucrium scorodonia Salbei-Gamander 1995 WBK
* Vaccinium myrtillus Heidelbeere 1995 WBK
Moose
* Polytrichum formosum Schönes Frauenhaarmoos 1995 WBK
Sphagnum spec. 1995 WBK
Quelle: WBK = Waldbiotopkartierung
Rote Liste: * = nicht gefährdet
Sonstige Bemerkungen:
Grenzbiotop (Zell a.H.).
Seite 385
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Bergbach O Rabenfels
Biotopnummer: 275143175182
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Naturnahe Auwälder.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Fläche: 0,9000 ha
Teilflächen: 2
Rechtswert: 3434478 Hochwert: 5366046
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Wuchsbezirke: WBGR Vorgebirge zwischen Murg und Elz
Erfassung: 27.07.1995
FVA: Wedler, Axel
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Leitbiotoptyp: Fließgewässer
Biotopbeschreibung:
Verzweigtes Bachsystem, von quelligen Bereichen gespeist.
Mehrarmiger Bergbach mit zahlreichen quelligen Bereichen, durchfließt im SW Naßwiese (Biotop Nr. 143). Im O
kleinerer Bachlauf.
Waldfunktionen:
Bodenschutzwald/Lawinenschutzw Erholungswald 2
1. Biotoptyp: Gewässerbegleitender Auwaldstreifen (2%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Naturnahe Auwälder.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
2. Biotoptyp: Sickerquelle (28%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Bemerkung:
quelliger Bereich
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
3. Biotoptyp: Naturnaher Abschnitt eines Mittelgebirgsbachs (70%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Seite 386
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Bergbach O Rabenfels
Biotopnummer: 275143175182
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Acer pseudoplatanus Berg-Ahorn 1995 WBK
* Ajuga reptans Kriechender Günsel 1995 WBK
* Alnus glutinosa Schwarz-Erle 1995 WBK
* Athyrium filix-femina Wald-Frauenfarn 1995 WBK
* Blechnum spicant Rippenfarn 1995 WBK
* Brachypodium sylvaticum Wald-Zwenke 1995 WBK
* Caltha palustris Sumpf-Dotterblume 1995 WBK
* Carex pendula Hänge-Segge 1995 WBK
* Carex remota Winkel-Segge 1995 WBK
* Carex sylvatica Wald-Segge 1995 WBK
* Carpinus betulus Hainbuche 1995 WBK
* Deschampsia cespitosa Rasen-Schmiele 1995 WBK
* Dryopteris carthusiana agg. Artengruppe Dornfarn 1995 WBK
* Dryopteris filix-mas agg. Artengruppe Männlicher
Wurmfarn
1995 WBK
* Fagus sylvatica Rotbuche 1995 WBK
* Filipendula ulmaria Mädesüß 1995 WBK
* Fraxinus excelsior Gewöhnliche Esche 1995 WBK
* Galeopsis tetrahit agg. Artengruppe Gewöhnlicher
Hohlzahn
1995 WBK
* Geranium robertianum Ruprechtskraut 1995 WBK
* Ilex aquifolium Gewöhnliche Stechpalme 1995 WBK
* Impatiens glandulifera Indisches Springkraut 1995 WBK
* Juncus effusus Flatter-Binse 1995 WBK
* Lamium galeobdolon agg. Artengruppe Goldnessel 1995 WBK
* Lapsana communis Rainkohl 1995 WBK
* Lonicera periclymenum Wald-Geißblatt 1995 WBK
* Lotus uliginosus Sumpf-Hornklee 1995 WBK
* Luzula sylvatica Wald-Hainsimse 1995 WBK
* Lysimachia nummularia Pfennigkraut 1995 WBK
* Oxalis acetosella Wald-Sauerklee 1995 WBK
Phragmites spec. 1995 WBK
* Picea abies Gewöhnliche Fichte 1995 WBK
Pinus strobus Weymouth-Kiefer 1995 WBK
* Pinus sylvestris Wald-Kiefer 1995 WBK
* Populus tremula Espe 1995 WBK
Seite 387
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Bergbach O Rabenfels
Biotopnummer: 275143175182
* Prenanthes purpurea Hasenlattich 1995 WBK
* Pteridium aquilinum Adlerfarn 1995 WBK
* Rubus sectio Rubus Artengruppe Brombeere 1995 WBK
* Salix caprea Sal-Weide 1995 WBK
* Sambucus nigra Schwarzer Holunder 1995 WBK
* Senecio ovatus Fuchs' Haingreiskraut 1995 WBK
* Silene dioica Tag-Lichtnelke 1995 WBK
* Stachys sylvatica Wald-Ziest 1995 WBK
* Teucrium scorodonia Salbei-Gamander 1995 WBK
* Urtica dioica Große Brennessel 1995 WBK
Quelle: WBK = Waldbiotopkartierung
Rote Liste: * = nicht gefährdet
Sonstige Bemerkungen:
Im NO Schilfrohr.
Seite 388
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Felsen im Moosbachtal
Biotopnummer: 275143175183
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Offene Felsbildungen.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Höhlen.
Fläche: 0,1000 ha
Teilflächen: 2
Rechtswert: 3434376 Hochwert: 5365798
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Wuchsbezirke: WBGR Vorgebirge zwischen Murg und Elz
Erfassung: 02.08.1995
FVA: Wedler, Axel
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Leitbiotoptyp: Naturgebilde
Biotopbeschreibung:
Felsen mit Stolleneingang an einem Unterhang.
Fels (Gneis) am Fuß eines Steilhangs, teilweise vom Weg angeschnitten, im N bis ans Bachufer reichend;
ehemaliger Stollen mit offenen Luftschächten und davorliegender Geröllhalde.
Waldfunktionen:
Bodenschutzwald/Lawinenschutzw
1. Biotoptyp: Natürliche offene Felsbildung (einschließlich Felsbänder) (95%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Offene Felsbildungen.
Bemerkung:
Einzelfels
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
2. Biotoptyp: Stollen (5%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Höhlen.
Bemerkung:
jk2008
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Seite 389
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Felsen im Moosbachtal
Biotopnummer: 275143175183
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Flechten
Chrysothrix chlorina Schwefelflechten-Art 1995 WBK
Hoehere Pflanzen/Farne
* Abies alba Weiß-Tanne 1995 WBK
* Athyrium filix-femina Wald-Frauenfarn 1995 WBK
* Blechnum spicant Rippenfarn 1995 WBK
* Calluna vulgaris Heidekraut 2004 WBK
* Castanea sativa Edelkastanie 1995 WBK
* Deschampsia flexuosa Draht-Schmiele 1995 WBK
* Digitalis purpurea Roter Fingerhut 2004 WBK
* Dryopteris carthusiana agg. Artengruppe Dornfarn 1995 WBK
* Dryopteris dilatata Breitblättriger Dornfarn 1995 WBK
* Dryopteris filix-mas agg. Artengruppe Männlicher
Wurmfarn
1995 WBK
* Fagus sylvatica Rotbuche 1995 WBK
* Luzula sylvatica Wald-Hainsimse 1995 WBK
* Oxalis acetosella Wald-Sauerklee 1995 WBK
* Picea abies Gewöhnliche Fichte 1995 WBK
* Prenanthes purpurea Hasenlattich 2004 WBK
* Quercus petraea Trauben-Eiche 1995 WBK
* Rubus idaeus Himbeere 1995 WBK
* Rubus sectio Rubus Artengruppe Brombeere 1995 WBK
* Salix caprea Sal-Weide 1995 WBK
* Sambucus racemosa Trauben-Holunder 2004 WBK
* Sorbus aucuparia Vogelbeere 2004 WBK
* Teucrium scorodonia Salbei-Gamander 2004 WBK
* Vaccinium myrtillus Heidelbeere 1995 WBK
Moose
* Dicranum scoparium Besen-Gabelzahnmoos 1995 WBK
Hypnum cupressiforme s.l. 1995 WBK
* Polytrichum formosum Schönes Frauenhaarmoos 1995 WBK
Rhytidiadelphus triquetrus 1995 WBK
Der Biotop stellt einen bedeutenden Lebensraum dar für:
Farne Flechten
Fledermäuse
Quelle: WBK = Waldbiotopkartierung
Seite 390
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Felsen im Moosbachtal
Biotopnummer: 275143175183
Rote Liste: * = nicht gefährdet
Seite 391
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Feuchtwiese W Schönwald
Biotopnummer: 275143175184
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Fläche: 0,8000 ha
Teilflächen: 1
Rechtswert: 3434286 Hochwert: 5365943
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Wuchsbezirke: WBGR Vorgebirge zwischen Murg und Elz
Erfassung: 20.07.1995
FVA: Wedler, Axel
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Leitbiotoptyp: Moorbereich und Feuchtbiotop
Biotopbeschreibung:
Feucht- und Naßwiese am Unterhang mit SW-Exposition.
Feuchtwiese als magere, feuchte Glatthaferwiese mit Übergängen zu Nasswiesenbereichen; am oberen
Waldrand Gehölz mit Ginster und Hollunder und Adlerfarnsukzession. In der Mitte Hochstaudenflur.
Beeinträchtigungen:
Indisches Springkraut am Waldrand stellenweise auftretend.
1. Biotoptyp: Nasswiese (75%)
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Artenveränderung (Neophyten) / stark
2. Biotoptyp: Gewässerbegleitende Hochstaudenflur (5%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Artenveränderung (Neophyten) / stark
3. Biotoptyp: Naturnaher Abschnitt eines Mittelgebirgsbachs (1%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Artenveränderung (Neophyten) / stark
Seite 392
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Feuchtwiese W Schönwald
Biotopnummer: 275143175184
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Ajuga reptans Kriechender Günsel 1995 WBK
Alchemilla spec. 1995 WBK
* Angelica sylvestris Wilde Engelwurz 1995 WBK
* Anthoxanthum odoratum Gewöhnliches Ruchgras 2004 WBK
* Arrhenatherum elatius Glatthafer 2004 WBK
* Athyrium filix-femina Wald-Frauenfarn 1995 WBK
* Caltha palustris Sumpf-Dotterblume 1995 WBK
V Carex flava Echte Gelbsegge 2004 WBK
* Carex pallescens Bleiche Segge 2004 WBK
* Centaurea jacea Wiesen-Flockenblume 2004 WBK
* Chaerophyllum hirsutum Berg-Kälberkropf 2004 WBK
* Cirsium palustre Sumpf-Kratzdistel 1995 WBK
* Crepis paludosa Sumpf-Pippau 2004 WBK
* Cytisus scoparius Gewöhnlicher Besenginster 1995 WBK
* Epilobium montanum Berg-Weidenröschen 1995 WBK
* Eupatorium cannabinum Echter Wasserdost 1995 WBK
* Filipendula ulmaria Mädesüß 1995 WBK
z Galium aparine agg. Artengruppe Klebkraut 1995 WBK
* Galium palustre Echtes Sumpflabkraut 2004 WBK
* Geranium robertianum Ruprechtskraut 1995 WBK
* Heracleum sphondylium Wiesen-Bärenklau 1995 WBK
* Impatiens glandulifera Indisches Springkraut 1995 WBK
* Juncus effusus Flatter-Binse 1995 WBK
* Knautia maxima Wald-Witwenblume 1995 WBK
* Lotus uliginosus Sumpf-Hornklee 1995 WBK
* Lychnis flos-cuculi Kuckucks-Lichtnelke 1995 WBK
* Lysimachia nemorum Hain-Gilbweiderich 1995 WBK
* Lythrum salicaria Blut-Weiderich 1995 WBK
D Mentha longifolia Roß-Minze 2004 WBK
z Myosotis palustris agg. Artengruppe Sumpf-
Vergißmeinnicht
2004 WBK
* Pteridium aquilinum Adlerfarn 1995 WBK
z Ranunculus flammula agg. Artengruppe Brennender
Hahnenfuß
1995 WBK
* Reynoutria sachalinensis Sachalin-Staudenknöterich 1995 WBK
Rumex spec. 1995 WBK
* Sambucus nigra Schwarzer Holunder 1995 WBK
Seite 393
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Feuchtwiese W Schönwald
Biotopnummer: 275143175184
* Scirpus sylvaticus Wald-Simse 2004 WBK
* Silene dioica Tag-Lichtnelke 1995 WBK
* Stellaria holostea Große Sternmiere 1995 WBK
* Urtica dioica Große Brennessel 1995 WBK
Quelle: WBK = Waldbiotopkartierung
Rote Liste: * = nicht gefährdet
D = Datengrundlage ungenügend
V = Sippe der Vorwarnliste
z = keine Einstufung des Aggregats
Sonstige Bemerkungen:
Wiese wird beweidet.
Seite 394
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Hochstaudenflur W Mooseck
Biotopnummer: 275143175185
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Sümpfe.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Fläche: 0,1000 ha
Teilflächen: 1
Rechtswert: 3434179 Hochwert: 5366036
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Wuchsbezirke: WBGR Vorgebirge zwischen Murg und Elz
Erfassung: 20.07.1995
FVA: Wedler, Axel
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Leitbiotoptyp: Moorbereich und Feuchtbiotop
Biotopbeschreibung:
SW-exponierter Hangfuß mit Hochstaudenflur.
In Randbereichen ruderalisierte Hochstaudenflur mit Mädesüß, Blutweiderich, Waldsimse; stark von Ind.
Springkraut durchsetzt..
Beeinträchtigungen:
Indisches Springkraut.
1. Biotoptyp: Hochstaudenflur quelliger, sumpfiger oder mooriger Standorte (100%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Sümpfe.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Artenveränderung (Neophyten) / stark
2. Biotoptyp: Sickerquelle (100%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Bemerkung:
quelliger Bereich
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Artenveränderung (Neophyten) / stark
Seite 395
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Hochstaudenflur W Mooseck
Biotopnummer: 275143175185
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Angelica sylvestris Wilde Engelwurz 1995 WBK
* Athyrium filix-femina Wald-Frauenfarn 2004 WBK
* Caltha palustris Sumpf-Dotterblume 1995 WBK
* Carex acutiformis Sumpf-Segge 2004 WBK
* Chaerophyllum hirsutum Berg-Kälberkropf 2004 WBK
* Corylus avellana Gewöhnliche Hasel 2004 WBK
Equisetum spec. 1995 WBK
* Filipendula ulmaria Mädesüß 1995 WBK
* Fraxinus excelsior Gewöhnliche Esche 2004 WBK
* Geranium robertianum Ruprechtskraut 1995 WBK
* Heracleum sphondylium Wiesen-Bärenklau 1995 WBK
* Impatiens glandulifera Indisches Springkraut 1995 WBK
* Juncus acutiflorus Spitzblütige Binse 2004 WBK
* Juncus effusus Flatter-Binse 1995 WBK
* Knautia maxima Wald-Witwenblume 1995 WBK
* Lotus uliginosus Sumpf-Hornklee 2004 WBK
* Lychnis flos-cuculi Kuckucks-Lichtnelke 2004 WBK
* Lysimachia nemorum Hain-Gilbweiderich 2004 WBK
* Lysimachia nummularia Pfennigkraut 1995 WBK
* Lythrum salicaria Blut-Weiderich 1995 WBK
* Rubus idaeus Himbeere 1995 WBK
* Rubus sectio Rubus Artengruppe Brombeere 2004 WBK
* Scirpus sylvaticus Wald-Simse 1995 WBK
* Silene dioica Tag-Lichtnelke 2004 WBK
Stellaria spec. 1995 WBK
* Urtica dioica Große Brennessel 1995 WBK
Schmetterlinge
Argynnis paphia Kaisermantel 1995 WBK
Inachis io Tagpfauenauge 1995 WBK
Der Biotop stellt einen bedeutenden Lebensraum dar für:
Schmetterlinge
Quelle: WBK = Waldbiotopkartierung
Rote Liste: * = nicht gefährdet
Seite 396
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Quellige Bereiche O Rabenfels
Biotopnummer: 275143175186
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Fläche: 0,4000 ha
Teilflächen: 1
Rechtswert: 3434233 Hochwert: 5366137
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Wuchsbezirke: WBGR Vorgebirge zwischen Murg und Elz
Erfassung: 27.07.1995
FVA: Wedler, Axel
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Leitbiotoptyp: Moorbereich und Feuchtbiotop
Biotopbeschreibung:
Mehrere quellige Bereiche im Mittel- und Unterhang.
Über ein Rinnsal verbundene quellige Bereiche unter lichtem Nadel-Mischbestand, stark von Pfeifengras
geprägt.
Waldfunktionen:
Bodenschutzwald/Lawinenschutzw Erholungswald 2
1. Biotoptyp: Sickerquelle (90%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Bemerkung:
quelliger Bereich
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
2. Biotoptyp: Naturnaher Abschnitt eines Mittelgebirgsbachs (10%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Seite 397
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Quellige Bereiche O Rabenfels
Biotopnummer: 275143175186
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Abies alba Weiß-Tanne 1995 WBK
* Ajuga reptans Kriechender Günsel 1995 WBK
* Alnus glutinosa Schwarz-Erle 1995 WBK
* Athyrium filix-femina Wald-Frauenfarn 1995 WBK
* Betula pendula Hänge-Birke 1995 WBK
* Betula pubescens Moor-Birke 1995 WBK
* Blechnum spicant Rippenfarn 1995 WBK
* Brachypodium sylvaticum Wald-Zwenke 1995 WBK
* Carex brizoides Zittergras-Segge 1995 WBK
* Carex pendula Hänge-Segge 1995 WBK
* Carex remota Winkel-Segge 1995 WBK
* Cirsium palustre Sumpf-Kratzdistel 1995 WBK
* Deschampsia cespitosa Rasen-Schmiele 1995 WBK
* Epilobium montanum Berg-Weidenröschen 1995 WBK
* Eupatorium cannabinum Echter Wasserdost 1995 WBK
* Fagus sylvatica Rotbuche 1995 WBK
* Frangula alnus Faulbaum 1995 WBK
* Fraxinus excelsior Gewöhnliche Esche 1995 WBK
* Galeopsis tetrahit agg. Artengruppe Gewöhnlicher
Hohlzahn
1995 WBK
z Galium aparine agg. Artengruppe Klebkraut 1995 WBK
* Ilex aquifolium Gewöhnliche Stechpalme 1995 WBK
* Juncus acutiflorus Spitzblütige Binse 1995 WBK
* Juncus effusus Flatter-Binse 1995 WBK
* Lonicera periclymenum Wald-Geißblatt 1995 WBK
* Lotus uliginosus Sumpf-Hornklee 1995 WBK
* Lycopodium annotinum Sprossender Bärlapp 1995 WBK
* Lysimachia nemorum Hain-Gilbweiderich 1995 WBK
* Lysimachia nummularia Pfennigkraut 1995 WBK
* Molinia caerulea agg. Artengruppe Pfeifengras 1995 WBK
* Oreopteris limbosperma Bergfarn 1995 WBK
* Oxalis acetosella Wald-Sauerklee 1995 WBK
* Picea abies Gewöhnliche Fichte 1995 WBK
Pinus strobus Weymouth-Kiefer 1995 WBK
* Pinus sylvestris Wald-Kiefer 1995 WBK
* Potentilla erecta Blutwurz 1995 WBK
* Pteridium aquilinum Adlerfarn 1995 WBK
Seite 398
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Quellige Bereiche O Rabenfels
Biotopnummer: 275143175186
* Rubus idaeus Himbeere 1995 WBK
* Rubus sectio Rubus Artengruppe Brombeere 1995 WBK
* Senecio ovatus Fuchs' Haingreiskraut 1995 WBK
* Teucrium scorodonia Salbei-Gamander 1995 WBK
Moose
* Dicranum scoparium Besen-Gabelzahnmoos 1995 WBK
* Polytrichum formosum Schönes Frauenhaarmoos 1995 WBK
Quelle: WBK = Waldbiotopkartierung
Rote Liste: * = nicht gefährdet
z = keine Einstufung des Aggregats
Seite 399
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Quellen NO Rabenfels
Biotopnummer: 275143175187
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Fläche: 0,4000 ha
Teilflächen: 2
Rechtswert: 3434080 Hochwert: 5366317
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Wuchsbezirke: WBGR Vorgebirge zwischen Murg und Elz
Erfassung: 27.07.1995
FVA: Wedler, Axel
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Leitbiotoptyp: Moorbereich und Feuchtbiotop
Biotopbeschreibung:
Sickerquellen am Mittelhang mit artenreicher Krautvegetation.
Flächige Quellaustritte und von Quellwasser überrieselte Flächen an einem Steilhang.
Waldfunktionen:
Bodenschutzwald/Lawinenschutzw Erholungswald 2
1. Biotoptyp: Sickerquelle (100%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Bemerkung:
quelliger Bereich
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Abies alba Weiß-Tanne 1995 WBK
* Acer pseudoplatanus Berg-Ahorn 1995 WBK
* Ajuga reptans Kriechender Günsel 1995 WBK
* Alnus glutinosa Schwarz-Erle 1995 WBK
* Blechnum spicant Rippenfarn 1995 WBK
* Caltha palustris Sumpf-Dotterblume 1995 WBK
* Carex pendula Hänge-Segge 1995 WBK
* Carex remota Winkel-Segge 1995 WBK
Seite 400
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Quellen NO Rabenfels
Biotopnummer: 275143175187
* Carex sylvatica Wald-Segge 1995 WBK
* Carpinus betulus Hainbuche 1995 WBK
* Deschampsia cespitosa Rasen-Schmiele 1995 WBK
* Deschampsia flexuosa Draht-Schmiele 1995 WBK
* Dryopteris carthusiana Gewöhnlicher Dornfarn 1995 WBK
* Dryopteris filix-mas agg. Artengruppe Männlicher
Wurmfarn
1995 WBK
* Equisetum sylvaticum Wald-Schachtelhalm 1995 WBK
* Fagus sylvatica Rotbuche 1995 WBK
* Frangula alnus Faulbaum 1995 WBK
* Fraxinus excelsior Gewöhnliche Esche 1995 WBK
* Geranium robertianum Ruprechtskraut 1995 WBK
* Ilex aquifolium Gewöhnliche Stechpalme 1995 WBK
* Juncus effusus Flatter-Binse 1995 WBK
* Lamium galeobdolon agg. Artengruppe Goldnessel 1995 WBK
* Lonicera periclymenum Wald-Geißblatt 1995 WBK
* Luzula sylvatica Wald-Hainsimse 1995 WBK
* Lysimachia nummularia Pfennigkraut 1995 WBK
* Lythrum salicaria Blut-Weiderich 1995 WBK
* Molinia caerulea agg. Artengruppe Pfeifengras 1995 WBK
* Picea abies Gewöhnliche Fichte 1995 WBK
Pinus strobus Weymouth-Kiefer 1995 WBK
* Polygonatum verticillatum Quirlblättrige Weißwurz 1995 WBK
* Prenanthes purpurea Hasenlattich 1995 WBK
* Primula elatior Große Schlüsselblume 1995 WBK
* Pteridium aquilinum Adlerfarn 1995 WBK
* Quercus petraea Trauben-Eiche 1995 WBK
* Rubus idaeus Himbeere 1995 WBK
* Rubus sectio Rubus Artengruppe Brombeere 1995 WBK
* Salix caprea Sal-Weide 1995 WBK
* Teucrium scorodonia Salbei-Gamander 1995 WBK
* Urtica dioica Große Brennessel 1995 WBK
* Vaccinium myrtillus Heidelbeere 1995 WBK
Viola spec. 1995 WBK
Moose
* Dicranella heteromalla Einseitswendiges
Kleingabelzahnmoos
1995 WBK
Hylocomium splendens 1995 WBK
* Polytrichum formosum Schönes Frauenhaarmoos 1995 WBK
Der Biotop stellt einen bedeutenden Lebensraum dar für:
Seite 401
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Quellen NO Rabenfels
Biotopnummer: 275143175187
Libellen
Quelle: WBK = Waldbiotopkartierung
Rote Liste: * = nicht gefährdet
Seite 402
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Naßwiesen O Moosbach
Biotopnummer: 275143175188
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Sümpfe.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Streuwiesen.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Magerrasen einschließlich ihrer Staudensäume.
Fläche: 1,1000 ha
Teilflächen: 2
Rechtswert: 3433876 Hochwert: 5366651
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Wuchsbezirke: WBGR Vorgebirge zwischen Murg und Elz
Erfassung: 20.07.1995
FVA: Wedler, Axel
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Leitbiotoptyp: Moorbereich und Feuchtbiotop
Biotopbeschreibung:
Binsenreiche Naßwiese, stellenweise auch kleinseggenreich; v.a. im Westteil stark von Wiesengräsern wie
Glatthafer und Ruchgras durchdrungen. In leicht geneigter Lage bzw. im hangabwärtigen Teil in stark geneigter,
SW-exponierter Hanglagee; von Gräben durchzogen.
Naßwiese mit Übergangsbereichen zur Feuchtwiese; in Teilen Gräben mit Scirpus sylvatica. Ostteil:
Waldsimsensumpf im NW. Streuwiese mit Teufelsabbiß, etwas Pfeifengras, Moorlabkraut am Oberen Rand des
unteren Drittels. Westteil: Enge Verzahnung von binsenreicher Nasswiese (überwiegend im O und N; im W
Mulden undRrinnen) mit feuchter ausprägung einer mageren Glatthaferwiese. Schmale Magerrasenbereiche im
hangabwärtigen Drittel.
Am Waldrand im NO wasserfeuchter Graben mit naturnaher Begleitvegetation.
1. Biotoptyp: Magerrasen bodensaurer Standorte (5%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Magerrasen einschließlich ihrer Staudensäume.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
2. Biotoptyp: Nasswiese (23%)
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
3. Biotoptyp: Pfeifengras-Streuwiese (2%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Streuwiesen.
Seite 403
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Naßwiesen O Moosbach
Biotopnummer: 275143175188
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
4. Biotoptyp: Waldfreier Sumpf (5%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Sümpfe.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Acer pseudoplatanus Berg-Ahorn 1995 WBK
Alchemilla spec. 1995 WBK
* Anemone nemorosa Busch-Windröschen 2004 WBK
* Anthoxanthum odoratum Gewöhnliches Ruchgras 2004 WBK
* Arrhenatherum elatius Glatthafer 2004 WBK
* Betula pendula Hänge-Birke 1995 WBK
* Briza media Gewöhnliches Zittergras 2004 WBK
* Calluna vulgaris Heidekraut 2004 WBK
* Caltha palustris Sumpf-Dotterblume 2004 WBK
* Campanula patula Wiesen-Glockenblume 2004 WBK
* Campanula rotundifolia Rundblättrige Glockenblume 2004 WBK
* Carex acutiformis Sumpf-Segge 1995 WBK
V Carex echinata Stern-Segge 2004 WBK
3 Carex lepidocarpa Schuppenfrüchtige Gelbsegge 2004 WBK
* Carex pallescens Bleiche Segge 2004 WBK
* Carex panicea Hirsen-Segge 1995 WBK
* Centaurea jacea Wiesen-Flockenblume 1995 WBK
* Crepis paludosa Sumpf-Pippau 2004 WBK
* Danthonia decumbens Dreizahn 2004 WBK
* Deschampsia cespitosa Rasen-Schmiele 2004 WBK
* Deschampsia flexuosa Draht-Schmiele 2004 WBK
* Epilobium hirsutum Zottiges Weidenröschen 2004 WBK
Equisetum spec. 1995 WBK
* Filipendula ulmaria Mädesüß 1995 WBK
* Fraxinus excelsior Gewöhnliche Esche 1995 WBK
* Galium palustre Echtes Sumpflabkraut 2004 WBK
* Galium uliginosum Moor-Labkraut 2004 WBK
* Glyceria fluitans Flutender Schwaden 2004 WBK
Seite 404
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Naßwiesen O Moosbach
Biotopnummer: 275143175188
* Heracleum sphondylium Wiesen-Bärenklau 1995 WBK
* Hieracium pilosella Kleines Habichtskraut 2004 WBK
* Holcus mollis Weiches Honiggras 1995 WBK
* Hypochaeris radicata Gewöhnliches Ferkelkraut 2004 WBK
* Juncus acutiflorus Spitzblütige Binse 2004 WBK
* Juncus effusus Flatter-Binse 1995 WBK
* Lathyrus pratensis Wiesen-Platterbse 2004 WBK
* Lotus uliginosus Sumpf-Hornklee 2004 WBK
* Luzula campestris Hasenbrot 2004 WBK
* Lychnis flos-cuculi Kuckucks-Lichtnelke 1995 WBK
* Lysimachia nemorum Hain-Gilbweiderich 2004 WBK
D Mentha longifolia Roß-Minze 2004 WBK
* Molinia caerulea Blaues Pfeifengras 2004 WBK
z Myosotis palustris agg. Artengruppe Sumpf-
Vergißmeinnicht
1995 WBK
* Nardus stricta Borstgras 2004 WBK
* Plantago lanceolata Spitz-Wegerich 2004 WBK
* Polygala vulgaris Gewöhnliche Kreuzblume 2004 WBK
* Potentilla erecta Blutwurz 2004 WBK
* Prunella vulgaris Kleine Brunelle 1995 WBK
* Ranunculus aconitifolius Eisenhutblättriger Hahnenfuß 2004 WBK
z Ranunculus flammula agg. Artengruppe Brennender
Hahnenfuß
1995 WBK
Ranunculus spec. 1995 WBK
Rhinanthus spec. 2004 WBK
Rumex spec. 1995 WBK
* Scirpus sylvaticus Wald-Simse 1995 WBK
* Senecio aquaticus Wasser-Greiskraut 1995 WBK
* Stellaria alsine Quell-Sternmiere 2004 WBK
* Succisa pratensis Gewöhnlicher Teufelsabbiß 2004 WBK
* Taraxacum sectio Ruderalia Wiesenlöwenzahn 1995 WBK
* Thymus pulegioides Arznei-Thymian 2004 WBK
* Trifolium pratense Rot-Klee 2004 WBK
Trifolium spec. 1995 WBK
* Vaccinium myrtillus Heidelbeere 2004 WBK
* Veronica officinalis Wald-Ehrenpreis 2004 WBK
V Viola palustris Sumpf-Veilchen 2004 WBK
Moose
Sphagnum spec. 2004 WBK
Seite 405
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Naßwiesen O Moosbach
Biotopnummer: 275143175188
Quelle: WBK = Waldbiotopkartierung
Rote Liste: * = nicht gefährdet
D = Datengrundlage ungenügend
V = Sippe der Vorwarnliste
z = keine Einstufung des Aggregats
3 = gefährdet
Sonstige Bemerkungen:
Zeitweilig durch Pferde beweidet.
Seite 406
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Kleine Naßwiese NO Moosbach
Biotopnummer: 275143175189
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Naturnahe Bruchwälder.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Seggen- und binsenreiche Nasswiesen.
Fläche: 0,1000 ha
Teilflächen: 1
Rechtswert: 3433529 Hochwert: 5366730
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Wuchsbezirke: WBGR Vorgebirge zwischen Murg und Elz
Erfassung: 21.07.1995
FVA: Wedler, Axel
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Leitbiotoptyp: Moorbereich und Feuchtbiotop
Biotopbeschreibung:
Kleine Naßwiese in Ost-Exposition am Hang.
Seggen- und binsenreiche (v.a. am Wald) Naßwiese mit linearem ohrweidengebüsch am Waldrand im N.
Waldfunktionen:
Bodenschutzwald/Lawinenschutzw Erholungswald 2
Beeinträchtigungen:
Adlerfarn. Durchdringung mit Ind. Springkraut.
1. Biotoptyp: Nasswiese (90%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Seggen- und binsenreiche Nasswiesen.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Artenveränderung (Neophyten) / stark
Natürliche Sukzession / stark
2. Biotoptyp: Gebüsch feuchter Standorte (10%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Naturnahe Bruchwälder.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Artenveränderung (Neophyten) / stark
Natürliche Sukzession / stark
Seite 407
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Kleine Naßwiese NO Moosbach
Biotopnummer: 275143175189
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Ajuga reptans Kriechender Günsel 1995 WBK
Alchemilla spec. 1995 WBK
* Angelica sylvestris Wilde Engelwurz 1995 WBK
z Anthoxanthum odoratum agg. Artengruppe Gewöhnliches
Ruchgras
1995 WBK
* Athyrium filix-femina Wald-Frauenfarn 2004 WBK
* Briza media Gewöhnliches Zittergras 1995 WBK
* Caltha palustris Sumpf-Dotterblume 1995 WBK
V Carex nigra Braune Segge 1995 WBK
* Carex panicea Hirsen-Segge 2004 WBK
* Chaerophyllum hirsutum Berg-Kälberkropf 2004 WBK
* Cirsium palustre Sumpf-Kratzdistel 1995 WBK
* Crepis paludosa Sumpf-Pippau 2004 WBK
* Dactylorhiza maculata Geflecktes Knabenkraut 2004 WBK
z Dactylorhiza majalis agg. Artengruppe Breitblättriges
Knabenkraut
1995 WBK
* Digitalis purpurea Roter Fingerhut 1995 WBK
* Epilobium montanum Berg-Weidenröschen 1995 WBK
Equisetum spec. 1995 WBK
* Filipendula ulmaria Mädesüß 1995 WBK
z Galium mollugo agg. Artengruppe Wiesenlabkraut 1995 WBK
* Galium palustre Echtes Sumpflabkraut 2004 WBK
* Galium uliginosum Moor-Labkraut 1995 WBK
* Holcus mollis Weiches Honiggras 1995 WBK
* Impatiens glandulifera Indisches Springkraut 2004 WBK
* Impatiens noli-tangere Rührmichnichtan 1995 WBK
* Juncus acutiflorus Spitzblütige Binse 1995 WBK
* Juncus conglomeratus Knäuel-Binse 2004 WBK
* Lotus uliginosus Sumpf-Hornklee 1995 WBK
* Lychnis flos-cuculi Kuckucks-Lichtnelke 1995 WBK
* Molinia caerulea Blaues Pfeifengras 2004 WBK
z Myosotis palustris agg. Artengruppe Sumpf-
Vergißmeinnicht
1995 WBK
* Picea abies Gewöhnliche Fichte 1995 WBK
* Potentilla erecta Blutwurz 1995 WBK
* Primula elatior Große Schlüsselblume 2004 WBK
* Prunella vulgaris Kleine Brunelle 1995 WBK
Seite 408
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Kleine Naßwiese NO Moosbach
Biotopnummer: 275143175189
* Pteridium aquilinum Adlerfarn 1995 WBK
* Ranunculus aconitifolius Eisenhutblättriger Hahnenfuß 1995 WBK
Ranunculus spec. 1995 WBK
* Salix aurita Ohr-Weide 1995 WBK
* Scirpus sylvaticus Wald-Simse 1995 WBK
* Senecio aquaticus Wasser-Greiskraut 1995 WBK
* Stellaria holostea Große Sternmiere 2004 WBK
* Succisa pratensis Gewöhnlicher Teufelsabbiß 2004 WBK
* Teucrium scorodonia Salbei-Gamander 1995 WBK
* Trifolium repens Weiß-Klee 1995 WBK
* Verbascum nigrum Dunkle Königskerze 1995 WBK
Veronica spec. 1995 WBK
* Vicia cracca Vogel-Wicke 1995 WBK
V Viola palustris Sumpf-Veilchen 1995 WBK
Moose
Sphagnum spec. 1995 WBK
Schmetterlinge
Argynnis paphia Kaisermantel 1995 WBK
Gonepteryx rhamni Zitronenfalter 1995 WBK
Hyponephele lycaon Kleines Ochsenauge 1995 WBK
Inachis io Tagpfauenauge 1995 WBK
Melanargia galathea Schachbrett 1995 WBK
Der Biotop stellt einen bedeutenden Lebensraum dar für:
Orchideen Schmetterlinge
Quelle: WBK = Waldbiotopkartierung
Rote Liste: * = nicht gefährdet
V = Sippe der Vorwarnliste
z = keine Einstufung des Aggregats
Seite 409
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Naßwiesen N Moosbach
Biotopnummer: 275143175190
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Moore.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Seggen- und binsenreiche Nasswiesen.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Magerrasen einschließlich ihrer Staudensäume.
Fläche: 1,2000 ha
Teilflächen: 2
Rechtswert: 3433589 Hochwert: 5367054
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Wuchsbezirke: WBGR Vorgebirge zwischen Murg und Elz
Erfassung: 20.07.1995
FVA: Wedler, Axel
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Leitbiotoptyp: Moorbereich und Feuchtbiotop
Biotopbeschreibung:
Artenreiche Naßwiesen auf südostexponiertem Hang.
Ostexponierte seggen- und v.a. waldbinsenreiche Naßwiese in sehr guter Ausprägung mit Hochstauden
durchsetzt und mit kleinflächigem Feuchtgebüsch am Mittelhang.
Niedermoor aus Waldbinse mit viel Schmalbl. Wollgras am Unterhang. Schmaler Bergbach am Waldrand im O;
hangparallel verlaufendes kleines Grabensystem.
Waldfunktionen:
Bodenschutzwald/Lawinenschutzw Erholungswald 2
1. Biotoptyp: Magerrasen bodensaurer Standorte (1%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Magerrasen einschließlich ihrer Staudensäume.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
2. Biotoptyp: Nasswiese (73%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Seggen- und binsenreiche Nasswiesen.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
3. Biotoptyp: Gebüsch feuchter Standorte (4%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Moore.
Seite 410
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Naßwiesen N Moosbach
Biotopnummer: 275143175190
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
4. Biotoptyp: Naturnaher Abschnitt eines Mittelgebirgsbachs (2%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
5. Biotoptyp: Waldfreie Niedermoore und Sümpfe (20%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Moore.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Achillea millefolium Gewöhnliche Wiesenschafgarbe 2004 WBK
* Agrostis canina Hunds-Straußgras 2004 WBK
* Ajuga reptans Kriechender Günsel 1995 WBK
z Alchemilla vulgaris agg. Artengruppe Gewöhnlicher
Frauenmantel
1995 WBK
* Anemone nemorosa Busch-Windröschen 2004 WBK
* Angelica sylvestris Wilde Engelwurz 1995 WBK
z Anthoxanthum odoratum agg. Artengruppe Gewöhnliches
Ruchgras
1995 WBK
* Briza media Gewöhnliches Zittergras 1995 WBK
* Caltha palustris Sumpf-Dotterblume 2004 WBK
* Campanula patula Wiesen-Glockenblume 2004 WBK
* Campanula rotundifolia Rundblättrige Glockenblume 2004 WBK
* Carex acuta Schlank-Segge 2004 WBK
V Carex echinata Stern-Segge 2004 WBK
3 Carex lepidocarpa Schuppenfrüchtige Gelbsegge 2004 WBK
V Carex nigra Braune Segge 1995 WBK
* Carex pallescens Bleiche Segge 2004 WBK
* Carex panicea Hirsen-Segge 1995 WBK
* Chrysosplenium oppositifolium Gegenblättriges Milzkraut 2004 WBK
* Cirsium palustre Sumpf-Kratzdistel 1995 WBK
* Crepis paludosa Sumpf-Pippau 1995 WBK
Seite 411
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Naßwiesen N Moosbach
Biotopnummer: 275143175190
* Dactylorhiza maculata Geflecktes Knabenkraut 2004 WBK
z Dactylorhiza majalis agg. Artengruppe Breitblättriges
Knabenkraut
1995 WBK
* Danthonia decumbens Dreizahn 1995 WBK
* Digitalis purpurea Roter Fingerhut 1995 WBK
* Epilobium montanum Berg-Weidenröschen 1995 WBK
* Equisetum arvense Acker-Schachtelhalm 1995 WBK
3 Eriophorum angustifolium Schmalblättriges Wollgras 1995 WBK
* Filipendula ulmaria Mädesüß 1995 WBK
z Galium mollugo agg. Artengruppe Wiesenlabkraut 1995 WBK
z Galium palustre agg. Artengruppe Sumpflabkraut 1995 WBK
* Galium uliginosum Moor-Labkraut 1995 WBK
* Glyceria fluitans Flutender Schwaden 2004 WBK
V Hieracium lactucella Geöhrtes Habichtskraut 1995 WBK
* Holcus mollis Weiches Honiggras 1995 WBK
* Hypericum tetrapterum Geflügeltes Johanniskraut 2004 WBK
* Impatiens noli-tangere Rührmichnichtan 1995 WBK
* Juncus acutiflorus Spitzblütige Binse 1995 WBK
* Knautia arvensis Acker-Witwenblume 2004 WBK
* Lotus uliginosus Sumpf-Hornklee 1995 WBK
* Lychnis flos-cuculi Kuckucks-Lichtnelke 1995 WBK
* Lysimachia nemorum Hain-Gilbweiderich 1995 WBK
* Mentha aquatica Wasser-Minze 1995 WBK
z Myosotis palustris agg. Artengruppe Sumpf-
Vergißmeinnicht
1995 WBK
* Nardus stricta Borstgras 1995 WBK
3 Parnassia palustris Herzblatt 1995 WBK
* Persicaria bistorta Wiesen-Knöterich 1995 WBK
* Picea abies Gewöhnliche Fichte 1995 WBK
* Pimpinella saxifraga Kleine Pimpernell 2004 WBK
* Plantago lanceolata Spitz-Wegerich 2004 WBK
V Platanthera chlorantha Berg-Waldhyazinthe 2004 WBK
* Polygala vulgaris Gewöhnliche Kreuzblume 2004 WBK
* Potentilla erecta Blutwurz 1995 WBK
* Prunella vulgaris Kleine Brunelle 1995 WBK
* Pteridium aquilinum Adlerfarn 1995 WBK
* Ranunculus aconitifolius Eisenhutblättriger Hahnenfuß 1995 WBK
z Ranunculus flammula agg. Artengruppe Brennender 1995 WBK
Seite 412
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Naßwiesen N Moosbach
Biotopnummer: 275143175190
Hahnenfuß
* Ranunculus repens Kriechender Hahnenfuß 2004 WBK
* Rumex acetosella Kleiner Sauerampfer 2004 WBK
* Salix aurita Ohr-Weide 1995 WBK
* Salix caprea Sal-Weide 1995 WBK
* Scirpus sylvaticus Wald-Simse 1995 WBK
* Sedum telephium Purpur-Fetthenne 2004 WBK
* Senecio aquaticus Wasser-Greiskraut 1995 WBK
* Stellaria alsine Quell-Sternmiere 2004 WBK
* Succisa pratensis Gewöhnlicher Teufelsabbiß 2004 WBK
* Teucrium scorodonia Salbei-Gamander 1995 WBK
* Thymus pulegioides Arznei-Thymian 2004 WBK
* Trifolium pratense Rot-Klee 1995 WBK
* Trifolium repens Weiß-Klee 1995 WBK
* Valeriana dioica Sumpf-Baldrian 1995 WBK
* Verbascum nigrum Dunkle Königskerze 1995 WBK
* Veronica officinalis Wald-Ehrenpreis 2004 WBK
Veronica spec. 1995 WBK
* Vicia cracca Vogel-Wicke 1995 WBK
V Viola palustris Sumpf-Veilchen 1995 WBK
Moose
Sphagnum spec. 1995 WBK
Pilze
Hyphodontia abieticola 2004 WBK
Schmetterlinge
V Apatura iris Großer Schillerfalter 1995 WBK
Argynnis paphia Kaisermantel 1995 WBK
Gonepteryx rhamni Zitronenfalter 1995 WBK
Hyponephele lycaon Kleines Ochsenauge 1995 WBK
Inachis io Tagpfauenauge 1995 WBK
Melanargia galathea Schachbrett 1995 WBK
Der Biotop stellt einen bedeutenden Lebensraum dar für:
Orchideen Schmetterlinge
Quelle: WBK = Waldbiotopkartierung
Rote Liste: * = nicht gefährdet
V = Sippe der Vorwarnliste
z = keine Einstufung des Aggregats
3 = gefährdet
Seite 413
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Naßwiesen N Moosbach
Biotopnummer: 275143175190
Sonstige Bemerkungen:
Bach im O entlang Naßwiese mit Fichten am Uferrand.
Literatur:
Revierleiter Langer, Höllhof; Heitz, A. und S., 77749 Hohberg.
Seite 414
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Blockhalde O Forstköpfle
Biotopnummer: 275143175191
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Offene natürliche Block-, Schutt- und Geröllhalden.
Fläche: 0,7000 ha
Teilflächen: 2
Rechtswert: 3433287 Hochwert: 5366897
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Wuchsbezirke: WBGR Vorgebirge zwischen Murg und Elz
Erfassung: 21.07.1995
FVA: Wedler, Axel
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Leitbiotoptyp: Naturgebilde
Biotopbeschreibung:
Offene Blockhalde im mittleren Buntsandstein an einem SO-exponiertem Hang.
Stark besonnte Blockhalde, Blöcke teilweise mit Moosen und Flechten bewachsen.
Waldfunktionen:
Erholungswald 2
Der Biotop ist nach Vorschlag der
Wirtschaftswald in außerregelm. Betrieb
1. Biotoptyp: Offene natürliche Gesteinshalde (100%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Offene natürliche Block-, Schutt- und Geröllhalden.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Flechten
Chrysothrix chlorina Schwefelflechten-Art 1995 WBK
Cladonia spec. 1995 WBK
Hoehere Pflanzen/Farne
* Abies alba Weiß-Tanne 1995 WBK
* Acer pseudoplatanus Berg-Ahorn 1995 WBK
* Angelica sylvestris Wilde Engelwurz 1995 WBK
* Athyrium filix-femina Wald-Frauenfarn 1995 WBK
* Betula pendula Hänge-Birke 1995 WBK
Seite 415
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Blockhalde O Forstköpfle
Biotopnummer: 275143175191
* Deschampsia flexuosa Draht-Schmiele 1995 WBK
* Digitalis purpurea Roter Fingerhut 1995 WBK
* Dryopteris carthusiana agg. Artengruppe Dornfarn 1995 WBK
* Dryopteris filix-mas agg. Artengruppe Männlicher
Wurmfarn
1995 WBK
* Epilobium angustifolium Wald-Weidenröschen 1995 WBK
z Epipactis helleborine agg. Artengruppe Breitblättrige
Stendelwurz
1995 WBK
* Frangula alnus Faulbaum 1995 WBK
* Luzula sylvatica Wald-Hainsimse 1995 WBK
* Melampyrum pratense Wiesen-Wachtelweizen 1995 WBK
* Picea abies Gewöhnliche Fichte 1995 WBK
Pinus strobus Weymouth-Kiefer 1995 WBK
* Rubus sectio Rubus Artengruppe Brombeere 1995 WBK
* Salix caprea Sal-Weide 1995 WBK
* Sambucus racemosa Trauben-Holunder 1995 WBK
* Sorbus aucuparia Vogelbeere 1995 WBK
* Teucrium scorodonia Salbei-Gamander 1995 WBK
* Vaccinium myrtillus Heidelbeere 1995 WBK
Moose
* Dicranum scoparium Besen-Gabelzahnmoos 1995 WBK
2 Dicranum spurium Unechtes Gabelzahnmoos 1995 WBK
Pleurozium schreberi 1995 WBK
* Polytrichum formosum Schönes Frauenhaarmoos 1995 WBK
* Racomitrium lanuginosum Zottige Zackenmütze 1995 WBK
Sphagnum spec. 1995 WBK
Der Biotop stellt einen bedeutenden Lebensraum dar für:
Flechten Moose
Quelle: WBK = Waldbiotopkartierung
Rote Liste: * = nicht gefährdet
z = keine Einstufung des Aggregats
2 = stark gefährdet
Sonstige Bemerkungen:
Im S an den Rändern z.T. Übergänge zu Zwergstrauchheide mit Vaccinium myrtillus.
Seite 416
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Felsen SO Kornebene
Biotopnummer: 275143175196
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Offene Felsbildungen.
Fläche: 0,1000 ha
Teilflächen: 1
Rechtswert: 3433117 Hochwert: 5366113
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Wuchsbezirke: WBGR Vorgebirge zwischen Murg und Elz
Erfassung: 01.08.1995
FVA: Wedler, Axel
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Leitbiotoptyp: Naturgebilde
Biotopbeschreibung:
Felsen an ausstreichender Hangrippe in einem Nadelholz- Reinbestand.
Mehrere Felsblöcke aus Grundgestein (Granit) in dichtem Fichten- Stangenholz.
Waldfunktionen:
Bodenschutzwald/Lawinenschutzw Erholungswald 2
1. Biotoptyp: Natürliche offene Felsbildung (einschließlich Felsbänder) (100%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Offene Felsbildungen.
Bemerkung:
Einzelfels
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Blechnum spicant Rippenfarn 1995 WBK
* Deschampsia flexuosa Draht-Schmiele 1995 WBK
* Picea abies Gewöhnliche Fichte 1995 WBK
Moose
* Dicranum scoparium Besen-Gabelzahnmoos 1995 WBK
Hypnum cupressiforme s.l. 1995 WBK
Der Biotop stellt einen bedeutenden Lebensraum dar für:
Moose
Seite 417
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Felsen SO Kornebene
Biotopnummer: 275143175196
Quelle: WBK = Waldbiotopkartierung
Rote Liste: * = nicht gefährdet
Seite 418
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Bechtenbach SO Kornebene
Biotopnummer: 275143175197
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Seggen- und binsenreiche Nasswiesen.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Offene Felsbildungen.
Fläche: 5,3000 ha
Teilflächen: 4
Rechtswert: 3434022 Hochwert: 5365229
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Wuchsbezirke: WBGR Vorgebirge zwischen Murg und Elz
Erfassung: 01.08.1995
FVA: Wedler, Axel
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Leitbiotoptyp: Fließgewässer
Biotopbeschreibung:
Naturnaher Bergbach mit zahlreichen Zuflüssen.
Wildwiese im NW mit Naßwiesenteil.
Bergbach mit artenreicher Begleitvegetation; mehrere quellige Bereiche an den Seitenzuflüssen; eine Quelle im
N an einem Steilhang; einzelner Felsen im NW. Bachbreite meist unter 1m. Sandig-steiniges Substrat.
Bachverlauf überwiegend entlang von Fahr- und Rückewegen.
Waldfunktionen:
Bodenschutzwald/Lawinenschutzw Erholungswald 2
Beeinträchtigungen:
Im unteren Gewässerabschnitt Vorkommen von Indischem Springkraut.
1. Biotoptyp: Nasswiese (3%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Seggen- und binsenreiche Nasswiesen.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
2. Biotoptyp: Naturnahe Quelle (1%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Seite 419
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Bechtenbach SO Kornebene
Biotopnummer: 275143175197
3. Biotoptyp: Sickerquelle (5%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Bemerkung:
quelliger Bereich
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
4. Biotoptyp: Naturnaher Abschnitt eines Mittelgebirgsbachs (90%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
5. Biotoptyp: Natürliche offene Felsbildung (einschließlich Felsbänder) (1%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Offene Felsbildungen.
Bemerkung:
Einzelfels
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Amphibien
V Rana temporaria Grasfrosch 1995 WBK
Hoehere Pflanzen/Farne
* Abies alba Weiß-Tanne 1995 WBK
* Acer pseudoplatanus Berg-Ahorn 1995 WBK
* Ajuga reptans Kriechender Günsel 1995 WBK
* Alnus glutinosa Schwarz-Erle 1995 WBK
z Anthoxanthum odoratum agg. Artengruppe Gewöhnliches
Ruchgras
1995 WBK
* Athyrium filix-femina Wald-Frauenfarn 1995 WBK
* Betula pendula Hänge-Birke 1995 WBK
* Blechnum spicant Rippenfarn 1995 WBK
* Calluna vulgaris Heidekraut 1995 WBK
D Cardamine dentata Sumpf-Schaumkraut 1995 WBK
* Cardamine flexuosa Wald-Schaumkraut 1995 WBK
* Carex pallescens Bleiche Segge 1995 WBK
* Carex pendula Hänge-Segge 1995 WBK
* Carex remota Winkel-Segge 1995 WBK
Seite 420
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Bechtenbach SO Kornebene
Biotopnummer: 275143175197
* Carex sylvatica Wald-Segge 1995 WBK
* Chaerophyllum hirsutum agg. Artengruppe Berg-Kälberkropf 1995 WBK
* Chrysosplenium alternifolium Wechselblättriges Milzkraut 1995 WBK
* Circaea lutetiana Gewöhnliches Hexenkraut 1995 WBK
* Cirsium palustre Sumpf-Kratzdistel 1995 WBK
* Corylus avellana Gewöhnliche Hasel 1995 WBK
* Cytisus scoparius Gewöhnlicher Besenginster 1995 WBK
* Danthonia decumbens Dreizahn 1995 WBK
* Deschampsia flexuosa Draht-Schmiele 1995 WBK
* Digitalis purpurea Roter Fingerhut 1995 WBK
* Dryopteris carthusiana agg. Artengruppe Dornfarn 1995 WBK
* Dryopteris dilatata Breitblättriger Dornfarn 1995 WBK
* Dryopteris filix-mas agg. Artengruppe Männlicher
Wurmfarn
1995 WBK
* Epilobium angustifolium Wald-Weidenröschen 1995 WBK
* Epilobium montanum Berg-Weidenröschen 1995 WBK
* Equisetum palustre Sumpf-Schachtelhalm 1995 WBK
* Eupatorium cannabinum Echter Wasserdost 1995 WBK
* Fagus sylvatica Rotbuche 1995 WBK
* Festuca altissima Wald-Schwingel 1995 WBK
* Filipendula ulmaria Mädesüß 1995 WBK
* Frangula alnus Faulbaum 1995 WBK
* Fraxinus excelsior Gewöhnliche Esche 1995 WBK
* Galeopsis tetrahit agg. Artengruppe Gewöhnlicher
Hohlzahn
1995 WBK
z Galium palustre agg. Artengruppe Sumpflabkraut 1995 WBK
* Galium uliginosum Moor-Labkraut 1995 WBK
* Geranium robertianum Ruprechtskraut 1995 WBK
* Geum urbanum Echte Nelkenwurz 1995 WBK
* Glechoma hederacea Gundelrebe 1995 WBK
* Glyceria maxima Wasser-Schwaden 1995 WBK
* Hieracium sabaudum Savoyer Habichtskraut 1995 WBK
Hieracium spec. 1995 WBK
* Holcus lanatus Wolliges Honiggras 1995 WBK
* Holcus mollis Weiches Honiggras 1995 WBK
* Ilex aquifolium Gewöhnliche Stechpalme 1995 WBK
* Impatiens glandulifera Indisches Springkraut 1995 WBK
* Impatiens noli-tangere Rührmichnichtan 1995 WBK
Seite 421
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Bechtenbach SO Kornebene
Biotopnummer: 275143175197
* Juncus acutiflorus Spitzblütige Binse 1995 WBK
* Juncus effusus Flatter-Binse 1995 WBK
* Knautia maxima Wald-Witwenblume 1995 WBK
* Lamium galeobdolon agg. Artengruppe Goldnessel 1995 WBK
Larix decidua Europäische Lärche 1995 WBK
* Lotus uliginosus Sumpf-Hornklee 1995 WBK
* Luzula sylvatica Wald-Hainsimse 1995 WBK
* Lysimachia nummularia Pfennigkraut 1995 WBK
* Molinia caerulea agg. Artengruppe Pfeifengras 1995 WBK
* Oreopteris limbosperma Bergfarn 1995 WBK
* Oxalis acetosella Wald-Sauerklee 1995 WBK
* Phalaris arundinacea Rohr-Glanzgras 1995 WBK
* Picea abies Gewöhnliche Fichte 1995 WBK
* Potentilla erecta Blutwurz 1995 WBK
* Prenanthes purpurea Hasenlattich 1995 WBK
* Primula elatior Große Schlüsselblume 1995 WBK
* Prunus avium Vogel-Kirsche 1995 WBK
* Pteridium aquilinum Adlerfarn 1995 WBK
Ranunculus spec. 1995 WBK
* Robinia pseudoacacia Robinie 1995 WBK
* Rubus idaeus Himbeere 1995 WBK
* Rubus sectio Rubus Artengruppe Brombeere 1995 WBK
* Salix aurita Ohr-Weide 1995 WBK
* Salix caprea Sal-Weide 1995 WBK
* Sambucus nigra Schwarzer Holunder 1995 WBK
* Sambucus racemosa Trauben-Holunder 1995 WBK
* Scirpus sylvaticus Wald-Simse 1995 WBK
* Scrophularia nodosa Knotige Braunwurz 1995 WBK
* Senecio ovatus Fuchs' Haingreiskraut 1995 WBK
* Silene dioica Tag-Lichtnelke 1995 WBK
* Sorbus aucuparia Vogelbeere 1995 WBK
* Stachys sylvatica Wald-Ziest 1995 WBK
* Stellaria alsine Quell-Sternmiere 1995 WBK
* Stellaria graminea Gras-Sternmiere 1995 WBK
* Stellaria nemorum Wald-Sternmiere 1995 WBK
* Teucrium scorodonia Salbei-Gamander 1995 WBK
* Urtica dioica Große Brennessel 1995 WBK
* Vaccinium myrtillus Heidelbeere 1995 WBK
* Viola reichenbachiana Wald-Veilchen 1995 WBK
Moose
Seite 422
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Bechtenbach SO Kornebene
Biotopnummer: 275143175197
Hylocomium splendens 1995 WBK
Plagiomnium undulatum 1995 WBK
* Polytrichum juniperinum Wacholder-Widertonmoos 1995 WBK
Sphagnum spec. 1995 WBK
Reptilien
N Anguis fragilis Blindschleiche 1995 WBK
Der Biotop stellt einen bedeutenden Lebensraum dar für:
Eidechsen Froschlurche
Quelle: WBK = Waldbiotopkartierung
Rote Liste: * = nicht gefährdet
D = Datengrundlage ungenügend
N = nicht gefährdete Arten, Unterarten und Lebensformen
V = Sippe der Vorwarnliste
z = keine Einstufung des Aggregats
Sonstige Bemerkungen:
Die nicht kartierten Zwischenbereiche sind fichtenreich bzw. verbaut. Im N nach Hangrutschung nackter Fels
anstehend.
Seite 423
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Silberfels NW Mooseck
Biotopnummer: 275143175198
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Offene Felsbildungen.
Fläche: 0,1000 ha
Teilflächen: 1
Rechtswert: 3433612 Hochwert: 5366096
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Wuchsbezirke: WBGR Vorgebirge zwischen Murg und Elz
Erfassung: 01.08.1995
FVA: Wedler, Axel
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Leitbiotoptyp: Naturgebilde
Biotopbeschreibung:
Stark zerklüfteter Felsblock an einem Oberhang in einem Nadelholz- Reinbestand.
Bizarrer Fels aus stark quarzhaltigem Gestein.
Waldfunktionen:
Bodenschutzwald/Lawinenschutzw Erholungswald 2
1. Biotoptyp: Natürliche offene Felsbildung (einschließlich Felsbänder) (100%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Offene Felsbildungen.
Bemerkung:
Einzelfels
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Flechten
Chrysothrix chlorina Schwefelflechten-Art 1995 WBK
Hoehere Pflanzen/Farne
* Betula pendula Hänge-Birke 1995 WBK
* Deschampsia flexuosa Draht-Schmiele 1995 WBK
* Dryopteris carthusiana agg. Artengruppe Dornfarn 1995 WBK
* Fagus sylvatica Rotbuche 1995 WBK
* Picea abies Gewöhnliche Fichte 1995 WBK
Pseudotsuga menziesii Grüne Douglasie 1995 WBK
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Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Silberfels NW Mooseck
Biotopnummer: 275143175198
* Vaccinium myrtillus Heidelbeere 1995 WBK
Moose
* Dicranum scoparium Besen-Gabelzahnmoos 1995 WBK
* Leucobryum glaucum Gemeines Weißmoos 1995 WBK
* Polytrichum formosum Schönes Frauenhaarmoos 1995 WBK
* Racomitrium aciculare Nadelschnäbelige Zackenmütze 1995 WBK
Der Biotop stellt einen bedeutenden Lebensraum dar für:
Flechten Moose
Quelle: WBK = Waldbiotopkartierung
Rote Liste: * = nicht gefährdet
Sonstige Bemerkungen:
An der SW- Flanke Lesesteinhaufen.
Seite 425
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Strukturreicher Waldbestand SO Kornebene
Biotopnummer: 275143175199
Fläche: 6,0000 ha
Teilflächen: 1
Rechtswert: 3433465 Hochwert: 5365902
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Wuchsbezirke: WBGR Vorgebirge zwischen Murg und Elz
Erfassung: 20.10.1995
FVA: Wedler, Axel
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Leitbiotoptyp: Strukturreicher Waldbestand
Biotopbeschreibung:
Strukturreiches Buchen- Tannen- Altholz an einem SW- Hang
Z.T. stufiges Altholz mit starken, großkronigen Buchen und Tannen; zahlreiche Spechthöhlen und etwas Totholz
vorhanden.
Waldfunktionen:
Bodenschutzwald/Lawinenschutzw Erholungswald 2
Der Biotop ist nach Vorschlag der
Gitterbestand
1. Biotoptyp: Wälder (100%)
Bemerkung:
Strukturreicher Altholzbestand
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Abies alba Weiß-Tanne 1995 WBK
* Dryopteris carthusiana agg. Artengruppe Dornfarn 1995 WBK
* Dryopteris filix-mas agg. Artengruppe Männlicher
Wurmfarn
1995 WBK
* Fagus sylvatica Rotbuche 1995 WBK
* Festuca altissima Wald-Schwingel 1995 WBK
* Frangula alnus Faulbaum 1995 WBK
* Ilex aquifolium Gewöhnliche Stechpalme 1995 WBK
Seite 426
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Strukturreicher Waldbestand SO Kornebene
Biotopnummer: 275143175199
* Luzula luzuloides Weiße Hainsimse 1995 WBK
* Luzula sylvatica Wald-Hainsimse 1995 WBK
* Picea abies Gewöhnliche Fichte 1995 WBK
* Quercus petraea Trauben-Eiche 1995 WBK
* Teucrium scorodonia Salbei-Gamander 1995 WBK
* Vaccinium myrtillus Heidelbeere 1995 WBK
Moose
* Polytrichum formosum Schönes Frauenhaarmoos 1995 WBK
Voegel
5 Dryocopus martius Schwarzspecht 1995 WBK
Der Biotop stellt einen bedeutenden Lebensraum dar für:
Spechtvögel
Quelle: WBK = Waldbiotopkartierung
Rote Liste: * = nicht gefährdet
5 = schonungsbedürftige Arten
Literatur:
Revierleiter Beying, Gengenbach.
Seite 427
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Feuchtwiese im Wolfsgrund S Mühlberg
Biotopnummer: 275143175200
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Fläche: 0,2000 ha
Teilflächen: 1
Rechtswert: 3433584 Hochwert: 5365519
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Wuchsbezirke: WBGR Vorgebirge zwischen Murg und Elz
Erfassung: 01.08.1995
FVA: Wedler, Axel
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Leitbiotoptyp: Moorbereich und Feuchtbiotop
Biotopbeschreibung:
Glatthaferwiese mit zahlreichen Feuchtezeigern (Mädesüß, Kälberkropf, Endelwurz) am Waldrand entlang eines
Bergbaches; ca. mittig sickerquellige Einsenkung mit gemähtem Waldsimsenbestand..
Feuchtwiese mit nassen Partien.
Beeinträchtigungen:
Adlerfarn
1. Biotoptyp: Nasswiese (90%)
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Artenveränderung (Neophyten) / stark
2. Biotoptyp: Sickerquelle (10%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Bemerkung:
quelliger Bereich
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Artenveränderung (Neophyten) / stark
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Geradfluegler
* Miramella alpina Alpine Gebirgsschrecke 1995 WBK
Hoehere Pflanzen/Farne
* Achillea millefolium agg. Artengruppe Wiesenschafgarbe 1995 WBK
Seite 428
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Feuchtwiese im Wolfsgrund S Mühlberg
Biotopnummer: 275143175200
* Aegopodium podagraria Giersch 2004 WBK
* Ajuga reptans Kriechender Günsel 2004 WBK
z Alchemilla vulgaris agg. Artengruppe Gewöhnlicher
Frauenmantel
1995 WBK
* Angelica sylvestris Wilde Engelwurz 1995 WBK
* Anthoxanthum odoratum Gewöhnliches Ruchgras 2004 WBK
R Anthriscus sylvestris Wiesen-Kerbel 2004 WBK
* Arrhenatherum elatius Glatthafer 2004 WBK
* Caltha palustris Sumpf-Dotterblume 1995 WBK
* Campanula patula Wiesen-Glockenblume 2004 WBK
3 Carex lepidocarpa Schuppenfrüchtige Gelbsegge 2004 WBK
Carex spec. 1995 WBK
* Chaerophyllum hirsutum Berg-Kälberkropf 2004 WBK
* Crepis paludosa Sumpf-Pippau 1995 WBK
* Filipendula ulmaria Mädesüß 1995 WBK
z Galium mollugo agg. Artengruppe Wiesenlabkraut 1995 WBK
* Galium uliginosum Moor-Labkraut 1995 WBK
* Heracleum sphondylium Wiesen-Bärenklau 1995 WBK
* Holcus lanatus Wolliges Honiggras 1995 WBK
* Holcus mollis Weiches Honiggras 1995 WBK
* Juncus acutiflorus Spitzblütige Binse 1995 WBK
D Leucanthemum vulgare Frühe Margerite 2004 WBK
* Lotus uliginosus Sumpf-Hornklee 1995 WBK
* Lychnis flos-cuculi Kuckucks-Lichtnelke 1995 WBK
* Lysimachia nemorum Hain-Gilbweiderich 2004 WBK
* Myosotis arvensis Acker-Vergißmeinnicht 1995 WBK
z Myosotis palustris agg. Artengruppe Sumpf-
Vergißmeinnicht
1995 WBK
* Persicaria bistorta Wiesen-Knöterich 2004 WBK
* Pimpinella major Große Pimpernell 1995 WBK
* Potentilla erecta Blutwurz 1995 WBK
* Pteridium aquilinum Adlerfarn 1995 WBK
* Rumex acetosa Wiesen-Sauerampfer 1995 WBK
* Scirpus sylvaticus Wald-Simse 1995 WBK
* Stellaria graminea Gras-Sternmiere 1995 WBK
* Stellaria holostea Große Sternmiere 2004 WBK
* Succisa pratensis Gewöhnlicher Teufelsabbiß 1995 WBK
* Veronica officinalis Wald-Ehrenpreis 2004 WBK
Quelle: WBK = Waldbiotopkartierung
Seite 429
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Feuchtwiese im Wolfsgrund S Mühlberg
Biotopnummer: 275143175200
Rote Liste: * = nicht gefährdet
D = Datengrundlage ungenügend
R = extrem selten
z = keine Einstufung des Aggregats
3 = gefährdet
Seite 430
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Waldwiese im Schornbachtal
Biotopnummer: 275143175201
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Sümpfe.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Magerrasen einschließlich ihrer Staudensäume.
Fläche: 0,3000 ha
Teilflächen: 1
Rechtswert: 3433988 Hochwert: 5365804
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Wuchsbezirke: WBGR Vorgebirge zwischen Murg und Elz
Erfassung: 02.08.1995
FVA: Wedler, Axel
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Leitbiotoptyp: Moorbereich und Feuchtbiotop
Biotopbeschreibung:
Schmale, in isolierter Waldlage liegende Wiese im Talgrund des Schornbaches; SW-exponierte Unterhanglage.
Mehrere Sickerquellbereiche (Ursprung am Waldrand) mit Waldsimse- oder Kälberkropfreichen
Hochstaudenfluren. Im S gemähter Supfseggenbestand (Wildwiesennutzung). Im N flächige
Nasswiesenelemente (Waldbinse) in enger Verzahnung mit bodensaurem Magerrasen (v.a. in Waldrandlage) in
feuchter Ausprägung mit Kleinseggen.
Quellige Bereiche an mehreren Stellen.
Beeinträchtigungen:
Beginnende Durchdringung mit Ind. Springkraut; mittig viel Schlagabraum; Sukzession vom Waldrand her.
1. Biotoptyp: Magerrasen bodensaurer Standorte (5%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Magerrasen einschließlich ihrer Staudensäume.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Artenveränderung (Neophyten) / stark
2. Biotoptyp: Nasswiese (35%)
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Artenveränderung (Neophyten) / stark
3. Biotoptyp: Waldfreier Sumpf (5%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Sümpfe.
Seite 431
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Waldwiese im Schornbachtal
Biotopnummer: 275143175201
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Artenveränderung (Neophyten) / stark
4. Biotoptyp: Hochstaudenflur quelliger, sumpfiger oder mooriger Standorte (5%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Sümpfe.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Artenveränderung (Neophyten) / stark
5. Biotoptyp: Sickerquelle (60%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Bemerkung:
quelliger Bereich
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Artenveränderung (Neophyten) / stark
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Geradfluegler
* Miramella alpina Alpine Gebirgsschrecke 1995 WBK
Hoehere Pflanzen/Farne
* Achillea millefolium agg. Artengruppe Wiesenschafgarbe 1995 WBK
z Alchemilla vulgaris agg. Artengruppe Gewöhnlicher
Frauenmantel
1995 WBK
* Alnus glutinosa Schwarz-Erle 2004 WBK
* Angelica sylvestris Wilde Engelwurz 1995 WBK
* Anthoxanthum odoratum Gewöhnliches Ruchgras 2004 WBK
* Arrhenatherum elatius Glatthafer 2004 WBK
* Caltha palustris Sumpf-Dotterblume 1995 WBK
* Campanula patula Wiesen-Glockenblume 2004 WBK
* Campanula rotundifolia Rundblättrige Glockenblume 2004 WBK
Campanula spec. 1995 WBK
Caragana spec. 2004 WBK
* Carex acuta Schlank-Segge 1995 WBK
* Carex caryophyllea Frühlings-Segge 2004 WBK
3 Carex lepidocarpa Schuppenfrüchtige Gelbsegge 2004 WBK
V Carex nigra agg. Artengruppe Braune Segge 1995 WBK
* Carex pallescens Bleiche Segge 2004 WBK
* Carex panicea Hirsen-Segge 1995 WBK
Seite 432
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Waldwiese im Schornbachtal
Biotopnummer: 275143175201
* Carex pendula Hänge-Segge 1995 WBK
* Carex remota Winkel-Segge 2004 WBK
Centaurea nigra Schwarze Flockenblume 2004 WBK
* Chaerophyllum hirsutum Berg-Kälberkropf 2004 WBK
* Chaerophyllum hirsutum agg. Artengruppe Berg-Kälberkropf 1995 WBK
Chrysanthemum spec. 1995 WBK
* Cirsium palustre Sumpf-Kratzdistel 1995 WBK
* Corylus avellana Gewöhnliche Hasel 2004 WBK
* Cytisus scoparius Gewöhnlicher Besenginster 2004 WBK
* Deschampsia flexuosa Draht-Schmiele 2004 WBK
* Filipendula ulmaria Mädesüß 1995 WBK
z Galium mollugo agg. Artengruppe Wiesenlabkraut 1995 WBK
z Galium palustre agg. Artengruppe Sumpflabkraut 1995 WBK
* Galium uliginosum Moor-Labkraut 1995 WBK
z Glyceria fluitans agg. Artengruppe Flutender Schwaden1995 WBK
* Hieracium pilosella Kleines Habichtskraut 2004 WBK
D Hypericum maculatum agg. Artengruppe Geflecktes
Johanniskraut
1995 WBK
* Hypochaeris radicata Gewöhnliches Ferkelkraut 2004 WBK
* Impatiens glandulifera Indisches Springkraut 2004 WBK
* Impatiens noli-tangere Rührmichnichtan 1995 WBK
* Juncus acutiflorus Spitzblütige Binse 1995 WBK
* Juncus effusus Flatter-Binse 1995 WBK
* Knautia maxima Wald-Witwenblume 1995 WBK
* Lotus corniculatus Gewöhnlicher Hornklee 2004 WBK
* Lotus uliginosus Sumpf-Hornklee 1995 WBK
* Luzula campestris Hasenbrot 2004 WBK
* Lychnis flos-cuculi Kuckucks-Lichtnelke 2004 WBK
* Lysimachia nemorum Hain-Gilbweiderich 1995 WBK
* Lysimachia vulgaris Gewöhnlicher Gilbweiderich 2004 WBK
* Lythrum salicaria Blut-Weiderich 1995 WBK
D Mentha longifolia Roß-Minze 1995 WBK
z Myosotis palustris agg. Artengruppe Sumpf-
Vergißmeinnicht
1995 WBK
* Nardus stricta Borstgras 2004 WBK
* Pimpinella saxifraga Kleine Pimpernell 2004 WBK
* Plantago lanceolata Spitz-Wegerich 2004 WBK
* Potentilla erecta Blutwurz 1995 WBK
Seite 433
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Waldwiese im Schornbachtal
Biotopnummer: 275143175201
* Prunella vulgaris Kleine Brunelle 2004 WBK
* Pteridium aquilinum Adlerfarn 1995 WBK
* Ranunculus flammula Brennender Hahnenfuß 2004 WBK
* Scirpus sylvaticus Wald-Simse 1995 WBK
* Senecio ovatus Fuchs' Haingreiskraut 1995 WBK
* Silene dioica Tag-Lichtnelke 2004 WBK
* Stachys sylvatica Wald-Ziest 2004 WBK
* Stellaria alsine Quell-Sternmiere 2004 WBK
* Succisa pratensis Gewöhnlicher Teufelsabbiß 2004 WBK
* Teucrium scorodonia Salbei-Gamander 2004 WBK
* Thymus pulegioides Arznei-Thymian 2004 WBK
* Trifolium medium Mittlerer Klee 2004 WBK
* Urtica dioica Große Brennessel 2004 WBK
* Valeriana dioica Sumpf-Baldrian 2004 WBK
Der Biotop stellt einen bedeutenden Lebensraum dar für:
Schmetterlinge
Quelle: WBK = Waldbiotopkartierung
Rote Liste: * = nicht gefährdet
D = Datengrundlage ungenügend
V = Sippe der Vorwarnliste
z = keine Einstufung des Aggregats
3 = gefährdet
Seite 434
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Schornbach O Kornebene
Biotopnummer: 275143175202
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Fläche: 1,6000 ha
Teilflächen: 1
Rechtswert: 3434132 Hochwert: 5365588
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Wuchsbezirke: WBGR Vorgebirge zwischen Murg und Elz
Erfassung: 02.08.1995
FVA: Wedler, Axel
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Leitbiotoptyp: Fließgewässer
Biotopbeschreibung:
Naturnaher Bergbach in einem schmalen Taleinschnitt.
Bachbreite meist unter 1m. Steinig-sandiges Substrht. Meist entlang von Fahrwegenverlaufend. Quelliger
Bereich im N.
Waldfunktionen:
Bodenschutzwald/Lawinenschutzw
1. Biotoptyp: Sickerquelle (1%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Bemerkung:
quelliger Bereich
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
2. Biotoptyp: Naturnaher Abschnitt eines Mittelgebirgsbachs (99%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Seite 435
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Schornbach O Kornebene
Biotopnummer: 275143175202
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Abies alba Weiß-Tanne 1995 WBK
* Acer pseudoplatanus Berg-Ahorn 1995 WBK
* Ajuga reptans Kriechender Günsel 1995 WBK
* Alnus glutinosa Schwarz-Erle 1995 WBK
* Angelica sylvestris Wilde Engelwurz 1995 WBK
* Athyrium filix-femina Wald-Frauenfarn 1995 WBK
* Berula erecta Aufrechter Merk 1995 WBK
* Betula pendula Hänge-Birke 1995 WBK
* Blechnum spicant Rippenfarn 1995 WBK
* Caltha palustris Sumpf-Dotterblume 1995 WBK
* Carex pendula Hänge-Segge 1995 WBK
* Carex remota Winkel-Segge 1995 WBK
* Carex sylvatica Wald-Segge 1995 WBK
* Carpinus betulus Hainbuche 1995 WBK
* Castanea sativa Edelkastanie 1995 WBK
* Chaerophyllum hirsutum Berg-Kälberkropf 2004 WBK
* Chrysosplenium alternifolium Wechselblättriges Milzkraut 1995 WBK
* Circaea lutetiana Gewöhnliches Hexenkraut 1995 WBK
* Corylus avellana Gewöhnliche Hasel 1995 WBK
* Cytisus scoparius Gewöhnlicher Besenginster 1995 WBK
* Deschampsia cespitosa Rasen-Schmiele 1995 WBK
* Deschampsia flexuosa Draht-Schmiele 1995 WBK
* Digitalis purpurea Roter Fingerhut 1995 WBK
* Dryopteris carthusiana Gewöhnlicher Dornfarn 1995 WBK
* Dryopteris carthusiana agg. Artengruppe Dornfarn 1995 WBK
* Dryopteris dilatata Breitblättriger Dornfarn 1995 WBK
* Dryopteris filix-mas agg. Artengruppe Männlicher
Wurmfarn
1995 WBK
* Equisetum arvense Acker-Schachtelhalm 1995 WBK
* Fagus sylvatica Rotbuche 1995 WBK
* Filipendula ulmaria Mädesüß 1995 WBK
* Fragaria vesca Wald-Erdbeere 1995 WBK
* Frangula alnus Faulbaum 1995 WBK
* Fraxinus excelsior Gewöhnliche Esche 1995 WBK
z Galium palustre agg. Artengruppe Sumpflabkraut 1995 WBK
Seite 436
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Schornbach O Kornebene
Biotopnummer: 275143175202
* Geranium robertianum Ruprechtskraut 1995 WBK
* Heracleum sphondylium Wiesen-Bärenklau 1995 WBK
* Hypericum humifusum Niederliegendes Johanniskraut 1995 WBK
* Impatiens glandulifera Indisches Springkraut 1995 WBK
* Impatiens noli-tangere Rührmichnichtan 1995 WBK
* Juncus acutiflorus Spitzblütige Binse 1995 WBK
* Juncus effusus Flatter-Binse 1995 WBK
* Lamium galeobdolon agg. Artengruppe Goldnessel 1995 WBK
* Lonicera periclymenum Wald-Geißblatt 1995 WBK
* Lotus uliginosus Sumpf-Hornklee 1995 WBK
* Luzula sylvatica Wald-Hainsimse 1995 WBK
* Lysimachia nummularia Pfennigkraut 1995 WBK
z Myosotis palustris agg. Artengruppe Sumpf-
Vergißmeinnicht
1995 WBK
* Oreopteris limbosperma Bergfarn 1995 WBK
* Oxalis acetosella Wald-Sauerklee 1995 WBK
* Picea abies Gewöhnliche Fichte 1995 WBK
* Potentilla erecta Blutwurz 1995 WBK
* Pteridium aquilinum Adlerfarn 1995 WBK
z Ranunculus flammula agg. Artengruppe Brennender
Hahnenfuß
1995 WBK
* Ranunculus repens Kriechender Hahnenfuß 2004 WBK
* Rubus idaeus Himbeere 1995 WBK
* Rubus sectio Rubus Artengruppe Brombeere 1995 WBK
* Rumex acetosa Wiesen-Sauerampfer 1995 WBK
* Salix caprea Sal-Weide 1995 WBK
* Sambucus nigra Schwarzer Holunder 1995 WBK
* Sambucus racemosa Trauben-Holunder 1995 WBK
* Scirpus sylvaticus Wald-Simse 1995 WBK
* Senecio ovatus Fuchs' Haingreiskraut 1995 WBK
* Silene dioica Tag-Lichtnelke 1995 WBK
* Sorbus aucuparia Vogelbeere 1995 WBK
* Stachys sylvatica Wald-Ziest 1995 WBK
* Urtica dioica Große Brennessel 1995 WBK
* Vaccinium myrtillus Heidelbeere 1995 WBK
Moose
Hylocomium splendens 1995 WBK
Plagiochila asplenioides 1995 WBK
Plagiomnium undulatum 1995 WBK
Sphagnum squarrosum 1995 WBK
Seite 437
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Schornbach O Kornebene
Biotopnummer: 275143175202
Schmetterlinge
Gonepteryx rhamni Zitronenfalter 1995 WBK
Hyponephele lycaon Kleines Ochsenauge 1995 WBK
Inachis io Tagpfauenauge 1995 WBK
Melanargia galathea Schachbrett 1995 WBK
Quelle: WBK = Waldbiotopkartierung
Rote Liste: * = nicht gefährdet
z = keine Einstufung des Aggregats
Sonstige Bemerkungen:
Quellbereiche im N nicht kartiert, da Fichtenstangenhölzer. Bach zumindestens stellenweise evtl. begradigt oder
durch Wegebau festgelegt.
Seite 438
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Feldhecke an der Moosmatte
Biotopnummer: 275143175203
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Feldhecken und Feldgehölze.
Fläche: 0,1000 ha
Teilflächen: 1
Rechtswert: 3434570 Hochwert: 5365388
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Wuchsbezirke: WBGR Vorgebirge zwischen Murg und Elz
Erfassung: 29.08.1995
FVA: Wedler, Axel
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Leitbiotoptyp: Sukzessionsfläche
Biotopbeschreibung:
Feldhecke in steilem Wiesengelände.
Feldhecke überwiegend aus Hasel und Schlehe.
1. Biotoptyp: Feldhecke (100%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Feldhecken und Feldgehölze.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Angelica sylvestris Wilde Engelwurz 1995 WBK
* Carpinus betulus Hainbuche 1995 WBK
* Corylus avellana Gewöhnliche Hasel 1995 WBK
* Cytisus scoparius Gewöhnlicher Besenginster 1995 WBK
* Fraxinus excelsior Gewöhnliche Esche 1995 WBK
* Galeopsis tetrahit agg. Artengruppe Gewöhnlicher
Hohlzahn
1995 WBK
Malus spec. 1995 WBK
* Prunus spinosa agg. Artengruppe Schlehe 1995 WBK
* Quercus petraea Trauben-Eiche 1995 WBK
* Rubus sectio Rubus Artengruppe Brombeere 1995 WBK
Quelle: WBK = Waldbiotopkartierung
Rote Liste: * = nicht gefährdet
Seite 439
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Feldhecke an der Moosmatte
Biotopnummer: 275143175203
Seite 440
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Felsen SW Moosbach
Biotopnummer: 275143175204
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Offene Felsbildungen.
Fläche: 0,1000 ha
Teilflächen: 1
Rechtswert: 3434133 Hochwert: 5365005
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Wuchsbezirke: WBGR Vorgebirge zwischen Murg und Elz
Erfassung: 05.09.1995
FVA: Wedler, Axel
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Leitbiotoptyp: Naturgebilde
Biotopbeschreibung:
Felsen am Unterhang oberhalb der Straße in einem Nadelholz- Reinbestand.
Einzelner Gneis-Felsen an ausstreichender Hangrippe.
Waldfunktionen:
Bodenschutzwald/Lawinenschutzw
1. Biotoptyp: Natürliche offene Felsbildung (einschließlich Felsbänder) (100%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Offene Felsbildungen.
Bemerkung:
Einzelfels
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Flechten
Chrysothrix chlorina Schwefelflechten-Art 1995 WBK
Hoehere Pflanzen/Farne
* Abies alba Weiß-Tanne 1995 WBK
* Betula pendula Hänge-Birke 1995 WBK
* Blechnum spicant Rippenfarn 1995 WBK
* Carpinus betulus Hainbuche 1995 WBK
* Deschampsia flexuosa Draht-Schmiele 1995 WBK
* Dryopteris dilatata Breitblättriger Dornfarn 1995 WBK
* Frangula alnus Faulbaum 1995 WBK
Seite 441
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Felsen SW Moosbach
Biotopnummer: 275143175204
* Luzula luzuloides Weiße Hainsimse 1995 WBK
* Picea abies Gewöhnliche Fichte 1995 WBK
Pseudotsuga menziesii Grüne Douglasie 1995 WBK
* Pteridium aquilinum Adlerfarn 1995 WBK
* Quercus petraea Trauben-Eiche 1995 WBK
* Rubus sectio Rubus Artengruppe Brombeere 1995 WBK
* Teucrium scorodonia Salbei-Gamander 1995 WBK
* Vaccinium myrtillus Heidelbeere 1995 WBK
Moose
* Dicranum scoparium Besen-Gabelzahnmoos 1995 WBK
* Polytrichum formosum Schönes Frauenhaarmoos 1995 WBK
Quelle: WBK = Waldbiotopkartierung
Rote Liste: * = nicht gefährdet
Sonstige Bemerkungen:
In der Umgebung weitere felsige Bereiche.
Seite 442
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Bergbach beim Holzsack
Biotopnummer: 275143175205
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Fläche: 0,8000 ha
Teilflächen: 1
Rechtswert: 3432893 Hochwert: 5365249
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Wuchsbezirke: WBGR Vorgebirge zwischen Murg und Elz
Erfassung: 03.08.1995
FVA: Wedler, Axel
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Leitbiotoptyp: Fließgewässer
Biotopbeschreibung:
Bergbach mit mäßiger Wasserführung und kleinem Seitenzufluß.
Quelliger Bereich am Oberhang;
Waldfunktionen:
Bodenschutzwald/Lawinenschutzw
1. Biotoptyp: Sickerquelle (2%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Bemerkung:
quelliger Bereich
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
2. Biotoptyp: Naturnaher Abschnitt eines Mittelgebirgsbachs (98%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Seite 443
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Bergbach beim Holzsack
Biotopnummer: 275143175205
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Abies alba Weiß-Tanne 1995 WBK
* Acer pseudoplatanus Berg-Ahorn 1995 WBK
* Ajuga reptans Kriechender Günsel 1995 WBK
* Athyrium filix-femina Wald-Frauenfarn 1995 WBK
* Carex remota Winkel-Segge 1995 WBK
* Carex sylvatica Wald-Segge 1995 WBK
* Chrysosplenium oppositifolium Gegenblättriges Milzkraut 1995 WBK
* Circaea lutetiana Gewöhnliches Hexenkraut 1995 WBK
* Corylus avellana Gewöhnliche Hasel 1995 WBK
* Digitalis purpurea Roter Fingerhut 1995 WBK
* Dryopteris carthusiana agg. Artengruppe Dornfarn 1995 WBK
* Dryopteris dilatata Breitblättriger Dornfarn 1995 WBK
* Dryopteris filix-mas agg. Artengruppe Männlicher
Wurmfarn
1995 WBK
* Fagus sylvatica Rotbuche 1995 WBK
* Festuca altissima Wald-Schwingel 1995 WBK
* Filipendula ulmaria Mädesüß 1995 WBK
* Fraxinus excelsior Gewöhnliche Esche 1995 WBK
z Galium palustre agg. Artengruppe Sumpflabkraut 1995 WBK
* Geranium robertianum Ruprechtskraut 1995 WBK
* Impatiens noli-tangere Rührmichnichtan 1995 WBK
* Juncus effusus Flatter-Binse 1995 WBK
* Lamium galeobdolon agg. Artengruppe Goldnessel 1995 WBK
* Luzula sylvatica Wald-Hainsimse 1995 WBK
* Lysimachia nummularia Pfennigkraut 1995 WBK
* Milium effusum Flattergras 1995 WBK
* Oxalis acetosella Wald-Sauerklee 1995 WBK
* Picea abies Gewöhnliche Fichte 1995 WBK
* Pteridium aquilinum Adlerfarn 1995 WBK
* Rubus idaeus Himbeere 1995 WBK
* Rubus sectio Rubus Artengruppe Brombeere 1995 WBK
* Sambucus racemosa Trauben-Holunder 1995 WBK
* Senecio ovatus Fuchs' Haingreiskraut 1995 WBK
* Vaccinium myrtillus Heidelbeere 1995 WBK
Moose
Plagiomnium undulatum 1995 WBK
Seite 444
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Bergbach beim Holzsack
Biotopnummer: 275143175205
Quelle: WBK = Waldbiotopkartierung
Rote Liste: * = nicht gefährdet
z = keine Einstufung des Aggregats
Sonstige Bemerkungen:
Wasserrückhaltebecken im S oberhalb des Fahrweges angrenzend (Fbz Zell a.H.).
Seite 445
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Bergbach S Hirschkopfreute
Biotopnummer: 275143175206
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Seggen- und binsenreiche Nasswiesen.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Fläche: 0,9000 ha
Teilflächen: 2
Rechtswert: 3432230 Hochwert: 5365080
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Wuchsbezirke: WBGR Vorgebirge zwischen Murg und Elz
Erfassung: 03.08.1995
FVA: Wedler, Axel
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Leitbiotoptyp: Fließgewässer
Biotopbeschreibung:
Naturnaher Bergbach mit Naßwiesen
Anklänge zu eineri Naßwiese im Übergangsbereich Wald- Offenland, artenarm. Stark von Adlerfarn
überwachsen.
Schmaler Bergbach, teilweise durch Offenland fließend; zwei quellige Bereiche im N.
Waldfunktionen:
Erholungswald 2
1. Biotoptyp: Nasswiese (1%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Seggen- und binsenreiche Nasswiesen.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
2. Biotoptyp: Sickerquelle (1%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Bemerkung:
quelliger Bereich
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
3. Biotoptyp: Naturnaher Abschnitt eines Mittelgebirgsbachs (98%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Seite 446
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Bergbach S Hirschkopfreute
Biotopnummer: 275143175206
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Abies alba Weiß-Tanne 1995 WBK
* Ajuga reptans Kriechender Günsel 1995 WBK
* Angelica sylvestris Wilde Engelwurz 1995 WBK
* Athyrium filix-femina Wald-Frauenfarn 1995 WBK
* Blechnum spicant Rippenfarn 1995 WBK
* Caltha palustris Sumpf-Dotterblume 1995 WBK
* Carex pendula Hänge-Segge 1995 WBK
* Carpinus betulus Hainbuche 1995 WBK
* Chrysosplenium oppositifolium Gegenblättriges Milzkraut 1995 WBK
* Circaea lutetiana Gewöhnliches Hexenkraut 1995 WBK
* Corylus avellana Gewöhnliche Hasel 1995 WBK
* Dryopteris dilatata Breitblättriger Dornfarn 1995 WBK
* Equisetum arvense Acker-Schachtelhalm 1995 WBK
* Festuca altissima Wald-Schwingel 1995 WBK
* Festuca gigantea Riesen-Schwingel 1995 WBK
* Festuca rubra Echter Rotschwingel 1995 WBK
* Filipendula ulmaria Mädesüß 1995 WBK
* Fraxinus excelsior Gewöhnliche Esche 1995 WBK
z Galium mollugo agg. Artengruppe Wiesenlabkraut 1995 WBK
* Geranium robertianum Ruprechtskraut 1995 WBK
* Impatiens noli-tangere Rührmichnichtan 1995 WBK
* Juncus acutiflorus Spitzblütige Binse 1995 WBK
* Juncus effusus Flatter-Binse 1995 WBK
* Knautia maxima Wald-Witwenblume 1995 WBK
* Lonicera periclymenum Wald-Geißblatt 1995 WBK
z Myosotis palustris agg. Artengruppe Sumpf-
Vergißmeinnicht
1995 WBK
* Oxalis acetosella Wald-Sauerklee 1995 WBK
* Potentilla erecta Blutwurz 1995 WBK
* Pteridium aquilinum Adlerfarn 1995 WBK
z Ranunculus flammula agg. Artengruppe Brennender
Hahnenfuß
1995 WBK
* Ranunculus repens Kriechender Hahnenfuß 1995 WBK
* Rubus sectio Rubus Artengruppe Brombeere 1995 WBK
Seite 447
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Bergbach S Hirschkopfreute
Biotopnummer: 275143175206
Rumex spec. 1995 WBK
* Salix alba Silber-Weide 1995 WBK
* Salix caprea Sal-Weide 1995 WBK
* Sambucus nigra Schwarzer Holunder 1995 WBK
* Sambucus racemosa Trauben-Holunder 1995 WBK
* Scirpus sylvaticus Wald-Simse 1995 WBK
* Senecio aquaticus Wasser-Greiskraut 1995 WBK
* Senecio ovatus Fuchs' Haingreiskraut 1995 WBK
Der Biotop stellt einen bedeutenden Lebensraum dar für:
Schmetterlinge
Quelle: WBK = Waldbiotopkartierung
Rote Liste: * = nicht gefährdet
z = keine Einstufung des Aggregats
Sonstige Bemerkungen:
Naßwiesen drainiert.
Seite 448
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Ernsbächle S Ernsbach (1)
Biotopnummer: 275143175207
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Naturnahe Auwälder.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Fläche: 0,5000 ha
Teilflächen: 2
Rechtswert: 3432168 Hochwert: 5363689
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Wuchsbezirke: WBGR Vorgebirge zwischen Murg und Elz
Erfassung: 03.08.1995
FVA: Wedler, Axel
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Leitbiotoptyp: Fließgewässer
Biotopbeschreibung:
Naturnaher Bergbach im Übergangsbereich zum Offenland, im Süden entlang einer Straße.
Blockreiches Bachbett, Blöcke z.T. bemoost. Im Süden bachbegleitende Gehölzvegetation in Teilen fehlend bzw.
nicht zusammenhängend und vielfach auf den Stock gesetzt.
Zwei Abschnitte des Bergbaches im Übergang zum Offenland. Der Bergbach fließt im Norden am Waldrand
entlang, im Süden wegbegleitend entlang einer Wiese. Lichte Randbestockung (im N Nadelwald, im S
Laubholzstreifen). An den querenden Übergängen ist der Bach verbaut.
Beeinträchtigungen:
Ind. Springkraut
1. Biotoptyp: Gewässerbegleitender Auwaldstreifen (5%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Naturnahe Auwälder.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Artenveränderung (Neophyten) / stark
2. Biotoptyp: Mäßig ausgebauter Bachabschnitt (2%)
Bemerkung:
jk2008
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Artenveränderung (Neophyten) / stark
3. Biotoptyp: Naturnaher Abschnitt eines Mittelgebirgsbachs (98%)
Seite 449
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Ernsbächle S Ernsbach (1)
Biotopnummer: 275143175207
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Artenveränderung (Neophyten) / stark
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Acer pseudoplatanus Berg-Ahorn 1995 WBK
* Alnus glutinosa Schwarz-Erle 1995 WBK
* Corylus avellana Gewöhnliche Hasel 1995 WBK
* Dryopteris filix-mas agg. Artengruppe Männlicher
Wurmfarn
1995 WBK
* Filipendula ulmaria Mädesüß 1995 WBK
* Geranium robertianum Ruprechtskraut 1995 WBK
* Heracleum sphondylium Wiesen-Bärenklau 1995 WBK
* Impatiens glandulifera Indisches Springkraut 1995 WBK
* Juncus effusus Flatter-Binse 1995 WBK
* Knautia maxima Wald-Witwenblume 1995 WBK
* Pteridium aquilinum Adlerfarn 1995 WBK
* Rubus idaeus Himbeere 1995 WBK
* Rubus sectio Rubus Artengruppe Brombeere 1995 WBK
* Salix caprea Sal-Weide 1995 WBK
* Salix fragilis Bruch-Weide 1995 WBK
* Sambucus nigra Schwarzer Holunder 1995 WBK
* Sanguisorba officinalis Großer Wiesenknopf 1995 WBK
Solidago gigantea Riesen-Goldrute 1995 WBK
* Stachys sylvatica Wald-Ziest 1995 WBK
Moose
Amblystegium riparium 2007 WBK
Brachythecium rivulare 2007 WBK
Brachythecium spec. 2007 WBK
Bryophyta Moose 2008 WBK
Hygrohypnum spec. 2007 WBK
Quelle: WBK = Waldbiotopkartierung
Rote Liste: * = nicht gefährdet
Seite 450
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Felsen am Ernsbach
Biotopnummer: 275143175208
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Offene Felsbildungen.
Fläche: 0,1000 ha
Teilflächen: 1
Rechtswert: 3432186 Hochwert: 5363682
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Wuchsbezirke: WBGR Vorgebirge zwischen Murg und Elz
Erfassung: 11.08.1995
FVA: Wedler, Axel
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Leitbiotoptyp: Naturgebilde
Biotopbeschreibung:
Mehrere anstehende Felsen am Straßenrand.
Felsen z.T. stark überwachsen.
1. Biotoptyp: Natürliche offene Felsbildung (einschließlich Felsbänder) (100%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Offene Felsbildungen.
Bemerkung:
Einzelfels
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Flechten
Chrysothrix chlorina Schwefelflechten-Art 1995 WBK
Hoehere Pflanzen/Farne
* Acer pseudoplatanus Berg-Ahorn 1995 WBK
* Calluna vulgaris Heidekraut 1995 WBK
* Castanea sativa Edelkastanie 1995 WBK
* Cytisus scoparius Gewöhnlicher Besenginster 1995 WBK
* Deschampsia flexuosa Draht-Schmiele 1995 WBK
* Dryopteris carthusiana agg. Artengruppe Dornfarn 1995 WBK
* Fagus sylvatica Rotbuche 1995 WBK
* Frangula alnus Faulbaum 1995 WBK
Seite 451
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Felsen am Ernsbach
Biotopnummer: 275143175208
* Fraxinus excelsior Gewöhnliche Esche 1995 WBK
z Polypodium vulgare agg. Artengruppe Tüpfelfarn 1995 WBK
* Prunus avium Vogel-Kirsche 1995 WBK
* Quercus petraea Trauben-Eiche 1995 WBK
* Rubus sectio Rubus Artengruppe Brombeere 1995 WBK
* Teucrium scorodonia Salbei-Gamander 1995 WBK
Moose
Hypnum cupressiforme s.l. 1995 WBK
Quelle: WBK = Waldbiotopkartierung
Rote Liste: * = nicht gefährdet
z = keine Einstufung des Aggregats
Seite 452
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Ehemalige Hofstelle S Hohltannhütte
Biotopnummer: 275143175302
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Trockenmauern.
Fläche: 0,1000 ha
Teilflächen: 1
Rechtswert: 3435365 Hochwert: 5368495
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Wuchsbezirke: WBGR Vorgebirge zwischen Murg und Elz
Erfassung: 21.06.2004
FVA: Ruschen, G.
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Leitbiotoptyp: Naturgebilde
Biotopbeschreibung:
Im Wald gelegene Reste von Fundamenten oder Mauern/Stützmauern einer ehemaligen Hofstelle als
Trockenmauern aus mächtigen Steinen. Durchweg bewahren, teils im Zerfall begriffen. Kulturhistorische
Bedeutung.
1. Biotoptyp: Trockenmauer (50%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Trockenmauern.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Deschampsia flexuosa Draht-Schmiele 2004 WBK
* Digitalis purpurea Roter Fingerhut 2004 WBK
* Dryopteris carthusiana Gewöhnlicher Dornfarn 2004 WBK
2 Filago arvensis Acker-Filzkraut 2004 WBK
* Oxalis acetosella Wald-Sauerklee 2004 WBK
* Picea abies Gewöhnliche Fichte 2004 WBK
* Sambucus nigra Schwarzer Holunder 2004 WBK
* Senecio nemorensis agg. Artengruppe Haingreiskraut 2004 WBK
1 Teucrium scordium Knoblauch-Gamander 2004 WBK
* Urtica dioica Große Brennessel 2004 WBK
Quelle: WBK = Waldbiotopkartierung
Rote Liste: * = nicht gefährdet
Seite 453
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Ehemalige Hofstelle S Hohltannhütte
Biotopnummer: 275143175302
Rote Liste: 1 = vom Aussterben bedroht
2 = stark gefährdet
Seite 454
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Trockenmauern O Hilseckhütte
Biotopnummer: 275143175305
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Trockenmauern.
Fläche: 0,4000 ha
Teilflächen: 1
Rechtswert: 3434397 Hochwert: 5368181
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Wuchsbezirke: WBGR Vorgebirge zwischen Murg und Elz
Erfassung: 21.06.2004
FVA: Ruschen, G.
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Leitbiotoptyp: Naturgebilde
Biotopbeschreibung:
Ausgedehnte, beeindruckende in einen Fichten-/Tannen-Altholz gelegene Reste einer ehemaligen Hofstelle.
Mehrere knie- bis brusthohe Trockenmauern, teils in Zerfall, teils noch gut erhalten (ehemals Gebäudesockel,
Hausgartenterrassierungen, Begrenzungsmauern von Wiesen und weiden). Kulturhistorische Bedeutung.
1. Biotoptyp: Trockenmauer (50%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Trockenmauern.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Ajuga reptans Kriechender Günsel 2004 WBK
* Athyrium filix-femina Wald-Frauenfarn 2004 WBK
* Deschampsia flexuosa Draht-Schmiele 2004 WBK
* Digitalis purpurea Roter Fingerhut 2004 WBK
* Dryopteris carthusiana Gewöhnlicher Dornfarn 2004 WBK
* Fagus sylvatica Rotbuche 2004 WBK
* Impatiens noli-tangere Rührmichnichtan 2004 WBK
* Luzula luzuloides Weiße Hainsimse 2004 WBK
* Luzula sylvatica Wald-Hainsimse 2004 WBK
* Oxalis acetosella Wald-Sauerklee 2004 WBK
* Picea abies Gewöhnliche Fichte 2004 WBK
* Prenanthes purpurea Hasenlattich 2004 WBK
Seite 455
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Trockenmauern O Hilseckhütte
Biotopnummer: 275143175305
* Prunella vulgaris Kleine Brunelle 2004 WBK
* Rubus idaeus Himbeere 2004 WBK
* Senecio ovatus Fuchs' Haingreiskraut 2004 WBK
* Sorbus aucuparia Vogelbeere 2004 WBK
* Vaccinium myrtillus Heidelbeere 2004 WBK
Quelle: WBK = Waldbiotopkartierung
Rote Liste: * = nicht gefährdet
Seite 456
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Trockenmauern N Moosbach
Biotopnummer: 275143175306
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Trockenmauern.
Fläche: 1,1000 ha
Teilflächen: 9
Rechtswert: 3433515 Hochwert: 5367157
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Wuchsbezirke: WBGR Vorgebirge zwischen Murg und Elz
Erfassung: 22.11.2004
FVA: Ruschen, G.
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Leitbiotoptyp: Naturgebilde
Biotopbeschreibung:
Im S: Acht Trockenmauern auf einer aufgelassenen, ehemaligen Streuobstwiese an einem O-exponiertem
Steilhang. Im N: Größeres Trockenmauerngebiet einer völlig zerfallenen Hofstelle in einem Nadelholzbestand.
Im S: Trockenmauern ca. brusthoch mit etwas Sukzessionsgehölz, ansonsten von Adlerfarn überwachsen; am
Oberhang in Waldrandlage. Im N: Trockenmauern aus resten von Gebäudefundamenten,
Gartenterrassierungen, Grenzmauern der Hausgärten und hausnahen Wiesen u. Weiden. Überwiegend noch
sehr gut erhalten, teils auch zerfallen.
1. Biotoptyp: Trockenmauer (50%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Trockenmauern.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Abies alba Weiß-Tanne 2004 WBK
* Acer pseudoplatanus Berg-Ahorn 2004 WBK
* Athyrium filix-femina Wald-Frauenfarn 2004 WBK
* Calluna vulgaris Heidekraut 2004 WBK
* Campanula rotundifolia Rundblättrige Glockenblume 2004 WBK
* Deschampsia flexuosa Draht-Schmiele 2004 WBK
* Digitalis purpurea Roter Fingerhut 2004 WBK
* Dryopteris carthusiana Gewöhnlicher Dornfarn 2004 WBK
Seite 457
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Trockenmauern N Moosbach
Biotopnummer: 275143175306
* Dryopteris filix-mas Männlicher Wurmfarn 2004 WBK
* Fagus sylvatica Rotbuche 2004 WBK
Galium spec. 2004 WBK
* Hieracium pilosella Kleines Habichtskraut 2004 WBK
* Luzula luzuloides Weiße Hainsimse 2004 WBK
* Luzula sylvatica Wald-Hainsimse 2004 WBK
* Malus domestica Garten-Apfel 2004 WBK
* Oxalis acetosella Wald-Sauerklee 2004 WBK
* Picea abies Gewöhnliche Fichte 2004 WBK
* Populus tremula Espe 2004 WBK
* Prenanthes purpurea Hasenlattich 2004 WBK
* Pteridium aquilinum Adlerfarn 2004 WBK
* Salix caprea Sal-Weide 2004 WBK
* Sorbus aucuparia Vogelbeere 2004 WBK
* Teucrium scorodonia Salbei-Gamander 2004 WBK
* Vaccinium myrtillus Heidelbeere 2004 WBK
Quelle: WBK = Waldbiotopkartierung
Rote Liste: * = nicht gefährdet
Seite 458
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Ernsbächle S Ernsbach (2)
Biotopnummer: 275143177008
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Fläche: 0,5000 ha
Teilflächen: 1
Rechtswert: 3432186 Hochwert: 5364268
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Wuchsbezirke: WBGR Vorgebirge zwischen Murg und Elz
Erfassung: 12.12.2007
FVA: Dumitru, Alexandra
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Leitbiotoptyp: Fließgewässer
Biotopbeschreibung:
Naturnaher Bachabschnitt westlich einer Straße.
Blockiges Bachbett, Blöcke kleinflächig mit Moosen bewachsen. Vom angrenzenden Bestand z.T. beschattet.
Schmaler Bergbach mit meist lichter Laubholzbestockung im Randbereich. Nach Süden etwas breiter.
1. Biotoptyp: Naturnaher Abschnitt eines Mittelgebirgsbachs (100%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Acer pseudoplatanus Berg-Ahorn 2007 WBK
* Alnus glutinosa Schwarz-Erle 2007 WBK
* Corylus avellana Gewöhnliche Hasel 2007 WBK
* Dryopteris filix-mas agg. Artengruppe Männlicher
Wurmfarn
2007 WBK
* Filipendula ulmaria Mädesüß 2007 WBK
* Geranium robertianum Ruprechtskraut 2007 WBK
* Heracleum sphondylium Wiesen-Bärenklau 2007 WBK
* Impatiens glandulifera Indisches Springkraut 2007 WBK
* Juncus effusus Flatter-Binse 2007 WBK
Seite 459
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Ernsbächle S Ernsbach (2)
Biotopnummer: 275143177008
* Knautia maxima Wald-Witwenblume 2007 WBK
* Pteridium aquilinum Adlerfarn 2007 WBK
* Rubus idaeus Himbeere 2007 WBK
* Rubus sectio Rubus Artengruppe Brombeere 2007 WBK
* Salix caprea Sal-Weide 2007 WBK
* Salix fragilis Bruch-Weide 2007 WBK
* Sambucus nigra Schwarzer Holunder 2007 WBK
* Sanguisorba officinalis Großer Wiesenknopf 2007 WBK
Solidago gigantea Riesen-Goldrute 2007 WBK
* Stachys sylvatica Wald-Ziest 2007 WBK
Moose
Amblystegium riparium 2007 WBK
Brachythecium rivulare 2007 WBK
Brachythecium spec. 2007 WBK
Hygrohypnum spec. 2007 WBK
Quelle: WBK = Waldbiotopkartierung
Rote Liste: * = nicht gefährdet
Seite 460
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Bergbach NW Untertal
Biotopnummer: 276143174091
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Fläche: 0,2000 ha
Teilflächen: 1
Rechtswert: 3431368 Hochwert: 5362655
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Wuchsbezirke: WBGR Vorgebirge zwischen Murg und Elz
Erfassung: 21.10.1996
FVA: Schäffner, Georg
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Leitbiotoptyp: Fließgewässer
Biotopbeschreibung:
Bergbach mit naturnaher Begleitvegetation sowie größerem quelligen Bereich
Im Bachbett liegt ein größerer quelliger Bereich mit Milzkraut-Quellflur, Sumpfdotterblume, Sumpf-Veilchen,
Winkel-Segge sowie einzelnen Erlen und Eschen. Das Bachbett weist viel Brombeere sowie bachbegleitend
einen Laubholzstreifen aus Erle, Esche und Ahorn auf.
Waldfunktionen:
Bodenschutzwald/Lawinenschutzw Erholungswald 2
1. Biotoptyp: Sickerquelle (10%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Bemerkung:
quelliger Bereich
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
2. Biotoptyp: Naturnaher Abschnitt eines Mittelgebirgsbachs (90%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Seite 461
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Bergbach NW Untertal
Biotopnummer: 276143174091
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Acer pseudoplatanus Berg-Ahorn 1996 WBK
* Alnus glutinosa Schwarz-Erle 1996 WBK
* Angelica sylvestris Wilde Engelwurz 1996 WBK
* Athyrium filix-femina Wald-Frauenfarn 1996 WBK
* Caltha palustris Sumpf-Dotterblume 1996 WBK
* Carex remota Winkel-Segge 1996 WBK
* Chrysosplenium alternifolium Wechselblättriges Milzkraut 1996 WBK
* Chrysosplenium oppositifolium Gegenblättriges Milzkraut 1996 WBK
* Dryopteris carthusiana agg. Artengruppe Dornfarn 1996 WBK
* Fraxinus excelsior Gewöhnliche Esche 1996 WBK
* Geranium robertianum Ruprechtskraut 1996 WBK
* Impatiens noli-tangere Rührmichnichtan 1996 WBK
* Knautia maxima Wald-Witwenblume 1996 WBK
* Oxalis acetosella Wald-Sauerklee 1996 WBK
* Picea abies Gewöhnliche Fichte 1996 WBK
* Rubus sectio Rubus Artengruppe Brombeere 1996 WBK
V Viola palustris Sumpf-Veilchen 1996 WBK
Quelle: WBK = Waldbiotopkartierung
Rote Liste: * = nicht gefährdet
V = Sippe der Vorwarnliste
Sonstige Bemerkungen:
Im Nordwesten führt die Rinne nur temporär und wenig Wasser (nicht erfaßt!).
Seite 462
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Quelle N Michelbach
Biotopnummer: 276143174092
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Fläche: 0,1000 ha
Teilflächen: 1
Rechtswert: 3431200 Hochwert: 5362552
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Wuchsbezirke: WBGR Vorgebirge zwischen Murg und Elz
Erfassung: 21.11.1996
FVA: Schäffner, Georg
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Leitbiotoptyp: Fließgewässer
Biotopbeschreibung:
Quelle mit punktuellem Wasseraustritt in mit Bergahorn bestockter Senke.
Waldfunktionen:
Bodenschutzwald/Lawinenschutzw Erholungswald 2
1. Biotoptyp: Naturnahe Quelle (100%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Acer pseudoplatanus Berg-Ahorn 1996 WBK
* Corylus avellana Gewöhnliche Hasel 1996 WBK
* Dryopteris carthusiana agg. Artengruppe Dornfarn 1996 WBK
* Dryopteris filix-mas agg. Artengruppe Männlicher
Wurmfarn
1996 WBK
Lamium spec. 1996 WBK
* Sambucus nigra Schwarzer Holunder 1996 WBK
Quelle: WBK = Waldbiotopkartierung
Rote Liste: * = nicht gefährdet
Sonstige Bemerkungen:
Der aus dieser Quelle hervorgehende Bach fließt unterhalb durch eine sehr dichte
Seite 463
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Quelle N Michelbach
Biotopnummer: 276143174092
Fichten-Dickung (nicht kartiert!).
Seite 464
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Bergbach W Michelbach
Biotopnummer: 276143174093
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Naturnahe Auwälder.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Nach Anlage zu § 30a LWaldG geschützt als Tobel und Klingen im Wald mit naturnaher Begleitvegetation.
Fläche: 1,3000 ha
Teilflächen: 2
Rechtswert: 3431038 Hochwert: 5361784
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Wuchsbezirke: WBGR Vorgebirge zwischen Murg und Elz
Erfassung: 21.11.1996
FVA: Schäffner, Georg
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Leitbiotoptyp: Fließgewässer
Biotopbeschreibung:
Bergbach mit naturnaher Begleitvegetation, quelligen Bereichen und Erlen-Eschen-Auwald sowie Tobel.
Oberhalb des Winkelwaldweges findet sich eine große quellige Senke mit einem gut ausgeprägtem
Schwarzerlen-Eschen-Wald. In der Baumschicht kommen überwiegend Erlen sowie wenige Eschen vor, in der
Krautschicht dominieren die beiden Milzkrautarten. Stellenweise ist die Senke auch unbestockt (Milzkraut-
Quellfluren!).
1. Nordwesten: Im Nordwesten liegt ein quelliger Bereich mit Milzkraut-Quellflur. Im Westen kommt eine Quelle
mit größerer Quellmulde und spärlicher Krautschicht sowie 30 Meter nördlich eine weitere Quelle mit
zeitweiligem Wasseraustritt vor. Der Bach weist im Osten eine breite Aue mit relativ geringem Gefälle auf. 2.
Südosten: Tobel mit steilen Wänden, die Tannen-(Buchen)-Bestockung aufweisen. Im oberen Teil nicht so stark
eingetiefter Bach mit mehreren kleinen quelligen Bereichen mit Milzkraut-Quellfluren.
Waldfunktionen:
Bodenschutzwald/Lawinenschutzw Erholungswald 2
1. Biotoptyp: Schlucht, Tobel oder Klinge (15%)
Nach Anlage zu § 30a LWaldG geschützt als Tobel und Klingen im Wald mit naturnaher Begleitvegetation.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
2. Biotoptyp: Naturnahe Quelle (1%)
Seite 465
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Bergbach W Michelbach
Biotopnummer: 276143174093
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
3. Biotoptyp: Sickerquelle (14%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Bemerkung:
quelliger Bereich
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
4. Biotoptyp: Naturnaher Abschnitt eines Mittelgebirgsbachs (70%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
5. Biotoptyp: Schwarzerlen-Eschen-Wald (15%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Naturnahe Auwälder.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Abies alba Weiß-Tanne 1996 WBK
* Acer platanoides Spitz-Ahorn 1996 WBK
* Acer pseudoplatanus Berg-Ahorn 1996 WBK
* Alnus glutinosa Schwarz-Erle 1996 WBK
* Angelica sylvestris Wilde Engelwurz 1996 WBK
* Athyrium filix-femina Wald-Frauenfarn 1996 WBK
Cardamine spec. 1996 WBK
* Carex remota Winkel-Segge 1996 WBK
* Chrysosplenium alternifolium Wechselblättriges Milzkraut 1996 WBK
* Chrysosplenium oppositifolium Gegenblättriges Milzkraut 1996 WBK
* Corylus avellana Gewöhnliche Hasel 1996 WBK
* Dryopteris carthusiana agg. Artengruppe Dornfarn 1996 WBK
* Dryopteris filix-mas agg. Artengruppe Männlicher
Wurmfarn
1996 WBK
* Fagus sylvatica Rotbuche 1996 WBK
Seite 466
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Bergbach W Michelbach
Biotopnummer: 276143174093
* Frangula alnus Faulbaum 1996 WBK
* Fraxinus excelsior Gewöhnliche Esche 1996 WBK
z Galium palustre agg. Artengruppe Sumpflabkraut 1996 WBK
* Geranium robertianum Ruprechtskraut 1996 WBK
z Glyceria fluitans agg. Artengruppe Flutender Schwaden1996 WBK
* Hedera helix Efeu 1996 WBK
* Ilex aquifolium Gewöhnliche Stechpalme 1996 WBK
* Impatiens noli-tangere Rührmichnichtan 1996 WBK
* Juncus effusus Flatter-Binse 1996 WBK
Lamium spec. 1996 WBK
* Lysimachia nummularia Pfennigkraut 1996 WBK
* Oxalis acetosella Wald-Sauerklee 1996 WBK
* Picea abies Gewöhnliche Fichte 1996 WBK
* Ranunculus repens Kriechender Hahnenfuß 1996 WBK
* Rubus sectio Rubus Artengruppe Brombeere 1996 WBK
Rumex spec. 1996 WBK
* Salix caprea Sal-Weide 1996 WBK
* Sambucus nigra Schwarzer Holunder 1996 WBK
* Senecio ovatus Fuchs' Haingreiskraut 1996 WBK
* Silene dioica Tag-Lichtnelke 1996 WBK
Thuja plicata Riesen-Lebensbaum 1996 WBK
* Urtica dioica Große Brennessel 1996 WBK
Moose
* Polytrichum formosum Schönes Frauenhaarmoos 1996 WBK
Quelle: WBK = Waldbiotopkartierung
Rote Liste: * = nicht gefährdet
z = keine Einstufung des Aggregats
Sonstige Bemerkungen:
Im Osten ist das Ufer des Baches überr größere Strecken befestigt. Außerdem wurde der Bach bei den Teichen
stark verändert (nicht kartiert!).
Seite 467
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Bergbach N Allmend
Biotopnummer: 276143174094
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Fläche: 0,2000 ha
Teilflächen: 1
Rechtswert: 3430966 Hochwert: 5361652
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Wuchsbezirke: WBGR Vorgebirge zwischen Murg und Elz
Erfassung: 27.11.1996
FVA: Schäffner, Georg
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Leitbiotoptyp: Fließgewässer
Biotopbeschreibung:
Tief eingeschnittener Bergbach mit weitgehend naturnaher Begleitvegetation.
Fünf Meter oberhalb des Weges befindet sich eine Fließquelle. Der Bergbach ist stark eingetieft. Entlang des
Baches kommen Laubholz-Streifen aus Weiden, Bergahorn und Erlen vor; dahinter liegen junge Tannen- und
Fichten-Bestände.
Waldfunktionen:
Bodenschutzwald/Lawinenschutzw Erholungswald 2
Beeinträchtigungen:
Bei der Jungbestandspflege wurde das Aushiebsmaterial in das Bachbett hineingeworfen.
1. Biotoptyp: Naturnahe Quelle (1%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Ablagerung organischer Stoffe / stark
2. Biotoptyp: Naturnaher Abschnitt eines Mittelgebirgsbachs (99%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Ablagerung organischer Stoffe / stark
Seite 468
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Bergbach N Allmend
Biotopnummer: 276143174094
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Abies alba Weiß-Tanne 1996 WBK
* Acer pseudoplatanus Berg-Ahorn 1996 WBK
* Alnus glutinosa Schwarz-Erle 1996 WBK
* Angelica sylvestris Wilde Engelwurz 1996 WBK
* Betula pendula Hänge-Birke 2005 WBK
Cardamine spec. 1996 WBK
* Castanea sativa Edelkastanie 2005 WBK
* Corylus avellana Gewöhnliche Hasel 2005 WBK
* Dryopteris carthusiana agg. Artengruppe Dornfarn 1996 WBK
* Fagus sylvatica Rotbuche 1996 WBK
* Fraxinus excelsior Gewöhnliche Esche 1996 WBK
* Glechoma hederacea Gundelrebe 1996 WBK
* Hedera helix Efeu 1996 WBK
* Impatiens noli-tangere Rührmichnichtan 2005 WBK
* Juncus effusus Flatter-Binse 1996 WBK
Lamium spec. 1996 WBK
* Oxalis acetosella Wald-Sauerklee 1996 WBK
* Picea abies Gewöhnliche Fichte 1996 WBK
Poa spec. 1996 WBK
* Rubus sectio Rubus Artengruppe Brombeere 1996 WBK
* Salix caprea Sal-Weide 1996 WBK
* Salix cinerea Grau-Weide 1996 WBK
* Scirpus sylvaticus Wald-Simse 1996 WBK
* Silene dioica Tag-Lichtnelke 1996 WBK
Viola spec. 1996 WBK
Quelle: WBK = Waldbiotopkartierung
Rote Liste: * = nicht gefährdet
Sonstige Bemerkungen:
Unten fließt der Bach durch sehr dichte Fichten-Bestände (nicht kartiert!). Beim Maschinenweg wurde ein kleiner
Abschnitt verdolt. Insgesamt wurde der Fichten-Anteil entlang des kartierten Bachabschnitts bei
Pflegemaßnahmen zurückgenommen.
Seite 469
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Bergbach NW Allmend
Biotopnummer: 276143174095
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Nach Anlage zu § 30a LWaldG geschützt als Tobel und Klingen im Wald mit naturnaher Begleitvegetation.
Fläche: 0,5000 ha
Teilflächen: 1
Rechtswert: 3430832 Hochwert: 5361502
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Wuchsbezirke: WBGR Vorgebirge zwischen Murg und Elz
Erfassung: 21.11.1996
FVA: Schäffner, Georg
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Leitbiotoptyp: Fließgewässer
Biotopbeschreibung:
Bergbach und Tobel mit naturnaher Begleitvegetation.
Der Bergbach fließt durch Tannen(-Buchen)-Bestände. Im Westen kommen mehrere quellige Bereiche mit
Milzkraut-Quellfluren vor. Unterhalb des Pfades findet sich eine quellige Rinne, die ebenfalls Milzkraut-
Quellfluren aufweist. Im Osten liegt ein Tobel vor. Der Bach ist dort sehr stark eingeschnitten und weist steile
Wände mit Tannen-Buchen-Bestockung auf.
Waldfunktionen:
Bodenschutzwald/Lawinenschutzw
Beeinträchtigungen:
Von der Straße aus werden Gartenabfälle, Bauschutt und Müll in den Tobel gekippt.
1. Biotoptyp: Schlucht, Tobel oder Klinge (30%)
Nach Anlage zu § 30a LWaldG geschützt als Tobel und Klingen im Wald mit naturnaher Begleitvegetation.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Ablagerung organischer Stoffe / stark
Ablagerung von Bauschutt / stark
Ablagerung von Müll / stark
2. Biotoptyp: Naturnahe Quelle (1%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Seite 470
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Bergbach NW Allmend
Biotopnummer: 276143174095
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Ablagerung organischer Stoffe / stark
Ablagerung von Bauschutt / stark
Ablagerung von Müll / stark
3. Biotoptyp: Sickerquelle (9%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Bemerkung:
quelliger Bereich
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Ablagerung organischer Stoffe / stark
Ablagerung von Bauschutt / stark
Ablagerung von Müll / stark
4. Biotoptyp: Naturnaher Abschnitt eines Mittelgebirgsbachs (60%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Ablagerung organischer Stoffe / stark
Ablagerung von Bauschutt / stark
Ablagerung von Müll / stark
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Abies alba Weiß-Tanne 1996 WBK
* Acer pseudoplatanus Berg-Ahorn 1996 WBK
* Alnus glutinosa Schwarz-Erle 1996 WBK
* Angelica sylvestris Wilde Engelwurz 1996 WBK
* Athyrium filix-femina Wald-Frauenfarn 1996 WBK
Cardamine spec. 1996 WBK
* Carex remota Winkel-Segge 1996 WBK
* Carpinus betulus Hainbuche 1996 WBK
* Chrysosplenium alternifolium Wechselblättriges Milzkraut 1996 WBK
* Chrysosplenium oppositifolium Gegenblättriges Milzkraut 1996 WBK
* Corylus avellana Gewöhnliche Hasel 1996 WBK
* Dryopteris carthusiana agg. Artengruppe Dornfarn 1996 WBK
* Dryopteris filix-mas agg. Artengruppe Männlicher
Wurmfarn
1996 WBK
Seite 471
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Bergbach NW Allmend
Biotopnummer: 276143174095
* Fagus sylvatica Rotbuche 1996 WBK
* Frangula alnus Faulbaum 1996 WBK
* Fraxinus excelsior Gewöhnliche Esche 1996 WBK
z Galium palustre agg. Artengruppe Sumpflabkraut 1996 WBK
* Glechoma hederacea Gundelrebe 1996 WBK
* Hedera helix Efeu 1996 WBK
* Ilex aquifolium Gewöhnliche Stechpalme 1996 WBK
Lamium spec. 1996 WBK
* Oxalis acetosella Wald-Sauerklee 1996 WBK
* Picea abies Gewöhnliche Fichte 1996 WBK
* Rubus sectio Rubus Artengruppe Brombeere 1996 WBK
* Sambucus nigra Schwarzer Holunder 1996 WBK
* Urtica dioica Große Brennessel 1996 WBK
Moose
* Polytrichum formosum Schönes Frauenhaarmoos 1996 WBK
Quelle: WBK = Waldbiotopkartierung
Rote Liste: * = nicht gefährdet
z = keine Einstufung des Aggregats
Seite 472
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Naßwiese W Lindach
Biotopnummer: 276143174097
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Feldhecken und Feldgehölze.
Fläche: 0,2000 ha
Teilflächen: 1
Rechtswert: 3431356 Hochwert: 5360163
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Wuchsbezirke: WBGR Vorgebirge zwischen Murg und Elz
Erfassung: 27.11.1996
FVA: Schäffner, Georg
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Leitbiotoptyp: Moorbereich und Feuchtbiotop
Biotopbeschreibung:
Senke mit Naß- und Feuchtwiesenbereichen.
Es handelt sich um eine größere Senke sowie um rinnenartige Fortsetzungen nach Osten mit dem Auftreten von
Naßwiesenbereichen. Die leicht erhöhten Standorte der Senke mit nur einer Kennart (Spitzblütige Binse) wurden
als magere Feuchtwiese erfaßt (u.a. vereinzelt noch Teifelsabbiß udn Blutwurz). Die vorkommenden Kennarten
der Naßwiese sind: Spitzblütige Binse, Wasser-Greiskraut, Mädesüß, Sumpfdotterblume, Blut-Weiderich und
Hunds-Straußgras. Außerdem kommen mit Sumpf-Pippau, Kuckucks-Lichtnelke und Wald-Engelwurz weitere
Charakterarten vor. Der größte Teil der Naßwiese (westlich der Quellfassung) wird gemäht, der östliche Teil wird
beweidet. Die Fläche wird nach Süden durch eine Haselhecke begrenzt, die sich außerhalb des
Zuständigkeitsbereichs der WBK fortsetzt.
Waldfunktionen:
Erholungswald 2
1. Biotoptyp: Nasswiese (15%)
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
2. Biotoptyp: Feldhecke (15%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Feldhecken und Feldgehölze.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Seite 473
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Naßwiese W Lindach
Biotopnummer: 276143174097
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
z Agrostis canina agg. Artengruppe Hunds-Straußgras 1996 WBK
* Ajuga reptans Kriechender Günsel 1996 WBK
* Angelica sylvestris Wilde Engelwurz 1996 WBK
* Caltha palustris Sumpf-Dotterblume 1996 WBK
z Cardamine pratensis agg. Artengruppe Wiesen-
Schaumkraut
1996 WBK
* Carex panicea Hirsen-Segge 1996 WBK
* Cirsium palustre Sumpf-Kratzdistel 1996 WBK
* Corylus avellana Gewöhnliche Hasel 2005 WBK
* Crepis paludosa Sumpf-Pippau 1996 WBK
* Epilobium hirsutum Zottiges Weidenröschen 2005 WBK
* Filipendula ulmaria Mädesüß 1996 WBK
z Galium palustre agg. Artengruppe Sumpflabkraut 1996 WBK
* Galium uliginosum Moor-Labkraut 1996 WBK
* Impatiens glandulifera Indisches Springkraut 2005 WBK
* Juncus acutiflorus Spitzblütige Binse 1996 WBK
* Lathyrus pratensis Wiesen-Platterbse 2005 WBK
* Lotus uliginosus Sumpf-Hornklee 2005 WBK
* Lychnis flos-cuculi Kuckucks-Lichtnelke 1996 WBK
* Lythrum salicaria Blut-Weiderich 1996 WBK
z Myosotis palustris agg. Artengruppe Sumpf-
Vergißmeinnicht
2005 WBK
* Persicaria bistorta Wiesen-Knöterich 2005 WBK
* Potentilla erecta Blutwurz 2005 WBK
* Prunella vulgaris Kleine Brunelle 2005 WBK
* Ranunculus flammula Brennender Hahnenfuß 2005 WBK
* Ranunculus repens Kriechender Hahnenfuß 2005 WBK
* Scirpus sylvaticus Wald-Simse 1996 WBK
* Senecio aquaticus Wasser-Greiskraut 1996 WBK
* Succisa pratensis Gewöhnlicher Teufelsabbiß 1996 WBK
* Urtica dioica Große Brennessel 2005 WBK
* Valeriana dioica Sumpf-Baldrian 1996 WBK
Quelle: WBK = Waldbiotopkartierung
Rote Liste: * = nicht gefährdet
z = keine Einstufung des Aggregats
Seite 474
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Bergbach SO Grafenberg
Biotopnummer: 276143174098
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Naturnahe Auwälder.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Seggen- und binsenreiche Nasswiesen.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Fläche: 1,9000 ha
Teilflächen: 1
Rechtswert: 3431640 Hochwert: 5360162
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Wuchsbezirke: WBGR Vorgebirge zwischen Murg und Elz
Erfassung: 21.11.1996
FVA: Schäffner, Georg
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Leitbiotoptyp: Fließgewässer
Biotopbeschreibung:
Bergbach mit naturnaher Begleitvegetation sowie Schwarzerlen-Eschen-Wald.
Westlich der kleinen Waldwiese kommt am Hauptarm in einer feuchten, stellenweise auch quelligen Senke ein
Schwarzerlen-Eschen-Wald vor. Er besteht aus Erle in Baumschicht, Mädesüß, Schlanker Segge, Roter
Lichtnelke, den beiden Milzkrautarten, aber auch dem Indischen Springkraut in der Krautschicht und wird von
Rinnsalen durchzogen.
Im Westen kommen neben dem Bachlauf zwei kleinere Naßwiesenbereiche vor: mti mit Spitzblütiger Binse,
Flatterbinse, Hirsen-Segge, Kleinem Baldrian, Wasser-Greiskraut, Waldsimse und Kriechendem Günsel
rechtsufrig am vollständigem Austritt aus dem Waldbereich oder linksufrig am Waldrand mit Mädesüß und
Sumpfvergißmeinnicht vor.
Die Oberläufe in Norden, Osten sowie deren Südäste weisen Quellen bzw. quellige Bereiche auf. Fast im
gesamten Bachssystem sind Laubholzstreifen (vor allem aus Erle und Ahorn) ausgebildet. Bei der Kurve des
Heugrabeneckwegs (im SO) finden sich feuchte Bereiche mit Erlen- und Eschen-Aufforstungen (nicht als
Waldgesellschaft erfaßt!). In diesem Bereich weist der Bach geringes Gefälle auf und durchzieht als sehr
schmale, aber tiefe Rinne die Senke. Der Bach fließt im westlichen Teil am Waldrand entlang eines Fichten-
Stangenholzes und quert die Wiese am Westende..
Waldfunktionen:
Erholungswald 2
Beeinträchtigungen:
Die naturnahe Artenzusammensetzung des Erlen-Eschen-Walds wird durch die starke Ausbreitung des
Indischen Springkrauts beeinträchtigt. Die Quelle des südlichen
Seite 475
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Bergbach SO Grafenberg
Biotopnummer: 276143174098
Oberlaufs ist mit Fichten-Reisig zugedeckt. Die Naßwiesen im Westen sind durch das Aufkommen von Gehölzen
sowie die Akkumulation von Biomasse gefährdet.
1. Biotoptyp: Nasswiese (3%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Seggen- und binsenreiche Nasswiesen.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Ablagerung organischer Stoffe / stark
Artenveränderung (Neophyten) / stark
Natürliche Sukzession / stark
2. Biotoptyp: Naturnahe Quelle (1%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Ablagerung organischer Stoffe / stark
Artenveränderung (Neophyten) / stark
Natürliche Sukzession / stark
3. Biotoptyp: Sickerquelle (3%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Bemerkung:
quelliger Bereich
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Ablagerung organischer Stoffe / stark
Artenveränderung (Neophyten) / stark
Natürliche Sukzession / stark
4. Biotoptyp: Naturnaher Abschnitt eines Mittelgebirgsbachs (90%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Ablagerung organischer Stoffe / stark
Artenveränderung (Neophyten) / stark
Natürliche Sukzession / stark
5. Biotoptyp: Schwarzerlen-Eschen-Wald (5%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Naturnahe Auwälder.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Ablagerung organischer Stoffe / stark
Artenveränderung (Neophyten) / stark
Natürliche Sukzession / stark
Seite 476
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Bergbach SO Grafenberg
Biotopnummer: 276143174098
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Abies alba Weiß-Tanne 1996 WBK
* Acer pseudoplatanus Berg-Ahorn 1996 WBK
* Ajuga reptans Kriechender Günsel 1996 WBK
* Alnus glutinosa Schwarz-Erle 1996 WBK
* Angelica sylvestris Wilde Engelwurz 1996 WBK
* Caltha palustris Sumpf-Dotterblume 1996 WBK
Cardamine spec. 1996 WBK
* Carex acuta Schlank-Segge 1996 WBK
* Carex panicea Hirsen-Segge 1996 WBK
* Carex pendula Hänge-Segge 1996 WBK
* Carex remota Winkel-Segge 1996 WBK
* Carex sylvatica Wald-Segge 1996 WBK
* Centaurea jacea Wiesen-Flockenblume 2005 WBK
* Chaerophyllum hirsutum Berg-Kälberkropf 1996 WBK
* Chrysosplenium alternifolium Wechselblättriges Milzkraut 1996 WBK
* Chrysosplenium oppositifolium Gegenblättriges Milzkraut 1996 WBK
* Circaea lutetiana Gewöhnliches Hexenkraut 1996 WBK
* Dryopteris carthusiana agg. Artengruppe Dornfarn 1996 WBK
* Dryopteris filix-mas agg. Artengruppe Männlicher
Wurmfarn
1996 WBK
* Fagus sylvatica Rotbuche 1996 WBK
* Filipendula ulmaria Mädesüß 1996 WBK
* Fraxinus excelsior Gewöhnliche Esche 1996 WBK
z Galium palustre agg. Artengruppe Sumpflabkraut 1996 WBK
* Geranium robertianum Ruprechtskraut 1996 WBK
* Geum urbanum Echte Nelkenwurz 1996 WBK
z Glyceria fluitans agg. Artengruppe Flutender Schwaden1996 WBK
* Impatiens glandulifera Indisches Springkraut 1996 WBK
* Juncus acutiflorus Spitzblütige Binse 1996 WBK
* Juncus effusus Flatter-Binse 1996 WBK
Lamium spec. 1996 WBK
* Lathyrus pratensis Wiesen-Platterbse 2005 WBK
* Lotus uliginosus Sumpf-Hornklee 2005 WBK
* Lysimachia nummularia Pfennigkraut 1996 WBK
z Myosotis palustris agg. Artengruppe Sumpf- 2005 WBK
Seite 477
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Bergbach SO Grafenberg
Biotopnummer: 276143174098
Vergißmeinnicht
* Oxalis acetosella Wald-Sauerklee 1996 WBK
* Picea abies Gewöhnliche Fichte 1996 WBK
* Potentilla erecta Blutwurz 2005 WBK
* Prunus avium Vogel-Kirsche 1996 WBK
* Ranunculus flammula Brennender Hahnenfuß 2005 WBK
* Ranunculus repens Kriechender Hahnenfuß 2005 WBK
* Rubus idaeus Himbeere 1996 WBK
* Rubus sectio Rubus Artengruppe Brombeere 1996 WBK
* Salix caprea Sal-Weide 1996 WBK
* Sambucus nigra Schwarzer Holunder 1996 WBK
* Scirpus sylvaticus Wald-Simse 1996 WBK
* Senecio aquaticus Wasser-Greiskraut 1996 WBK
* Silene dioica Tag-Lichtnelke 1996 WBK
* Stachys sylvatica Wald-Ziest 1996 WBK
* Succisa pratensis Gewöhnlicher Teufelsabbiß 2005 WBK
* Tilia platyphyllos Sommer-Linde 1996 WBK
* Urtica dioica Große Brennessel 1996 WBK
* Valeriana dioica Sumpf-Baldrian 1996 WBK
* Veronica beccabunga Bachbunge 1996 WBK
Moose
* Polytrichum formosum Schönes Frauenhaarmoos 1996 WBK
Quelle: WBK = Waldbiotopkartierung
Rote Liste: * = nicht gefährdet
z = keine Einstufung des Aggregats
Seite 478
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Quelliger Bereich SO Lindach
Biotopnummer: 276143174100
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Sümpfe.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Fläche: 0,1000 ha
Teilflächen: 1
Rechtswert: 3431282 Hochwert: 5359902
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Wuchsbezirke: WBGR Vorgebirge zwischen Murg und Elz
Erfassung: 27.11.1996
FVA: Schäffner, Georg
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Leitbiotoptyp: Moorbereich und Feuchtbiotop
Biotopbeschreibung:
Großer quelliger Bereich mit drei Quellen sowie Waldsimsensumpf.
Der quellige Bereich liegt am Waldrand und weist neben Milzkraut-Quellfluren v.a. einen von Bingelkraut und
Engelwurz durchdrungenen Waldsimsenbestand auf. Am oberen Rand des Feuchtbereichs kommen drei
Fließquellen vor. Die Senke ist nur am hangoberen Rand mit einzelnen großen Eschen und am Rand zur
angrenzenden Rinderweide mit Erlensukzession bestockt.
Waldfunktionen:
Erholungswald 2
Beeinträchtigungen:
Die naturnahe Artenzusammensetzung im Feuchtbiotop ist durch die starke Ausbreitung des Sachalin-
Staudenknöterichs gefährdet.
1. Biotoptyp: Waldfreier Sumpf (60%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Sümpfe.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Artenveränderung (Neophyten) / stark
Beweidung / stark
2. Biotoptyp: Naturnahe Quelle (2%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Artenveränderung (Neophyten) / stark
Beweidung / stark
3. Biotoptyp: Sickerquelle (98%)
Seite 479
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Quelliger Bereich SO Lindach
Biotopnummer: 276143174100
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Bemerkung:
quelliger Bereich
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Artenveränderung (Neophyten) / stark
Beweidung / stark
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Achillea ptarmica Sumpf-Schafgarbe 2005 WBK
z Agrostis canina agg. Artengruppe Hunds-Straußgras 1996 WBK
* Alnus glutinosa Schwarz-Erle 2005 WBK
* Angelica sylvestris Wilde Engelwurz 1996 WBK
* Cardamine amara Bitteres Schaumkraut 1996 WBK
* Chaerophyllum hirsutum Berg-Kälberkropf 1996 WBK
* Chrysosplenium alternifolium Wechselblättriges Milzkraut 1996 WBK
* Chrysosplenium oppositifolium Gegenblättriges Milzkraut 1996 WBK
* Cirsium palustre Sumpf-Kratzdistel 1996 WBK
* Fraxinus excelsior Gewöhnliche Esche 1996 WBK
z Galium palustre agg. Artengruppe Sumpflabkraut 1996 WBK
* Impatiens noli-tangere Rührmichnichtan 2005 WBK
* Juncus acutiflorus Spitzblütige Binse 1996 WBK
* Juncus effusus Flatter-Binse 2005 WBK
* Lychnis flos-cuculi Kuckucks-Lichtnelke 1996 WBK
* Lythrum salicaria Blut-Weiderich 1996 WBK
* Mentha aquatica Wasser-Minze 2005 WBK
z Myosotis palustris agg. Artengruppe Sumpf-
Vergißmeinnicht
1996 WBK
* Reynoutria sachalinensis Sachalin-Staudenknöterich 1996 WBK
* Rubus sectio Rubus Artengruppe Brombeere 1996 WBK
* Rumex acetosa Wiesen-Sauerampfer 1996 WBK
* Scirpus sylvaticus Wald-Simse 2005 WBK
* Senecio aquaticus Wasser-Greiskraut 1996 WBK
* Urtica dioica Große Brennessel 1996 WBK
* Valeriana dioica Sumpf-Baldrian 1996 WBK
Quelle: WBK = Waldbiotopkartierung
Seite 480
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Quelliger Bereich SO Lindach
Biotopnummer: 276143174100
Rote Liste: * = nicht gefährdet
z = keine Einstufung des Aggregats
Sonstige Bemerkungen:
2005: eventuell ist die ehemals vorhandene Nasswiese unter dem Staudenknöterich untergegangen.
Seite 481
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Quelle NW Kuhhornkopf
Biotopnummer: 276143174101
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Fläche: 0,1000 ha
Teilflächen: 1
Rechtswert: 3431502 Hochwert: 5359866
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Wuchsbezirke: WBGR Vorgebirge zwischen Murg und Elz
Erfassung: 21.11.1996
FVA: Schäffner, Georg
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Leitbiotoptyp: Fließgewässer
Biotopbeschreibung:
Zwei nahe beieinander liegende, zeitweilige Quellen sowie feuchte Rinne mit Milzkraut-Quellflur und Eschen-
Bestockung.
Waldfunktionen:
Erholungswald 2
1. Biotoptyp: Naturnahe Quelle (100%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Ajuga reptans Kriechender Günsel 1996 WBK
* Athyrium filix-femina Wald-Frauenfarn 1996 WBK
* Chrysosplenium oppositifolium Gegenblättriges Milzkraut 1996 WBK
* Dryopteris carthusiana agg. Artengruppe Dornfarn 1996 WBK
* Dryopteris filix-mas agg. Artengruppe Männlicher
Wurmfarn
1996 WBK
* Fraxinus excelsior Gewöhnliche Esche 1996 WBK
* Galium odoratum Waldmeister 1996 WBK
* Lysimachia nummularia Pfennigkraut 1996 WBK
* Lysimachia vulgaris Gewöhnlicher Gilbweiderich 1996 WBK
* Oxalis acetosella Wald-Sauerklee 1996 WBK
Seite 482
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Quelle NW Kuhhornkopf
Biotopnummer: 276143174101
* Picea abies Gewöhnliche Fichte 1996 WBK
* Senecio ovatus Fuchs' Haingreiskraut 1996 WBK
Quelle: WBK = Waldbiotopkartierung
Rote Liste: * = nicht gefährdet
Seite 483
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Quelle W Täschenkopf
Biotopnummer: 276143174134
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Fläche: 0,1000 ha
Teilflächen: 1
Rechtswert: 3434094 Hochwert: 5362624
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Wuchsbezirke: WBGR Vorgebirge zwischen Murg und Elz
Erfassung: 14.10.1996
FVA: Schäffner, Georg
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Leitbiotoptyp: Fließgewässer
Biotopbeschreibung:
Quelle mit zeitweiliger Schüttung.
Die Quelle liegt in einem Tannen-Fichten-Baumholz zwischen zwei großen Buntsandstein-Blöcken. Direkt an der
Quelle kommen Lebermoose vor.
1. Biotoptyp: Naturnahe Quelle (100%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Blechnum spicant Rippenfarn 1996 WBK
* Luzula sylvatica Wald-Hainsimse 1996 WBK
* Picea abies Gewöhnliche Fichte 1996 WBK
* Vaccinium myrtillus Heidelbeere 1996 WBK
Der Biotop stellt einen bedeutenden Lebensraum dar für:
Moose
Quelle: WBK = Waldbiotopkartierung
Rote Liste: * = nicht gefährdet
Seite 484
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Bergbach W Täschenkopf
Biotopnummer: 276143174135
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Naturnahe Auwälder.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Röhrichtbestände und Riede.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Fläche: 1,5000 ha
Teilflächen: 1
Rechtswert: 3433394 Hochwert: 5362440
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Wuchsbezirke: WBGR Vorgebirge zwischen Murg und Elz
Erfassung: 14.10.1996
FVA: Schäffner, Georg
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Leitbiotoptyp: Fließgewässer
Biotopbeschreibung:
Bergbach mit einer Vielzahl von quelligen Bereichen sowie Schwarzerlen-Eschen-Wald (Regelsbach).
Im Oberlauf ist die Bestockung besonders naturnah und besteht aus Esche, Bergahorn und Tanne. Es kommen
dort größere quellige Bereiche vor, die aber durch das Indische Springkraut dominiert werden. Im Oberlauf
finden sich zwei kleine Teiche mit etwas Süßgras-Flutrasen am Uferrand. Östlich der Teiche liegt eine größere
feuchte Senke mit Schwarzerlen-Eschen-Wald. Die Baumschicht besteht aus Erlen, in der Krautschicht kommen
Sumpf-Veilchen, Sumpfdotterblume, Gilbweiderich, Winkel-Segge und viele Moose vor. Der Bach ist teilweise
stark verzweigt und weist eine Vielzahl von quelligen Bereichen auf. Die quelligen Bereiche sind teilweise
bestockt mit Schwarzerlen-Eschen-Wald, teilweise aber auch unbestockt; dann kommen Milzkraut-Quellfluren
und eine Vielzahl von Nässezeigern vor.
Waldfunktionen:
Bodenschutzwald/Lawinenschutzw
Beeinträchtigungen:
Die naturnahe Artenzusammensetzung in den quelligen Bereichen ist teilweise durch die starke Ausbreitung des
Indischen Springkrauts gefährdet.
1. Biotoptyp: Röhricht (1%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Röhrichtbestände und Riede.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Artenveränderung (Neophyten) / stark
Seite 485
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Bergbach W Täschenkopf
Biotopnummer: 276143174135
2. Biotoptyp: Sickerquelle (25%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Bemerkung:
quelliger Bereich
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Artenveränderung (Neophyten) / stark
3. Biotoptyp: Naturnaher Abschnitt eines Mittelgebirgsbachs (65%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Artenveränderung (Neophyten) / stark
4. Biotoptyp: Schwarzerlen-Eschen-Wald (13%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Naturnahe Auwälder.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Artenveränderung (Neophyten) / stark
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Abies alba Weiß-Tanne 1996 WBK
* Acer pseudoplatanus Berg-Ahorn 1996 WBK
* Ajuga reptans Kriechender Günsel 1996 WBK
* Alnus glutinosa Schwarz-Erle 1996 WBK
* Angelica sylvestris Wilde Engelwurz 1996 WBK
* Athyrium filix-femina Wald-Frauenfarn 1996 WBK
* Blechnum spicant Rippenfarn 1996 WBK
* Caltha palustris Sumpf-Dotterblume 1996 WBK
Cardamine spec. 1996 WBK
* Carex remota Winkel-Segge 1996 WBK
* Carex sylvatica Wald-Segge 1996 WBK
* Chrysosplenium alternifolium Wechselblättriges Milzkraut 1996 WBK
* Chrysosplenium oppositifolium Gegenblättriges Milzkraut 1996 WBK
* Circaea lutetiana Gewöhnliches Hexenkraut 1996 WBK
* Dryopteris carthusiana agg. Artengruppe Dornfarn 1996 WBK
* Dryopteris filix-mas agg. Artengruppe Männlicher
Wurmfarn
1996 WBK
* Fagus sylvatica Rotbuche 1996 WBK
Seite 486
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Bergbach W Täschenkopf
Biotopnummer: 276143174135
* Filipendula ulmaria Mädesüß 1996 WBK
* Frangula alnus Faulbaum 1996 WBK
* Fraxinus excelsior Gewöhnliche Esche 1996 WBK
* Galium odoratum Waldmeister 1996 WBK
z Galium palustre agg. Artengruppe Sumpflabkraut 1996 WBK
* Geranium robertianum Ruprechtskraut 1996 WBK
z Glyceria fluitans agg. Artengruppe Flutender Schwaden1996 WBK
* Impatiens glandulifera Indisches Springkraut 1996 WBK
Lamium spec. 1996 WBK
* Lemna minor Kleine Wasserlinse 1996 WBK
* Lysimachia vulgaris Gewöhnlicher Gilbweiderich 1996 WBK
* Oxalis acetosella Wald-Sauerklee 1996 WBK
* Picea abies Gewöhnliche Fichte 1996 WBK
* Primula elatior Große Schlüsselblume 1996 WBK
* Rubus sectio Rubus Artengruppe Brombeere 1996 WBK
* Salix cinerea Grau-Weide 1996 WBK
* Sambucus nigra Schwarzer Holunder 1996 WBK
* Scirpus sylvaticus Wald-Simse 1996 WBK
* Sorbus aucuparia Vogelbeere 1996 WBK
* Stachys sylvatica Wald-Ziest 1996 WBK
* Stellaria nemorum Wald-Sternmiere 1996 WBK
* Urtica dioica Große Brennessel 2005 WBK
* Veronica beccabunga Bachbunge 2005 WBK
V Viola palustris Sumpf-Veilchen 1996 WBK
Moose
Sphagnum spec. 1996 WBK
Quelle: WBK = Waldbiotopkartierung
Rote Liste: * = nicht gefährdet
V = Sippe der Vorwarnliste
z = keine Einstufung des Aggregats
Sonstige Bemerkungen:
Der Bach wurde im unteren Teil nicht kartiert, da er dort durch sehr dichte Fichten-Bestände fließt bzw. die
Krautschicht extrem stark durch das Indische Springkraut dominiert
wird.
Seite 487
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Bergbach SO Nordrach
Biotopnummer: 276143174138
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Seggen- und binsenreiche Nasswiesen.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Fläche: 0,8000 ha
Teilflächen: 2
Rechtswert: 3432842 Hochwert: 5362013
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Wuchsbezirke: WBGR Vorgebirge zwischen Murg und Elz
Erfassung: 15.10.1996
FVA: Schäffner, Georg
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Leitbiotoptyp: Fließgewässer
Biotopbeschreibung:
Bergbach mit weitgehend naturnaher Begleitvegetation sowie mehreren quelligen Bereichen (Schanzbächle).
Im Osten findet sich ein kleiner Naßwiesenrest (nicht aufgeforstete Restfläche!) mit Mädesüß, Gilbweiderich,
Blut-Weiderich und Waldsimse. Es handelt sich um eine hochstaudenreiche Naßwiesenbrache, die durch
Sukzession (Verjüngung aus Erle und Esche ist bereits vorhanden!) verschwinden wird.
Der Bach weist ein blockreiches Bachbett auf; im Oberlauf fließt der durch ältere Tannen-Mischbestände
(Südhang) bzw. jüngere Fichten-Bestände (Nordhang); direkt am Bach kommen Erlen, Eschen und Bergahorne
vor. Es finden sich mehrere quellige Bereiche mit Milzkraut-Quellfluren, Sumpfdotterblume und Mädesüß. Diese
sind überwiegend unbestockt, teilweise kommen einzelne Erlen vor.
Waldfunktionen:
Bodenschutzwald/Lawinenschutzw Erholungswald 2
Beeinträchtigungen:
Der Naßwiesenrest ist durch die Ansamung von Erlen und Eschen gefährdet.
1. Biotoptyp: Nasswiese (2%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Seggen- und binsenreiche Nasswiesen.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Natürliche Sukzession / stark
2. Biotoptyp: Sickerquelle (8%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Seite 488
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Bergbach SO Nordrach
Biotopnummer: 276143174138
Bemerkung:
quelliger Bereich
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Natürliche Sukzession / stark
3. Biotoptyp: Naturnaher Abschnitt eines Mittelgebirgsbachs (90%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Natürliche Sukzession / stark
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Abies alba Weiß-Tanne 1996 WBK
* Acer pseudoplatanus Berg-Ahorn 1996 WBK
* Ajuga reptans Kriechender Günsel 1996 WBK
* Alnus glutinosa Schwarz-Erle 1996 WBK
* Angelica sylvestris Wilde Engelwurz 1996 WBK
* Athyrium filix-femina Wald-Frauenfarn 1996 WBK
* Caltha palustris Sumpf-Dotterblume 1996 WBK
* Carex remota Winkel-Segge 1996 WBK
* Chrysosplenium alternifolium Wechselblättriges Milzkraut 1996 WBK
* Chrysosplenium oppositifolium Gegenblättriges Milzkraut 1996 WBK
* Corylus avellana Gewöhnliche Hasel 1996 WBK
* Dryopteris carthusiana agg. Artengruppe Dornfarn 1996 WBK
Epilobium spec. 1996 WBK
* Eupatorium cannabinum Echter Wasserdost 1996 WBK
* Fagus sylvatica Rotbuche 1996 WBK
* Filipendula ulmaria Mädesüß 1996 WBK
* Fraxinus excelsior Gewöhnliche Esche 1996 WBK
z Galium palustre agg. Artengruppe Sumpflabkraut 1996 WBK
* Geranium robertianum Ruprechtskraut 1996 WBK
* Geum urbanum Echte Nelkenwurz 1996 WBK
* Impatiens noli-tangere Rührmichnichtan 1996 WBK
* Juncus effusus Flatter-Binse 1996 WBK
* Knautia maxima Wald-Witwenblume 1996 WBK
Lamium spec. 1996 WBK
Seite 489
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Bergbach SO Nordrach
Biotopnummer: 276143174138
* Lysimachia nummularia Pfennigkraut 1996 WBK
* Lysimachia vulgaris Gewöhnlicher Gilbweiderich 1996 WBK
* Lythrum salicaria Blut-Weiderich 1996 WBK
* Oxalis acetosella Wald-Sauerklee 1996 WBK
* Picea abies Gewöhnliche Fichte 1996 WBK
* Primula elatior Große Schlüsselblume 1996 WBK
* Rubus sectio Rubus Artengruppe Brombeere 1996 WBK
* Sambucus nigra Schwarzer Holunder 1996 WBK
* Scirpus sylvaticus Wald-Simse 1996 WBK
* Senecio ovatus Fuchs' Haingreiskraut 1996 WBK
* Urtica dioica Große Brennessel 1996 WBK
* Veronica beccabunga Bachbunge 1996 WBK
Quelle: WBK = Waldbiotopkartierung
Rote Liste: * = nicht gefährdet
z = keine Einstufung des Aggregats
Sonstige Bemerkungen:
Im Osten sowie zwischen den kartierten Bachabschnitten liegen sehr dichte Fichten-Stangenhölzer vor (nicht
kartiert!). Dort ist die Tiefenerosion des Baches deutlich stärker.
Seite 490
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Feldgehölz SW Mühlstein
Biotopnummer: 276143174147
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Feldhecken und Feldgehölze.
Fläche: 0,4000 ha
Teilflächen: 1
Rechtswert: 3432814 Hochwert: 5361346
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Wuchsbezirke: WBGR Vorgebirge zwischen Murg und Elz
Erfassung: 15.10.1996
FVA: Schäffner, Georg
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Leitbiotoptyp: Strukturreicher Waldbestand
Biotopbeschreibung:
Feldgehölz aus Laubbäumen auf kleiner, flacher Kuppe.
Der Bestand setzt sich aus Eichen, Edelkastanien sowie weiteren Laubbaumarten zusammen. Umgeben wird
das Feldgehölz von Streuobstwiesen, Ackerland und Wiesen. Stellenweise finden sich Ansammlungen von
Lesesteinen.
1. Biotoptyp: Feldgehölz (100%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Feldhecken und Feldgehölze.
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Abies alba Weiß-Tanne 1996 WBK
* Acer pseudoplatanus Berg-Ahorn 1996 WBK
* Betula pendula Hänge-Birke 1996 WBK
* Carpinus betulus Hainbuche 1996 WBK
* Castanea sativa Edelkastanie 1996 WBK
* Corylus avellana Gewöhnliche Hasel 1996 WBK
* Deschampsia flexuosa Draht-Schmiele 1996 WBK
* Dryopteris filix-mas agg. Artengruppe Männlicher
Wurmfarn
1996 WBK
* Fagus sylvatica Rotbuche 1996 WBK
* Galeopsis tetrahit agg. Artengruppe Gewöhnlicher
Hohlzahn
1996 WBK
* Ilex aquifolium Gewöhnliche Stechpalme 1996 WBK
Seite 491
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Feldgehölz SW Mühlstein
Biotopnummer: 276143174147
* Luzula luzuloides Weiße Hainsimse 1996 WBK
* Melampyrum pratense Wiesen-Wachtelweizen 1996 WBK
Poa spec. 1996 WBK
* Prunus avium Vogel-Kirsche 1996 WBK
* Quercus petraea Trauben-Eiche 1996 WBK
* Rubus sectio Rubus Artengruppe Brombeere 1996 WBK
* Sambucus nigra Schwarzer Holunder 1996 WBK
Solidago virgaurea subsp. minuta Gebirgs-Goldrute 1996 WBK
* Teucrium scorodonia Salbei-Gamander 1996 WBK
* Urtica dioica Große Brennessel 1996 WBK
* Vaccinium myrtillus Heidelbeere 1996 WBK
Quelle: WBK = Waldbiotopkartierung
Rote Liste: * = nicht gefährdet
Seite 492
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Naßwiesen u. Bergbach bei Schottenhöfen
Biotopnummer: 276143174148
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Fläche: 1,5000 ha
Teilflächen: 3
Rechtswert: 3433340 Hochwert: 5361052
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Wuchsbezirke: WBGR Vorgebirge zwischen Murg und Elz
Erfassung: 14.10.1996
FVA: Schäffner, Georg
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Leitbiotoptyp: Moorbereich und Feuchtbiotop
Biotopbeschreibung:
Wiesental mit Bergbach, Naß- und Feuchtwiesen (Schottenhöferbächle).
1. Nordwesten: Kleine, gut ausgeprägter Naßwiesenbereich (25x10-15m) mit einer Vielzahl von Kennarten:
Wasser-Greiskraut, Sumpf-Vergißmeinnicht, Sumpfdotterblume, Spitzblütige Binse, Moor-Labkraut und
Mädesüß. Zum Waldrand hin starke Zunahme des Indischen Springkrauts 2. Nordosten: Der Bach verläuft
entlang der Straße, sein Bachbett wird aber fast nicht eingeschränkt (Befestigung des Ufers nur auf sehr kurzer
Strecke). Am Bach kommen Mädesüß-Hochstaudenfluren vor. 3. Südwesten: Im östlichen Teil (östlich des
Gehölzes) ist auf größerer Fläche eine Naßwiese ausgebildet. Sie ist hochstaudenreich und weist relativ viele
Flatterbinsen-Horste auf. Im westlichen Teil handelt es sich überwiegend um schmale Naß- und
Feuchtwiesenbereiche (80 % Naß-, 20 % Feuchtwiese!) entlang des Baches. Es treten dort quellige Bereiche
auf, die besonders hochstaudenreich sind.
Beeinträchtigungen:
Die Naß- und Feuchtwiesen sind durch die Ansamung von Gehölzen sowie die Akkumulation von Biomasse
gefährdet. Außerdem treten durch die Beweidung mit zu schweren Rindern starke Trittschäden auf.
1. Biotoptyp: Nasswiese (10%)
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Beweidung / stark
Natürliche Sukzession / stark
2. Biotoptyp: Gewässerbegleitende Hochstaudenflur (3%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Seite 493
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Naßwiesen u. Bergbach bei Schottenhöfen
Biotopnummer: 276143174148
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Beweidung / stark
Natürliche Sukzession / stark
3. Biotoptyp: Sickerquelle (30%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Bemerkung:
quelliger Bereich
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Beweidung / stark
Natürliche Sukzession / stark
4. Biotoptyp: Naturnaher Abschnitt eines Mittelgebirgsbachs (20%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Beweidung / stark
Natürliche Sukzession / stark
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Abies alba Weiß-Tanne 1996 WBK
* Acer pseudoplatanus Berg-Ahorn 1996 WBK
Alchemilla spec. 1996 WBK
* Alnus glutinosa Schwarz-Erle 1996 WBK
* Angelica sylvestris Wilde Engelwurz 1996 WBK
* Athyrium filix-femina Wald-Frauenfarn 1996 WBK
* Caltha palustris Sumpf-Dotterblume 1996 WBK
Cardamine spec. 1996 WBK
* Carex panicea Hirsen-Segge 1996 WBK
Carex spec. 1996 WBK
* Carpinus betulus Hainbuche 1996 WBK
* Chaerophyllum hirsutum Berg-Kälberkropf 1996 WBK
* Chrysosplenium oppositifolium Gegenblättriges Milzkraut 1996 WBK
* Cirsium palustre Sumpf-Kratzdistel 1996 WBK
* Corylus avellana Gewöhnliche Hasel 1996 WBK
* Dryopteris carthusiana agg. Artengruppe Dornfarn 1996 WBK
Epilobium spec. 1996 WBK
Seite 494
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Naßwiesen u. Bergbach bei Schottenhöfen
Biotopnummer: 276143174148
* Filipendula ulmaria Mädesüß 1996 WBK
* Fraxinus excelsior Gewöhnliche Esche 1996 WBK
z Galium palustre agg. Artengruppe Sumpflabkraut 1996 WBK
* Galium uliginosum Moor-Labkraut 1996 WBK
* Geranium robertianum Ruprechtskraut 1996 WBK
z Glyceria fluitans agg. Artengruppe Flutender Schwaden1996 WBK
* Impatiens glandulifera Indisches Springkraut 1996 WBK
* Juglans regia Walnuß 1996 WBK
* Juncus acutiflorus Spitzblütige Binse 1996 WBK
* Juncus effusus Flatter-Binse 1996 WBK
* Knautia maxima Wald-Witwenblume 1996 WBK
* Lotus uliginosus Sumpf-Hornklee 1996 WBK
* Lysimachia nummularia Pfennigkraut 1996 WBK
* Lythrum salicaria Blut-Weiderich 2005 WBK
z Myosotis palustris agg. Artengruppe Sumpf-
Vergißmeinnicht
1996 WBK
* Picea abies Gewöhnliche Fichte 1996 WBK
Polygonum spec. 1996 WBK
* Prunella vulgaris Kleine Brunelle 1996 WBK
* Ranunculus flammula Brennender Hahnenfuß 2005 WBK
* Rubus sectio Rubus Artengruppe Brombeere 1996 WBK
* Salix caprea Sal-Weide 1996 WBK
* Sambucus nigra Schwarzer Holunder 1996 WBK
* Scirpus sylvaticus Wald-Simse 1996 WBK
* Senecio aquaticus Wasser-Greiskraut 1996 WBK
* Stellaria nemorum Wald-Sternmiere 1996 WBK
* Urtica dioica Große Brennessel 1996 WBK
* Valeriana dioica Sumpf-Baldrian 1996 WBK
* Valeriana officinalis Arzneibaldrian 1996 WBK
* Veronica beccabunga Bachbunge 1996 WBK
V Viola palustris Sumpf-Veilchen 1996 WBK
Quelle: WBK = Waldbiotopkartierung
Rote Liste: * = nicht gefährdet
V = Sippe der Vorwarnliste
z = keine Einstufung des Aggregats
Sonstige Bemerkungen:
Zwischen den beiden kartierten Wiesen liegt direkt im Anschluß an die südwestliche Wiese eine weitere
Naßwiese, die aber nicht zum Forstbetrieb gehört und daher nicht
Seite 495
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Naßwiesen u. Bergbach bei Schottenhöfen
Biotopnummer: 276143174148
kartiert wurde. Der Bach wurde weiter im Nordosten nicht kartiert, da seine Ufer komplett befestigt sind.
Literatur:
E. RENNWALD (1991): Feuchtgebietskartierung Ortenau (No-037).
Seite 496
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Feuchte Rinne bei Schottenhöfen
Biotopnummer: 276143174151
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Fläche: 0,5000 ha
Teilflächen: 1
Rechtswert: 3433731 Hochwert: 5361107
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Wuchsbezirke: WBGR Vorgebirge zwischen Murg und Elz
Erfassung: 18.12.1996
FVA: Schäffner, Georg
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Leitbiotoptyp: Moorbereich und Feuchtbiotop
Biotopbeschreibung:
Feuchte, stellenweise auch quellige Rinne mit Hochstaudenfluren und schmalem Bachlauf unterhalb einer
Leitungstrasse..
Die feuchte Rinne weist flächig Hochstaudenfluren auf, wobei die heimischen Arten (Mädesüß, Blut-Weiderich,
Berg-Kälberkropf) durch das Indische Springkraut sehr stark verdrängt werden. In quelligen Bereichen kommen
Bitterschaumkraut-Fluren vor.
Beeinträchtigungen:
Die naturnahe Artenzusammensetzung des Feuchtbiotops ist durch die starke Ausbreitung des Indischen
Springkrauts deutlich gefährdet. Die Hochstaudenflur ist durch das Aufkommen von Gehölzen gefährdet.
1. Biotoptyp: Gewässerbegleitende Hochstaudenflur (80%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Artenveränderung (Neophyten) / stark
Natürliche Sukzession / stark
2. Biotoptyp: Sickerquelle (15%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Bemerkung:
quelliger Bereich
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Artenveränderung (Neophyten) / stark
Natürliche Sukzession / stark
Seite 497
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Feuchte Rinne bei Schottenhöfen
Biotopnummer: 276143174151
3. Biotoptyp: Naturnaher Abschnitt eines Mittelgebirgsbachs (20%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Natürliche und naturnahe Bereiche fließender Binnengewässer
einschließlich ihrer Ufer....
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Artenveränderung (Neophyten) / stark
Natürliche Sukzession / stark
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Cardamine amara Bitteres Schaumkraut 1996 WBK
* Chaerophyllum hirsutum Berg-Kälberkropf 1996 WBK
* Chrysosplenium oppositifolium Gegenblättriges Milzkraut 2005 WBK
* Filipendula ulmaria Mädesüß 1996 WBK
* Fraxinus excelsior Gewöhnliche Esche 1996 WBK
* Impatiens glandulifera Indisches Springkraut 1996 WBK
* Juncus effusus Flatter-Binse 1996 WBK
* Lythrum salicaria Blut-Weiderich 1996 WBK
* Salix fragilis Bruch-Weide 1996 WBK
* Salix viminalis Korb-Weide 1996 WBK
* Scirpus sylvaticus Wald-Simse 1996 WBK
* Urtica dioica Große Brennessel 1996 WBK
Quelle: WBK = Waldbiotopkartierung
Rote Liste: * = nicht gefährdet
Sonstige Bemerkungen:
Der unter einer Stromleitung befindliche Streifen wird waldfrei gehalten.
Seite 498
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Quelliger Bereich N Sodlach
Biotopnummer: 276143174160
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Fläche: 0,1000 ha
Teilflächen: 1
Rechtswert: 3433452 Hochwert: 5360494
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Wuchsbezirke: WBGR Vorgebirge zwischen Murg und Elz
Erfassung: 19.11.1996
FVA: Schäffner, Georg
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Leitbiotoptyp: Moorbereich und Feuchtbiotop
Biotopbeschreibung:
Bestockungsfreier quelliger Bereich mit Milzkraut-Quellflur.
Waldfunktionen:
Bodenschutzwald/Lawinenschutzw
1. Biotoptyp: Sickerquelle (100%)
Nach Anlage zu § 32 NatSchG geschützt als Quellbereiche.
Bemerkung:
quelliger Bereich
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Keine Beeinträchtigung erkennbar / keine Angabe
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Athyrium filix-femina Wald-Frauenfarn 1996 WBK
Cardamine spec. 1996 WBK
* Chrysosplenium alternifolium Wechselblättriges Milzkraut 1996 WBK
* Chrysosplenium oppositifolium Gegenblättriges Milzkraut 1996 WBK
* Dryopteris carthusiana agg. Artengruppe Dornfarn 1996 WBK
* Silene dioica Tag-Lichtnelke 1996 WBK
* Urtica dioica Große Brennessel 1996 WBK
Quelle: WBK = Waldbiotopkartierung
Seite 499
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Quelliger Bereich N Sodlach
Biotopnummer: 276143174160
Rote Liste: * = nicht gefährdet
Seite 500
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Eibenvorkommen NW Untertal
Biotopnummer: 276143174455
Fläche: 0,5000 ha
Teilflächen: 1
Rechtswert: 3431514 Hochwert: 5362376
Naturraum: Mittlerer Schwarzwald
Wuchsbezirke: WBGR Vorgebirge zwischen Murg und Elz
Erfassung: 07.09.2005
FVA: Dumitru, Alexandra
Kreis: Ortenaukreis
Gemeinde: Nordrach (100%)
Leitbiotoptyp: Waldbestand mit schützenswerten Pflanzen
Biotopbeschreibung:
Eibenvorkommen in einem Eichenwald an überwiegend ost-nordostexponiertem, flachgründigem Hang. Teils
sehr dichter Eichen-Wald mit stockschlägigen Haseln und kaum Bodenvegetation. Nach Osten und Süden
kleinflächig Übergang zum Hainsimsen-Traubeneichenwald mit Magerkeits- und Säurezeigern.
1. Biotoptyp: Wälder (100%)
Bemerkung:
Waldbestand mit schützenswerter Pflanzenart
Beeinträchtigung / Beeinträchtigungsgrad des Teilbiotops:
Natürliche Sukzession / stark
Arten im Gesamtbiotop:
RL Wissenschaftl. Artname Deutscher Artname Jahr Q/Be Menge Status
Hoehere Pflanzen/Farne
* Abies alba Weiß-Tanne 2005 WBK
* Betula pendula Hänge-Birke 2005 WBK
* Carpinus betulus Hainbuche 2005 WBK
* Castanea sativa Edelkastanie 2005 WBK
* Corylus avellana Gewöhnliche Hasel 2005 WBK
* Dryopteris filix-mas Männlicher Wurmfarn 2005 WBK
* Fagus sylvatica Rotbuche 2005 WBK
* Hedera helix Efeu 2005 WBK
* Ilex aquifolium Gewöhnliche Stechpalme 2005 WBK
* Luzula luzulina Gelbliche Hainsimse 2005 WBK
* Melampyrum pratense Wiesen-Wachtelweizen 2005 WBK
* Picea abies Gewöhnliche Fichte 2005 WBK
Seite 501
Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg
Biotopname: Eibenvorkommen NW Untertal
Biotopnummer: 276143174455
* Quercus petraea Trauben-Eiche 2005 WBK
Rubus spec. 2005 WBK
3 Taxus baccata Eibe 2005 WBK
* Vaccinium myrtillus Heidelbeere 2005 WBK
Der Biotop stellt einen bedeutenden Lebensraum dar für:
Eibe
Quelle: WBK = Waldbiotopkartierung
Rote Liste: * = nicht gefährdet
3 = gefährdet
Seite 502