Erlebnisreiche Wanderungen , wandern in Nordrach ,im Schwarzwald , botanische Kostbarkeiten

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Wanderwege der Winkelwaldklinik .

Wanderroute 1

 

Einstieg am Ärztehaus, dann am Ententeich vorbei in den Wald. Oberhalb des Maile-Giessler Hofes entlang zum Judenfriedhof (nur leicht steigend).  Weiter zum Maileseck (etwas steil ca. 500m).Oben auf dem Maileseck herrlicher Blick in das mittlere Nordrachtal mit Dorf und umliegenden Bergen.Man sieht die von Sturm Lothar entwaldete Mooswand , ebenso den Rautschkopf .

Weiter zur Luisenhütte – hier steht auch ein schöner Bildstock.

Wir erreichen den Weg oberhalb des Kinderhauses zurück zur Klinik 

 

 

 

Wanderroute 2

 

Linker Weg bei den Speisesälen hoch, auf Höhe der Villa führt der Weg rechts in den Wald. Kurz vor Schwaibacher Eck entwaldete Kuppe durch Sturm Lothar (am 26.12.1999).

 

Blick auf Brandenkopf – Windrad – Fernsehturm.

Am Schwaibacher Eck beginnt die Schanzenkette, die sich am Wenkweg entlangzieht Richtung Zell. Diese Schanzen wurden im 30-jährigen Krieg angelegt und wahrscheinlich auch in den nachfolgenden „Erbfolgekriegen“ des 17. Jh. benutzt. Daher auch der Name „Schwedenschanzen“. Dieses Nordracher Schanzensystem hat eine Länge von ca. 8 km.


Unweit des Schwaibacherecks , etwa 1,5 km abwärts ins Schwaibachertal, der Heidenstein , keltische Kultstätte .


 Herrensitz , Sofa , Fürstenthron , Druidenplatz !!!!!



Opferschale , gegenüber dem Sofa .


Ab alter Lärchenhütte findet man seltene Farne und Moose. Abstieg zum Hermesbauern-Hof am Friedhof vorbei. Alter Stollen rechts neben dem Haus. Hier wurde versucht Mangan abzubauen.

Zu Fauna und Flora entlang dieses Weges:

Die durch den Sturm Lothar (1999) verursachten Freiflächen in den Wäldern  entwickeln sich botanisch zu besonderen Biotopen und Pflanzengesellschaften. Sehr stark setzen sich in den letzten zwei Jahren Fingerhut, Distelarten, Heidekraut (Erika), Weideröschen, Vogelbeere, Stechpalme, Birken usw. durch. Durch das viele Totholz kann man in den letzten zwei Jahren eine Verbreitung der Spechtarten beobachten. Tolle Schmetterlinge.


 Sturm Lothar

 

 

Wanderroute 3

 

Linker Weg bei den Speisesälen hoch, Richtung Pfaffenbacher Eck –Kornebene. Gegenüber der Hütte Friedenslinde-Landfürsten drei große Linden, die 1870/71 nach dem Krieg gegen Frankreich gepflanzt wurden. Hier sind Vorkommen von Aronstaub und Bärlauch. Im Wald zum Pfaffenbach findet man Grundmauern von Hausruinen. An der Wegkreuzung steht ein Bildstock von 1681.

Spitztannberg – keltische Schanze 618 m ü.d.M. Eine geschichtliche Besonderheit befindet sich nicht weit von hier auf dem Bergsporn des Spitztannbergs. Kann nur mit guter Wanderkarte gefunden werden.

Oben angekommen auf dem Sattel, sieht man den auf dem Bergrücken sich hinziehenden kleinen Fußpfad der am Sporn des Spitztannberges endet. Etwa 250 m auf dem Sporn befindet sich eine viereckige Schanze. Der Innenraum ist mit einem künstlichen Kegel erhöht. Diese Schanze diente nicht als Verteidigungsanlage. Die Forscher sind sich  sicher, dass diese Anlage kultischen Zwecken diente oder sogar ein Grab sein könnte.

Weiter zum Schnaitberger Eck – Sturmfreifläche bis Kornebene mit Sicht ins Kinzigtal – Haigerachtal zur „Einkehr Kornebene“ mit Bewirtung an den Wochenenden und in den Schulferien.


***Möglichkeit zum Mooskopf durchzuwandern (1 Stunde zusätzliche

Wanderzeit) – bei günstiger Witterung grandiose Fernsicht bis nach Baden-Baden,  gesamte Schwarzwaldhochstraße, Straßburg , oft auch auf den Feldberg. ***

Auf dem Weg bergab Vorkommen von Turmalin, schöne Buchen- und Eichenwälder -

Kohlberg Wanderheim, Kohlbergstraße – hier herrliche Sicht  auf das Nordracher Vorder- und Hintertal sowie Burgruine Geroldseck.

Weg führt über Ernsbachstraße ins Dorf zur Klinik zurück.

 

Zur Geologie des Gebietes: Die Fundstellen des Turmalins (Halbedelstein genannt „Schwarzer Schörl“) ziehen sich vom Rossgrabeneck bis zur Kornebene. Die besten Fundstellen ziehen sich vom „Schänzle“ am Wenkweg bis zum „Rossgrabeneck“ an der linken Bergflanke entlang. Hier kommt der Turmalin strahlig oder als Turmalinsonnen vor. In diesem Gebiet kann man oft Funde machen an Wegrändern, Böschungen sowie in den Wurzeln umgestürzter Bäume.

 

 4 Neuer Weg Jüdischer Friedhof:

 

Am runden Speisesaal entlang hinter der WiWa – Klinik auf dem mit der gelben Raute der Schwarzwaldvereinsbeschilderung  gekennzeichneten Weg bis zur ersten Wegbiegung Richtung Mailegiessler Eck oberhalb der W. Kl. Blick aufs Dorf und das gesamte Hintertal . Am Waldrand die Luisenhütte , benannt nach der Ehefrau des früheren Besitzer Spitzmüller (Hinweis) der WiWa. Bilder im Hause. An den

Ruhebänke geht der Weg bergab zum Judenfriedhof , so um 300m .

Geschichte Judenfriedhof : 1906 überrnahm  Amalie v. Rothschild aus der Bankiersfamilie – Paris , die frühere Hettingsche Klinik im Dorf

 

Gegenüber des Cafes Erdrich .

Diese Klinik wurde zur Stiftung umgewandelt und als jüdisches Haus geführt und richtete für an TB erkrankte und verstorbene Frauen einen jüdischen Friedhof ein.

 

Ab dem Judenfriedhof geht der Weg fast eben zum Mailegiesslerhof . Vor dem Abgang zum M:G. Hof geht’s auf die Nordic – Walkingstrecke  der Wiwa . zur Wiwa zurück. Schöne Aussicht auf Nordrach.

 

Dauer gute Stunde . 2,5 km  Tolle Aussicht von Mailles Eck . Leichte Steigungen .

 

 

Tour 5 Mühlstein Brennerweg

 

WiWa Fahrstrasse Richtung Dorfstrasse – bei der Mailegiessler-Mühle beginnt der Obstbrennerweg  , bei der Junkerbrücke queren wir die Strasse und gehen an der Fabrik vorbei leicht bergan bis zum rechten Abzweig folgen dem Schild Obstbrennerweg bis zum Riehlehof  - biegen am Hof links in den ansteigenden Feldweg bis zum Waldrand immer den Schildern folgen auf dem ebenen Weg bis zur Teerstrasse leicht ansteigend erreichen wir den Zimmerer-Hof. Obstbrenner , Selbstvermarkter von Schaffleisch , Imker – sehr viele Infos über Bienen und  historische Arbeitsgeräte und Bienenstöcke . ( aus Stroh )

Am Bauernhof geht’s steil bergan , aber nur kurz . Dann dem OB Schild folge , über eine Wiese bis zur nächsten Wegebeschilderung rechts leicht bergan durch einen schönen Eichenwald durch eine Trockenrasenwiese . Viele seltene Schmetterlinge , Ameisenbläulinge , Viele Edelfalter . Zweiblatt und Knabenkraut sind im Frühjahr zu entdecken .

 

Am Kammweg ist zu empfehlen nach rechts dem Kammweg folgen , Richtung Mostbäckle , dort herrlichste Aussichten auf das Harmersbach- Kinzigtal , auf die Burg Hohengerolseck  . Auf den Kandel ( Der liegende Bär ) bei Waldkirch . Auf die Berge des Rochartsgebietes und ins Alsace mit Vogesen . Auf selbigem Weg kann man beim zurücklaufen die Moos mit dem Moosturm sehen . Man sieht heute noch die großen Sturmflächen von „ Sturm Lothar „ Weihnachten 1990 . Wir gehen bis zum Mühlstein . Älteste Gebäude von Nordrach . 1642 wurde der erste Teil des Hauses erstellt. Die Gaststätte ist über hundert Jahre alt . Sehenswert .

Zurück ins Dorf : Teerstrasse leicht bergan , immer der Teerstrasse folgen bis zur Wegbeschilderung . Blauer Rombus als Wegzeichen folgen bis ins Dorf.

 

Tour 6

 

Panoramaweg Winkelwald – Klinik bis in den Ernsbach .

Winkelwaldklinik , oberhalb der Villa eben zum Waldrand , dann am Waldrand entlang hoch zum Mailleseck , dort der „ Schwarzwaldverein Ausschilderung „  folgen Richtung Winkelwald . An der nächsten Weggabelung , ……………? ,  Entenloch, Winkelwald , Am Karlswegle , Herrmehonse Acker
Höhe 450 m

 

Ab da neuer Weg verläuft bis zum Kuttlerrain abwärts zum Haus und dann auf der Teerstrasse bis ins Ernsbachtal zur Dorfstrasse und zurück in die Wiwa .