Erlebnisreiche Wanderungen , wandern in Nordrach ,im Schwarzwald , botanische Kostbarkeiten
  Naturschutz in Nordrach.
Ich möchte in diesem Artikel auf die botanischen Kostbarkeiten und die landschaftlichen Besonderheiten , nicht nur  Nordrach´s, sondern auch auf die schöne Regio um uns , aufmerksam machen . Schwarzwald , Alsace , Baar , "Schwobenland" Hegau und Bodensee. Diese tollen Gegenden sind  von Nordrach aus gut zu erreichen. 

Botanische Kostbarkeiten Nordrachs





Nordrach ist auch das am wenigsten zerschnittene Tal im Schwarzwald.

Gelber FingerhutBläulingHochstaudenflur "Sturm Lothar" Bärenweg Moos.Alle nachfolgenden Texte sind der Homepage " Naturpark Schwarzwald Mitte - Nord " entnommen .

(Stromtrassen , Straßen , Wohnbesiedlung , ) Fast 7000 ha unberührte Landschaft.


3 000 ha auf unserer Gemeinde , und angrenzend Gemarkung Zell , Unterharmersbach , Oberharmersbach , Oppenau , Bad Peterstal , Oberkirch , Durbach , Gengenbach grenzen mit ihren riesigen Wälder , an dieses , hauptsächlich Moosgebiet.


Man kann von Zell-Weierbach durchgehend über die Moss bis zum Kniebis wandern ohne an eine menschliche Ansiedlung oder sonstiges zu kommen .


Über 50 km. Je nach Strecke mal so 3 oder 5 Bauernhöfe anzutrefen.


Einmalig im Schwarzwald . Bestimmt vermarktbar , touristisch.


Diese Flächen stehen auch meist unter Naturschutz.


Allein in Nordrach sind es 1800 ha.


FFH - Gebiete :


meist kleinfachige Schutzgebiete. Sumpf - Trockenwiesen , bestimmte Vorkommen von seltenen Pflanzen und Tieren. Auch Naturdenkmäler.


Natura 2000:


Großflächige Gebiete zum besonderen Schutz (Biotopverbund)


Vogelschutzgebiet:


Greift bei uns besonders. Auerhahnschutzgebiet. (Sielmannstiftung)


Beginnend am Hochschwarzwald Hornisgrinde , Schliffkopf , Kniebis , zieht sich bis Nordrach und Oberharmersbach . Bei uns unter Schutz sind das Moosgebiet , Mitteleck , Schäfersfeld , Rautschkopf , Täschenkopf , Löcherberg.



Stark innvolviert in dieses Schutzgebiet ist die Sielmannstiftung.



Bannwald:


Der Siedigkopf und das Forstköpfchen , angrenzend an die Moos , sind bis zur Kornebene Bannwald . Diese Sturmflächen von "Lothar" dürfen sich unbeeinfußt entwickeln . Mal sehen was da wird . Bis jetzt tolle Heide - und Kleinsträucherflur.


Teilweise auch Hochstaudenflur.



Orchis an der Mooswand usw.



Und da soll eine Kabinenbahn , vom Hintertal bis zum Moosturm gebaut werden.?



Nordrach 21 ......!!!!



Na , mal sehen.!!!!



Nordrach ist berufen ein Bio - Dorf zu werden und zu sein.


Projekt "Nolap" von Heinrich Uhl und seiner Frau , ist schon einmalig im Schwarzwald . Dazu gehören auch Brennerweg , Selbstvermarktung , Hofladen , biologische Anbauweise usw.


Mal nachdenken!!!


Guckt Euch mal die Orchiswiesen von Nolap an .


Hab ne extra Rubrik auf dieser Homepage reserviert für Nolap.



Solar - und Energiedorf.

Hackschnitzelheizung zentral um die Hansjakobhalle , Schwimmbad , Clubheim ASV , Feuerwehrhaus,


Stromerzeugung und Fernwärme Echtlesäge.

Viele Solaranlagen auf Privathäuser


4 wasserkraftwerkke am Bach




Nordrach ein Nord-Süd ausgerichtetes Tal.

Klimaverhältnisse sind warm.

Von etwa 250 HM bis knapp 900 HM.

Obstanbau teilweise bis 570 HM.


Das Nordrachtal erstreckt sich auf eine Länge von 16km.

Fläche fast 4000 ha.


Davon sind etwa 1800 ha geschütztes Gebiet.

Natura 2000 , FFH-Gebiete , Vogelschutzgebiete, Auerhahn – und Spechtschutzgebiet .

Das Tal und seine Flächen gelten als am wenigsten zerschnittenes Gebiet in BW..


Sumpfwiese am Dorfeingang.

Europäische Sumpfgrille ( pteronemobis heydennii ) Rote Liste

Ölkäfer oder Maiwurm ( Meloe violaceus )


Maiglöckchenwald am Heugrabeneck

Halbniederwald , Eichbosch, Trockenstandort

Maiglöckchen , blauer Natterkopf , Weißwurz ,



Orchiswiesen Moosbachtal.

4 Sorten Knabenkräuter und

Zweiblatt , Waldhyazienthe , Waldvögelein, Sumpfragwurz , Schmetterlinge .

Käfer und Wildbienen.


Bannwald Siedigkopf .


Vogelschutzgebiete Moos , Mooskopf , Edelsmannkopf , Mitteleck , Schäfersfeld , Löcherberg , Rautschkopf , Täschenkopf, Täschenwasen bis zum Mühlstein.

Auerwild (wahrscheinlich 5-7 Hähne , 10 Hennen)

Schwarzspecht , Buntspecht .

Mühlstein Grünspecht.

Stollengrund

Kreuzotter.

Hochkopf oberhalb Winkelwaldklinik.

Kreuzotter.


Täschenwasen

Waldakelei

Natterkopf

Gelber Fingerhut



Hintere Schottenhöfe

Akelei


Rautschkopf

Echsen , Bockkäfer


Salamanderwiese (Sumpfwiese) bei Anwesen Schnurr. Mitten im Dorf.



Mühlberg , bei Sägewerk Echtle .
Sommerwurz , Schmetterlinge.
Schachbrettfalter , Kaisermantel , Admiral , Bläulinge , spanische Flagge.










Leitbilder für die Entwicklung von Natur und Landschaft

Schönheit der Landschaft - Der Naturpark stellt eine Ausnahmelandschaft mit einer besonderen Schönheit, Eigenart und Vielfalt dar. Zu dieser Eigenart gehören neben weitgehend geschlossenen zusammenhängenden Waldflächen, auch Bereiche mit offenen Wiesentälern, bäuerliche Kulturlandschaft mit Streuobstwiesen und ausgedehnte Weinbaugebiete. Die dort vorhandene Qualität ist im Hinblick auf die besondere Eignung für Erholung und Tourismus zu bewahren und zu verbessern.

Effizienter Schutz durch Verbund - Die vorhandenen Schutzgebiete, geschützten Lebensräume für Tiere und Pflanzen sowie naturschutzfachlich wichtige Potentialgebiete sollen durch einen Verbund nachhaltig gesichert und entwickelt werden.

Der Buhlbachsee - einer der schützenswerten Karseen im Naturpark


Schutz durch Nutzung - Die Erhaltung charakteristischer Landschaftsteile, insbesondere der vielfältigen Kulturlandschaft, kann vielfach nur durch die Erhaltung einer nachhaltigen land- und forstwirtschaftliche Nutzung erreicht werden. Der Schutz durch eine naturschutzkonforme Nutzung besitzt gegenüber einer Erhaltungspflege ohne Nutzungskonzept Vorrang.


Schutz der natürlichen Entwicklung - In besonders geeigneten Gebieten wird auf eine Bewirtschaftung bewusst verzichtet, um eine von menschlicher Nutzung unbeeinflusste natürliche Entwicklung zu ermöglichen.

Kooperative Planung und Umsetzung - Die Umsetzung von Naturschutzzielen wird kooperativ und unter Einbeziehung aller Beteiligten erfolgen. Bei zukünftigen Planungen und bauliche Maßnahmen wird der Schutz und die Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen besonders beachtet. Nachhaltige Bewirtschaftung und naturverträgliches Verhalten werden eingefordert, aber auch honoriert.



Leitbilder für Waldwirtschaft und Wildtier- Management

Innerhalb des Naturparks ist der Wald das dominierende und landschaftsprägende Element. Neben der Produktion des umweltfreundlich nachwachsenden Rohstoffes Holz spielen Wald- und Forstwirtschaft in der ländlich geprägten Region vor allem für den bäuerlichen Privatwald und die waldreichen Gemeinden eine wichtige Rolle als Wirtschaftsfaktor und Arbeitsplatz.

Naturnahe, nachhaltige Waldwirtschaft - Das Leitbild besteht in einer nachhaltig naturnah betriebenen Waldwirtschaft. Das bedeutet im einzelnen einen am Standort und der natürlichen Baumartenzusammensetzung orientierten Mischwald, Naturverjüngung auf großer Fläche, angemessene Umtriebs- bzw. Produktionszeiträume, weitgehenden Verzicht auf Kahlhiebe und schonende Holzerntemethoden.

Die Tanne als Symbol - Als Charakterbaum des Schwarzwaldes ist der Weißtanne bei der Verjüngung und der Entwicklung der Bestände ein besonderer Stellenwert beizumessen. Dies setzt Wildbestände voraus, die an die Tragfähigkeit des Lebensraumes angepasst sind, und erfordert effiziente Jagdmethoden.

Die Weißtanne - Charakterbaum des Schwarzwaldes.



Wald und Landeskultur - Nachhaltig naturnah bewirtschaftete Flächen garantieren wichtige landeskulturelle Leistungen, wie Schutz des Bodens vor Erosion und Schutz der Trinkwasserressourcen, einen positiven Beitrag zum Klima- und Hochwasserschutz sowie zur Grundwasserneubildung, kleinklimatische und lufthygienische Vorteile und eine hohe Erholungseignung.

Wald als Erholungsraum - Der Grundbedarf für die Nah- und Ferienerholung ist im öffentlichen Wald im Rahmen der forstlichen Bewirtschaftung zu gewährleisten. Dazu gehören auch Informationsveranstaltungen und Führungen, die Bestandteil des gesetzlichen Bildungsauftrages der Landesforstverwaltung sind.
Zusätzliche Erholungs- und Tourismusangebote können durch die Waldbesitzer entwickelt und vermarktet werden. Im Privatwald können Mehraufwendungen für solche Erholungseinrichtungen normalerweise nicht vom Grundeigentümer getragen werden. Sport- und Erholungseinrichtungen werden daher im Rahmen der landschaftsgebundenen Erholung in der Regel durch Dritte zu finanzieren sein.

Försterwanderung im Landkreis Freudenstadt


Rücksichtnahme auf Belange des Naturschutz - Besondere Rücksichtnahme auf Belange des Naturschutzes, wie

  • Nutzungsverzicht (Totalreservat)

  • Besondere Umtriebszeiten, Überhalt oder Altholzinseln

  • Hohe Totholzvorräte

sind durch staatliche Initiativen, z.B. Bann- und Schonwaldprogramm der Landesforstverwaltung Baden-Württemberg, Vertragsnaturschutzregelungen im Privatwald oder Ökokonto-Regelungen (z.B. für den Kommunalwald) sicherzustellen und zu finanzieren.

Wildtiere und Jagd - Wälder sind besonders naturnahe Ökosysteme mit zentraler Bedeutung für den Arten- und Biotopschutz und natürlicher Lebensraum für viele Wildtierarten. Ähnlich wie die Forstwirtschaft gilt auch die Jagd als nachhaltige Form der Landnutzung, wenn sich Wald und Wild im Gleichgewicht befinden. Bedrohte Tierarten (wie z. B. die Rauhfußhühner) sind vor Störungen und Belastungen zu schützen. Zielkonflikte mit touristischen Aktivitäten sind im Wege der Planung zu entschärfen.





Leitbilder für Freizeit - Erholung - Tourismus - Sport

Tragende Säulen - Tourismus und Sport sind tragende Säulen des Naturpark Schwarzwald Mitte / Nord und wichtige Elemente einer ausgewogenen Landschaftsentwicklung. Die Qualität des Natur- und Erlebnisraums ist nachhaltig zu sichern.

Vernetzung des Angebotes - Der Naturpark verfügt über eine gute Ausstattung an sportlicher und touristischer Infrastruktur. Die Hauptaufgabe besteht in einer qualitativen Verbesserung und Vernetzung des Angebots.

Hochwertige Sport- und Freizeitangebote, Naturerlebnis- und Naturerfahrungsangebote, Kurorte sowie anerkannt gute Gastronomie unter Verwendung heimischer Qualitätsprodukte müssen sich gegenseitig ergänzen.

Gepflegte Langlaufloipen bieten ein Naturerlebnis auch im Winter



Kooperativer Ausbau vorhandener Stärken - Das touristische Angebot soll auf den vorhandenen Stärken aufbauen und eine vielseitige Profilierung anstreben. Das Angebot muss gemeindeübergreifend weiterentwickelt werden.

Zielgruppenorientiert - Eine nachhaltige Entwicklung von Tourismus und Sport hat den Bedürfnissen der einheimischen Bevölkerung und der Gäste bestmöglich zu entsprechen.

Die naturparkbezogene Angebots- und Produktentwicklung soll neben dem Aufenthalts- auch den Tagestourismus im Blick haben. Dabei sind soziokulturelle Gegebenheiten und Zusatzangebote zu berücksichtigen.

Trendsport Nordic-Walking - im Naturpark gibt es vielfältigste Angebote



Naturverträglich - Der Naturpark soll ein Naturraum mit überdurchschnittlich hoher Umweltqualität bleiben. Touristische Angebote in der freien Landschaft orientieren sich an den natürlichen Gegebenheiten und werden so ausgeübt und organisiert, dass die Beeinträchtigung der Schutzgüter minimiert oder ggf. ausgeglichen wird. Der Naturparkverein übernimmt bei bedeutenden sportlichen und touristischen Planungen und Vorhaben beratenden und koordinierende Funktion.

Sensible Weiterentwicklung - Neue großflächige touristische Erschließungen im Sinne von Massenanziehungspunkten sind aufgrund der erreichten Ausbauqualität im Naturpark in siedlungsentfernten, hochwertigen Gebieten zu vermeiden, wenn die Qualität der Erholung und des Naturraums darunter leidet.
Die Planung aller touristischen Infrastruktureinrichtungen muss umwelt- und sozialverträglich erfolgen. Zudem sind Mehrfach- bzw. Folgenutzungen anzustreben.
Neue Entwicklungen - beispielsweise im Trendsport und Eventsektor - sollen so gefördert werden, dass sie mit den touristischen, landschafts- und naturbezogenen Qualitätszielen des Naturparks übereinstimmen.

Gezielte Ausweisung von Strecken für verschiedene Nutzergruppen fördert die naturverträgliche Besucherlenkung


Förderung nachhaltiger Verkehrskonzepte - Es liegt im Interesse des Naturparks, dass die Belastungen des freizeit- und sportbedingten Individualverkehrs verringert werden. Die weitere sportliche und touristische Entwicklung ist daher mit dem Ausbau von nachhaltigen Verkehrsangeboten unter besonderer Berücksichtigung des ÖPNV zu kombinieren.



Flora und Fauna

Das Erbe bewahren und erleben

Der Schwarzwald ist trotz aller menschlichen Eingriffe eines der letzten wenig zerschnittenen Waldgebiete in Deutschland. Namensgeber sind die ausgedehnten, naturnahen, dunklen Mischwälder mit den charakteristischen Weißtannen.
Diese oft urwüchsigen Wälder findet man im Zentrum des Naturparks. Sie sind Heimat für eine Vielzahl von Tierarten. Rehe, Hirsche, Wildschweine, aber auch selten gewordene Wildtiere wie der Kolkrabe, der Dreizehenspecht, der Sperlingskauz oder der Charaktervogel des Schwarzwaldes, der Auerhahn, finden hier ein Zuhause. Viel wird dafür getan, dass sie im Schwarzwald eine Zukunft haben. Der ein oder andere Luchs zieht vereinzelt wieder seine Spuren.

Balzender Auerhahn


Neben den Wäldern zeichnen den Schwarzwald seine offenen Flächen, seine Wiesen und Weiden aus. Der wirtschaftende Mensch hat eine typische Kulturlandschaft entstehen lassen. Wiesentäler, Bergheiden oder die typischen Streuobstwiesen in der Vorbergzone und im Landkreis Calw sind landschaftsprägende Elemente.

Die Natur zu schützen und gleichzeitig für den Menschen erlebbar zu machen, ist eine der Hauptaufgaben des Naturparks. Besucherlenkung und Information sind hier wichtige Bausteine.



Besonders wertvolle Lebensräume, mit einer großen Zahl gefährdeter Tier und Pflanzenarten sind zum Beispiel die

  • Moore und Moorwälder

  • Karseen - die dunklen Augen des Schwarzwaldes

  • Grinden - durch jahrhundertelange Beweidung entstandene waldfreie Heideflächen auf den Bergkuppen


Dazu kommen eine ganze Reihe seltener Biotope wie Feucht- und Nasswiesen, Quellen und Fließgewässer.

Viele dieser Lebensräume genießen besonderen Schutz durch das Naturschutzrecht. So sind zum Beispiel zur Bewahrung der Grindenlandschaft große Naturschutzgebiete zwischen Hornisgrinde und Kniebis ausgewiesen. Auch die noch intakten Moore, Heimat beispielsweise von Sonnentau und Wollgras, wie der Kaltenbronn - eines der größten Moore Mitteleuropas - sind Naturschutzgebiete.

Blick auf den Huzenbacher See, eines der typischen Augen des Schwarzwaldes


Diese Biotope sind sehr empfindlich, die darin lebenden Arten oftmals sehr störungsanfällig. Besondere Pflegemaßnahmen sind zu ihrer Erhaltung notwendig, manchmal auch in Form von Einschränkungen für die Besucher. Erlebt werden können sie aber trotzdem, durch sachkundige Führungen oder durch selbstständige Wanderungen auf den vielen Lehrpfaden, wie zum Beispiel der Grindenlehrpfad auf der Hornisgrinde oder der Bohlenweg durch das Wildseemoor Kaltenbronn.


Land- und Forstwirtschaft

Früher war die Landwirtschaft für die Bewohner essentiell wichtig. So wird für Baiersbronn mit damals 500 Einwohnern ein Viehbestand mit 1750 Stück geschätzt. Man muss sich die Buntsandsteinrücken des Nordschwarzwaldes zu dieser Zeit als richtige Sommerweiden mit Almen, Sennhütten, Viehlägern und Tränkplätzen vorstellen.

Ein knappes Drittel der Fläche des Naturparks ist heute noch landwirtschaftliche Nutzfläche. Sie gliedert sich in drei große Bereiche:

  • Grünlandnutzung im Zentrum

  • Wein- und Obstanbau in der Vorbergzone

  • Ackerbau im östlichen Gäu

Extensive Beweidung


Heute ist die Landwirtschaft vielerorts auf dem Rückzug - die Bewaldung nimmt zu. In einzelnen Gemeinden liegt der Waldanteil bei über 90 Prozent. Viele landwirtschaftliche Betriebe geben auf, weil sich die schwere Arbeit nicht mehr lohnt. Die ehemals offenen Flächen werden zu Wald. Der Schwarzwald droht seine charakteristische Kulturlandschaft, den Wechsel zwischen Wald und Wiesen zu verlieren. Hier muss der Naturpark ansetzen - die Unterstützung der bäuerlichen Landwirtschaft ist eine unserer Hauptaufgaben.

Die Schwarzwaldlandschaft, so wie wir sie heute erleben, ist durch jahrhundertlange menschliche Nutzung entstanden. Sie kann nur durch eine funktionierende Land- und Forstwirtschaft erhalten werden. Schutz durch Nutzung lautet die Maxime.



Rund zwei Drittel der Naturparkfläche sind bewaldet. Der Wald gilt nach wie vor als größtes Kapital des Schwarzwaldes.
Die alten Waldgewerbe, Flößer, Köhler, Wiedendreher oder Holzfäller, haben ihre Spuren in der Landschaft hinterlassen. Kohlemeiler, Rußhütten oder Flößerseen sind Zeugen dieser Vergangenheit.

Heute dominieren Mischwälder aus Nadelbäumen den Schwarzwald, in denen auch zunehmend wieder Laubbäume wachsen.

Die heutige naturnahe Forstwirtschaft im Naturpark, mit ihrer Ausrichtung auf tannenreiche Mischwälder, einem hohen Strukturreichtum und einem weitgehenden Verzicht auf große Kahlschläge wird diesen verschiedenen Ansprüchen an den Wald gerecht.

Zum Erhalt seltener Arten und zur Förderung von natürlichen dynamischen Prozessen im Wald, werden im Rahmen von Bann- und Schonwäldern zusätzlich Waldschutzgebiete bis hin zu Totalreservaten ohne jegliche Nutzung eingerichtet.

Stufiger Mischwald - er erfüllt die heutigen Anforderungen in idealer Weise.


Der Wald in der Region hat heute vielfältige Aufgaben. Durch die Produktion des nachwachsenden Rohstoffes Holz ist er ein bedeutender Wirtschafts- und Einkommensfaktor für viele ländliche Betriebe. Er ist aber auch ein wichtiger Ausgleichs- und Erholungsraum sowohl für die Besucher als auch für die hier lebenden Menschen.





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